DE4336237A1 - Verfahren und Vorrichtung für die Zu- und Ausspeiseregelung - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung für die Zu- und AusspeiseregelungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur Zu- und Ausspeiseregelung für den Wasser-Dampf-Kreis
laufs eines Wärmekraftwerkes mit einer Vorwärmstrecke, wel
che Vorwärmer, Speisewasserpumpen und gegebenenfalls einen
Speisewasserbehälter mit Entgaser umfaßt, mit einem Dampf
erzeuger, mit einer Turbine und mit einem Kondensator mit
nachgeschalteten Kondensatpumpen und einem zuschaltbaren
als Kondensatspeicher dienenden Kaltkondensatbehälter sowie
mit wenigstens einem Regelkreis für die Zu- und Abregelung
von Kondensat, welcher Regelkreis entsprechend der ausge
werteten Istwerte im Vergleich mit einer Sollvorgabe für
den Volumenstand des Wasser-Dampf-Kreislauffluids vorgege
bene Stellorgane zur Betätigung von Armaturen beaufschlagt,
welche den Kaltkondensatbehälter entweder mit der Vorwärm
strecke zwecks Abregelung oder mit dem Kondensator zwecks
Zuregelung verbinden.
Es ist allgemeiner Stand der Technik, daß in Wärmekraftwer
ken ein Kondensatspeicher vorgesehen ist, in welchem Kon
densat zum Ausgleich von Volumenänderungen bezüglich des
Fluidinventars des Wasser-Dampf-Kreislaufs vorgehalten
wird. Derartige Volumenänderungen können unterschiedliche
Ursachen haben, z. B. durch Änderung der Fluidtemperatur in
Folge von Laständerungen (Frequenzstützung, Blocklastände
rung) oder Leckageverluste. Ferner ergeben sich Volumen
schwankungen beim Abschlämmen von Trommelkesseln durch die
hierfür benötigte Abschlämmwassermenge sowie durch die Ver
sorgung der Kondensatreinigungsanlage mit Spül- und Regene
rierwasser.
Bei ausgeführten Anlagen ist der Kaltkondensatbehälter über
zwei Leitungsstränge mit dem übrigen Wasser-Dampf-Kreislauf
verbunden. Der erste Strang geht von der Druckleitung der
Kondensatpumpen ab und wird benutzt, um das aktuelle Inven
tar des Wasser-Dampf-Kreislaufs, z. B. lastabhängig, zu
verringern und die Überschußmenge in den Kaltkondensator
einzuspeisen. Für diese Einspeisung ist im entsprechenden
Leitungsstrang eine erste Regelstation angeordnet.
Der zweite Leitungsstrang verbindet unter Zwischenschaltung
einer zweiten Regelstation den Kaltkondensatbehälter mit
dem Kondensator und dient dazu, das Inventar des Wasser-
Dampf-Kreislaufs im Bedarfsfalle zu erhöhen. Hierbei kommt
das Druckgefälle vom Kondensatbehälter zum Kondensator zum
Tragen, während im zuerst beschriebenen Fall ein Druckge
fälle zwischen der Druckleitung der Kondensatpumpen und dem
Kaltkondensatbehälter besteht, welches ebenfalls genutzt
wird.
Entsprechend den bekannten Schaltungsanordnungen für den
Wasser-Dampf-Kreislauf von Wärmekraftwerken erfolgt die
Einbindung des Kondensatspeichers in den Wasser-Dampf-
Kreislauf üblicherweise durch eine einfache Pumpe oder
durch Reentrypumpen bzw. mittels Vor- und Hauptpumpe, die
ggf. auch redundant ausgeführt sein können.
Wird nur eine Pumpe vorgesehen zur Einbindung des Konden
satspeichers, so sind zwei Regelkreise erforderlich, welche
jeweils das Fluidniveau im Speisewasserbehälter bzw. das
Inventar von Speisewasserbehälter und sogenanntem Hotwell
regeln. Wird der obere Sollwert überschritten, so wird die
Ausspeiseregelung aktiviert und speist über eine Regelarma
tur Kondensat in den allgemein als Kaltkondensatbehälter
bezeichneten Kondensatspeicher.
Bei Unterschreiten des unteren Sollwertes wird die Einspei
seregelung aktiviert, welche dafür sorgt, daß Kondensat aus
dem Kondensatspeicher in den Kreislauf eingespeist wird.
Die Sollwerte beider Regelungen liegen um einen gewissen
Betrag auseinander und erzeugen so ein Totband für die Re
gelungen.
Von diesem Prinzip der Funktionstrennung wird seither in
sämtlichen verwirklichten Anlagen Gebrauch gemacht, auch
wenn jeweils immer nur eine der beiden Regelstationen benö
tigt wird, um den zugeordneten Sollbereich zu regeln.
Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der
Erfindung, die bekannte Verfahrensweise sowie eine Vor
richtung der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß
mit vermindertem verfahrenstechnischem und apparativem Auf
wand die Zu- und Ausspeiseregelung sicher gewährleistet
ist, wobei nach Möglichkeit auch auf eine kostengünstige
Ausgestaltung geachtet werden soll.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabenstellung durch die kenn
zeichnenden Merkmale der Patentansprüche 1 bzw. 3 gelöst.
Dementsprechend sieht das erfindungsgemäße Verfahren vor,
daß die Istwerte für das jeweilige Volumen des Kreislaufin
ventars, d. h. des im Wasser-Dampf-Kreislauf befindlichen
Fluidvolumens, in einem gemeinsamen Regelkreis ausgewertet
werden, und daß mit dem resultierenden Steuerbefehl eine
Stellanordnung mit 3-Wege-Regelung im Kreislauf beauf
schlagt wird, welche entsprechend der Vorgabe dafür sorgt,
daß Kondensat zu- oder ausgespeist wird.
Während also seither die Sollwerte für Minimal- und Maxi
malstand des Fluidinventars des Wasser-Dampf-Kreislaufs ei
nes jeglichen Wärmekraftwerkes getrennt geregelt wurden,
ist erfindungsgemäß nunmehr vorgesehen, daß die Regelung
dadurch vereinfacht wird, daß ein gemeinsamer Regelkreis
vorgesehen ist, in welchem die ermittelten Istwerte mit den
jeweiligen Sollwerten verglichen werden und zur entspre
chenden Beaufschlagung der zugehörigen maschinentechnischen
Komponenten zur Regelung herangezogen werden. Diese erfin
dungsgemäße Lösung führt zu einer beträchtlichen Vereinfa
chung des regelungstechnischen wie auch des maschinentech
nischen Aufwandes, was überdies auch demgemäß eine gerin
gere Störanfälligkeit mit sich bringt.
Eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens, die im Anspruch 3 gekennzeichnet ist, sieht
einen einzigen Regelkreis mit den entsprechenden Bauelemen
ten für die Auswertung der Istwerte für den Volumenstand
des Wasser-Dampf-Kreislauffluids vor.
Dieser Regelkreis beaufschlagt eine herkömmliche Regelsta
tion, welcher eine 3-Wege-Absperrarmatur, z. B. ein 3-Wege
Absperrschieber, zugeordnet ist, und sorgt durch entspre
chende Betätigung der zugeordneten Stellorgane für die Ver
bindung des Kaltkondensatbehälters mit dem Kondensator bzw.
mit der Pumpendruckleitung (= Kondensatleitung) der Konden
satpumpen. Als herkömmliche Regelstation wird hier eine Re
gelarmatur einschließlich zugehöriger Regelung mit vor- und
nachgeschalteter Handabsperrarmatur verstanden sowie mit
einer Bypassleitung, in welcher eine handbetätigte Drossel
armatur angeordnet ist.
Unter bestimmten Umständen, z. B. aus absperrtechnischen
Gründen oder aus Kostengründen, kann es vorteilhaft sein,
daß in der Regelstation anstelle einer 3-Wege-Armatur zwei
in Reihe geschaltete Absperrarmaturen mit zwischen sich be
findlichem Abgang vorgesehen sind, die ebenfalls Stellan
triebe besitzen, welche vom Regelkreis entsprechend beauf
schlagt werden.
Ergibt die Auswertung im Regelkreis einen zu hohen Volumen
stand, so wird vom Regelkreis die Regelstation angesteuert
derart, daß die Verbindung zwischen dem Kaltkondensatbehäl
ter und der Pumpendruckleitung (= Kondensatleitung) der
Kondensatpumpen geöffnet wird, so daß allein schon aufgrund
des Druckgefälles Kreislauffluid in den Kaltkondensatbehäl
ter abströmt. Sobald der Normalstand erreicht ist, wird
diese Verbindung durch Beaufschlagung der Regelstation
unterbrochen. Im anderen Fall, wenn die Auswertung ergibt,
daß der Wasser-Dampf-Kreislauf ein Fluidvolumendefizit
aufweist, wird die Verbindung zwischen Kaltkondensatbehäl
ter und Kondensator hergestellt, so daß ebenfalls aufgrund
des bestehenden, von den Kondensatpumpen erzeugten Druckge
fälles Kaltkondensat in den Kondensator zuströmt, bis der
Normalpegel erreicht ist.
Gemäß einer alternativen Ausführungsform ist die Regelsta
tion als 3-Wege-Regelarmatur mit fernbetätigbarem Stellan
trieb ausgebildet. Hierbei kann die herkömmliche Regelsta
tion mit dem zugeordneten 3-Wege-Schieber entfallen (Fig. 3).
Anhand einer in der Zeichnung beispielhaft dargestellten
Schaltungsanordnung sollen die Erfindung, vorteilhafte Aus
gestaltungen und Verbesserungen sowie besondere Voreile der
Erfindung näher erläutert und beschrieben werden.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Ausschnittdarstellung eines maschinentechni
schen Schaltschemas für den Wasser-Dampf-Kreis
lauf,
Fig. 2 eine Prinzipskizze für die erfindungsgemäße
Schaltungsanordnung mit eingezeichnetem Regel
kreis gemäß erster Alternative,
Fig. 3 eine Prinzipskizze für eine Schaltungsanordnung
mit eingezeichnetem Regelkreis gemäß zweiter Al
ternative.
Fig. 1 zeigt eine ausschnittweise Wiedergabe eines Schalt
schemas für den Wasser-Dampf-Kreislauf eines Wärmekraftwer
kes mit einem Kondensator 10, der über eine Kondensatlei
tung 12 mit einer Vorwärmstrecke 14 verbunden ist. In die
Kondensatleitung 12 sind in paralleler Anordnung zueinander
Kondensatpumpen 13 eingebunden, welche das vom Kondensator
zuströmende Kondensat in die Vorwärmstrecke 14 fördern.
Die Vorwärmstrecke 14 weist einen Niederdruckvorwärmer 16
sowie einen Speisewasserbehälter 18 mit Entgaser 19 auf so
wie hier nicht näher dargestellte Hochdruckvorwärmer, wel
che mit einem ebenfalls nicht dargestellten Dampferzeuger
verbunden sind.
Wie eingangs bereits ausgeführt, besteht in Abhängigkeit
der jeweiligen Betriebszustände bzw. bei auftretenden
Leckagen das Problem, daß das Inventar des Wasser-Dampf-
Kreislaufs, nämlich das aus Kondensat, Speisewasser und
Dampf gebildete Fluidvolumen unterschiedlich groß sein
kann. Im Hinblick auf die vorgegebenen Verfahrensparameter
für den bestimmungsgemäßen Betrieb ist es daher erforder
lich, Vorsorge zu treffen, um derartige Volumenschwankungen
jederzeit in geeigneter Weise ausgleichen zu können. Zu
diesem Zweck ist üblicherweise ein Kaltkondensatbehälter 20
vorgesehen, in welchem Kondensat gespeichert wird und bei
Bedarf über eine Rohrleitung 22 dem Kondensator 10 eine dem
Bedarf entsprechende Menge zuzuführen.
Andererseits besteht die Möglichkeit, über eine Rohrleitung
24, die mit der Vorwärmstrecke 14, welche hier identisch
ist mit der Druckleitung der Kondensatpumpen 13, die Ver
bindung zum Kaltkondensatbehälter 20 bildet, Überschuß an
Kreislauffluid aus dem Kreislauf abzuleiten und im Kalt
kondensatbehälter 20 zu speichern.
Zu diesem Zweck sind üblicherweise im Speisewasserbehälter
18 entsprechende Meßfühler angeordnet, welche den jeweili
gen Füllstand erfassen und über eine in Fig. 2 schematisch
dargestellte Meßleitung 26 an einen Regelkreis 28 übermit
teln.
Der Regelkreis 28 erhält die Information über den jeweili
gen Füllstand im Speisewasserbehälter 18 bzw. über das Ge
samtinventar des Wasser-Dampf-Kreislaufs. Aus diesen über
mittelten Meßwerten bildet der Regelkreis 28 nach Aus
wertung der Meßwerte das erforderliche Steuersignal für die
Zu- oder Ableitung von Kreislauffluid.
Zu diesem Zweck sind die Rohrleitungen 22, 24 im gezeigten
Beispiel über eine Regelungsanordnung 33, die in den Figu
ren 2 und 3 näher gezeigt und beschrieben ist, mit dem
Kaltkondensatbehälter 20 verbindbar.
Durch die Verwendung der erfindungsgemäßen Regelungsanord
nung 33 kann die Strömungsrichtung in den Kaltkondensatbe
hälter 20 bzw. in den Kondensator 10 eindeutig vorgegeben
werden.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist der Kaltkondensatbehälter
20 über eine Rohrleitung 21 mit einer Regelstation 30, wel
che, genauer gesagt, aus einem von zwei handbetätigten Ab
sperrarmaturen eingefaßten Regelventil sowie einer Bypass
leitung hierzu mit handeinstellbarer Drosselarmatur gebil
det ist. Dabei ist in der Rohrleitung 21 eine zusätzliche
Armaturenanordnung 32 vorgesehen, mittels welcher der Zu- und
Abfluß von Kondensat besonders einstellbar ist.
Nun soll anhand dieser Schaltungsanordnung, die aus Fig. 2
ersichtlich ist, die Erfindung näher erläutert und be
schrieben werden.
Bei positiver Sollwertabweichung, d. h., wenn zuviel Kreis
lauffluid sich im Wasser-Dampf-Kreislauf befindet, erfolgt
die Betätigung der Regelungsanordnung 33, d. h. des Stell
antriebs 31 an dem Absperrschieber 32 in der Weise, daß aus
der Vorwärmstrecke 14 Fluid zum Kaltkondensatbehälter 20
geleitet wird. Hierbei ist der Anschluß zum Kondensator 10
geschlossen. Die Regelstation 30 ist hierbei auf den ge
wünschten Durchströmquerschnitt eingestellt.
Bei negativer Sollwertabweichung, d. h., wenn zuwenig In
ventar im Kreislauf ist, erfolgt die Betätigung des Stell
antriebs 31 durch den Regelkreis 28 derart, daß die Rege
lungsanordnung 33 die Verbindung zwischen dem Kondensator
10 und dem Kaltkondensatbehälter 20 freigibt.
Die Prinzipschaltung dieser Regelung, wie sie im Regelkreis
28 vorgesehen ist, ist in Fig. 2 wie auch in Fig. 3 sche
matisch gezeigt. Ein darin vorgesehenes Totbandglied er
zeugt hierbei eine Wirkung, welche der der unterschiedli
chen Sollwerte der ursprünglichen Regelungen, wie sie seit
her bei konventionellen Kraftwerksanlagen vorgesehen sind,
entspricht.
Ein Absolutwertbildner erzeugt bei allen Sollwertabweichun
gen einen positiven Eingang in den Regler, d. h. ein Öffnen
der zugeordneten Regelungsanordnung 33 in der entsprechen
den Richtung, wie zuvor ausgeführt.
Um ferner die Regelung an unterschiedliche Druckverhält
nisse beim Ein- bzw. Ausspeisen anpassen zu können, ist
darüberhinaus eine Variationsmöglichkeit der Regelparameter
vorgesehen.
Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung, ist
eine Betriebsweise möglich, bei welcher eine komplette Re
gelstrecke einschließlich der erforderlichen Hilfsarmaturen
und Rohrleitungen entfallen kann.
Eine alternative maschinentechnische Ausgestaltung ent
sprechend der Erfindung ist in Fig. 3 gezeigt. Hierbei ist
anstelle der in Fig. 2 vorgesehenen Kombination von Regel
station 30 und 3-Wege-Absperrarmatur 32 eine einzige Arma
tur 30′ vorgesehen, welche als 3-Wege-Regelarmatur ausge
bildet ist. Eine Schaltungsanordnung mit einer solchen Ar
matur bietet betrieblich insoweit Vorteile gegenüber der
ersten Variante, als weniger Stellglieder, nämlich die er
forderlichen Armaturen mit deren Antrieben erforderlich
sind, so daß auch eine geringere Anfälligkeit gegen Störun
gen resultiert.
Die weiteren Einzelheiten in Fig. 3 entsprechen prinzipi
ell den in Fig. 2 gezeigten Merkmalen, auf deren Erläute
rung hier Bezug genommen wird. Gleiche Merkmale tragen da
her die gleichen Bezugsziffern.
Claims (8)
1. Verfahren zur Zu- und Ableitung von Kondensat im
Wasser-Dampf-Kreislauf eines Wärmekraftwerkes, wobei zum
Ausgleich von Volumenänderungen des Kreislaufinventars,
z. B. infolge von laständerungsbedingten Temperaturänderun
gen oder von Leckagen, bei Unterschreitung eines Minimum-
Sollwertes Kondensat abgeleitet wird und bei Überschreiten
eines Maximum-Sollwertes Kondensat zugeleitet wird, dadurch
gekennzeichnet, daß die Istwerte für das jeweilige Volumen
des Kreislaufinventars in einem gemeinsamem Regelkreis aus
gewertet werden, daß entsprechend der Auswertung des ge
meinsamen Regelkreises eine einzige Regelanordnung mit
3-Wege-Regelung so angesteuert wird, daß entsprechend dem
ermittelten Bedarf Kondensat zu- oder abgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als Regelanordnung mit 3-Wege-Regelung eine einfache
Regelstation mit 3-Wege-Absperrarmatur angesteuert wird,
wobei mittels der einfachen Regelstation die jeweilige
Menge geregelt wird und mit der Absperrarmatur die je
weilige Flußrichtung vorgegeben wird.
3. Wasser-Dampf-Kreislauf eines Wärmekraftwerkes mit
einer Vorwärmstrecke (14), welche ggf. Vorwärmer (16),
Speisewasserpumpen und gegebenenfalls einen Speisewasserbe
hälter (18) mit Entgaser (19) umfaßt, mit einem Dampferzeu
ger, mit einer Turbine und mit einem Kondensator (10) mit
nachgeschalteten Kondensatpumpen (14) und einem zuschaltba
ren, als Kondensatspeicher dienenden Kaltkondensatbehälter
(20) sowie mit wenigstens einem Regelkreis (28) für die Zu- und
Abregelung von Kondensat (10) im Wasser-Dampf-Kreislauf
welcher Regelkreis (28) entsprechend der ausgewerteten Ist
werte im Vergleich mit einer Sollvorgabe für den Volumen
stand des Wasser-Dampf-Kreislauffluids Stellorgane (31) be
aufschlagt, welche den Kaltkondensatbehälter (20) entweder
mit der Vorwärmstrecke (14) zwecks Abregelung oder mit dem
Kondensator (10) zwecks Zuregelung verbinden, dadurch ge
kennzeichnet, daß ein einziger Regelkreis (28) vorgesehen
ist, welcher die Istwerte für den Volumenstand des Wasser-
Dampf-Kreislauffluids auswertet, daß eine Regelungsanord
nung (33) mit 3-Wege-Regelung zur Verbindung des
Kaltkondensatbehälters (20) mit dem Kondensator (10) bzw.
mit der Vorwärmstrecke (14) vorgesehen ist, welche von dem
Regelkreis (28) angesteuert ist.
4. Wasser-Dampf-Kreislauf nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Regelanordnung (33) eine einfache
Regelstation (30) und eine 3-Wege-Absperrarmatur (32) auf
weist.
5. Wasser-Dampf-Kreislauf nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Regelstation (30′) mit 3-Wege-Re
gelung anstelle einer einfachen Regelstation (30) kombi
niert mit einer 3-Wege-Absperrarmatur vorgesehen ist.
6. Wasser-Dampf-Kreislauf nach Anspruch 3 oder 4, da
durch gekennzeichnet, daß anstelle einer 3-Wege-Absperrar
matur (32′) zwei gekoppelte Absperrarmaturen (32.1, 32.2)
vorgesehen sind, zwischen denen ein gemeinsamer Abgang (21)
angeordnet ist, an welchem eine einfache Regelstation (30)
anschließt.
7. Wasser-Dampf-Kreislauf nach einem der Ansprüche 3
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelungsanordnung
(33) wenigstens einen Stellantrieb (31) aufweist, der von
dem Regelkreis (28) beaufschlagbar ist.
8. Wasser-Dampf-Kreislauf nach einem der Ansprüche 3
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelungsanordnung
(33) hinter den Kondensatpumpen (12) anschließt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934336237 DE4336237C2 (de) | 1993-10-23 | 1993-10-23 | Verfahren zur Zu- und Ableitung von Kondensat und Wasser-Dampf-Kreislauf |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934336237 DE4336237C2 (de) | 1993-10-23 | 1993-10-23 | Verfahren zur Zu- und Ableitung von Kondensat und Wasser-Dampf-Kreislauf |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4336237A1 true DE4336237A1 (de) | 1995-04-27 |
| DE4336237C2 DE4336237C2 (de) | 1998-09-17 |
Family
ID=6500875
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934336237 Expired - Lifetime DE4336237C2 (de) | 1993-10-23 | 1993-10-23 | Verfahren zur Zu- und Ableitung von Kondensat und Wasser-Dampf-Kreislauf |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4336237C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10153802B4 (de) * | 2001-11-05 | 2004-05-27 | Esi Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zur Kondensation von Entspannungsdampf |
-
1993
- 1993-10-23 DE DE19934336237 patent/DE4336237C2/de not_active Expired - Lifetime
Non-Patent Citations (2)
| Title |
|---|
| DE-Z.: ENERGIE, Jahrg. 20, Nr. 9, Sept. 1968, S. 243-247 * |
| Lehmann, H.: Dampferzeugerpraxis, Grundlagen und Betrieb, München, 2. Auflage 1990, S. 305-313 * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4336237C2 (de) | 1998-09-17 |
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