DE4338428C2 - Laboreinrichtung - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Laboreinrichtung mit
einem eine Arbeitstischplatte aufweisenden Ar
beitstisch, der ein auf einem Fußboden eines Auf
stellungsortes stehendes Gestell aufweist und mit
einer höher als die Arbeitstischhöhe reichenden
Konsolen-Anordnung, die mindestens zwei, voneinan
der beabstandet angeordnete, auf dem Fußboden ste
hende Ständerprofile aufweist, die an die Ar
beitstisch-Rückkante anschließen, wobei zwischen
den Ständerprofilen eine Tischfläche ausgebildet
ist.
Laboreinrichtungen sind für die Ausstattung von La
borräumen bekannt. Sie ermöglichen einen fachge
rechten Laborbetrieb. Auf dem Arbeitstisch können
Experimentierarbeiten durchgeführt werden, wobei
vorzugsweise eine höher als die Arbeitstischhöhe
liegende Konsolen-Anordnung der Laboreinrichtung
mit einbezogen wird. Diese Konsolen-Anordnung kann
beispielsweise Ablageborde für Chemikalien aufwei
sen oder als Reagenziengestell dienen. Die Konso
len-Anordnung liegt bei den bekannten Laboreinrich
tungen oberhalb des Arbeitstisches, das heißt, sie
überlappt einen Arbeitstisch-Rückkantenbereich.
Die DE 90 17 221 U1 zeigt
eine Laboreinrichtung der eingangs genannten Art,
bei der die Arbeitstische unabhängig von Stän
derprofilen stehen. Die Tischhöhe läßt sich nicht
einstellen.
Aus der DE 39 11 017 A1 geht
ein Labormöbel mit einem selbststehenden Tisch her
vor, bei welchem die Arbeitsplatte zwischen C-för
migen Gestellen angeordnet ist. Eine Höhenverstel
lung der Arbeitsplatte ist auch hier nicht vorgese
hen.
Auch der aus der DE-AS 21 01 297
bekannte Labortisch ist nicht höhenverstellbar. Die
Tischbeine werden wiederum von zwei C-förmigen Ge
stellen gebildet.
Die DE-AS 15 98 805 zeigt - wie
die DE-OS 24 13 888 - eine
Laboreinrichtung, bei der die Arbeitsplatte auf ei
ner kastenförmigen Rahmenkonstruktion aufliegt. Das
aus fest miteinander verbundenen Streben bestehende
Rahmengestell läßt keine Höhenverstellung der Ar
beitsplatte zu. Es sind lediglich Nivellierschrau
ben zum Ausgleich von Bodenunebenheiten vorgesehen.
Aus der US 4,544,214 ist ein selbststehender
Arbeitstisch, der auf zwei Ständern in C-Form ruht,
bekannt. Zur Höhenverstellung der Arbeitsplatte
weist jeder Ständer zwei Doppelrohre auf, die tele
skopartig zusammengeschoben beziehungsweise ausein
andergezogen werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine La
boreinrichtung der eingangs genannten Art zu schaf
fen, die vielfältige Variationen bei optimalem Ge
brauchswert sowie eine Einstellung der Arbeitstischhöhe
gestattet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Laboreinrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Bei der Laboreinrichtung werden L-förmige Streben
eingesetzt, wobei diese L-förmigen Streben erste
und zweite Schenkel aufweisen. Ein freies Ende des
ersten Schenkels wird im Bereich der Stirnseite des
zugehörigen Ständerprofils an diesem befestigt, das
heißt, es werden somit von den Ständerprofilen hin
tere Tischbeine gebildet. Ferner bildet
der erste Schenkel jeder L-för
migen Strebe eine Auflage für die Arbeitstisch
platte und der andere, zweite Schenkel ein
Tischbein. An dem zweiten Schenkel ist ein
Fußteil höhenverstellbar zur Einstellung der Ar
beitstischhöhe befestigt. Das Fußteil ist längsver
schieblich am zweiten Schenkel geführt und mit Ar
retierteilen fixierbar. Je nachdem, in welcher
Stellung das Fußteil am zweiten Schenkel befestigt
wird, ergibt sich eine entsprechende Tischbeinlänge
und damit eine entsprechende Arbeitstischhöhe. Der
zweite Schenkel ist mit Kürzungsmarkierungen oder
integrierten Kürzungssollbruchstellen versehen.
Soll eine entsprechend niedrigere Arbeitstischhöhe
eingestellt werden, so wird der zweite Schenkel
zunächst gekürzt, wozu die Kürzungsmarkierungen
hilfreich sind. Die Kürzung kann beispielsweise
durch Absägen entlang der Kürzungsmarkierung erfol
gen. Alternativ ist es auch möglich, daß eine Kür
zungssollbruchstelle vorliegt, das heißt, mittels
entsprechender Querkräfte, die im Normalbetrieb
nicht auftreten, da dann der zweite Schenkel im we
sentlichen nur in Längsrichtung von einer Kraft be
aufschlagt wird, läßt sich der zweite Schenkel kür
zen. Anschließend wird dann das Fußteil in geeigne
ter Stellung an dem verkürzten zweiten Schenkel be
festigt, wodurch die gewünschte Arbeitstischhöhe
entsteht. Da sich zwischen den Ständerprofilen eine
Tischfläche befindet, wird auf diese Art und Weise
eine große Arbeitstischtiefe gebildet.
Aufgrund dieser Konstruktion schließt sich über der
Arbeitstisch-Rückkante die Konsolen-Anordnung an,
wobei die Konsolen-Anordnung die Arbeitstischflä
che nicht reduziert. Es steht somit die volle Ar
beitstischtiefe zur Verfügung.
Die Arbeitstischfläche kann als Arbeitsfläche
genutzt werden und/oder sie ist als Armaturenträger
oder Beckenträger ausgebildet.
Sofern die Laboreinrichtung nur auf einer Seite der
Ständerprofile einen Arbeitstisch aufweist, wird
vorzugsweise nur die dem Arbeitstisch zugeordnete
Seite der Ständerprofile für die Aufnahme von Rea
genzienhaltern, Konsolen, Oberschränken, Elektro-
Kanäle, Ablage-Böden, Installationswänden, Wandver
kleidungen usw. genutzt. Es ist zusätzlich oder al
ternativ jedoch auch möglich, daß an die Vorder-
und Rückseite der Ständerprofile jeweils ein Ar
beitstisch angrenzt, wobei die Ständerprofile dann
die hinteren Tischbeine beider Arbeitstischplatten
bilden. Mithin liegen die Ständerprofile - in Rich
tung der Arbeitstischtiefe gesehen - zwischen den
beidseitig angestellten Arbeitstischen. Für beide
Arbeitstische wird somit ein und dieselbe Anordnung
verwendet.
Bevorzugt sind die Ständerprofile mittels Querstre
ben oder dergleichen miteinander verbunden. Auf
diese Art und Weise wird eine Ständereinheit gebil
det, die eine selbststehende Anordnung
darstellt. Diese wird mit dem Ar
beitstisch verschraubt.
Es ist vorgesehen, daß die Ständerprofile
die hinteren Tischbeine der Arbeitstische bilden.
Bevorzugt wird das zur Einstellung der Ar
beitstischhöhe dienende Fußteil mittels eines in
eine von mehreren wählbaren Vertiefungen des zwei
ten Schenkels eingreifenden Arretierteils gehalten.
Wie bereits erwähnt, weist der zweite Schenkel Kür
zungsmarkierungen oder Kürzungssollbruchstellen
auf, um die Arbeitstischhöhe einstellen zu können.
Insbesondere ist die Laboreinrichtung als Anbausy
stem ausgebildet, vorzugsweise als Reihen-Anbausy
stem. Aneinandergesetzte Baueinheiten weisen zwi
schen sich jeweils nur ein Fußgestell und/oder ein
Ständerprofil auf, das heißt, das Fußgestell bezie
hungsweise das Ständerprofil wird für die beiden
angrenzenden Baueinheiten genutzt. Im Bereich der
Tischverbindungen liegt daher eine sehr einfache
und auch nur aus wenigen Teilen bestehende Kon
struktion vor.
Die Zeichnungen veranschaulichen die Laboreinrichtung an
hand von Ausführungsbeispielen und zwar zeigt:
Fig. 1 eine Frontansicht einer Laboreinrich
tung, die als Anbausystem ausgebildet ist
und mehrere aneinandergesetzte Baueinhei
ten aufweist,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Laboreinrichtung
gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht einer Laboreinrich
tung,
Fig. 4 eine Seitenansicht einer Laboreinrich
tung mit an der Rückseite angestelltem
Arbeitstischwagen,
Fig. 5 eine L-förmige Strebe eines Fußgestells
eines Arbeitstischs,
Fig. 6 eine Seitenansicht auf ein Fußteil des
Fußgestells,
Fig. 7 eine Frontansicht auf das Fußteil gemäß
Fig. 6 und
Fig. 8 eine Detailansicht des an einem Schenkel
des Fußgestells angeordneten Fußteils.
Gemäß Fig. 1 weist die Laboreinrichtung 1 mehrere,
reihenförmig aneinandergesetzte Baueinheiten 2 auf.
Jede Baueinheit 2 besitzt einen Arbeitstisch 3, der
ein Gestell 4 aufweist. Das Gestell 4 trägt jeweils
eine Arbeitstischplatte 5. Ferner ist jeder Bauein
heit 2 eine Konsolen-Anordnung 6 zugeordnet, die im
höher als die Arbeitstischhöhe liegenden Bereich
individuelle Einbauten wie Ablageborte 7, Ober
schränke 8 usw. aufweisen kann. Unterhalb der Ar
beitstische 3 sind bevorzugt Unterschränke 9 vorge
sehen, die Türen und/oder Schubladen aufweisen.
Die jeder Baueinheit 2 zugeordnete Konsolen-Anord
nung 6 weist zwei, voneinander beabstandet angeord
nete, auf dem Fußboden 10 des Aufstellungsortes der
Laboreinrichtung 1 stehende Ständerprofile 11 auf.
Jedes Ständerprofil 11 weist vorzugsweise einen
etwa rechteckförmigen Querschnitt auf und besitzt
Seitenflächen 12 und 13 sowie Stirnflächen 14 und
15. Die beiden, jeweils einer Baueinheit 2 zugeord
neten Ständerprofile 11 können mit geeigneten,
nicht dargestellten Querstreben miteinander verbun
den sein, so daß die so gebildete Ständereinheit 16
selbststehend ausgebildet ist. In dem in der Fig.
1 dargestellten Ausführungsbeispiel sind alle Stän
derprofile 11 mittels entsprechender Querstreben
miteinander verbunden. Es ist erkennbar, daß die
innenliegenden Ständerprofile 11 der beiden äußeren
Baueinheiten 2 ebenfalls die Ständerprofile 11 der
mittig liegenden Baueinheit 2 bilden, das heißt,
diese Ständerprofile 11 üben eine Doppelfunktion
aus, indem sie jeweils für zwei Baueinheiten 2
wirksam sind.
Jedes Gestell 4 weist zwei Fußgestelle 17 auf, wo
bei jedes Fußgestell 17 mit dem zugehörigen Stän
derprofil 11 fluchtet und vorzugsweise an diesem
befestigt ist. Ebenso wie zuvor bei den Ständerpro
filen 11 erläutert, übernehmen die innenliegenden
Fußgestelle 17 ebenfalls eine Doppelfunktion, indem
sie jeweils für zwei Baueinheiten 2 wirksam sind.
Insbesondere der Fig. 2 ist zu entnehmen, daß die
Ständerprofile 11 an eine Arbeitstisch-Rückkante 18
des Arbeitstischs 3 anschließen, das heißt, die
Ständerprofile 11 liegen mit ihren Stirnflächen 14
der Arbeitstisch-Rückkante 18 gegenüber beziehungs
weise liegen an dieser an. Zwischen jeweils zwei
benachbarten Ständerprofilen 11 befindet sich eine
Tischfläche 19, die vorzugsweise dieselbe Tiefe wie
die Ständerprofile 11 aufweist (Fig. 2). Die
Tischfläche 19 befindet sich auf gleicher Höhe wie
der Arbeitstisch 3, wodurch eine Vergrößerung der
Arbeitstischtiefe erzielt ist. Die Tischfläche 19
ist vorzugsweise separat zum zugehörigen Ar
beitstisch 3 ausgebildet. Nach einem nicht darge
stellten Ausführungsbeispiel ist es jedoch auch
möglich, daß der Arbeitstisch 3 einstückig mit der
Tischfläche 19 ausgebildet ist.
Vorzugsweise weist jedes Ständerprofil 11 an seiner
Unterseite zwei Standfüße 20 auf, die insbesondere
höhenverstellbar sind, um beispielsweise Boden
unebenheiten des Fußbodens 10 ausgleichen zu kön
nen.
Aus der Fig. 3 ergibt sich, daß das Fußgestell 17
eine L-förmige Strebe 21 aufweist, dessen einer,
erster Schenkel 22 eine Auflage für die Ar
beitstischplatte 5 bildet. Der andere, zweite
Schenkel 23, der einstückig mit dem ersten Schenkel
22 ausgebildet ist, bildet ein Tischbein 24. Ein
freie Ende 25 des ersten Schenkels 22 ist im Be
reich der Stirnfläche 14 des zugehören Ständerpro
fils 11 an diesem befestigt. Ein im Querschnitt L-
förmiges Profil 26, das mit einem Ende an einem
Fußteil 27 und mit dem anderen Ende an dem Ständer
profil 11 befestigt ist, dient der Aufnahme eines
Unterschranks 9, der sich unterhalb der Ar
beitstischplatte 5 befindet. Das Fußteil 27 ist an
dem zweiten Schenkel 23 befestigt. Hierauf wird
nachstehend noch näher eingegangen.
Gemäß Fig. 4 kann an die Laboreinrichtung 1 von
einer Rückseite 28 ein Arbeitstischwagen 29 ange
stellt werden, so daß die Laboreinrichtung 1 von
einer Vorderseite 30 und von der Rückseite 28 be
nutzt werden kann. Im dargestellten Ausführungsbei
spiel ist die Höhe des Arbeitstischwagens 29 etwas
geringer als die Höhe der Arbeitstischplatte 5 aus
gebildet. Es ist jedoch auch möglich, daß die Ar
beitshöhen miteinander fluchten. Es wird deutlich,
daß die von den Ständerprofilen 11 gebildete Stän
dereinheit 16 auch von der Rückseite 28 genutzt
werden kann, das heißt, oberhalb des Ar
beitstischwagens 29 lassen sich gewünschte Ablage
borte 7 und/oder Oberschränke 8 oder dergleichen
installieren.
Die Fig. 5 bis 8 zeigen das als L-förmige Strebe
21 ausgebildete Fußgestell 17. Das freie Ende 25
des ersten Schenkels 22 der Strebe 21 wird mittels
geeigneten Befestigungsmitteln an der Stirnfläche
14 eines zugehörigen Ständerprofils 11 befestigt.
Gewindelöcher 36 im Schenkel 22 dienen der Befesti
gung der Arbeitstischplatte 5. Die Gewindelöcher 36
sind beabstandet zueinander angeordnet, so daß - je
nach Konfiguration - geeignete Gewindelöcher 36 her
ausgesucht und verwendet werden. Der zweite Schen
kel 23 weist auf jeder Schenkelseite eine Längsnut
37 auf. Von einer Rückseite 38 des Schenkels 23 ge
hen randoffene Vertiefungen 39 aus, die der Befe
stigung des Fußteils 27 dienen. Das Fußteil 27 ist
mit einer Aufnahmehöhlung 40 versehen, die unter
Ausbildung eines Schlitzes 41 nach Außen führt. Der
Schlitz 41 weist beidseitig Führungsstege 42 auf.
Ist - gemäß Fig. 8 - das Fußteil 27 auf das freie
Ende des zweiten Schenkels 23 aufgeschoben, wobei
ein Teil des Schenkelendes in die Aufnahmehöhlung
40 hineinragt und die Führungsstege 42 in die
Längsnuten 37 eingreifen, so wird die Stellung des
Fußteils 27 mittels eines Arretierteils 43 fixiert.
Das Arretierteil 43 weist einen L-förmigen Metall
bandsteg 44 auf, dessen horizontaler Schenkel 45
eine Gewindebohrung aufweist, die von einer Maden
schraube 46 durchsetzt wird. Im Arretierzustand
greift das freie Ende 47 des horizontalen Schenkels
45 in eine entsprechende Vertiefung 39 des Schen
kels 2 ein, wobei sich die Madenschraube 46 an ei
ner Stufe 48 der Aufnahmehöhlung 40 abstützt und
ein vertikaler Schenkel 49 einer Wandung der Auf
nahmehöhlung 40 plan gegenüberliegt. Soll die Arre
tierung aufgehoben werden, so wird die Maden
schraube 46 so weit herausgedreht, daß der Metall
bandsteg 44 verschwenkt werden kann, wodurch das
Ende 47 außer Eingriff der Vertiefung 39 gelangt.
Jetzt ist es möglich, das Fußteil 27 vom Schenkel
23 abzuziehen. Soll beispielsweise eine Verkürzung
des Schenkels 23 erfolgen, um eine entsprechende
Arbeitstischhöhe einzustellen, so wird der Schenkel
23 an mit Kürzungsmarkierungen 51 (Fig. 8) verse
henen Stellen gekürzt. Dies kann beispielsweise
durch Absägen erfolgen. Ist dies erfolgt, so wird
das Fußteil 27 auf den gekürzten Schenkel 23 aufge
schoben und mittels des Arretierteils 43 festge
legt.
Nach einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel
kann anstelle der Kürzungsmarkierungen 51 auch vor
gesehen sein, dort Kürzungssollbruchstellen vorzu
sehen.
Claims (7)
1. Laboreinrichtung mit einem eine Arbeitstisch
platte aufweisenden Arbeitstisch, der ein auf einem
Fußboden eines Aufstellungsortes stehendes Gestell
aufweist und mit einer höher als die Arbeitstisch
höhe reichenden Konsolen-Anordnung, die mindestens
zwei, voneinander beabstandet angeordnete, auf dem
Fußboden stehende Ständerprofile aufweist, die an
die Arbeitstisch-Rückkante anschließen, wobei zwi
schen den Ständerprofilen eine Tischfläche ausge
bildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Stän
derprofile (11) hintere Tischbeine für den Ar
beitstisch (3) bilden, daß das Gestell (4) mehrere
Fußgestelle (17) aufweist, die an den Ständerprofi
len (11) befestigt und als L-förmige Streben (21)
ausgebildet sind, wobei erste Schenkel (22) der
Streben (21) eine Auflage für die Arbeitstisch
platte (5) und die anderen, zweiten Schenkel (23)
der Streben (21) vordere Tischbeine bilden, an
denen Fußteile (27) in Längsnuten (37) längsver
schieblich geführt und mit Arretierteilen (43) fi
xierbar sind, wobei eine Einstellung der Ar
beitstischhöhe durch entsprechende Verkürzung der
zweiten Schenkel (23) und entsprechende Fixierung
der Fußteile (27) ausführbar ist.
2. Laboreinrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß an die Vorder- und Rückseite (30,
28) der Ständerprofile (11) jeweils ein Ar
beitstisch (3) angrenzt.
3. Laboreinrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Ständerprofile (11) die hin
teren Tischbeine der Arbeitstische (3) bilden.
4. Laboreinrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ständer
profile (11) mittels Querstreben miteinander ver
bunden sind und daß die so gebildete Ständereinheit
(16) selbststehend ist.
5. Laboreinrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Fußteil
(27) mittels eines in eine von mehreren wählbaren
Vertiefungen (39) des zweiten Schenkels (23) ein
greifenden Arretierteils (43) gehalten ist.
6. Laboreinrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite
Schenkel (23) Kürzungsmarkierungen (51) oder Kür
zungssollbruchstellen aufweist.
7. Laboreinrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch die Ausbildung als
Anbausystem, wobei zwischen aneinandergesetzten
Baueinheiten (2) jeweils nur ein Fußgestell (17)
und/oder ein Ständerprofil (11) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934338428 DE4338428C2 (de) | 1993-11-10 | 1993-11-10 | Laboreinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934338428 DE4338428C2 (de) | 1993-11-10 | 1993-11-10 | Laboreinrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4338428A1 DE4338428A1 (de) | 1995-05-11 |
| DE4338428C2 true DE4338428C2 (de) | 1998-05-20 |
Family
ID=6502290
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934338428 Expired - Fee Related DE4338428C2 (de) | 1993-11-10 | 1993-11-10 | Laboreinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4338428C2 (de) |
Cited By (1)
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- 1993-11-10 DE DE19934338428 patent/DE4338428C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
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