DE433498C - Selbsttaetig wirkende Ausschaltvorrichtung fuer Walzenstuehle mit zwei Speisewalzen - Google Patents
Selbsttaetig wirkende Ausschaltvorrichtung fuer Walzenstuehle mit zwei SpeisewalzenInfo
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- DE433498C DE433498C DEF55490D DEF0055490D DE433498C DE 433498 C DE433498 C DE 433498C DE F55490 D DEF55490 D DE F55490D DE F0055490 D DEF0055490 D DE F0055490D DE 433498 C DE433498 C DE 433498C
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- 238000000227 grinding Methods 0.000 claims description 10
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- 238000003801 milling Methods 0.000 description 2
- 230000011664 signaling Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C4/00—Crushing or disintegrating by roller mills
- B02C4/28—Details
- B02C4/32—Adjusting, applying pressure to, or controlling the distance between, milling members
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist eine selbsttätig wirkende Ausschaltvorrichtung für
Walzenstühle mit zwei Speisewalzen.
Bei den jetzt gebräuchlichen Anordnungen, wobei der Antrieb der Speisewalzen durch
Reibungsscheiben erfolgt, kommt es oft vor, daß die Reibungsscheiben nicht halten und
die Speisewalzen während des Betriebes stehen bleiben, der Stuhl aber nicht ausrückt
ίο und kein Glockenzeichen ertönt. Die Folge davon ist, da die Mahlgutzuführung unterbrochen
ist, daß die darunterliegenden Mahlwalzen leer laufen, direkt aufeinander reiben
und in kurzer Zeit stumpf sind. Wird die Störung nicht rechtzeitig bemerkt, dann
laufen bei dem automatischen Mahlverfahren der Mühlen die nachfolgenden Maschinen
leer, vor dem Walzenstuhl sammelt sich das Mahlgut, verstopft die Zulaufrohre und staut
in die zuführenden Becherwerke zurück, so daß nicht mir sehr unliebsame Schanzereien
entstehen, sondern mitunter der gesamte Betrieb stillgelegt werden muß. Bei der neuen
Anordnung ist es ausgeschlossen, daß die Speisewalze stehen bleibt, ohne daß der Stuhl
ausrückt und das Glockenzeichen ertönt.
Durch die neue Ausrückvorrichtung wird also erreicht, daß Restposten von Mahlgut
auf der unteren Speisewalze nicht mehr liegen bleiben, weil dieselbe weiterläuft und nicht,
wie bisher, mit der Zuführungswalze stillgelegt wird.
Die Zeichnung. zeigt die Anordnung der automatischen Ausschaltung der Hauptspeisewalze
und die Betätigung der Signalvorrichtung an Walzenstühlen in Abb. ι in der Seitenansicht
während des Mahlens und in Abb. 2 in der Seitenansicht nach beendetem Mahlen. Abb. 3 zeigt die Vorderansicht und Abb. 4
die Draufsicht während des Mahlens. Die Hauptspeisewalze c und die Verteilungsspeisewalze
e sind in den Speisewalzenlagerkästen b gelagert, welche am Gestell zum
Walzenstuhl α befestigt sind. Diese dienen zugleich auch zur Aufnahme der Antriebs-
und Signalvorrichtung.
An dem einen Ende der Verteilungsspeisewalze e ist eine Riemenscheibe angebracht,
welche zum Antrieb der Speisevorrichtung dient und von der langsam laufenden Mahlwalze
s betätigt wird.
An dem anderen Ende sitzt das Stirnrad f.' Dieses steht im direkten Eingriff mit dem
Stirnrad h, welches an dem um die Lagerwalze der Verteilungsspeisewalze schwenkbaren
Ausrückhebel g gelagert ist.
Dieses Stirnrad h wiederum steht im direkten Eingriff mit dem Stirnrad d zur Hauptspeisewalze
c, aber nur dann, wenn der Stuhl arbeitet. 1
Der Klappenhebel I bildet mit dem Klappenblech
m eine starre Verbindung und greift an dem Ausrückhebel k an, welcher wiederum
mittels einer Aussparung mitnehmend auf den schwenkbaren Ausrückhebel g wirkt. Dieser
Ausrückhebel g bewirkt einerseits mittels der an ihm angebrachten Stirnräder h die Stilllegung
der Hauptspeisewalze c und die Betätigung der Signalvorrichtung, zum anderen
aber auch mittels der Ausrückspindel p des Exzenterhebels q und der beweglichen Lager
r die Auseinanderstellung der Mahlwalzen. Auf dem Speisewalzenlagerkasten b ist die
Signalglocke η angebracht, und im Innern ist der Glockenschwengel 0 befestigt, welcher in
die Signalglocke η hineinragt und einen Ansatz hat, an welchem das schwenkbare Stirnrad
h im ausgerückten Zustand antrifft und dabei das Läuten hervorruft.
Die Zugfeder /, welche am schwenkbaren Ausrückhebel g angreift und am Speisewalzenlagerkasten
b nachspannbar befestigt ist, soll über auftretende Totpunkte hinweghelfen.
In Abb. ι der Zeichnung lagert vor dem Klappenblech m die zuzuführende Mahlgutmenge.
Der Walzenstuhl ist eingerückt, arbeitet also. In diesem Zustand wird der schwenkbare Ausrückhebel g durch den Ausrückhebel
k festgehalten. Dadurch ist es möglich, daß dabei das auf dem schwenkbaren
Ausrückhebel g angebrachte Stirnrad h, weldies
durch das Stirnrad f der Verteilungsspeisewalze e angetrieben wird, in das Stirnrad
d der Hauptspeisewalze c eingreift, mithin diese betätigt. Die Zugfeder i ist gespannt.
Die Mahlwalzen s s sind zusammengestellt.
Wird nun die Mahlgutzufuhr durch irgendeinen Zwischenfall unterbrochen oder ist das
Mahlgut aufgebraucht, so wird dabei das Klappenblech m freigelegt; der Klappenhebel I
ist jetzt in der Lage, den Ausrückhebel k hochzuheben, dadurch hört die Feststellung
des schwenkbaren Ausrückhebels g auf. Dieser wird durgh die exzentrisch wirkende Last
der Mahlwalze s, mittels der Exzenterhebel q und der Ausrückspindel ρ und durch die Zugfeder
i in die der Abb. 2 entsprechende Stellung gebracht. Dadurch wird das an ihm angebrachte
Stirnrad h aus dem Eingriff mit dem Stirnrad d der Hauptspeisewalze c gebracht,
mithin kommt diese zum Stillstand. Zugleich aber kommt dabei dieses Stirnrad h
in den Bereich des Glockenschwengels 0 zu stehen, und die Zähne stoßen gegen das freie
Ende desselben, so daß dabei der Klöppel an die Signalglocke η anschlägt. Es werden bei
jeder Umdrehung so viel Töne hervorgerufen, als das Rad Zähne hat.
Außerdem werden bei diesem Vorgang die Mahlwalzen s s, wie aus Abb. 2 ersichtlich ist,
durch die Ausrückspindel p, den Exzenterhebel q und mittels der beweglichen Lager r
auseinandergestellt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Selbsttätig wirkende Ausschaltvorrichtung für Walzenstühle mit zwei Speisewalzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrückvorrichtung für die bei Leerlauf auszurückende Mahlwalze mittels Hebels mit dem den Zahnantrieb für beide Speisewalzen und die eine Speisewalze selbst tragenden Lagerarm verbunden ist, so daß beim Ausrücken der Mahlwalzen dieser Lagerarm gedreht wird, wobei nur die im Walzenstuhl selbst gelagerte Speisewalze außer Eingriff mit dem Zahntrieb kommt, während die andere Speisewalze weiterläuft.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF55490D DE433498C (de) | 1924-02-16 | 1924-02-16 | Selbsttaetig wirkende Ausschaltvorrichtung fuer Walzenstuehle mit zwei Speisewalzen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF55490D DE433498C (de) | 1924-02-16 | 1924-02-16 | Selbsttaetig wirkende Ausschaltvorrichtung fuer Walzenstuehle mit zwei Speisewalzen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE433498C true DE433498C (de) | 1926-09-02 |
Family
ID=7107694
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF55490D Expired DE433498C (de) | 1924-02-16 | 1924-02-16 | Selbsttaetig wirkende Ausschaltvorrichtung fuer Walzenstuehle mit zwei Speisewalzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE433498C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7111851B2 (en) | 2004-07-12 | 2006-09-26 | Duncan Sharon B | Compact carrier |
-
1924
- 1924-02-16 DE DEF55490D patent/DE433498C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7111851B2 (en) | 2004-07-12 | 2006-09-26 | Duncan Sharon B | Compact carrier |
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