DE4334837C2 - Vorrichtung zur Halterung von Kerzen - Google Patents

Vorrichtung zur Halterung von Kerzen

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V35/00Candle holders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Halterung von Kerzen, die im wesentlichen aus einem Fuß, einem vom Fuß gehalterten Träger sowie mindestens einer Traverse ausgebildet ist, die vom Träger gehaltert und mit einem Abstand zum Fuß angeordnet ist sowie im Be­ reich von dem Träger abgewandt angeordneten Enden mit Kerzenadaptern versehen ist und bei der die Traverse in zwei Segmente unterteilt ist, die aufeinander abge­ wandten Seiten des Trägers angeordnet und drehbeweglich gelagert sind und bei der die Segmente jeweils im Bereich der den Kerzenadaptern abgewandten Enden starr mit Vertikalstegen verbunden sind, die sich jeweils auf einander abgewandten Seiten des Trägers mit einem Abstand zum Träger und im wesentlichen parallel zum Träger erstrecken.
Aus der US 11 28 169 ist bereits ein solcher Kerzenständer be­ kannt, der aus einem Fuß, einem vom Fuß gehaltenen Träger sowie beidseitig vom Träger angeordneten Traversen ausgebildet ist. Auf jeder Seite des Trägers sind zwei Traversen in lotrechter Richtung übereinander angeordnet. Die Traversen sind drehbeweglich sowohl mit dem Träger als auch mit den Kerzenadaptern zur Halterung der Kerzen verbunden.
Die US 10 14 410 zeigt einen weiteren Kerzenständer, bei dem in lotrechter Richtung übereinander Traversen angeordnet sind, die gemeinsam mit Kerzenadaptern eine parallelogrammartige Struktur ausbilden. Auch gemäß dieser Druckschrift sind die Traversen direkt über Drehgelenke mit einem zentralen Träger verbunden.
Aus der GB 746 592 ist ebenfalls ein Kerzenständer bekannt, bei dem Traversen in lotrechter Richtung über­ einander angeordnet und von Kerzenadaptern verbunden sind. Auch hier werden durch die Kerzenadapter und die Traversen parallelogrammartige Strukturen aufgespannt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung der einleitend genannten Art derart zu ver­ bessern, daß der Gestaltungsfreiraum bei einer Anord­ nung der Kerzen vergrößert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Segmente starr mit den Vertikalstegen verbunden sind, daß die Vertikalstege verschwenkbar an Horizontalstege angekoppelt sind, die sich mit einem Abstand zueinander erstrecken und die ihrerseits drehbeweglich mit dem Träger verbunden sind, daß zur drehbeweglichen Verbindung der Horizontalstege mit den Vertikalstegen Positionierschwenklager vorgesehen sind, die im Bereich der einander zugewandten Enden der Horizontalstege einerseits und der Vertikalstege andererseits angeordnet sind, daß die Horizontalstege zur drehbeweglichen Verbindung mit dem Träger mit Trägerschwenklagern versehen sind, die in einem mitt­ leren Bereich der Horizontalstege angeordnet sind und daß die Horizontalstege und die Vertikalstege ein Parallelogramm aufspannen.
Durch diese drehbewegliche Kopplung der Bauelemente ist es möglich, gleichzeitig eine Anhebung der im Bereich des einen Segmentes angeordneten Kerzen und eine Absen­ kung der im Bereich des anderen Segmentes angeordneten Kerzen vorzunehmen. Hierdurch wird eine einfache Hand­ habung mit einem harmonischen Erscheinungsbild gekop­ pelt. Bei einer Anordnung mehrerer Kerzenadapter im Bereich der Traversen können gleichzeitig alle diesen Kerzenadaptern zugeordneten Kerzen in ihrer Position verändert werden. Durch die Kombination der Vertikal­ stege mit den Horizontalstegen entstehen geschlossene Strukturen, die die Durchführung gleichmäßiger Ver­ stellbewegungen unterstützen und die gleichmäßige Krafteinleitungen hervorrufen.
Zur Bereitstellung einer kompakten Bauform ist vorge­ sehen, daß zur drehbeweglichen Verbindung der Hori­ zontalstege mit den Vertikalstegen Positionierschwenk­ lager vorgesehen sind, die im Bereich der einander zugewandten Enden der Horizontalstege einerseits und der Vertikalstege andererseits angeordnet sind.
Zur Erleichterung einer Ausbildung eines Gleichge­ wichtszustandes durch gleichmäßige Gewichtsbelastungen der ausgebildeten Hebelarme wird vorgesehen, daß die Horizontalstege zur drehbeweglichen Verbindung mit dem Träger mit Trägerschwenklagern versehen sind, die in einem mittleren Bereich der Horizontalstege angeordnet sind.
Zur Gewährleistung einer lotrechten Ausrichtung der Kerzen bei einer Durchführung von Positionierbewegungen wird vorgesehen, daß die Horizontalstege und die Verti­ kalstege ein Parallelogramm aufspannen.
Zu einem Ausgleich unterschiedlicher Gewichtsbelastun­ gen ist es zweckmäßig, daß im Bereich mindestens eines der Segmente eine Längenanpassung zum Gewichtsausgleich angeordnet ist.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfin­ dung schematisch dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer in einem geschnitten dargestellten Gehäuse eingebauten Vorrichtung,
Fig. 2 eine Schnittdarstellung gemäß Schnittlinie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 einen Horizontalschnitt gemäß Schnittlinie III-III in Fig. 1,
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Vorrichtung und
Fig. 5 eine teilweise perspektivische Darstellung einer in das Gehäuse eingebauten Vorrichtung.
Die Vorrichtung zur Halterung von Kerzen besteht im wesentlichen aus einem Träger (1), der im Bereich seiner in lotrechter Richtung unteren Ausdehnung von einem Fuß (2) gehaltert ist. Am Träger (1) sind über Trägerschwenklager (3) Horizontalstege (4) angelenkt. Gemäß der Ausführungsform in Fig. 1 sind zwei im we­ sentlichen parallel zueinander angeordnete Horizontal­ stege (4) vorgesehen. Es ist aber auch möglich, eine größere Anzahl von Horizontalstegen (4) zu verwenden. Die Horizontalstege (4) weisen im Bereich ihrer einan­ der abgewandten Enden Positionierschwenklager (5) auf, durch die Horizontalstege (4) drehbeweglich mit Verti­ kalstegen (6) gekoppelt sind. Die Vertikalstege (3) erstrecken sich in einer Ausgangspositionierung im we­ sentlichen parallel zum Träger (1). An die Vertikalste­ ge (6) sind Segmente (7, 8) angekoppelt, die eine Traverse ausbilden.
Die Horizontalstege (4) und die Vertikalstege (6) sind jeweils paarweise parallel zueinander angeordnet. Hier­ durch wird eine parallelogrammartige Verstellung für die Segmente (7, 8) bereitgestellt. Dies hat zur Folge, daß eine lotrechte Ausrichtung von Kerzenadaptern (9), die im Bereich von Enden der Segmente (7, 8) angeordnet sind, die den Vertikalstegen (6) abgewandt sind, bei einer Durchführung einer Positionierbewegung nicht ver­ ändert wird.
Zur Bereitstellung eines optisch geschlossenen Erschei­ nungsbildes ist die Vorrichtung in einem Gehäuse (10) angeordnet, das ein Bodenteil (11) und Seitenwandungen (12) aufweist. Die Segmente (7, 8) durchdringen die Sei­ tenwandungen (12) im Bereich von Durchgangsausnehmungen (13). Das Bodenteil (11) kann gleichzeitig den Fuß (2) ausbilden.
Eine mögliche fertigungstechnische Realisierung wird durch die Darstellung in Fig. 2 verdeutlicht. Der Trä­ ger (1) ist hier als L-förmiges Element ausgebildet, das über eine Trägerschraube (14) im Bereich eines Fuß­ segmentes (15) mit dem Fuß (2) verschraubt ist. Die Trägerschwenklager (3) und die Positionierschwenklager (5) sind als Nieten ausgebildet. Es ist ebenfalls denk­ bar, beispielsweise Schrauben zu verwenden. Zur Verrin­ gerung der Reibung bei einer Durchführung einer Posi­ tionierbewegung sind zwischen den Horizontalstegen (4) und dem Träger (1) sowie zwischen den Horizontalstegen (4) und den Vertikalstegen (6) Unterlegscheiben (16) angeordnet. Eine weitere Reduktion der Reibung kann durch die Verwendung geeigneter Werkstoffe, beispiels­ weise durch die Verwendung von Unterlegscheiben (16) aus Kupfer, oder durch die Verwendung geeigneter Schmiermittel erfolgen.
Die Segmente (7, 8) können beispielsweise als hohle Vierkantprofile ausgebildet sein. Dies gewährleistet bei geringem Baugewicht eine ausreichende Stabilität. Die Verbindung der Segmente (7, 8) mit den Vertikalste­ gen (6) kann durch Verschweißungen erfolgen.
Gemäß der Ausführungsform in Fig. 4 sind jedem Segment (7, 8) zwei Kerzenadapter (9) zugeordnet, die über Hal­ terungsstege (17) beabstandet zu den Segmenten (7, 8) angeordnet sind. Hierdurch sind alle Kerzenadapter (9) in einer Ausgangspositionierung in lotrechter Richtung in einer gemeinsamen horizontalen Ebene angeordnet. Es ist aber ebenfalls denkbar, durch Halterungsstege (17), die in lotrechter Richtung verlaufen, eine ent­ sprechende Beabstandung der Kerzenadapter (9) zu den Segmenten (7, 8) in lotrechter Richtung vorzunehmen.
Zur Durchführung eines Gewichtsausgleiches ist es mög­ lich, im Bereich der Segmente (7, 8) eine Längenanpas­ sung (18) anzuordnen. Die Längenanpassung (18) kann beispielsweise als eine im Bereich der Segmente (7, 8) verschiebliche Hülse ausgebildet sein, die Gewichtsun­ terschiede der Kerzen austariert. Es ist aber ebenfalls denkbar, ein oder mehrere Segmente (7, 8) teleskopierbar auszubilden, um hierdurch die wirksame Hebellänge vor­ zugeben.
Bei einem Aufbau komplexerer Vorrichtung kann bei­ spielsweise vorgesehen sein, mehrere Parallelogramm­ strukturen, die jeweils aus Vertikalstegen (6) und Horizontalstegen (4) ausgebildet sind, übereinander oder nebeneinander anzuordnen. Ebenfalls können durch unterschiedliche Distanzelemente erhebliche Variationen bei der Vorgabe der Abstände der Kerzen zu den Segmen­ ten (7, 8) durchgeführt werden.

Claims (3)

1. Vorrichtung zur Halterung von Kerzen, die im we­ sentlichen aus einem Fuß, einem vom Fuß gehalterten Träger sowie mindestens einer Traverse ausgebildet ist, die vom Träger gehaltert und mit einem Abstand zum Fuß angeordnet ist sowie im Bereich von dem Träger abgewandt angeordneten Enden mit Kerzenadap­ tern versehen ist und bei der die Traverse in zwei Segmente unterteilt ist, die aufeinander abgewand­ ten Seiten des Trägers angeordnet und drehbeweglich gelagert sind und bei der die Segmente jeweils im Bereich der den Kerzenadaptern abgewandten Enden starr mit Vertikalstegen verbunden sind, die sich jeweils aufeinander abgewandten Seiten des Trägers mit einem Abstand zum Träger und im wesentlichen parallel zum Träger erstrecken,
dadurch gekennzeichnet,
  • - daß die Segmente (7, 8) starr mit den Vertikalstegen (6) verbunden sind, daß die Vertikalstege (6) verschwenkbar an Horizontalstege (4) angekoppelt sind, die sich mit einem Abstand zueinander erstrecken und die ihrerseits drehbeweg­ lich mit dem Träger (1) verbunden sind,
  • - daß zur drehbeweglichen Verbindung der Horizontalstege (4) mit den Vertikalstegen (6) Positionierschwenklager (5) vorgesehen sind, die im Bereich der einander zugewandten Enden der Horizontalstege (4) einer­ seits und der Vertikalstege (6) andererseits ange­ ordnet sind,
  • - daß die Horizontalstege (4) zur dreh­ beweglichen Verbindung mit dem Träger (1) mit Trägerschwenklagern (3) versehen sind, die in einem mittleren Bereich der Horizontalstege (4) angeord­ net sind
und
  • - daß die Horizontalstege (4) und die Vertikalstege (6) ein Parallelogramm aufspannen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß im Bereich mindestens eines der Segmente (7, 8) eine Längenanpassung (18) zum Gewichtsaus­ gleich angeordnet ist.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1014410A (en) * 1908-05-06 1912-01-09 Herman F Nehr Candelabrum.
US1128169A (en) * 1914-07-21 1915-02-09 John Markowsky Candelabrum.
GB746592A (en) * 1952-11-07 1956-03-14 John William Davis Adjustable candlebranch

Patent Citations (3)

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