DE4335286A1 - Projektionsscheinwerfer für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Projektionsscheinwerfer für KraftfahrzeugeInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Kraftfahrzeug-Projektionsscheinwer
fer des Typs, bei dem ein von einem im wesentlichen elliptischen Re
flektor reflektierter Lichtstrahl durch eine Projektionslinse in Vor
wärtsrichtung des Fahrzeuges projiziert wird; insbesondere betrifft die
vorliegende Erfindung Kraftfahrzeug-Projektionsscheinwerfer, bei de
nen durch Neigen einer Blende wahlweise von einem Strahlvertei
lungsmuster zu einem weiteren übergegangen werden kann.
Herkömmliche Scheinwerfer desselben allgemeinen Typs sind aus der
Gebrauchsmusteranmeldung JP 63-41801-A und aus der JP 1-213901-A
bekannt.
In Fig. 3 ist der herkömmliche Scheinwerfer gezeigt, der in der Ge
brauchsmusteranmeldung JP 63-41801-A offenbart ist. Wie in Fig. 3
gezeigt, ist in einem ersten Brennpunkt F1 eines im wesentlichen ellip
tisch geformten Reflektors 2 eine Lichtquelle 3 angeordnet, während
im zweiten Brennpunkt F2 eine Blende 4 angeordnet ist. Vor der Blen
de 4 befindet sich eine Projektionslinse 5. Um in dem so konstruierten
Scheinwerfer ein Haupt-Strahlverteilungsmuster wahlweise zu verän
dern, wird die Blende 4 um eine horizontale Trägerwelle 7 gedreht, um
einen mehr oder weniger großen Anteil des zur Projektionslinse 5 ge
richteten Lichtstrahls aufzufangen. Das Bezugszeichen 1 bezeichnet ei
nen Scheinwerferkörper, während das Bezugszeichen 6 eine vordere
Linse bezeichnet.
Der Scheinwerfer der obenerwähnten JP 1-213901-A verwendet eine
Blendendrehanordnung, die sich von derjenigen der JP 63-41801-A
unterscheidet, die Scheinwerfer haben jedoch das gleiche Konzept zur
Grundlage, nämlich, daß für die Wahl des Haupt-Strahlverteilungsmu
sters oder des Neben-Strahlverteilungsmusters die Blende gedreht wird.
Die oben beschriebenen herkömmlichen Scheinwerfer können lediglich
zwischen zwei Mustern wählen - einem Haupt-Strahlverteilungsmuster
(Fernlicht) und einem Neben-Strahlverteilungsmuster (Abblendlicht).
Mit anderen Worten, in derartigen Scheinwerfern ist es nicht möglich,
ein Strahlverteilungsmuster wie etwa ein mittleres Strahlverteilungs
muster zu wählen, das einem Zwischenzustand zwischen dem Haupt-
und dem Neben-Strahlverteilungsmuster entspricht.
Da bei einer Autobahnfahrt die Geschwindigkeit des Fahrzeuges im
allgemeinen höher ist, sorgt ein Strahlverteilungsmuster des Scheinwer
fers, das gleich oder annähernd gleich dem Haupt-Strahlverteilungs
muster ist, für eine bessere Sicht des Fahrers, es bewirkt jedoch bei
Fahrern von entgegenkommenden Fahrzeugen ein stärkeres Blenden.
Es wäre daher wünschenswert, daß ein mittleres Strahlverteilungsmu
ster verwendet werden könnte, das kein Blenden verursacht, bis sich
die beiden Fahrzeuge auf eine bestimmte Entfernung angenähert haben.
Wie oben erwähnt, können herkömmliche Scheinwerfer nur entweder
das Haupt-Strahlverteilungsmuster oder das Neben-Strahlverteilungs
muster wählen. Daher ist auf dem Markt der Bedarf an der Entwick
lung eines Scheinwerfers entstanden, bei dem mehr als diese zwei Mu
ster gewählt werden können.
Um diese Marktforderung zu befriedigen, ist in der Gebrauchsmuster
anmeldung JP 3-81705-A ein Scheinwerfer vorgeschlagen worden, der
in Fig. 2 gezeigt ist und in dem eine horizontale Trägerwelle 7 aus der
Mittellinie 0 eines als Blende wirkenden röhrenförmigen Körpers 8
versetzt ist. Der röhrenförmige Körper 8 der Blende wird um die hori
zontale Trägerwelle 7 gedreht. Wenn sich die Blende dreht, wird die
Oberkante der Blende 8 vertikal bewegt, wobei die Grenzlinie des
Lichtstrahlverteilungsmusters kontinuierlich verändert wird. Bei diesem
Lösungsversuch bestehen jedoch noch immer Probleme, die im folgen
den erläutert werden.
Die horizontale Trägerwelle 7, die das Drehzentrum der Blende 8 de
finiert, stimmt nicht mit dem Schwerpunkt des röhrenförmigen Körpers
8 überein. Mit anderen Worten, das Zentrum der Blendendrehung
stimmt nicht mit dem Schwerpunkt des röhrenförmigen Körpers über
ein. Daher verändert sich die Last des als Antriebsquelle dienenden
Motors entsprechend der Position des röhrenförmigen Körpers, wenn
sich dieser dreht. Diese Lastveränderung wirkt einer gleichmäßigen
Drehung der Blende, d. h. einer gleichmäßigen Änderung des Strahlver
teilungsmusters entgegen.
Ferner wird eine vom Fahrzeugmotor verursachte Schwingung unver
meidlich über die horizontale Trägerwelle 7 an den röhrenförmigen
Körper 8 übertragen. Da in diesem Fall die den röhrenförmigen Körper
tragende horizontale Trägerwelle 7 nicht mit dem Schwerpunkt dessel
ben übereinstimmt, können einige Schwingungstypen Anlaß für ein ho
hes auf die horizontale Trägerwelle 7 wirkendes Drehmoment sein.
Darüber hinaus bewirkt eine vertikale Bewegung des Blendenscheitel
punktes auch eine Verschiebung des Blendenscheitelpunktes in Rich
tung der optischen Achse L. Im Ergebnis wird der Blendenscheitel
punkt aus der meridionalen Abbildungsfläche f verschoben. Die resul
tierende Grenzlinie ist unscharf. In der Figur bezeichnet P1 die Position
des Blendenscheitelpunktes (wobei sich die zur Bildung der Grenzlinie
im Verteilungsmuster beitragende Blende in der höchsten Position be
findet), wenn die Blende 8 wie durch die durchgezogene Linie angege
ben positioniert ist, während P2 die Blendenscheitelpunktposition be
zeichnet (wenn die Blende um einen vorgegebenen Winkel im Gegen
uhrzeigersinn gedreht ist), wenn die Blende wie durch die Strickpunkt
linie angegeben positioniert ist.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Kraftfahr
zeug-Projektionsscheinwerfer zu schaffen, der die Grenzlinie in verti
kaler Richtung gleichmäßig und kontinuierlich verändern kann und da
bei eine scharfe Grenzlinie aufrechterhält.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen Kraftfahr
zeug-Projektionsscheinwerfer, der die im Anspruch 1 angegebenen
Merkmale aufweist.
Wenn die Blende um die horizontale Trägerwelle gedreht wird, wird
die Position des Blendenscheitelpunktes in vertikaler Richtung geän
dert, so daß sich das Verteilungsmuster (d. h. dessen scharfe Grenzli
nie) in vertikaler Richtung verändert. Wegen der Verwendung von
Ausgleichsgewichten werden jedoch der Schwerpunkt der Blende oder
der Blenden mit dem Drehzentrum der Blende oder der Blenden in
Übereinstimmung gebracht. Dadurch werden die auf die horizontale
Trägerwelle wirkenden Lasten wie etwa ein Torsionsdrehmoment er
heblich reduziert.
Die obenerwähnte Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird ferner
gelöst durch einen Kraftfahrzeug-Projektionsscheinwerfer, der die im
Anspruch 9 angegebenen Merkmale aufweist.
In diesem erfindungsgemäßen Projektionsscheinwerfer ist wenigstens
der Scheitelpunktbereich der Blende, der die scharfe Grenzlinie bildet,
durch eine rohrförmige Fläche definiert, wobei die horizontale Träger
welle aus der Mittellinie dieser röhrenförmigen Fläche versetzt ist.
In dem erfindungsgemäßen Projektionsscheinwerfer kann die Blende
um die horizontale Trägerwelle vorwärts und rückwärts gedreht wer
den. Daher kann die scharfe Grenzlinie kontinuierlich in vertikaler
Richtung bewegt werden, indem die Höhe der Blende (Scheitelpunkt
der Blende), die den Lichtstrahl zwischen dem Reflektor und der Pro
jektionslinse auffängt, allmählich geändert wird. Da ferner das Dreh
zentrum der Blende aus einer direkt unter dem Scheitelpunkt der Blen
de befindlichen Position in Richtung zur Projektionslinse versetzt ist,
bewegt sich der Blendenscheitelpunkt längs der meridionalen Abbil
dungsfläche, wenn sich die Blende dreht, wodurch die Grenzlinie
scharf bleibt.
Da die Blende aus einer zylindrischen Fläche gebildet ist, kann sie
leicht hergestellt werden.
Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung sind in den
Unteransprüchen angegeben, die sich auf bevorzugte Ausführungsfor
men der vorliegenden Erfindung beziehen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand bevorzugter Austuhrungs
formen mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert; es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht, die der Erläuterung der inter
nen Struktur eines Kraftfahrzeug-Projektionsscheinwerfers
dient, der gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung konstruiert ist;
Fig. 2 die bereits erwähnte Längsschnittansicht eines herkömmli
chen Scheinwerfers;
Fig. 3 die ebenfalls bereits erwähnte Längsschnittansicht eines wei
teren herkömmlichen Schweinwerfers;
Fig. 4 eine Längsschnittansicht, die die in dem Projektionsschein
werfer von Fig. 1 verwendete Blende veranschaulicht;
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht, die das von der Blende und
dem Scheinwerfer gebildete Strahlverteilungsmuster veran
schaulicht, wie es vom Fahrer gesehen wird;
Fig. 6 ein Diagramm, das der Erläuterung der Form der im Schein
werfer verwendeten Blende dient;
Fig. 7 ein erläuterndes Diagramm, das die Änderung der scharfen
Grenzlinien eines vom Projektionsscheinwerfer gebildeten
Verteilungsmusters veranschaulicht;
Fig. 8 ein Blockschaltbild, das ein Steuersystem zur Steuerung der
Antriebsgrößen von Motoren veranschaulicht;
Fig. 9 eine Längsschnittansicht eines Blendendrehmechanismus, der
einen wesentlichen Bereich eines Projektionsscheinwerfers
gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Er
findung bildet;
Fig. 10 eine perspektivische Ansicht, die die interne Struktur eines
Kraftfahrzeug-Projektionsscheinwerfers gemäß einer dritten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschau
licht;
Fig. 11 eine Längsschnittansicht der internen Struktur des Projekti
onsscheinwerfers von Fig. 10;
Fig. 12 eine Längsschnittansicht der im Projektionsscheinwerfer von
Fig. 10 verwendeten Blende;
Fig. 13 eine perspektivische Ansicht eines von der Blende und dem
Scheinwerfer von Fig. 10 gebildeten Strahlverteilungsmu
sters, wie es vom Fahrer gesehen wird;
Fig. 14 ein Diagramm, das der Erläuterung der Verschiebung des
Scheitelpunktes der im Scheinwerfer von Fig. 10 verwende
ten Blende dient;
Fig. 15 ein Blockschaltbild eines Steuersystems für die Steuerung der
Drehung der Blende; und
Fig. 16 eine Schnittansicht eines wesentlichen Bereichs einer Blende
gemäß einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Er
findung.
In den Fig. 1 und 4 bis 8 ist ein Kraftfahrzeug-Projektionsscheinwerfer
gezeigt, der gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der vor
liegenden Erfindung konstruiert ist. Der Scheinwerfer ist entsprechend
europäischer und US-Spezifikationen entworfen und bildet ein rechts
seitiges Strahlverteilungsmuster. Fig. 1 ist eine perspektivische An
sicht, die die interne Struktur eines Projektionsscheinwerfers gemäß
der ersten Ausführungsform der Erfindung zeigt, Fig. 4 ist eine
Längsschnittansicht der in dem Projektionsscheinwerfer von Fig. 1
verwendeten Blende, Fig. 5 ist eine perspektivische Ansicht eines von
der Blende und dem Scheinwerfer gebildeten Strahlverteilungsmusters,
wie es vom Fahrer gesehen wird, Fig. 6 ist ein Diagramm, das der Er
läuterung der Form der im Scheinwerfer verwendeten Blende dient,
Fig. 7 ist ein vom Projektionsscheinwerfer gebildetes erläuterndes Mu
ster und Fig. 8 ist ein Blockschaltbild eines Steuersystems für die
Steuerung von Antriebsgrößen von Motoren.
In diesen Figuren ist eine von einem (nicht gezeigten) Einstellmecha
nismus unterstützte Projektionseinheit 10 in einem (ebenfalls nicht ge
zeigten) Scheinwerfergehäuse angebracht. Die Projektionseinheit 10
kann durch den Einstellmechanismus um eine horizontale Welle und
um eine (nicht gezeigte) vertikale Welle geneigt werden. Die Zielrich
tung des von der Projektionseinheit 10 projizierten Lichtstrahls, d. h.
die optische Achse L des Scheinwerfers kann durch den Einstellme
chanismus sowohl nach hinten und nach vorne als auch nach links und
nach rechts geneigt werden.
Die Projektionseinheit 10 enthält einen im wesentlichen elliptischen
Reflektor 14, in den ein Entladungskolben 12 eingeschoben ist, sowie
eine vor dem Reflektor 14 angeordnete Projektionslinse 16, wobei der
Reflektor 14 und die Projektionslinse 16 fest miteinander verbunden
sind und einen im wesentlichen einteiligen Aufbau bilden. Die Projekti
onslinse 16 wird von einer (nicht gezeigten) Linsenhalterung gehalten,
die am Reflektor 14 mittels Schrauben befestigt ist. An der Innenseite
des Reflektors 14 ist eine elliptische Reflexionsfläche 15 mit einem er
sten Brennpunkt F1 und einem zweiten Brennpunkt F2 gebildet.
Im ersten Brennpunkt F1 des Reflektors ist der Leuchtfaden des Kol
bens 12 angeordnet. Am Ort des Brennpunkts der Projektionslinse 16
und in der Nähe des zweiten Brennpunkts F2 des Reflektors 14 ist eine
Blende 20 angeordnet. Die Blende 20 fängt einen Teil der Lichtstrahlen
auf, die vom Reflektor 14 reflektiert werden und zur Projektionslinse
16 verlaufen, wodurch für den Nebenstrahl eine scharfe Grenzlinie
gebildet wird.
Das Licht vom Entladungskolben 12 wird von der reflektierenden Flä
che 15 reflektiert, nach vorn geführt und von der Projektionslinse 16 zu
im wesentlichen parallen Lichtstrahlen angeordnet.
Wie in den Fig. 1 und 4 gezeigt, enthält die Blende eine linke Blende
und eine rechte Blende 22. Die rechte und die linke Blende sind von
einander getrennt und erstrecken sich horizontal, wenn sie von einem
im wesentlichen direkt unter der optischen Achse L befindlichen Punkt
betrachtet werden. Die Blenden 21 und 22, die aus röhrenförmigen
Elementen mit unterschiedlichen Durchmessern hergestellt sind, sind
von einer horizontalen Trägerwelle 23 drehbar unterstützt.
Die horizontale Trägerwelle 23, die als Drehzentrum der Blenden 21
und 22 dient, ist in bezug auf die Schwerpunkte G1 und G2 der Blenden
21 und 22, die als röhrenförmige rotierende Elemente wirken, exzen
trisch. Mit anderen Worten, die Blenden 21 und 22 sind in bezug auf
die horizontale Trägerwelle 23 exzentrisch. Wenn die Blenden 21 und
22 gedreht werden, bewegen sich die scharfen Grenzlinien in Bereichen
A1 und A2 bzw. B1 und B2 in vertikaler Richtung, wie in Fig. 7 gezeigt
ist. Die Exzentritätsparameter der Blenden sind mit d1 und d2 bezeich
net.
Die Bezugszeichen 25a bis 25d bezeichnen Kugellager. Die Blenden 21
und 22 sind von der horizontalen Trägerwelle 23, wovon beide Enden
an einem Rahmen F befestigt sind, drehbar unterstützt. Eine kompri
mierte Schraubenfeder 25e schiebt die Blende 21 zur Blende 22.
Um eine gleichmäßige Drehung der Blenden 21 und 22 sicherzustellen,
sind wenigstens die Gleitflächen 21a und 22a der Blenden 21 und 22
aus Keramik hergestellt, wodurch eine geringere Gleitreibung als bei
Metall geschaffen wird.
An den Blenden 21 und 22 sind Zahnräder 27 und 28 befestigt. Diese
Zahnräder sind in Eingriff mit Antriebszahnrädern 29 bzw. 30, welche
ihrerseits an den Abtriebswellen von Motoren M1 und M2 befestigt
sind. Die Blenden 21 und 22 werden von den Motoren M1 und M2 un
abhängig voneinander gedreht. Durch die unabhängige Drehung der
Blenden können die Höhen und die Profile der scharfen Grenzlinien auf
dem Verteilungsglas zwischen den Linien A1 und A2 sowie B1 und B2
(Fig. 7) in bezug auf die vertikale Achse V verschieden eingestellt
werden.
Die Bezugszeichen 31 und 32 bezeichnen Ausgleichsgewichte, die mit
den Blenden 21 und 22 einteilig ausgebildet sind. Durch die Verwen
dung der Ausgleichsgewichte werden die Schwerpunkte G1 und G2 der
Blenden 21 und 22 mit ihrem Drehzentren in Übereinstimmung ge
bracht, wodurch die Lasten reduziert werden, mit denen die Motoren
M1 und M2, die die Blenden-Antriebsquellen bilden, beaufschlagt wer
den; folglich kann eine gleichmäßige Drehung der Blenden 21 und 22
geschaffen werden.
Wenn die Ausgleichsgewichte nicht verwendet werden, ändern sich die
Lasten auf die Motoren M1 und M2 in Abhängigkeit von den Winkel
stellungen der Blenden 21 und 22. Im Ergebnis verändern sich die trä
gen Lasten für die Motoren bei der Drehung der Blenden 21 und 22 in
Abhängigkeit von den Winkel- oder Umfangspositionen der Blenden 21
und 22, wodurch zwischen dem Beginn der Blendendrehung und dem
Beginn der Verteilungsmusteränderung eine Zeitverzögerung entsteht.
In der obigen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird we
gen der Verwendung der Ausgleichsgewichte ein Teil einer jeden Blen
de, der sich in bezug auf die horizontale Trägerwelle 23 näher an der
Projektionslinse befindet, gegen den anderen Teil der Blende, der sich
in bezug auf die horizontale Trägerwelle 23 näher am Reflektor befin
det, ausgeglichen. Die Blende 21 (22) ist um die horizontale Träger
welle 23, die ihr Drehzentrum darstellt, im Gleichgewicht. Die Lasten
(Trägheitslasten) auf die Motoren M1 und M2 werden somit im wesent
lichen konstant gehalten. Darüber hinaus wird die Zeit, die zum Dre
hen der Blenden erforderlich ist und die unabhängig von den Winkel
stellungen der Blenden konstant ist, reduziert.
Die obenbeschriebene Blende 20 für die Schaffung der rechtsseitigen
Strahlverteilungsmuster ist entsprechend der europäischen oder US-
Spezifikationen entworfen. In einer in Fig. 6 gezeigten Betriebsart, in
der sich ein Punkt 21a der Blende 21 an seiner höchsten Position befin
det (der niedrigsten Position der Oberkante der linken Blende 21) be
findet sich die scharfe Grenzlinie, die von der linken Blende 21 gebildet
wird, an einer Position A1. Wenn die linke Blende 21 allmählich aus
dieser Position gedreht wird, wird die scharfe Grenzlinie allmählich
abgesenkt. In einer weiteren Betriebsart, in der sich ein Punkt 21b der
Blende 21 an seiner höchsten Position befindet (der höchsten Position
der Oberkante der linken Blende 21), befindet sich die scharfe Grenz
linie an einer Position A2. Die von der rechten Blende 22 gebildete
scharfe Grenzlinie ist in einer in Fig. 6 gezeigten Betriebsart an einer
Position B1 festgelegt, wenn sich ein Punkt 22a der Blende 22 an seiner
höchsten Position (der niedrigsten Position der Oberkante der rechten
Blende 22) befindet. In einer weiteren Betriebsart, in der sich ein Punkt
22b der Blende an seiner höchsten Position befindet (der höchsten Po
sition der Oberkante der rechten Blende 22), wird die scharfe Grenzli
nie an einer Position B2 festgelegt.
Fig. 8 ist ein Blockschaltbild eines Blendenantriebssteuersystems. Eine
Steuereinrichtung 40 für die Steuerung der Antriebsgrößen der Moto
ren M1 und M2 empfängt Daten bezüglich der Winkelpositionen der
Blenden von Positionssensoren P1 und P2, die diese Winkelpositionen
der Blenden 21 und 22 erfassen. In der Steuereinrichtung 40 sind im
voraus in Form einer Datentabelle Drehwinkeldaten R1 und R2 der
Blenden 21 und 22 für die Bildung der verschiedenen Verteilungsmu
ster unter verschiedenen Fahrbedingungen wie etwa einer normalen
Fahrt mit Fernlicht oder einer Fahrt mit Abblendlicht für den linken
Scheinwerfer und für den rechten Scheinwerfer gespeichert. Die Steu
ereinrichtung 40 empfängt von einem Sensor 42 ein Fahrbedingungssi
gnal V, wobei der Sensor 42 beispielsweise die Richtung und den Be
trag des Einschlags des Lenkrades erfaßt und feststellt, ob der Fahrer
Fernlicht oder Abblendlicht gewählt hat. Bei Empfang des Signals V
wählt die Steuereinrichtung 40 ein dem empfangenen Signal V entspre
chendes Datensignal aus und gibt dieses an die Motorantriebsschaltun
gen 45 und 46 aus. Dadurch werden die Motoren M1 und M2 so ange
trieben, daß sie die Blenden 21 und 22 um im voraus festgesetzte Grö
ßen drehen, wodurch das an die momentanen Fahrbedingungen am be
sten angepaßte Verteilungsmuster gebildet wird.
Fig. 9 ist eine Längsschnittansicht eines Blendendrehmechanismus, der
einen wesentlichen Bereich eines Projektionsscheinwerfers gemäß einer
zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bildet. In der
obenbeschriebenen ersten Ausführungsform sind die rechte Blende 22
und die linke Blende 21 unabhängig voneinander drehbar. In der zwei
ten Ausführungsform wird anstatt zweier getrennter Blenden eine ein
zige Blende 20 verwendet. Ein einziger Antriebsmotor M1 treibt die
einzige Blende 20 um die horizontale Trägerwelle 23 vorwärts und
rückwärts, um die scharfen Grenzlinien des Verteilungsmusters in ver
tikaler Richtung zu bewegen. Der restliche Aufbau der zweiten Aus
führungsform ist im wesentlichen gleich demjenigen der ersten Ausfüh
rungsform. Folglich wird dieser im folgenden nicht genauer erläutert.
Wie aus der vorangehenden Beschreibung deutlich geworden ist, wird
in dem erfindungsgemäßen Projektionsscheinwerfer die Höhe der
Oberkante der Blende oder der Blenden verändert, wenn die Blende um
die horizontale Trägerwelle gedreht wird. Folglich verändert sich das
Verteilungsmuster (scharfe Grenzlinie) in vertikaler Richtung, wodurch
eine kontinuierliche Änderung des Verteilungsmusters geschaffen wird.
Wegen der Verwendung der Ausgleichsgewichte stimmt der Schwer
punkt der Blende oder der Blenden mit dem Drehzentrum der Blende
oder der Blenden überein. Dadurch werden die Lasten wie etwa ein
Torsionsdrehmoment erheblich reduziert, die auf die als Blendenträ
gerwelle arbeitende horizontale Trägerwelle wirken.
In den Fig. 10 bis 15 ist ein Kraftfahrzeug-Projektionsscheinwerfer
gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ge
zeigt. Der Scheinwerfer ist entsprechend den europäischen und US-
Spezifikationen entworfen und bildet ein einseitiges Strahlverteilungs
muster. Fig. 10 ist eine perspektivische Ansicht, die die interne Struk
tur des Projektionsscheinwerfers gemäß der dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. Fig. 11 ist eine Längs
schnittansicht der internen Struktur des Projektionsscheinwerfers von
Fig. 10. Fig. 12 ist eine Längsschnittansicht der in dem Projektions
scheinwerfer von Fig. 10 verwendeten Blende bei Betrachtung von
seiten der Linse. Fig. 13 ist eine perspektivische Ansicht eines von der
Blende und vom Scheinwerfer gebildeten Strahlverteilungsmusters, wie
es vom Fahrer gesehen wird. Fig. 14 ist ein Diagramm, das für die
Erläuterung der Verschiebung des Scheitelpunktes der im Scheinwerfer
verwendeten Blende verwendet wird. Fig. 15 ist ein Blockschaltbild ei
nes Steuersystems für die Steuerung der Drehung der Blende.
In diesen Figuren ist eine von einem (nicht gezeigten) Einstellmecha
nismus getragene Projektionseinheit 110 in einem (ebenfalls nicht ge
zeigten) Scheinwerfergehäuse angebracht. Die Projektionseinheit 110
ist durch den Einstellmechanismus um eine horizontale Welle und um
eine (nicht gezeigte) vertikale Welle schwenkbar. Die Zielrichtung der
von der Projektionseinheit 110 projizierten Lichtstrahlen, d. h. die Pro
jektionsachse (optische Achse) L des Scheinwerfers kann durch den
Einstellmechanismus sowohl nach hinten und nach vorn als auch nach
links und nach rechts geneigt werden.
Die Projektionseinheit 110 enthält einen im wesentlichen elliptischen
Reflektor 114 sowie einen Entladungskolben 112 und eine vor dem Re
flektor angeordnete Projektionslinse 116, wobei der Reflektor 114 und
die Projektionslinse 116 fest miteinander verbunden sind und einen im
wesentlichen einteiligen Aufbau bilden. Die Projektionslinse 116 wird
von einer (nicht gezeigten) Linsenhalterung getragen, die ihrerseits am
Reflektor 114 mittels Schrauben befestigt ist. An der Innenseite des
Reflektors 114 ist eine elliptische Reflektionsfläche 115 gebildet, die
einen ersten Brennpunkt F1 und einen zweiten Brennpunkt F2 besitzt.
Der Leuchtfaden des Kolbens 112 befindet sich im ersten Brennpunkt
F1. Im Brennpunkt der Projektionslinse 116 und in der Nähe des zwei
ten Brennpunkts F2 des Reflektors befindet sich eine Blende 120. Die
Blende 120 fängt einen Teil der vom Reflektor 114 reflektierten und
zur Projektionslinse 116 verlaufenden Lichtstrahlen auf, wodurch eine
scharfe Grenzlinie gebildet wird. Das vom Entladungskolben 112 aus
gesandte Licht wird von der Reflektionsfläche 115 reflektiert und vor
wärts geleitet, wobei es durch die Projektionslinse 116 in im wesentli
chen parallele Lichtstrahlen angeordnet wird.
Wie in den Fig. 10, 11 und 12 gezeigt, ist die Blende 120 als gestuftes
röhrenförmiges Element 122 aufgebaut, das einen Abschnitt 122a mit
großem Durchmesser und einen Abschnitt 122b mit kleinem Durch
messer besitzt, wobei beide Abschnitte eine gemeinsame Mittellinie
besitzen. Eine horizontale Trägerwelle 124 erstreckt sich horizontal
von beiden Enden des gestuften röhrenförmigen Elementes 122 und
senkrecht zur optischen Achse L. Die horizontale Trägerwelle 124, die
mit dem gestuften röhrenförmigen Element 122 einteilig ausgebildet ist,
ist an ihren beiden Enden durch Lager 125 und 126 drehbar unterstützt,
wobei diese Lager 125 und 126 ihrerseits an einem Rahmen 118 ange
bracht sind, der an einer (nicht gezeigten) Linsenhalterung befestigt ist.
Das Bezugszeichen 127 bezeichnet ein Kranzelement, das die Blende
120 vom Lager 125 trennt. Das Bezugszeichen 128 bezeichnet eine
komprimierte Schraubenfeder, die die Blende 120 gegen das Kranzele
ment 127 preßt. An der Blende 120 ist ferner ein Zahnrad 129a befe
stigt. Das Zahnrad 129a ist mit einem Folgerzahnrad 129c in Eingriff,
das seinerseits mit einem Antriebszahnrad 129b in Eingriff ist, welches
an der Abtriebswelle des Antriebsmotors M befestigt ist. Der An
triebsmotor M dreht die Blende 120 vorwärts und rückwärts, um die
scharfe Grenzlinie im Verteilungsmuster in vertikaler Richtung zu be
wegen.
Die horizontale Trägerwelle 124 ist aus der Mittellinie 0 des gestuften
röhrenförmigen Elementes 122 versetzt, wenn der Scheitelpunkt 120a
der Blende 120 (120A) mit dem Brennpunkt der Projektionslinse 116
übereinstimmt (siehe die durchgezogene Linie in Fig. 14). In diesem
Fall ist die horizontale Trägerwelle 124 aus der Mittellinie 0 in Rich
tung zur Projektionslinse 116 um einen Abstand versetzt, der ungefähr
gleich dem halben Radius des gestuften röhrenförmigen Elementes 122
ist. Wenn daher die Blende 120 vorwärts und rückwärts gedreht wird,
bewegt sich die scharfe Grenzlinie in vertikaler Richtung in dem Be
reich CL1 → CL2 → CL3 (siehe Fig. 13).
In Fig. 14 bezeichnen die Bezugszeichen 120B und 120C die Positionen
der Blende 120A, wenn sie um 60° vorwärts bzw. rückwärts gedreht
ist. Die Bezugszeichen 120b und 120c bezeichnen die Scheitelpunkt
positionen der Blende 120A, wenn sie gedreht wird. Die unterbrochene
Linie 130 bezeichnet den geometrischen Ort des Scheitelpunkts 120a
der Blende, wenn diese gedreht wird. Wie aus Fig. 14 hervorgeht, hat
der geometrische Ort 130 das Blendenscheitelpunkts 120a bei einer
Drehung der Blende 120A vorwärts und rückwärts eine im wesentli
chen gekrümmte Form längs der meridionalen Abbildungsfläche f der
Projektionslinse 116. Wenn daher die Blende 120A gedreht wird, be
wegt sich der Scheitelpunkt 120a der Blende in vertikaler Richtung,
bleibt jedoch in der Nähe der meridionalen Abbildungsfläche f. Daher
bleiben die in vertikaler Richtung im Verteilungsmuster sich bewegen
den Grenzlinien CL2 und CL3 scharf.
Fig. 15 ist ein Blockschaltbild eines Motorantriebssteuersystems für die
Steuerung der Drehung der Blende, wenn der in den Fig. 10 und 14
gezeigte Scheinwerfer für die Höheneinstellung des Verteilungsmusters
verwendet wird. In dieser Figur bezeichnet das Bezugszeichen S einen
Neigungssensor für die Erfassung eines Neigungswinkels der Fahr
zeugkarosserie um eine Querachse. Das Ausgangssignal des Neigungs
sensors S wird in eine Steuereinheit 150 eingegeben. Das Bezugszei
chen P bezeichnet einen Drehwinkeldetektor wie etwa einen Drehcodie
rer oder ein Positionsmeßgerät. Das Ausgangssignal des Drehwinkelde
tektors P wird in die Steuereinheit 150 eingegeben. Die Steuereinheit
150 gibt an eine Motorantriebseinheit 151 ein Steuersignal aus, die den
Motor M so steuert, daß die scharfen Grenzlinien entsprechend der
Neigung der Fahrzeugkarosserie um eine Querachse in vertikaler
Richtung bewegt werden.
Wenn beispielsweise in den Kofferraum schweres Gepäck geladen ist,
wenn auf dem Rücksitz Fahrgäste sitzen oder wenn das Fahrzeug be
schleunigt wird, wird die Fahrzeugkarosserie um eine Querachse ge
neigt, derart, daß das vordere Ende der Fahrzeugkarosserie höher als
das hintere Ende ist (Trimmlage). In der Trimmlage bewegt sich die
scharfe Grenzlinie über die horizontale Linie H im Verteilungsglas, so
daß der ausgesandte Lichtstrahl die Tendenz besitzt, Fahrer in entge
genkommenden Fahrzeugen zu blenden. Wenn das Fahrzeug plötzlich
gebremst wird, wird die Fahrzeugkarosserie in entgegengesetzter
Richtung geneigt, derart, daß das hintere Ende der Karosserie höher als
das vordere Ende ist (Betriebsart mit getauchter Nase). In der Betriebs
art mit getauchter Nase bewegt sich die scharfe Grenzlinie unter die
horizontale Linie H, so daß der Fahrer die Bereiche vor dem Fahrzeug
nur bei einer geringen Beleuchtung durch die Scheinwerfer sehen kann.
In diesem Fall erfaßt der Neigungssensor die Neigung der Fahrzeugka
rosserie und schickt ein Neigungssignal an die Steuereinheit 150. Dann
treibt die Steuereinheit 150 die Motorantriebsschaltung 151 an, um die
scharfe Grenzlinie nach oben oder nach unten zu bewegen, um die
scharfe Grenzlinie aus Sicht des Fahrers stets auf der horizontalen Li
nie zu halten.
In Fig. 16 ist eine Schnittansicht eines wesentlichen Bereichs einer
Blende gemäß einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfin
dung gezeigt. In dieser Ausführungsform ist die Blende 120 so konstru
iert, daß im wesentlichen die Hälfte 120D des röhrenförmigen Körpers
eine horizontale Trägerwelle 124 besitzt, die einteilig mit der Blende
ausgebildet ist und aus der Mittellinie 0 des röhrenförmigen Körpers
versetzt ist, wobei diese Hälfte 120D des röhrenförmigen Körpers um
die horizontale Trägerwelle 124 gedreht wird. Somit ist in der Blende
gemäß der vierten Ausführungsform nur der Scheitelpunktbereich der
Blende für die Bildung von scharfen Grenzlinien durch eine röhren
förmige Fläche definiert, wobei dieser Bereich um die horizontale Trä
gerwelle gedreht werden kann, die von der Mittellinie des röhrenför
migen Elements versetzt ist. Diejenigen Bereiche der Blende, die vom
Bereich für die Bildung von scharfen Grenzlinien verschieden sind,
können jede beliebige Form besitzen.
Wie aus der vorangehenden Beschreibung hervorgeht, kann der erfin
dungsgemäße Kraftfahrzeug-Projektionsscheinwerfer die Blende um ei
ne horizontale Trägerwelle vorwärts und rückwärts drehen. Daher kann
die scharfe Grenzlinie kontinuierlich in vertikaler Richtung bewegt wer
den, indem die Höhe der Blende (Blendenscheitelpunkt), die den
Lichtstrahl zwischen dem Reflektor und der Projektionsliste auffängt,
allmählich geändert wird. Ferner ist das Drehzentrum der Blende in
bezug auf die Projektionslinse aus einem direkt unter dem Scheitelpunkt
der Blende sich befindenden Punkt versetzt. Daher bewegt sich der
Scheitelpunkt der Blende längs der meridionalen Abbildungsfläche,
wenn sich die Blende dreht, wodurch eine scharfe Grenzlinie aufrecht
erhalten wird.
Es wird ferner festgestellt, daß die Blende einfach herzustellen ist, da
die Blende eine zylindrische Oberfläche besitzt.
Claims (15)
1. Kraftfahrzeug-Projektionsscheinwerfer, mit
einem im wesentlichen elliptischen Reflektor (14);
einer Lichtquelle (12), die sich in einem ersten Brennpunkt (F1) des ersten Reflektors (14) befindet; und
einer Projektionslinse (16), die vor dem Reflektor (14) ange ordnet ist,
gekennzeichnet durch
eine Blende (20), die an einer Position in der Nähe eines zweiten Brennpunkts (F2) des Reflektors (14) und in einem Brennpunkt der Projektionslinse (16) angeordnet ist, wobei die Blende (20) das vom Reflektor (14) zur Projektionslinse (16) verlaufende Licht teilweise auf fängt und so geformt ist, daß sich ein Abstand zwischen dem Drehzen trum der Blende (20) und einem Punkt auf der Umfangsfläche der Blende (20) längs der Umfangsfläche der Blende (20) allmählich än dert,
eine horizontale Trägerwelle (23), die an der Blende (20) so angebracht ist, daß sie sich um ein aus dem Schwerpunkt der Blende (20) versetztes Drehzentrum drehen kann, wobei ein Scheiteipunkt der Blende (20) durch Drehen der Blende (20) um die horizontale Träger welle (23) in vertikaler Richtung verändert wird, wodurch die Vertei lung des vom Scheinwerfer ausgehenden Lichtstrahls gesteuert wird; und
Ausgleichsgewichte (31, 32), die an der Blende (20) befestigt sind, um den Schwerpunkt der Blende (20) mit dem Drehzentrum der Blende (20) in Übereinstimmung zu bringen.
einem im wesentlichen elliptischen Reflektor (14);
einer Lichtquelle (12), die sich in einem ersten Brennpunkt (F1) des ersten Reflektors (14) befindet; und
einer Projektionslinse (16), die vor dem Reflektor (14) ange ordnet ist,
gekennzeichnet durch
eine Blende (20), die an einer Position in der Nähe eines zweiten Brennpunkts (F2) des Reflektors (14) und in einem Brennpunkt der Projektionslinse (16) angeordnet ist, wobei die Blende (20) das vom Reflektor (14) zur Projektionslinse (16) verlaufende Licht teilweise auf fängt und so geformt ist, daß sich ein Abstand zwischen dem Drehzen trum der Blende (20) und einem Punkt auf der Umfangsfläche der Blende (20) längs der Umfangsfläche der Blende (20) allmählich än dert,
eine horizontale Trägerwelle (23), die an der Blende (20) so angebracht ist, daß sie sich um ein aus dem Schwerpunkt der Blende (20) versetztes Drehzentrum drehen kann, wobei ein Scheiteipunkt der Blende (20) durch Drehen der Blende (20) um die horizontale Träger welle (23) in vertikaler Richtung verändert wird, wodurch die Vertei lung des vom Scheinwerfer ausgehenden Lichtstrahls gesteuert wird; und
Ausgleichsgewichte (31, 32), die an der Blende (20) befestigt sind, um den Schwerpunkt der Blende (20) mit dem Drehzentrum der Blende (20) in Übereinstimmung zu bringen.
2. Projektionsscheinwerfer gemäß Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Blende (20) ein erstes röhrenförmiges Element (21)
und ein zweites röhrenförmiges Element (22) mit unterschiedlichen
Durchmessern umfaßt, die an der horizontalen Trägerwelle (23)
exzentrisch angebracht sind.
3. Projektionsscheinwerfer gemäß Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Ausgleichsgewichte ein erstes Gewicht (31) und ein
zweites Gewicht (32) umfassen, die an den Außenseiten des ersten röh
renförmiges Elements (21) bzw. des zweiten röhrenförmigen Elements
(22) auf der horizontalen Trägerwelle (23) angebracht sind.
4. Projektionsscheinwerfer gemäß Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das erste röhrenförmige Element (21) und das zweite röh
renförmige Element (22) unabhängig voneinander drehbar sind.
5. Projektionsscheinwerfer gemäß Anspruch 4, gekennzeichnet
durch eine erste Antriebseinrichtung (M1) und eine zweite Antriebsein
richtung (M2), die das erste röhrenförmige Element (21) bzw. das
zweite röhrenförmige Element (22) unabhängig voneinander antreiben.
6. Projektionsscheinwerfer gemäß Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß sich das erste röhrenförmige Element (21) und das zweite
röhrenförmige Element (22) gemeinsam drehen.
7. Projektionsscheinwerfer gemäß Anspruch 6, gekennzeichnet
durch eine einzige Antriebseinrichtung (M), die sowohl das erste röh
renförmige Element (21) als auch das zweite röhrenförmige Element
(22) dreht.
8. Projektionsscheinwerfer gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet
durch Einrichtungen (40 bis 46, P1, P2), die die Blende (20) entspre
chend einem Lenkwinkel und/oder einem Neigungswinkel des Kraft
fahrzeugs drehen.
9. Kraftfahrzeug-Projektionsscheinwerfer, mit
einem im wesentlichen elliptischen Reflektor (114);
einer Lichtquelle (112), die in einem ersten Brennpunkt (F1) des Reflektors (114) angeordnet ist;
einer Projektionslinse (116), die vor dem Reflektor (114) an geordnet ist; und
einer drehbaren horizontalen Welle (124),
gekennzeichnet durch
eine Blende (22), die an einer Position in der Nähe eines zweiten Brennpunktes (F2) des Reflektors (114) angeordnet ist, um ei nen Lichtstrahl zwischen dem Reflektor (114) und der Projektionslinse (116) teilweise aufzufangen, wobei die Blende (22) an der horizontalen Welle (124) so angebracht ist, daß sie um die Mittellinie dieser horizontalen Welle (124) drehbar ist, und so geformt ist, daß sich der Abstand zwischen dem Drehzentrum der Blende (22) und einem Punkt auf der Umfangsfläche der Blende (22) allmählich verändert, wobei ein Scheitelpunkt der Blende (22) durch Drehen der Blende (22) um die horizontale Trägerwelle (124) in vertikaler Richtung geändert wird, so daß die Verteilung des vom Scheinwerfer ausgehenden Lichtstrahls ge steuert wird,
wobei die horizontale Trägerwelle (124) aus einem direkt unter dem Scheitelpunkt der Blende (22) sich befindenden Punkt in Richtung zur Projektionslinse (116) versetzt ist, so daß sich der Schei telpunkt der Blende (22) im wesentlichen längs einer meridionalen Abbildungsfläche (f) bewegt, wenn die Blende (22) um die horizontale Trägerwelle (24) gedreht wird.
einem im wesentlichen elliptischen Reflektor (114);
einer Lichtquelle (112), die in einem ersten Brennpunkt (F1) des Reflektors (114) angeordnet ist;
einer Projektionslinse (116), die vor dem Reflektor (114) an geordnet ist; und
einer drehbaren horizontalen Welle (124),
gekennzeichnet durch
eine Blende (22), die an einer Position in der Nähe eines zweiten Brennpunktes (F2) des Reflektors (114) angeordnet ist, um ei nen Lichtstrahl zwischen dem Reflektor (114) und der Projektionslinse (116) teilweise aufzufangen, wobei die Blende (22) an der horizontalen Welle (124) so angebracht ist, daß sie um die Mittellinie dieser horizontalen Welle (124) drehbar ist, und so geformt ist, daß sich der Abstand zwischen dem Drehzentrum der Blende (22) und einem Punkt auf der Umfangsfläche der Blende (22) allmählich verändert, wobei ein Scheitelpunkt der Blende (22) durch Drehen der Blende (22) um die horizontale Trägerwelle (124) in vertikaler Richtung geändert wird, so daß die Verteilung des vom Scheinwerfer ausgehenden Lichtstrahls ge steuert wird,
wobei die horizontale Trägerwelle (124) aus einem direkt unter dem Scheitelpunkt der Blende (22) sich befindenden Punkt in Richtung zur Projektionslinse (116) versetzt ist, so daß sich der Schei telpunkt der Blende (22) im wesentlichen längs einer meridionalen Abbildungsfläche (f) bewegt, wenn die Blende (22) um die horizontale Trägerwelle (24) gedreht wird.
10. Projektionsscheinwerfer gemäß Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß wenigstens ein Scheitelpunktbereich der Blende (22)
durch eine röhrenförmige Fläche definiert ist.
11. Projektionsscheinwerfer gemäß Anspruch 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß die horizontale Trägerwelle (124) aus der Längs
achse der röhrenförmigen Fläche versetzt ist.
12. Projektionsscheinwerfer gemäß Anspruch 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Blende (22) ein röhrenförmiges gestuftes Ele
ment mit einem Bereich (22b) mit großem Durchmesser und einem Be
reich (22a) mit kleinem Durchmesser besitzt, wobei sowohl der Bereich
(22b) mit großem Durchmesser als auch der Bereich (22a) mit kleinem
Durchmesser an der horizontalen Trägerwelle (124) exzentrisch ange
bracht ist.
13. Projektionsscheinwerfer gemäß Anspruch 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß die horizontale Trägerwelle (124) aus einem direkt
unter dem Scheitelpunkt der Blende (22) befindlichen Punkt in Richtung
zur Projektionslinse um einen Betrag versetzt ist, der angenähert gleich
dem halben Radius des röhrenförmigen gestuften Elementes ist.
14. Projektionsscheinwerfer gemäß Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß nur ein Scheitelpunktbereich der Blende (22) durch eine
röhrenförmige Fläche definiert ist, während andere Bereiche der
Blende (22) eine andere Form besitzen.
15. Projektionsscheinwerfer gemäß Anspruch 9, gekennzeichnet
durch Einrichtungen (S, P, 150, 151), die die Blende (22) entsprechend
einem Lenkwinkel und/oder einem Neigungswinkel des Kraftfahrzeugs
drehen.
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