DE4338310C2 - Einbauschrank für Heizungs- und Warmwasseranlagen - Google Patents
Einbauschrank für Heizungs- und WarmwasseranlagenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Einbauschrank für Heizungs-
und Warmwasseranlagen gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus dem DE-GM 90 05 891.7 ist eine Falttürvorrichtung zum
Verschließen von beispielsweise Stauräumen oder
Minibordküchen in Land-, Luft- oder Seefahrzeugen mit
beengten Platzverhältnissen bekannt. Die bekannte
Falttürvorrichtung weist drei horizontale Lamellen auf, die
jeweils paarweise an ihren aneinanderstoßenden Rändern
gelenkig miteinander verbunden sind, wobei die Lamellen in
vertikalen Seitenführungen vertikal verschiebbar und um
eine horizontale Achse schwenkbar gelagert sind. In einer
Schließstellung sind die Lamellen vertikal ausgerichtet und
stoßen jeweils aneinander, wodurch eine Öffnung
verschlossen ist. Zum Öffnen werden die drei Lamellen
aufeinandergefaltet, sie liegen also in horizontaler
Ausrichtung an einem unteren Rand der Öffnung flach
aufeinander auf, so daß ein Innenraum durch die Öffnung
zugänglich ist. Die bekannte Falttürvorrichtung hat den
Nachteil, daß ihre Höhe nicht an die Höhe einer Öffnung
anpaßbar ist. Ihre Höhe ist durch die Höhe ihrer Lamellen
fest vorgegeben. Ihre Höhe läßt sich nur durch Hinzufügen
einer weiteren Lamelle oder Entfernen einer vorhandenen
Lamelle und damit nur in großen Stufen uni die Höhe der
Lamellen verändern. Auch durch die Seitenführungen ist die
Höhe der bekannten Falttürvorrichtung fest vorgegeben. Für
einen Einbauschrank für Heizungs- und Warmwasseranlagen,
bei dem die Höhe einer frontseitigen Öffnung und einer Tür
zum Verschließen der Öffnung an unterschiedlich hohe Sockel
bzw. Fußbodenaufbauten anpaßbar sein muß, ist die bekannte
Falttürvorrichtung ungeeignet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
Einbauschrank für Heizungs- und Warmwasseranlagen zu
schaffen, dessen frontseitige Öffnung mit einem Türelement
verschließbar ist, welches problemlos an unterschiedliche
Sockelhöhen angepaßt werden kann.
Die Lösung dieser Aufgabe erhält man durch die im Anspruch
1 angegebenen Merkmale.
Als Türelement wird eine höhenverschiebbare Jalousie
verwendet, die vom oberen oder vom unteren Rand der Öffnung
sich bis zum gegenüberliegenden Rand der Öffnung erstrecken
kann. Bei geschlossener Öffnung bleiben Lüftungsschlitze in
der Jalousie frei, um einen Wärmeaustausch zwischen dem
Innenraum des Einbauschrankes und der Umgebung zu erzielen.
Auf diese Weise wird ein unerwünschter Wärmerückstau im
Einbauschrank vermieden, wenn dieser beispielsweise einen
Rohrverteiler einer Fußbodenheizung beinhaltet. Bei
geöffnetem Einbauschrank schieben oder falten sich die
Lamellen der Jalousie zusammen, wobei die Lamellen
zusätzlich wie bei einem Rolladen um eine Rolladenachse
aufgewickelt werden können. Die Ausbildung der Jalousie als
Rolladen stellt jedoch nur eine mögliche Ausführungsform
dar, da bereits das Zusammenschieben der einzelnen Lamellen
oder deren Faltung einen ausreichend großen Öffnungsbereich
ergeben kann. In diesem letztgenannten Fall genügt es, die
Lamellen in seitlichen, geraden Seitenführungen zu lagern.
Zur Anpassung an unterschiedliche Fußbodenaufbauten können
die seitlichen Führungsschienen entsprechend abgelängt oder
teleskopartig eingestellt werden. Eine besondere Anpassung
der Türelemente ist nicht erforderlich, da die Lamellen
ohnehin höhenverschiebbar sind und sich somit bezüglich
ihrer Position ohne zusätzliche Maßnahmen an die jeweilige
Sockelhöhe anpassen. Eine besonders vorteilhafte
Weiterbildung der Erfindung besteht unter anderem darin,
daß die Jalousie aus einem oberen und einem unteren
Jalousieteil besteht. Bei geschlossener Öffnung treffen und
verbinden sich die beiden Jalousieteile in etwa im
mittleren Bereich der Öffnung. Die beiden Jalousieteile
können auch hier aus zusammenschiebbaren oder faltbaren,
quer verlaufenden Lamellen bestehen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 die geöffnete Frontseite eines Einbauschrankes mit
einer als Rolladen ausgebildeten Jalousie,
Fig. 2 den Querschnitt des Einbauschrankes von Fig. 1,
Fig. 3 Lagerungs- und Führungselemente für den Rolladen
des Einbauschrankes gemäß Fig. 1,
Fig. 4 die Frontseite eines Einbauschrankes mit
zweiteiliger Jalousie,
Fig. 5 den Querschnitt des Einbauschrankes von Fig. 4 im
Bereich der zweiteiligen Jalousie und
Fig. 6 die Seitenansicht der Frontblende eines
Einbauschrankes im Fußbodenbereich mit durchgehendem
Sockel.
Der in Fig. 1 dargestellte Einbauschrank 1 beinhaltet
einen Rohrverteiler 2, an den mehrere Rohrleitungen 3, 4
unterschiedlicher Heizkreise einer Fußbodenheizung
angeschlossen sind. An der Frontseite 5 besitzt der
Einbauschrank 1 eine mittels einer Jalousie 6
verschließbare Öffnung 7. Die Jalousie 6 ist als Rolladen 8
ausgebildet, der im Querschnitt von Fig. 2 ersichtlich
ist. In Fig. 1 ist lediglich die letzte Lamelle 9 der
geöffneten Jalousie 6 am oberen Rand 10 der Öffnung 7
ersichtlich.
Die querverlaufenden Lamellen der Jalousie 6 sind in
Seitenführungen 11, 12 höhenverschiebbar gelagert, so daß
zum Verschließen der Öffnung 7 die letzte Lamelle 9 bis zum
unteren Rand 13 herabgezogen werden kann. In der
geschlossenen Stellung läßt sich die Jalousie 6 mittels
eines Riegels 14 verriegeln.
In Fig. 2 ist weiterhin ersichtlich, daß der Rolladen 8 um
eine Rolladenachse 15 in einem Rolladenraum 16 aufgewickelt
ist, der sich unmittelbar unterhalb eines Mauerwerks 18
einer Wand 19 befindet. Der Einbauschrank 1 ist in eine
Wandaussparung 20 eingesetzt und schließt an der Frontseite
5 mit der Wandoberfläche 21 ab.
In Fig. 3 sind die Einzelteile der Aufnahme und der
Seitenführung der als Rolladen ausgebildeten Jalousie
dargestellt. Die Seitenführungen 11, 12 werden unten
mittels einer Traverse 22 abgeschlossen, auf der ein
Sockelträger 23 befestigt werden kann. Die Seitenführungen
11, 12 besitzen U-förmig ausgebildete Führungskanäle 24,
25, in denen die Enden der Lamellen 9 einliegen.
Fig. 4 zeigt eine Ausführung mit einer zweiteiligen
Jalousie, bei der das obere Jalousieteil 26 und das untere
Jalousieteil 27 etwa im mittleren Bereich 28 miteinander
verbunden sind. Die Verbindungslinie ist hier etwas
verstärkt dargestellt.
In dem Querschnitt von Fig. 5 ist insbesondere der Aufbau
der beiden Jalousieteile 26, 27 ersichtlich. Jedes
Jalousieteil besteht aus einzelnen Lamellen 9, die in etwa
S-förmiges Profil haben und sich gegenseitig an den
Profilenden - oben und unten - übergreifen. Das in Richtung
Wandoberfläche zurückgesetzte Profilteil 29 ist mit
Lüftungsschlitzen 30 versehen, die einen Wärmeaustausch
zwischen dem Innenraum 31 und der Umgebung 32 erlauben.
Zum Öffnen des Einbauschrankes 1 kann das obere
Jalousieteil 26 nach oben geschoben und das untere
Jalousieteil 27 nach unten geschoben werden, wobei sich die
einzelnen Lamellen 9 übereinander zurückschieben.
In Fig. 6 ist die Frontseite des Einbauschrankes im
Bodenbereich dargestellt. Im Bodenbereich ist ein Sockel 35
auf den Sockelträger 23 aufgeklebt.
Claims (5)
1. Einbauschrank für die Aufnahme von Armaturen und Rohrverteilern von
Heizungs- und Warmwasseranlagen, der in eine vom Fußboden ausgehende
Wandaussparung einsetzbar ist und eine mit einer Wandoberfläche
abschließende Frontseite mit einer verschließbaren Öffnung hat, mit wenigstens
einer waagerechte Lamellen, die im Bereich der Öffnung in Seitenführungen
gelagert sind, aufweisenden, höhenverschiebbaren Jalousie als Türelement, die
am oberen oder am unteren Rand der Öffnung angeordnet ist, wobei die Lamellen
in geschlossenem Zustand die Öffnung abdecken, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Jalousie-Aufnahmeteil und die Seitenführungen (11, 12)
der Jalousie (6) aus Einzelteilen bestehen, daß Lüftungsschlitze (30) in den
Lamellen (9) angeordnet sind und daß die Seitenführungen (11, 12) in der Höhe
ablängbar oder verstellbar sind und im Einbauzustand unten mittels einer
Traverse (22) abgeschlossen sind, auf der ein Sockelträger (23) oder eine
Sockelblende befestigbar ist.
2. Einbauschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Jalousie (6) als Rolladen (8) ausgebildet ist.
3. Einbauschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Jalousie (6) aus einem oberen und einem unteren Jalousieteil (26, 27) besteht
und daß die beiden Jalousieteile (26, 27) zusammenschiebbare Lamellen (9)
haben.
4. Einbauschrank nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Jalousieteile (26, 27) zum Verschließen der Öffnung (7) an den beiden
einander zugewandten Lamellen (9) im mittleren Bereich (28) miteinander
verbindbar sind.
5. Einbauschrank nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lamellen (9) ziehharmonikaartig zusammenfaltbar sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19934338310 DE4338310C2 (de) | 1993-11-10 | 1993-11-10 | Einbauschrank für Heizungs- und Warmwasseranlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4338310A1 DE4338310A1 (de) | 1995-05-11 |
| DE4338310C2 true DE4338310C2 (de) | 1998-01-08 |
Family
ID=6502210
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934338310 Expired - Fee Related DE4338310C2 (de) | 1993-11-10 | 1993-11-10 | Einbauschrank für Heizungs- und Warmwasseranlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4338310C2 (de) |
Families Citing this family (2)
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Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE6806550U (de) * | 1968-11-11 | 1969-04-30 | Peter Mueller | Einfuellvorrichtung, insbesondere fuer heizoel-tankanlagen |
| DE8508746U1 (de) * | 1985-03-23 | 1985-06-05 | Kowol, Klaus, 2400 Lübeck | Terrassenschrank |
| DE9005891U1 (de) * | 1990-05-24 | 1990-07-26 | Frenzel Kältetechnik GmbH, 7129 Ilsfeld | Falttürvorrichtung |
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1993
- 1993-11-10 DE DE19934338310 patent/DE4338310C2/de not_active Expired - Fee Related
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|---|---|
| DE4338310A1 (de) | 1995-05-11 |
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