DE4336401C2 - Montagebaukasten für die Herstellung eines Handlaufes - Google Patents

Montagebaukasten für die Herstellung eines Handlaufes

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DE4336401C2
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Lutz Schulze
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Blue Star 74072 Heilbronn De GmbH
Blue Star De GmbH
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    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F11/00Stairways, ramps, or like structures; Balustrades; Handrails
    • E04F11/18Balustrades; Handrails
    • E04F11/181Balustrades
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Steps, Ramps, And Handrails (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Montagebaukasten für die Herstellung eines aus Rohrabschnitten zusammengesetzten Handlaufes, wobei zwischen den Rohrabschnitten des Handlaufes Handlaufverbinder mit Steckanschlüssen für die zu verbindenden Rohrabschnitte angeordnet sind und die Steckan­ schlüsse der Handlaufverbinder relativ zueinander stufenlos winkelverstell­ bar und in unterschiedlichen Winkelstellungen feststellbar sind.
Ein Montagebaukasten der angegebenen Art ist beispielsweise aus der DE 36 41 693 A1 bekannt. Durch die gelenkig verstellbaren Handlaufverbinder soll es ermöglicht werden, dem Handlauf den jeweils gewünschten Verlauf, insbesondere einen abgewinkelten Verlauf zu geben.
Die nach dem Stande der Technik bekannte Gelenkverbindung zwischen den Steckanschlüssen ist als Kugel-Kugelpfannengelenk ausgebildet, welches in Längsrichtung asymmetrisch ist und glatte Übergänge zwischen den miteinander zu verbindenden Teilen nicht zuläßt.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, den Baukasten der eingangs genann­ ten Art dahingehend weiterzubilden, daß sich im Bereich des Gelenkes zwi­ schen den Steckanschlüssen des Handlaufverbinders glattere Außenkontu­ ren und ein verbesserter optischer Eindruck sowie bessere Handhabbarkeit ergeben. Bei alledem sollen die Gelenkteile einfach und kostengünstig her­ stellbar und montierbar sein.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung ausgehend von einem Montagebaukasten der eingangs genannten Art vor, daß die beiden Steck­ anschlüsse der Handlaufverbinder jeweils mit der konvex gekrümmten Außenseite einer Halbkugel verbunden sind, deren Schnittfläche in einem spitzen Winkel zur Längsachse des Steckanschlusses verläuft, wobei die Schnittflächen der beiden Halbkugeln zur Bildung einer Vollkugel unter Bei­ behaltung der Form einer Vollkugel in unterschiedlichen Drehstellungen aneinander festlegbar sind.
Erfindungsgemäß können die beiden Steckanschlüsse des Handlaufverbin­ ders in einem weiten Bereich dadurch winkelverstellt werden, daß die bei­ den Halbkugeln im Bereich ihrer Schnittflächen gegeneinander verdreht und in unterschiedlichen Drehstellungen aneinander festgelegt werden. Dabei ist von besonderem Vorteil, daß die in der Mitte befindliche, von den beiden Halbkugeln gebildete Kugel bei allen möglichen Winkelstellungen der Steck­ anschlüsse ihre volle Kugelform behält. Dabei haben die sich anschließen­ den Rohre einen geringfügig kleineren Durchmesser als die Kugel, so daß die aufgesteckten Rohrabschnitte sich mit ihren Stirnseiten an der Kuge­ loberfläche abstützen und ein sanfter Übergang zwischen der Oberfläche des Rohrabschnittes und der Kugel gebildet wird. Es ergibt sich somit in allen denkbaren Winkelstellungen ein sanft gerundeter Übergang mit gegenüber dem Rohrdurchmesser nur geringfügig größerem Durchmesser.
Zweckmäßig sind die beiden Halbkugeln durch eine mittig angeordnete senkrecht zu den beiden aneinander anliegenden Schnittflächen verlaufende Spannschraube in unterschiedlichen Drehstellungen gegeneinander anpreß­ bar. Diese Schraube, die in der eingebauten Stellung von den auf die Steckanschlüsse aufgesteckten Rohren weitgehend abgedeckt wird, bleibt von außen unsichtbar und macht es möglich, die beiden Halbkugeln in unterschiedlichen Drehstellungen ausreichend fest aneinander zu fixieren.
Alternativ oder zusätzlich können die beiden Halbkugeln im Bereich der Schnittfläche auch miteinander verklebt sein. Ebenso können die Steckver­ binder des Handlaufverbinders mit den aufgesteckten Rohrabschnitten ver­ klebt sein.
Um ein besonders gefälliges Aussehen zu erreichen, bestehen alle Bauteile des Montagebaukastens aus Edelstahl.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeich­ nung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in Seitenansicht einen Handlaufverbinder mit den sich anschließenden Rohrabschnitten des Handlaufes;
Fig. 2a, 2b, 2c die Teile des Handlaufverbinders und deren Zusammenbau in Seitenansicht teilweise im Schnitt.
Fig. 1 zeigt einen Handlaufverbinder 4, der zur winkelverstellbaren Ver­ bindung von zwei miteinander zu verbindenden Rohrabschnitten 5, 6 dient.
Wie aus den Fig. 2a, 2b und 2c ersichtlich, besteht der Handlaufverbinder 4 aus zwei Halbkugeln 10, 11 die jeweils mit zapfenförmigen Steckan­ schlüssen 12, 13 versehen sind, die zum Anschluß der sich anschließenden Rohrabschnitte 5, 6 (vgl. Fig. 1) des Handlaufes dienen. Die zapfenförmigen Steckanschlüsse 12, 13 sind jeweils an der konvex gekrümmten Außenseite der Halbkugeln 10, 11 befestigt und verlaufen mit ihren Längsachsen jeweils in einem spitzen Winkel zu den Schnittflächen der Halbkugeln 10, 11. Die beiden Halbkugeln liegen mit ihren Schnittflächen aneinander an und bilden auf diese Weise eine Vollkugel. Durch Verdrehen der beiden Halbkugeln 10, 11 können die zapfenförmigen Steckanschlüsse 12, 13 in einem weiten Bereich gegeneinander winkelverstellt werden, ohne daß die in der Mitte befindliche, von den bei­ den Halbkugeln 10, 11 gebildete Vollkugel ihre Gestalt ändert.
Die beiden Halbkugeln 10 + 11 sind jeweils mittig mit Bohrungen 14, 15 versehen, die senkrecht zu den Schnittflächen verlaufen und durch die eine Spannschraube 16 durchgesteckt werden kann, welche die beiden Halbkugeln 10, 11 in beliebigen Drehstellungen aneinander fixieren kann. Gegebenenfalls können die beiden Schnittflächen der Halbkugeln 10, 11 auch miteinander verklebt sein. Die Verklebung kann entweder allein oder in Kombination mit der Spannschraube 16 verwendet werden.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, haben die beiden Rohrabschnitte 5, 6 des Handlaufes einen etwas kleineren Durchmesser als die Halbkugeln 10, 11, so daß sie sich mit sanften Übergängen an der konvex gekrümmten Außenseite der Halbkugeln 10, 11 abstützen können. Dabei verdecken sie vorteilhaft die Spannschraube 16. Insgesamt ergibt sich also ein gefällig aussehender, sanfter Übergang zwischen den beiden miteinander zu verbindenden Rohrabschnitte. Dieser Übergang ändert seine Form und sein gefälliges Aussehen bei der Verstellung des Winkels durch Verdrehen der Halbkugeln 10, 11 gegeneinander praktisch nicht.

Claims (6)

1. Montagebaukasten für die Herstellung eines aus Rohr­ abschnitten zusammengesetzten Handlaufes, wobei zwischen den Rohrab­ schnitten des Handlaufes Handlaufverbinder mit Steckanschlüssen für die zu verbindenden Rohrabschnitte angeordnet sind und die Steckanschlüsse der Handlaufverbinder relativ zueinander stufenlos winkelverstellbar und in unterschiedlichen Winkelstellungen feststellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Steckanschlüsse (22a, 22b) der Handlaufverbinder (4) jeweils mit der konvex gekrümmten Außenseite einer Halbkugel (10, 11) verbunden sind, deren Schnittfläche in einem spitzen Winkel zur Längsachse des Steckanschlusses (22a, 22b) verläuft, wobei die Schnittflächen der beiden Halbkugeln (10, 11) zur Bil­ dung einer Vollkugel unter Beibehaltung der Form einer Vollkugel in unter­ schiedlichen Drehstellungen aneinander festlegbar sind.
2. Montagebaukasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Halbkugeln (10, 11) durch eine mittige angeordnete, senkrecht zu den beiden aneinander anliegenden Schnittflächen verlaufende Spann­ schraube (15) in unterschiedlichen Drehstellungen gegeneinander anpreß­ bar sind.
3. Montagebaukasten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Halbkugeln (10, 11) im Bereich ihrer Schnittflächen miteinander verklebbar sind.
4. Montagebaukasten nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrabschnitte (5, 6) des Handlaufes einen etwas kleineren Durchmesser als die Halbkugeln (10, 11) des Handlaufverbinders (4) haben.
5. Montagebaukasten nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Steckanschlüsse (22a, 22b) des Hand­ laufverbinders (4) mit den aufgesteckten Rohrabschnitten (5 + 6) verkleb­ bar sind.
6. Montagebaukasten nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß alle Bauteile aus Edelstahl bestehen.
DE4336401A 1993-10-26 1993-10-26 Montagebaukasten für die Herstellung eines Handlaufes Expired - Lifetime DE4336401C2 (de)

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