DE4336048C2 - Vorrichtung zur Tonabnahme, Signalweiterbearbeitung und Integration von gängigen Bedienteilen und Schnittstellen, mit besonders einfacher Montagemöglichkeit ohne bauliche Veränderung bzw. akustische Beeinträchtigung für akustische Saiteninstrumente, insbesondere für akustische Gitarren - Google Patents

Vorrichtung zur Tonabnahme, Signalweiterbearbeitung und Integration von gängigen Bedienteilen und Schnittstellen, mit besonders einfacher Montagemöglichkeit ohne bauliche Veränderung bzw. akustische Beeinträchtigung für akustische Saiteninstrumente, insbesondere für akustische Gitarren

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Description

1. Kurzbeschreibung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Tonabnahme mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1.
Vorteilhafte Ausgestaltungen, be­ sonders im Hinblick auf die einfache Montage, Bedienbarkeit und Signalweiterverarbeitung sind in den Unteransprüchen niederge­ legt.
2. Analyse von bekannten Vorrichtungen und Verfahren zur Ton-Abnahme
2.1. Sehr weit verbreitet für die Tonabnahme der oben genannten Instrumente sind elektromagnetische Tonabnehmer, welche das von Stahlsaiten erregte Wechselfeld als elektrische Signale abbilden. Sie sind in der Regel unmittelbar unter den Saiten fest eingebaut oder, als Zubehör erhältlich, in das Rund­ schalloch einzuklemmen (z. B. US 4501186). Sie werden insbe­ sondere für sog. "Country"-"Western"- und diverse "Jazzgi­ tarren" eingesetzt. Obgleich sie klanglich nicht in der Lage sind den Naturklang als hochspezifische akustische Mischung von direkten Saiten bzw. Korpusklängen und indirekten Korpus- bzw. Luftmassenresonanzen in seiner Gesamtheit aufzunehmen, ist der von ihnen erzeugte eigene Klangtyp für viele Anwend­ ungen sehr beliebt bzw. ausdrücklich erwünscht.
Hinsichtlich der Handhabung sind die als Zubehör erhältlich­ en Ausführungen nicht ganz befriedigend und die fest eingebau­ ten Systeme sind in der Regel nur von einem Fachmann zu ver­ ändern, oder erfordern gar größere Eingriffe am Instrument.
So ist es nicht verwunderlich, daß vom Musiker gewünschte Än­ derungen oftmals auch aus diesem Grunde in das Bedürfnis nach Anschaffung einer neuen Gitarre münden.
2.2. Ebenfalls sehr weit verbreitet bei derartigen Instrumenten sind hochohmige piezoelektrische Kontakt-Schwingungsaufnehmer, welche sich nach der Anbringungsart wie folgt unterscheiden: a) Am Steg/Saitenhalter angebrachte Vorrichtung mit einzelnen Abnehmern für jede Saite, wobei im wesentlichen lediglich der Saitendirektschall abgebildet wird oder b) an einer geeignet­ en Wandung des Resonanzkorpus punktuell angebrachter Abnehmer, wobei im wesentlichen lediglich die an diesem Punkt vorliegen­ de Wandungsschwingung abgebildet wird. Im Unterschied zu 2.1. benötigen diese keine Stahlsaiten, neigen aber zu einer die Dynamikvarianz komprimierenden Wiedergabe bei relativ geringer Frequenzganglinearität unter Erzeugung von relativ großen kom­ plexen Klirranteilen.
In klanglicher und handhabungstechnischer Hinsicht gelten sinngemäß die entsprechenden Ausführungen unter 2.1, wobei allerdings, zumindest bei der nachträglichen Anbringung und der Nutzungsmöglichkeit für traditionelle Saiteninstrumente ein piezoelektrischer Tonabnehmer vorzuziehen ist.
Anmerkung: Es wird aktuell eine Vielzahl von akustischen Gi­ tarren in großer Menge mit fest eingebauten Piezo-Tonabnehmern inkl. spezifisch montierter Elektronik bzw. Klangregelung ge­ fertigt und angeboten. Der sich insbesondere über den ein­ schlägigen Fachhandel in den vergangenen Jahrzehnten weltweit ausbreitende Begriff "electro-acoustic Guitar", wobei gar oftmals "electro-" entfällt, ist mittlerweile beinahe zum Synonym für diese Produktgruppe geworden.
2.3. Mit Luftschallwandlern, welche, anders als die unter 2.1. bzw. 2.2. genannten, prinzipiell auch die anderen relevanten Schallanteile, wie z. B. percussiver Korpusschall, aufnehmen können. Eine insbesondere im Tonstudioeinsatz sehr gängige Technik, deren Verbreitungsgrad aber im Bühnenbetrieb und persönlichen Gebrauch, im Vergleich zu 2.1. u. 2.2., eher gering ist (vgl. Michael Dickreiter: Mikrofonaufnahmetechnik, S. Hirzel Verlag, Stuttgart 1984, S. 116-117).
Sie sind speziell zur Erzielung einer vergleichsweise natur­ getreuen Wiedergabe unverzichtbar zeigen aber im Vergleich zu 2.1. u. 2.2. eine deutlich größere Anfälligkeit für akusti­ sche Rückkopplung und können, von Fall zu Fall stark unter­ schiedliche, meist interdependente Probleme und Handhabungs­ nachteile mit sich bringen:
2.3.1. Extern auf Ständer positioniertes Richtmikrofon:
Bei Bühnenaufführungen bekannter Künstler das immer noch weitestverbreitete Verfahren. Erlaubt un­ ter Einsatz von sehr hochwertigen Richtmikrofonen bei quali­ fizierter Plazierung sowie Anpassung der Beschallungsanlage und Monitorlautsprecher eine relativ naturgetreue Reproduk­ tion, insbesondere des Saiten- und Deckendirektschwingungs­ anteils. Nachteile: Rückkopplungsanfällig, komplizierte Be­ dienung, Vielzahl aufwendiger Komponenten (z. B.: Ständer, Equalizer, spezifische Monitorlautsprecher), Einschränkung des Bewegungsspielraumes für den Musiker (z. B. Klangcharak­ teristik stark abhängig vom Einspiel-Abstand bzw. -Punkt und Mikrofonwinkel).
2.3.2. Mit am Instrument außen befestigtem Mikrofon:
Mit Ansteckclip oder ähnl. an der Instrumentoberfläche befest­ igtem Mikrofon; relativ gute Klangergebnisse sind bei geringen Lautstärken zwar möglich, außerdem kann u. U. der Bewegungs­ spielraum des Musikers gegenüber 2.3.1. verbessert sein, je­ doch ergibt sich in der Kombination der gegebenen Parameter (geringe Fremdschalldämpfung, bevorzugter Einsatz v. Kugelcha­ rakteristikmikrofonen, Zwang zu elektroakustischen Kompro­ missen bei der Befestigung, usw.) nicht nur eine deutliche Rückkopplungsanfälligkeit, sondern prinzipbedingt und stark vom Anbringungspunkt abhängig auch die Tendenz zu einer weni­ ger naturgetreuen Wiedergabe. Schwerwiegende Handhabungsnach­ teile, z. B.: kritische Befestigung, überstehende Teile und "fliegende" Leitungen im Bedienfeld, Beschädigungsrisiko von Mikrofon und Instrument, können kaum umgangen werden. Ein­ stell- und Beeinflussungsmöglichkeiten am Instrument, sowie vielseitige Normanpassung kaum möglich. Wenig oder kein Platz für Batteriestromversorgung bzw. weiteres Zubehör.
2.3.3. Mit im Resonanzraum befindlichen Mikrofon:
Hierzu wird eine spezielle einsetzbare oder montierbare Vor­ richtung benötigt, welche zwar im Korpusinneren gut ge­ schützt außerhalb des vom Musiker zu bedienenden Bereiches liegt, andererseits aber mit einigen ganz besonders komple­ xen akustisch-mechanischen Problemen behaftet ist. Außer­ dem ergeben sich verschiedene neue Fragen hinsichtlich der gleichwohl notwendigen Bedienbarkeit und Anbringung.
2.3.3.1. Am Resonanzboden in einem weichelastischen Formkörper fixiertes Mikrofon, schlechte Abnahme der Saiten- und Deck­ endirektabstrahlung, korpusschallbetonte zur Rückkopplung neigende Schallaufnahme, u. U. problematische Fixierung oder vorübergehende Anbringung kaum denkbar, bei Einsatz von Kon­ densatormikrofonen, problematische Speisung, Anschluß über Einbaubuchse und damit verbundene Veränderung des Instrument­ es erforderlich oder bei Anschluß durch das Schalloch hinder­ liche bzw. nicht zugentlastete Kabelführung, Einstell- und Beeinflussungsmöglichkeiten am Instrument kaum möglich, viel­ seitige Normanpassung (z. B.: symmetrische Ausgabe über XLR) problematisch, wenig bzw. kein zugänglicher Platz für Batte­ riestromversorgung und weiteres Zubehör.
2.3.3.2. An der Anschlußbuchse u. U. mit Schwanenhals befestigtes Mikrofon (US 5010803), relativ gute Klangergebnisse ohne Beeinträchtigung des Primärklanges sind zwar möglich, jedoch sind einige Aspekte elektroakustisch bzw. mechanisch schwer befriedigend lösbar: bei den meisten handelsüblichen Vorricht­ ungen besteht mittelbar prinzipbedingt eine mehr oder weniger große störende Rückkopplungsneigung bzw. Tendenz zur nicht naturgetreuen Reproduktion. Die bestmöglichen Abnahmepunkte (siehe auch 3.4.) sind nur umständlich zu erreichen, Montage- Eingriff am Instrument erforderlich, bei vielen hier relevanten Instrumenten (z. B. Gitarren ohne Block) nicht montierbar, vor­ übergehende Anbringung kaum möglich, Einstell- und Beeinflus­ sungsmöglichkeiten am Instrument sowie vielseitige Normanpassung problematisch, wenig bzw. schwer zugänglicher Platz für Bat­ teriestromversorgung und weiteres Zubehör.
2.3.3.3. Mit Montage in einem zwischen Decke und Boden geklemm­ ten elastischen Körper (EP 0198043 B1), ist zwar ohne Veränderung am Instrument in jeder akustischen Gitarre mit klassischem Schalloch und Normhöhe relativ schnell einsetzbar, jedoch entstehen dem Anwender andere erhebliche Nachteile: Beim Einsetzen bzw. Herausnehmen des Körpers werden die Sai­ ten gedehnt, wodurch das Instrument meist nachgestimmt werden muß. Bei eingesetztem Körper wird der Instrumentprimärklang wesentlich bedämpft. Durch Verschließen des Schallochs wird einerseits der bei ca. 100-300 Hz wirksame Helmholtzresonator in seiner Funktion nahezu aufgehoben und in dem somit ge­ schaffenen geschlossenen Klangkörper eine meist 1-2 Oktaven höhere in der Amplitude deutlich schwächere (gleichwohl hör­ bare) Resonanzfrequenz eingestellt, andererseits werden Decke und Boden des Instrumentes durch die Klemmwirkung des Körpers stark bedämpft; daher kann bei vielen Gitarren der vom einge­ bauten Mikrophon aufgenommene Primärklang durch unharmonische Überlagerung von sekundär erregten Frequenzspektren eine teil­ weise sehr unangenehme Veränderung erfahren. Das Instrument kann ohne umständliches Herausnehmen der Vorrichtung kaum zum unverstärkten Gebrauch genutzt werden. Der, in diesem Fall, über 2 Mikrofone abgenommene und verstärkte Klang neigt, auch aus anderen prinzipbedingten Gründen (siehe auch 3.4) zu einer wenig naturgetreuen, von Anwendern als näselnd bzw. dosig cha­ rakterisierten Wiedergabe. Handhabungstechnisch erweisen sich insbes. durch das Schalloch herausgeführte lose verlegte Lei­ tungen, ggfs. Zwang zur Stereoverstärkung (doppelter Aufwand, nicht immer leicht erhältliche Kabel- und Steckernormen, doppelter Bedienaufwand zur Nutzung eines ohnehin monauralen Musikinstrumentes) als vom Käufer nicht leicht hinnehmbare Nach­ teile. Einstell- und Beeinflussungsmöglichkeiten am Instrument kaum vornehmbar, Platz für unmittelbar komplementäres Zubehör (drahtloser Sender) ist zwar prinzipiell gegeben, kann aber nur weitere Handhabungsnachteile (Erschwernis beim Einführen, lästiges Batteriewechseln) nach sich ziehen.
2.4. Unter 2.1. bis 2.3. wurde eine primäre Qualität der Musik­ instrumentgattung, nämlich nutzbaren Klang zu erzeugen, nach dem möglichen Tonabnahmeprinzip gegliedert. Die sich im Laufe der Zeit daraus entwickelnden Klangpräferenzen in Ver­ bindung mit den jeweiligen prinzipbedingten konstruktiven und marktabhängigen Erfordernissen haben im Gegenzug zur Ausprägung neuer, zahlenmäßig weit verbreiteter, Produktfa­ milien, Arten und Unterarten geführt. Diese stellen eine bei näherer Betrachtung höchst uneinheitliche Vielfalt hin­ sichtlich der Tonabnahme, Verstärkung, Klangtyp und Instru­ mentbedienung dar, die nicht nur vom Musiker, äußerst schwer zu überblicken ist und immer wieder den, oftmals massiv ge­ äußerten, Wunsch nach Vereinfachung weckt; anderseits soll allerdings, gerade dem Musiker, keine noch so ausgefallene potentielle Option verwehrt werden.
Mit den gegebenen Techniken und Vorrichtungen können derartig widersprüchliche Bedürfnisse kaum ohne weiteres in Einklang gebracht werden. Da einerseits keine der bekannten Methoden problemlos mit jedem Instrument bzw. Klangtyp einzusetzen ist, andererseits viele Anwender bereits mehrere unterschiedliche Instrumente für die verschiedenen Einsatzzwecke besitzen, sollen nun der Übersicht halber wenigstens die gängigsten gitarrenähnlichen Objekte aufgeführt und klassiert werden:
Allgemein lassen sich die akustischen Gitarrenarten folgender­ maßen einteilen:
  • G.T. traditionelle Gitarren u. a.,
  • G.T.1. klassische Gitarren mit Unterformen,
  • G.T.2. Flamenco-Gitarren mit Unterformen,
  • G.T.3. klassische Sonderformen z. B. für Rumba-Gitana,
  • G.T.4. Viola mit Unterformen,
  • G.T.4. akustische Baßgitarren, z. B. Guitarron,
  • G.T.5. Country- bzw. Westerngitarre mit Unterformen,
  • G.T.6. kleinere Bauformen wie z. B. Tiple,
  • G.T.7. Cuarto, u.ä. für percussive Spielweise,
  • G.T.8. Charrango, u. a.,
  • G.T.9. Balalaika u. ä.,
  • G.T.10. Mandoline u. a.,
  • G.T.11. Boozooki u. ä.,
  • G.T.12. Sonstige,
  • G.E. nicht traditionelle,
  • G.E.1. Jazzgitarren mit F-Löchern, viele Unterformen meist mit elektromagnet. Tonabnehmern, Regel­ möglichkeit und Buchse,
  • G.E.2. wie 1.2.1. jedoch anderer Bauform,
  • G.E.3. für Stahlsaiten optimierte traditionelle Formen insbes. von 1.1.5. mit eingebauten Tonabnehmern (meist elektromagnetisch), Elektronik und Buchse,
  • G.E.4. moderne Ausführungen klassischer Bauform mit eingebauten Piezo-Tonabnehmern und Elektronik und Buchse (z. B. der Marke "Takamine"),
  • G.E.5. moderner Bauform Typ "Ovation", meist mit Aus­ stattung wie 1.2.4. oder 1.2.3.,
  • G.E.6. anderer moderner Bauform, meist mit Ausstattung wie 1.2.4., seltener 1.2.3.,
  • G.E.7. moderne akustische Baßgitarren mit Ausstattung wie 1.2.4. oder 1.2.3.,
  • G.E.8. Sonstige.
Hierauf wird im Folgenden fallweise Bezug genommen.
3. Aufgabenstellung
Die Vorrichtung sollte zur Abnahme einer möglichst großen Anzahl der meistverbreiteten akustischen Saiteninstrumente, insbeson­ dere akustischer Gitarren, geeignet sein und die praktischen Bedürfnisse der Anwender umfassend und weitgehend erfüllen. Sie sollte möglichst viele positive Aspekte der jeweiligen unter 2.1.-2.3. behandelten Methoden und Vorrichtungen vereinen ohne indes die entsprechenden Nachteile zu übernehmen.
Gleichzeitig sollte sie aber auch, zumindest prinzipiell, für möglichst alle unter 2.4. GT1.-GE8. aufgeführten Instrumen­ te, insbesondere GT1.-GT7. bzw. GE3 und GE4., sinnvoll, nutz­ bringend und zweckmäßig einsetzbar sein.
Sie sollte weiterhin, was insbesondere für Besitzer mehrerer der­ artiger Instrumente sowie für den Beschallungsservice interess­ ant ist, äußerst schnell und einfach auswechselbar sein.
Sofern nicht alle vorangehenden Aufgaben ohne jeweilige adapti­ ve Maßnahmen zu erfüllen sein sollten, wird eine mehr oder weni­ ger modulare Lösung angestrebt, welche auf der Basis eines kosten­ günstigen Grundproduktes dem Nutzer die gewünschten Zusätze, vorzugsweise ohne die Notwendigkeit zur qualifizierten Betreu­ ung, zur Verfügung stellen kann.
Bei allen unter 2.3. abgehandelten Verfahren fallen immer wieder, insbesondere in Bezug auf die Rückkopplungsfestigkeit, wichtige Probleme ins Auge, welche offenbar bisher nicht befriedigend ge­ löst wurden.
Die daraus resultierenden Anforderungen werden wie folgt gegliedert:
3.1. Klangliche Vielseitigkeit:
Natürlicher Klang für Gruppe G1 und ggfs. Ausgabe anderer verbreiteter Klangfarben für Gruppe GE, insbes. für GE3, GE5, GE6 mit Stahlsaiten die Modi 2.2. und 2.3., für GE4, GE5, GE6, mit Piezotonabnehmer die Modi 2.3. und 2.1; keine Beeinträchtigung des instrumenttypischen Primärklanges, Möglichkeit zur gleichzeitigen Nutzung verschiedener Aufnahme­ wandler (z. B. Kondensatormikrofone, 2.1. und 2.2.), u. U. mit Anpassung für geschmackliche Besonderheiten, bei Mikrofonbe­ trieb größtmögliche Rückkopplungssicherheit und naturgetreue Wiedergabe (auch ohne Klangregelstufen bzw. Equalizer).
3.2. Praktische Handhabung und Betriebssicherheit:
Extrem einfache Anbringung ohne jegliche Veränderung des In­ strumentes um auch z. B. den vorübergehenden Einsatz im Be­ schallungsservice zu ermöglichen, Anschlußkabelzugentlastung, Verwendung von gängigen Normbuchsen (6,3 mm Klinke und/oder XLR) möglichst ohne Zwischenschaltung von losen Leitungen zwischen Gitarre und Normstecker, Betrieb an Verstärkern mit Phantomspeisung auch ohne externe Anpassung (Symmetrieüber­ trager), Lautstärkeregler und ggfs. weitere Einstellmöglich­ keiten mit ergonomischer Anordnung, bei Batteriebetrieb Ver­ wendung von bes. günstigen und gängigen Standards, ggfs. re­ gelbare integrierte Mischmöglichkeit bei mehreren Wandlern.
3.3. Integration von Zubehör und andere Optionen:
Möglichkeiten zur Integration verschiedener komfortabler Zubehöre, wie z. B. Stimmgerät, drahtloser Sender mit selbst­ aufladenden Akkumulatoren (Solarzellen), Baugruppen für Wandlung der Toninformation in digitale Signale zur Steuer­ ung von elektronischen Klangerzeugern bzw. zur Erzeugung wei­ terer Klangtypen, weiterführende Zubehöre welche zweckmäßig am Instrument zu bedienen sind.
3.4. Besondere elektroakustische Betrachtungen:
Die eigentliche Tonabnahme erfolgt vorzugsweise im Inneren der Gitarre, da das Mikrofon bzw. der Wandler hier besonders ge­ schützt ist und der Musiker nicht durch Aufbauten im Bedienbe­ reich behindert wird, außerdem ist hierbei eine gewisse Fremd­ schallvordämpfung erreichbar.
Besondere Bedeutung wird dem Aspekt der naturgetreuen Wiedergabe klassischer Gitarren mit einem Kondensatormikrofon beigemessen. Es muß auf den schalldruckstärksten Bereich gerichtet sein, ins­ besondere um durch Erreichen eines möglichst großen Verhältnisses Originalschall zu Fremdschall störende akustische Rückkopplungen bei Live-Darbietungen zu minimieren; eine optimale Lösung muß zu­ nächst einen möglichst großen Originalschallbetrag bei der Auf­ nahme erreichen. Aus der Studioaufnahmetechnik ist weiterhin be­ kannt, daß ganz besonders beim Plazieren von Richtmikrofonen in geringem Besprechungsabstand dem richtigen Abnahmepunkt und -win­ kel eine besondere Bedeutung hinsichtlich der instrumenttypischen natürlichen Wiedergabe zukommt; außerdem werden in diesem Zu­ sammenhang andere Anforderungen an das Mikrofon hinsichtlich des maximal verträglichen Schalldrucks gestellt, welche insbesondere meist nicht von Kondensatormikrofonen mit kleiner Membran erfüllt werden.
Problematisch ist weiterhin die Tatsache, daß im Inneren des In­ strumentes eine vom Außenschall deutlich abweichende Klangcharak­ teristik erzeugt wird, welche einen erheblich höheren Korpus­ schwingungsanteil (ca. 100 Hz bis 800 Hz) im Verhältnis zum Saiten­ direktschall enthalten. Einige bekannte Vorrichtungen beabsichtigen daher mittels eines in die Schallöffnung eingesetz­ ten Schaumkörpers eine Bedämpfung der "tiefen mittleren" Frequen­ zen zu erzielen. Dies ist jedoch unbefriedigend, da zum einen das instrumenttypische Klangbild im Ganzen verändert wird (s. 2.3.3.), außerdem werden die im Korpusinneren unterrepräsentierten Hochton- und Saiten- bzw. Deckenschwingungsanteile dadurch auch nicht stärker aufgenommen, was zu einem mittenbetonten, im Bereich 400 Hz-2 Khz überbetonten Klang beiträgt. Immerhin besitzen dies­ artige Vorrichtungen, den wahrscheinlich primär unbeabsichtigten Neben-Effekt, das Mikrofon zwangsläufig in gewisser Hinsicht geg­ en durch das Schalloch eintretenden Fremdschall abzuschotten, oh­ ne indes den für die Rückkopplungsfestigkeit relevanten Betrag des Quotienten Originalschall/Fremdschall (=verstärkter Original­ schall) nennenswert zu optimieren.
Weiterhin ist zu beachten, daß bei Einsatz eines Kondensatorricht­ mikrofones auch die seitlichen Mikrofonschalleintrittsöffnungen bestimmten Schallereignissen zugänglich sein müssen und daß die auf den Außenschall bezogene Abweichung des Schallspektrums, wie auch die Plazierung, nicht zuletzt in mechanischer Hinsicht, un­ ter Umständen von der Bauart (z. B.: Verleistungen) des verwendeten Instrumentes abhängig sein können.
4. Beschreibung der Erfindung
Die Aufgabenstellung wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruchs 1. gelöst.
4.1. Aufbau bei Verwendung eines Mikrofons 4.1.1. Mikrofonplazierung mit Haltestab
Die Vorrichtung besitzt einen stabförmigen Halter für das Mikrofon bzw. optionale Wandlersysteme, welcher am Saitenstrang vorbei in das Schalloch leicht einführbar ist. Das Mikrofon wird durch den Stab etwa mittig zwischen Schalloch und Steg dicht unter der Gitarrendecke und auf diese gerichtet positioniert.
4.1.2. Tonabnahme mit Mikrofon
Dieser Bereich liefert bei fast allen traditionellen Saiten­ instrumenten, respektive Gitarren nicht nur den größtmöglichen Schalldruck, sondern erlaubt auch aufgrund der Nähe zu den Saiten und der Art der Deckenkonstruktion fast aller hier relevanten Saiteninstrumente eine besonders gute Aufnahme der Saitenschwing­ ungs und Hochtonanteile bei gleichzeitiger Unterdrückung des Kor­ pusschallanteils, welcher bevorzugt durch die seitlichen Schall­ eintrittsöffnungen von der Klangraummitte herkommend zur ge­ wünschten Auslöschung durch Interferenz gebracht wird. Von Vor­ teil ist in diesem Zusammenhang weiterhin, daß freischwingende Luftmassen im Helmholtz-Resonator besonders abseits der Gehäuse­ wandungen in der Klangraummitte und zur Schallaustrittsöffnung hin auftreten, das Mikrofon also nicht in diesem Bereich beson­ ders großer Amplituden zwischen 60 und 200 Hz montiert ist.
Indem die Kapsel gegen die Decke unter den freischwingenden Sai­ ten gerichtet ist, wird nicht nur eine, hier erwünschte, Vor­ zugsrichtung der Aufnahme in Bezug auf die Saiten eingestellt, sondern auch hinsichtlich der Richtungen aus denen üblicherwei­ se ein zu unterdrückendes lautes Fremdschallereignis, wie z. B. durch Bühnenlautsprecher, zu erwarten ist.
Als Mikrofon dient vorzugsweise ein Kondensatorrichtmikrofon mit größerer Membran. Unter den Gesichtspunkten der kostengün­ stigen Massenfertigung und der erforderlichen Möglichkeit zur Batteriespeisung können auch entsprechende sehr preisgünstige Elektrokondensatorrichtmikrofone verwendet werden, welche in der Gesamtbetrachtung bei fast allen gängigen Gitarrentypen ei­ ne gleichfalls hervorragend naturgetreue Wiedergabe ohne zusätz­ liche Entzerrung bzw. Klangregelung liefern.
4.1.3. Ankerschenkelverlängerung als Mikrofonhalter:
Der Stab ist an seinem anderen Ende mit einem gebogenen bügelar­ tigen Teil verbunden, welcher gleichfalls der Länge nach einzu­ schieben ist. Einem Kleiderbügel nachempfunden besitzt er zwi­ schen den beiden Enden einen Aufhänger, wobei der verlängerte Stabhalter auf der einen Seite, sowie der gebogene Arm auf der anderen Seite als Bügelenden aufgefaßt werden können. Durch geeignete Formgebung und Materialbeschaffenheit kann er sich, einem Anker ähnlich mit den Schenkeln im Bereich der Schalloch­ kante und/oder unter der Decke anschmiegen.
4.1.4. Zugriemen mit Zuleitungen am Verankerungsbügel:
Der bis zur äußeren Schallochkante reichende Aufhänger wird von einem Riemen gehalten, in oder an welchem auch die von dem Stabhalter kommenden Zuleitungen untergebracht sein können.
4.1.5 Formteil-Gehäuse für Bedienteile:
Das andere Ende des Riemens mit den darin liegenden Zuleitungen ist verbunden mit einem Formteil, welches vorzugsweise auf die im Spielbetrieb oben befindliche, Seitenbeplankung gesetzt wird und zweckmäßig zum Einbau von elektronischen Baugruppen und Be­ dienteilen genutzt werden kann.
4.1.6. Ankerarretierung:
Dabei wird der Riemen gestrafft, so daß, indem er den Aufhän­ ger entlang einer parallel zur Instrumentdecke verlaufenden Achse nach außen zieht, der Bügel ähnlich einem Anker gegen die Instrumentdecke gepreßt wird; der Bügel mitsamt dem Stabhalter ist nunmehr zuverlässig arretiert.
4.1.7. Befestigung am Instrument:
Da sich Bügel und Formteil wechselseitig entlang der vorderen Deckenkante durch Zug fixieren, benötigt das Formteil nur noch eine Kraft bzw. Halterung, welche das bodenwärtige Formteilende gegen die Seitenbeplankung gedrückt hält. Dies bewirkt vorzugs­ weise ein elastischer Gurt, welcher an dem Formteil befestigt ist, um das Instrument herumgeführt wird und jenseitig am Schal­ loch eingehängt wird.
4.2. Gestaltungsvarianten (in Stichpunkten) 4.2.1. Stabhalter:
  • a) gebogener Draht mit Öse und Gummiauflage für Kapselaufnahme, Zuleitung mit Schrumpfschlauch geführt,
  • b) gebogenes Rohr mit innenliegenden Zuleitungen,
  • c) zusätzliche Befestigung eines elektrodynamischen TAs,
  • d) biegsame bzw. verstellbare Ausführung,
  • e) modulartig auswechselbar mit Ankerseitigem Steckverbinder und Verriegelung,
  • f) Varianten für F-Loch, mit ggf. speziellen Unterformen.
4.2.2. Ankerbügel:
  • a) gebogener Draht, u. U. aus einem Stück mit 4.2.1. gefertigt,
  • b) mit tangentialer Arretierung am Rundschalloch durch Anschlag mittels verzweigter Ausführung des dem Stabhalter abgewandten Bügelarmes,
  • c) mit Halterung für elektrodynamischen TA im Rundschalloch,
  • d) mit zusätzlichen Anschlag gegen Verdrehen um die eigene Achse, empfehlenswert bei 4.2.2.c): riemenseitiger Innenfortsatz,
  • e) als U-Profil mit Biegeradius des Schallochs zum Aufsetzen auf die Schallochkante (Decke zwischen U-Schenkeln),
  • f) klappdübelähnlich mit entsprechenden 4.2.2.-Unterformen,
  • g) Piezo-TA nach 2.2.b) in besonders fest an der Decke anliegende Bügelteile,vorzugsweise in Richtung zum Stabhalter oder Riemen,
  • h) Aufhänger mit Zuleitungskontakten für auswechselbaren Riemen, wenn nötig mit Schnittstelle für 4.2.1.e),
  • i) Variante für F-Loch-Montage,
  • j) 2-fach Aufhänger mit ähnl. Effekt wie 4.2.2.b),
  • k) am Schallochrand befindliche von außen bedienbare Schalter, Taster bzw. Sensoren, ähnlich einer zusätzlichen Saite er­ reichbar,
  • l) aus Draht ggf. mit 4.2.1. als HF-Dipolantenne.
4.2.3 Zugriemen:
  • a) ankerwärts geteilte Ausführung für 4.2.2.j),
  • b) auswechselbare Ausführung für 4.2.2.h) und Zuleitungskontakten für Formteil,
  • c) Piezo-TA nach 2.2.b), wird im gespannten Zustand auf die Decke gedrückt, u. U. zusätzlich zu 4.2.2.g),
  • d) analog zu 4.2.2.k), jedoch formteilwärts vorzugsweise z. B.: für abzurufende digital erzeugte percussive Klangelemente,
  • e) längenverstellbar,
  • f) mit fest verbundenem Rundum-Gurt und steck- bzw. verriegel­ barem Anschluß für auswechselbares Formteil.
4.2.4. Gehäuse-Formteil: 4.2.4.1. Mechanische Varianten:
  • a) mit Anschluß für 4.2.3.f),
  • b) mit Adapterpaßstücken, ggf. weichelastisch-rutschfest insbes. für G.E.4.-G.E.6. bzw. G.T.10., G.T.11.,
  • c) mit saugnapfähnlicher Befestigung am Instrument, ohne 4.2.5.,
  • d) für am Instrument anbringbarem Einhak-Mechanismus, ohne 4.2.5.,
  • e) als geschäumter elastischer Körper, z. B.: Integralschaum,
  • f) zweiteilig, d. h. mit steckbarem Zusatzgehäuse.
4.2.4.2. Schnittstellen und Bedienelemente:
Mit diesem Kissen steht der Abnahmevorrichtung an einer beson­ ders hinsichtlich Bedienbarkeit und mechanischer Tragfähigkeit sehr wertvollen Stelle vergleichsweise reichlich Platz zur Auf­ nahme von elektronischen Baugruppen o.a. zur Verfügung. Indem es vorzugsweise in die während des Spielbetriebs oben be­ findliche Buchtung gebracht wird, eignet es sich vorzüglich zur Aufnahme von ergonomisch übersichtlich bedienbaren Stell- und An­ zeigeeinheiten. An der dem Gitarrenboden zugewandten Kissenseite finden sogar vergleichsweise klobige Normbuchsen (XLR) ausreich­ end Platz und Halt; das abgehende Kabel kann dann vom Bediener vorzugsweise zwischen Gitarrenboden und Körper sicher geführt wer­ den, was eine vorzügliche rucksichere Zugentlastung darstellt. Ein (oder mehrere) Potentiometer bzw. Schalter können z. B. an der Kissen-Formteil-Vorderseite angebracht sein.
4. 2. 4.3. Ausrüstungsvarianten:
Das Aufsatzteil eignet sich weiterhin zur Integration einer brei­ ten Vielfalt bereits bekannter Baugruppen, wie z. B. elektroni­ sches Stimmgerät, Solarzellen für Akkupufferung, (häufiges Akku­ wechseln entfällt auch bei Einbau von Geräten mit erhöhtem Strom­ verbrauch), drahtlose Sendeanlage, Effektgeräte (z. B. Verzerrer, Hall, Chorus, Sampler etc.), Signalwandlung u. Ausgabe von digi­ talen Steuersignalen (z. B. MIDI-Format), Displays zur Ausgabe von digital gespeicherten Informationen für den Bediener (z. B.: Noten, Text, etc.) oder andere Personen (z. B.: Statusanzeigen für Bedie­ ner von Beschallungsanlagen, Informationsausgabe durch Infrarot­ licht), Klangregelung, Mischverstärker, (automatisch) veränder­ bare Kerbfilter zur elektronischen Rückkopplungsunterdrückung, Verstärkungsvorrichtungen für Mithör-Monitor-Zwecke (z. B.: Verstär­ ker mit Ohrhörer), Mikrofoneinbau in die Kissenoberseite zur gleichzeitigen Schallaufnahme der Gesangsstimme des Bedieners, separates Mikrofon als Außensensor zur (autom.) Steuerung kom­ plexer elektroakustischer Funktionen (z. B.: Regelschleife zur optimierten Rückkopplungsursachenerkennung und deren Ausrege­ lung), usw.
Wegen der den Funktionsgehalt des Musikinstrumentes nicht beein­ trächtigenden Art dieser Anordnung in Verbindung mit der Lage im immer sicht- und bedienbaren sowie schall-, licht- und verka­ belungszugänglichen Bereich, welcher nicht zuletzt auch in der Regel für die dem darbietenden Musiker gegenüberbefindlichen Personen (z. B. Bediener von Beschallungsanlagen) sichtbar ist, kann praktisch jedes aktuelle oder zukünftige gewünschte Zubehör (hinreichend kleiner aber gleichwohl vergleichsweise umfangrei­ cher Bauart) sinnvoll integriert und somit einfach und wirkungs­ voll in unmittelbare Nähe des Bedieners gebracht werden. In man­ cherlei Hinsicht kann sich durch Kombination eine grundsätzlich neue Qualität der Folgeprodukte ergeben.
4.2.5. Spanngurt:
  • a) verstellbar,
  • b) auswechselbar, bedruckt in verschiedenen Mustern erhältlich,
  • c) mit Kabelführungsclipsen,
  • d) passend dazu angebotene (individuell) bedruckte Tüllen zum Überschieben,
  • e) aus haftfähigem gummielastischem Material zur besseren Haftung auch auf GT9.-GT11. bzw. GE5,
  • f) geteilte Ausführung zum Einhängen in die für einen Tragegurt am Instrument vorhandenen Armaturen,
  • g) mit zusätzlicher Schlaufe als Not-Tragegurt
5. Vorteilhafte Wirkungen 5.1 Klang:
Die Vorrichtung ermöglicht bei Mikrofonbetrieb eine weitgehend naturgetreue Wiedergabe des Instrumentes ohne die sonst üblichen Nachteile der unter 2.3. beschriebenen Verfahren. Sie bietet die Möglichkeit verschiedene Klangabnahmetechniken (Piezoelektr. bzw. Elektromagnetisch ) wirkungsvoll mit der Mikrofonabnahme zu kombinieren; die Bereitstellung dieser Option bringt dem Mu­ siker die Möglichkeit die Vorzüge der bekannten Arten indivi­ duell zu vereinen.
5.2. Handhabung:
Die Vorrichtung kann innerhalb von 5-10 Sekunden am Instrument angebracht bzw. abgenommen werden und erfordert keine weiterge­ henden spezifischen Kenntnisse (z. B. über elektroakustische Zu­ sammenhänge) wobei keine Veränderung am Instrument vonnöten ist. Derartige Eigenschaften werden von keinem der bekannten Verfah­ ren für Mikrofonabnahme erreicht.
Obgleich der Wunsch nach Tonabnahme der Korpusklänge auch bei vielen Nutzern von Instrumenten der Gruppe GE besteht, konnte er bisher, insbesondere wegen spezifischer Handhabungsnachteile von 2.3. im Vergleich zu 2.1. u. 2.2., kaum sinnvoll umgesetzt werden. Mittels dieser Vorrichtung ergibt sich auch in dieser Hinsicht für viele Anwender erstmalig eine sinnvolle Zusatzlö­ sung.
Die bisher bekannten zusätzlich anbringbaren Systeme erfordern entweder den Einbau einer Anschlußbuchse oder bedingen lose verlegte Leitungen. Dieses Dilemma wird mit dieser Erfindung äußerst vorteilhaft gelöst, da es nicht nur eine besonders rucksichere Zugentlastung und Kabelführung besitzt, sondern darüberhinaus u. a. auch die geeigneten Voraussetzungen zur Nutzung von XLR-Verbindern und weiteren naheliegenden Schnitt­ stellen (z. B. MIDI) bietet.
5.3. Aufwertung des Instrumentes:
Etliche grundsätzlich neue Dimensionen werden auf der Basis dieser Vorrichtung dem Musiker neueröffnet; sie kann dem Mu­ siker zusätzliche, bisher nicht für möglich gehaltene, ergo­ nomische Bedienungsmöglichkeiten bieten.
Dies ist, allein bei der großen Zahl der bisher bekannten elek­ tronischen Gitarrenzubehöre mit Bedienungsbedarf, eine neue Qualität von Vielfalt mit Bedienungskomfort.
Durch Nutzung der teilweise weit darüberhinausgehenden Quali­ täten können viele neue Applikationen (wie z. B.: ortsunabhäng­ ige Gesangs- und Gitarrenabnahme mit Regelmöglichkeit aller wichtigen Parameter für Alleinunterhalter) erstmalig befriedig­ end und kostengünstig gelöst werden.
6. Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1a und 1b
Im folgenden soll anhand eines ausgestalteten Produktbeispiels die Vorrichtung veranschaulicht werden:
Es handelt sich hier um eine besonders einfache und kostengünstig herstellbare "Grundversion" für akustische Gitarren der Grup­ pen GT1 bis GT3, GT5, GE3, GE4.
Fig. 1a zeigt die an einer Gitarre angebrachte Vorrichtung.
6.1. Stabhalter und Ankerbügel:
Stabhalter und Ankerbügel sind aus einem gebogenen Stahldraht mit ca. 2 mm ⌀ gefertigt; er besteht aus den Funktionsabschnit­ ten 2 (Kapselhaltering), 13 (Haltestab), 3 (Ankerarm 1), 14 (nach außen geführter Aufhänger), 5 (Ankerarm 2), 6 (nach außen geführter Bügelfortsatz).
Fig. 1b stellt den Querschnitt entlang der Stabhalterachse (13) dar; auf den Kapselhaltering (2) ist ein Weichgummiprofil auf­ gestülpt (17), welches einen sicheren Sitz der eingesetzten Kap­ sel (1) gewährleistet. Die Membran (15) der Kapsel wird von dem Halter ca. 1 cm unter der Gitarrendecke gehalten, wobei die seit­ lichen Schalleintrittsöffnungen (16) frei zugänglich bleiben. Die Zu­ leitungen (19) werden an den Drahtabschnitten 13, 3 mit Schrumpf­ schlauch befestigt und bis vor den Aufhänger (14) geführt. Die Abschnitte (14), (5) und (6) werden ebenfalls mit Schrumpf­ schlauch versehen um das Verkratzen des Instrumentes zu verhin­ dern.
Die Abschnitte (3) und (5) bilden zusammen ein Kreissegment mit einem Radius von ca. 52 mm; der in Fig. 1b dargestellte vertikale Abstand zwischen (13) und dem Übergang zu (3) beträgt ca. 35 mm und umgeht damit eventuell vorhandene Deckenverleistungen.
Der Durchmesser von (2) beträgt bei der hier verwendeten Kapsel 20 mm, so daß er leicht zwischen Schallochrand und äußerer Saite hindurchpaßt.
Die Ebene der außen liegenden Enden von (14) und (6) ist ca. 7 mm höher als die entsprechende von (5) bzw. (3), so daß die In­ strumentdecke zwischen die V-förmigen Schenkel der Drahtumbie­ gung zu liegen kommt.
6.2. Zugriemenband:
Der Zugriemen (10) ist 20 mm breit und ca. 170 mm lang; er besteht aus etwa 1,5 mm starkem Kunstleder an dessen rückseitigen Kanten etwa 5 mm breite und 2 mm starke Kunstlederstreifen angenäht sind. In der somit gebildeten rückwärtigen Vertiefung wird die Zulei­ tung (4) eingeklebt.
Am aufhängerseitigen Ende ist ein ca. 10 mm breiter Lederstreifen (20) angenäht, welcher um das die Abschnitte (3) und (5) verbin­ dende Querstück des Aufhängers (14) umgeschlagen und vernäht ist. Am anderen Ende des Riemens (10) ist ein ca. 10-15 mm breites und ungespannt etwa 300 mm langes Wäsche-Gummizugband angenäht, des­ sen zweites Ende (11) um das Instrument herum gedehnt werden kann und dort an einem breiten Haken (12) angenäht ist.
6.3. Formteil:
Das Formteil (8) ist ein Gehäuse aus ABS (Akrylnitril-Butadien- Styrol-Mischpolymerisat) mit einer rückseitigen Aussparung zur Aufnahme des in die rückwärtig abgehende Klinkenbuchse (7) einge­ steckten (Stereo-)Klinkensteckers. An der Vorderseite befindet sich ein (Tandem-)Potentiometer (9) zur Lautstärkeabsenkung. Der Gehäuseboden ist mit 4 Hohlnieten in den Riemenvertiefungen am Kunstlederriemen befestigt, so daß die Gehäusevorderkante ca. 80 mm vom Aufhänger zu liegen kommt. Die Zuleitungen werden durch eine Bohrung in das Gehäuse geführt.
Im Inneren befindet sich ein Standard-Batteriehalter für 2 hand­ elsübliche Mignon-Batterien, sowie eine gedruckte Schaltung mit einem Doppel-C-MOS-Operationsverstärker zur elektronischen Sym­ metrierung. Die entsprechenden Auskoppel-Kondensatoren besitzen eine Spannungsfestigkeit von mindestens 50 V, so daß das System mit jedem phantomspeisenden Mischpult ohne Schaden zu nehmen be­ trieben werden kann.

Claims (23)

1. Vorrichtung zur Tonabnahme für akustische Saiteninstrumente mit Schalloch, insbesondere Gitarren,
  • - mit einem Auflageanker (5), der entlang eines Umfangabschnitts des Schallochs unter der Instrumentdecke dieser entlang führbar, an einer ersten Stelle des Schallochs anlegbar, und an dem ein Tonabnehmer befestigt ist,
  • - mit einem am Instrument spannbaren Riemen (10), der mit dem Auflageanker (5) so verbindbar ist, daß dieser durch Spannen des Riemens (10) gegen eine zweite Stelle der Schallochumfassung der Instrumentdecke gepreßt und dort fixiert wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit einem mit dem Riemen (10) ver­ bundenen, an das Instrument anlegbaren Formteil (8), das elek­ tronische Baugruppen enthält.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei das Formteil von Hand zu be­ dienende Vorrichtungen, insbesondere elektronische Regler (9) und Anschlüsse für ankommende (4) oder abgehende (7) Leitungen enthält.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Auf­ lageanker (5) mit einem der Länge nach ins Instrument einführ­ baren stabartigen Halter (13) für den Tonabnehmer verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei der stabartige Halter (13) an seinem Ende (2) eine Mikrofonkapsel, insbesondere ein Kon­ densatorrichtmikrofon (1), hält, so daß die Vorzugsrichtung der Schallaufnahme senkrecht zur Instrumentdecke ausrichtbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, wobei der stabartige Halter (13) so ausgebildet ist, daß das Mikrofon (1) im Bereich zwischen Schalloch und Stegauflage positionierbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei der Auf­ lageanker (5) an einem Ende einen Bügelfortsatz (6) zum Anlegen an den Schallochrand trägt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei der Auf­ lageanker (5) entlang eines Umfangabschrittes (14) die Instru­ mentdecke beidseitig umgreift.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei an dem Auflageanker (5) Bedienteile, insbesondere elektrische Schalter oder Regler, angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei in oder an dem spannbaren Riemen (10) elektrische Leitungen (4) verlau­ fen.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei in oder an dem spannbaren Riemen (10) Bedienteile, insbesondere elektri­ sche Schalter oder Regler, angeordnet sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei der spannbare Riemen (10) an mehreren Punkten des Schallochumfang­ abschnittes mit dem Anker (5) verbindbar ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei an dem spannbaren Riemen (10) weitere Wandler zur Tonabnahme, insbe­ sondere piezoelektrische Kontaktschwingungsaufnehmer, angebracht sind.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei der spannbare Riemen (10) mit seinem jenseitigen Ende (12) am Schallochrand des Instrumentes einhängbar ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, wobei der spannbare Riemen seiner Länge nach zweiteilig als ankersei­ tiger Zugriemen (10) und zum anderen Ende als Spanngurt (11) ausgebildet ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, wobei der Spanngurt (11) ge­ teilt ausgeführt ist, so daß er mit getrennten Enden in am In­ strument angebrachte Armaturen einhängbar ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 16, wobei der spannbare Riemen (10, 11) durch das Formteil (8) spannbar ist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 17, wobei das Formteil (8) mittels Saugnäpfen auf der Instrumentwandung an­ bringbar ist.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 17, wobei das Formteil (8) mittels eines Einhakmechanismus auf der Instru­ mentwandung anbringbar ist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 19, wobei an der Formteil- (8) Außenseite ein Mikrofon zur Aufnahme weiterer Schallereignisse angebracht ist.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 20, wobei das Formteil (8) aus mehreren Paßstücken zusammengesetzt ist.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 21, wobei das Formteil (8) modular aus mehreren Funktionseinheiten zusammen­ gesetzt ist.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 22, wobei das Formteil (8) Melde- und/oder Anzeigeeinheiten enthält.
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