DE4339733C2 - Schwimmende Kolbenführung in Dickstoffpumpen - Google Patents
Schwimmende Kolbenführung in DickstoffpumpenInfo
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Description
Die Erfindung befaßt sich mit der Kolbenführung in
Dickstoffpumpen, wie sie zum Fördern zähflüssiger oder nahezu
fester Stoffe, wie Klärschlamm oder eingedickter Klärschlamm
oder Hüttenschlamm verwendet werden.
Aufgrund der Festigkeit und der nur geringen Viskosität des zu
fördernden Mediums werden an den Kolben erhöhte Anforderungen
gestellt. Er ist in der Regel als Verschleißteil ausgestaltet,
das häufig aufgrund Abnutzung ausgetauscht werden muß. Von
besonderer Bedeutung ist dabei die Abdichtung des meist
hydraulisch hin- und herbewegten Kolbens gegenüber der Zylinder-
Laufbuchse.
Im Stand der Technik wird beispielsweise in der DE 37 42 938 A1
eine Kolbenpumpe für die erwähnten Fördermedien vorgeschlagen,
die eine leichte Austauschbarkeit des Verschleißteiles
"Förderkolben" ermöglicht, was durch zwei Halbschalen (dort mit
29 bezeichnet) geschieht, die am hinteren Ende der Zylinder-
Laufbuchse verspannt angeordnet sind und bei Lösen den vorderen
Teil des Kolbens (dort mit 18 bezeichnet) leicht zugänglich
machen. Diese Lösung hat sich als störanfällig im harten
Alltagsbetrieb erwiesen, weil die Halbschalen nach längerem
Betrieb nicht mehr abnehmbar sind und ein regelmäßiger Austausch
des Förderkolbens erheblich erschwert wird. Zwar ist in der
erwähnten Offenbarung des Standes der Technik eine asymmetrische
Bewegung des Förderkolbens angesprochen (vgl. dort Anspruch 13),
allerdings wird diese asymmetrische Bewegung durch eine
Drucksteuervorrichtung und durch Sensoren ermöglicht, die die
reine Axialbewegung des Kolbens beeinflussen.
Die US 2,175,441 (Miller) zeigt Verbesserung bei
Schlammpumpen, die eine erhöhte Dichtigkeit und verbessertes
Anliegen von Dichtungsringen aus abriebfestem Gummi an einer
Zylinderwandung betreffen. Die radial äußeren Ringflächen (die
"lips" 23, 24 bei Miller) der relativ steifen, abriebfesten
Gummiringe (15, 16 bei Miller) werden durch weiche Gummiringe
(17, 18, bei Millder), die radial innerhalb der steifen Ringe
liegen, nach außen gegen die Zylinderwandung gedrückt. Maßnahmen
zur Kompensation von Verspannung oder Fluchtungstoleranz der
Kolbenstangenbewegung werden nicht vorgeschlagen.
Es ist nun Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die
Führungseigenschaften des Förderkolbens in die Zylinder-
Laufbuchse zu verbessern und dabei Ungenauigkeiten bei der
Axialbewegung des Kolbens zuzulassen, wobei gleichzeitig eine
sichere Abdichtung des Kolbens gegenüber der Zylinder-Laufbuchse
gewährleistet werden soll.
Dies erreicht die technische Lehre des Anspruchs 1.
Sie verwendet einen Kolbenkörper, der eine ringförmige Gestalt
hat und beweglich gegenüber der Kolbenstange, die ihn
axialbewegt, gelagert ist. Durch elastische Lagerung kann der
Kolbenkörper eine Relativbewegung gegenüber der Kolbenstange
ausführen und ist gleichwohl sicher gelagert und gehalten. Auf
dem Kolbenkörper ist eine Dichtung ebenfalls elastisch gelagert.
Diese Verknüpfung von Halterung in Axialrichtung und
gleichzeitig beweglicher Lagerung in Radialrichtung kann auch
als "schwimmende Lagerung" des Kolbenkörpers zwischen Dichtung
und Kolbenstange bezeichnet werden (Anspruch 2).
Mit dieser schwimmenden Lagerung wird erreicht, daß die Dichtung
des Kolbenkörpers außen dicht an der Zylinder-Laufbuchse
anliegt, unabhängig davon, ob die Kolbenstange sich genau in
Achsrichtung hin- und herbewegt. Von der schwimmenden Lagerung
wird aber nicht nur eine aus der zentrischen Achse der
Laufbuchse parallelverschobene geradlinig Hin- und Herbewegung
der Kolbenstange kompensiert, sondern auch eine gegenüber der
Zentralachse leicht geneigte Hin- und Herbewegung. Beide
Ungenauigkeiten (Verspannung und Fluchtungstoleranz) werden
erfindungsgemäß ausgeglichen durch die elastisch bewegliche
Lagerung des Kolbenkörpers.
Die doppelte elastische Lagerung hat zwei elastische Lagerungen
an der - in Radialrichtung gesehen - Innenfläche und Außenfläche
des Kolbenkörpers. Die innere ringförmige Fläche stützt sich
dabei bevorzugt auf zwei axial beabstandete Ausgleichskörper,
wie O-Ringe (Ansprüche 3 bis 5). Die radial außerhalb
angeordnete schwimmende Lagerung der Kolbendichtung kann durch
ähnliche oder dieselben (nur hinsichtlich des Durchmessers
unterschiedlichen) Ausgleichskörper erreicht werden, deren
axialer Abstand geringer sein kann, als der vorerwähnte axiale
Abstand der innenliegenden Ausgleichskörper (Anspruch 4).
Die Halterung des schwimmend gelagerten Kolbenkörpers in
Axialrichtung wird durch zwei Ringscheiben ermöglicht, die einen
festen axialen Abstand voneinander haben (Anspruch 6).
Zur Vereinfachung der Montage von stirnseitig kann eine der
Ringscheiben integral mit einem hohlzylindrischen Grundkörper so
verbunden sein, daß nach dessen Aufbrignung auf die Kolbenstange
die elastischen Ausgleichselemente auf ihm angeordnet werden und
danach der ringförmige Kolbenkörper darüber geschoben wird
(Anspruch 7). Mittels einer Mutter kann eine zweite vordere
Ringscheibe axial gegen den Grundkörper fixiert werden
(Anspruch 8), so daß der ringförmige Kolbenkörper seine
endgültige schwimmende Lagerung zwischen der äußeren - an der
Zylinderwand geführten - Dichtung und der Kolbenstange erhält.
Die Einheit am Vorderende der Kolbenstange ist leicht
austauschbar durch Lösen der Mutter, durch Abnehmen der Front-
Ringscheibe und durch Herunterziehen des schwimmend gelagerten
Ringkörpers. Er kann dann mit neuen äußeren Dichtungen versehen
werden, er kann auch vollständig ausgetauscht werden. Ebenfalls
ausgetauscht werden können Mutter und vordere Ringscheibe, falls
diese durch den Betrieb stark in Anspruch genommen worden sind.
Wenn die erwähnten Ringscheiben einen Außendurchmesser haben,
der geringfügig kleiner ist als das Durhmesser-Maß der im
Kolbenkörper vorgesehenen Radialdichtungen (Anspruch 12), kann
sichergestellt werden, daß bei Fluchtungs- und
Verspannungstoleranzen der Kolbenstange gegenüber der
Zentralachse des Zylinders keine Berührungen zwischen den
Ringscheiben und der Zylinder-Laufbuchse entstehen.
Im Kolbenkörper können weitere umfängliche Dichtungen vorgesehen
werden.
Wird die schwimmende Lagerung gemäß der Erfindung eingesetzt, so
können umfängliche Zug- und Symmetrierstangen um die
Zylinderhülse herum, die den Wasserkasten mit dem Pumpenkopf
fest und ausgerichtet miteinander verbinden, entfallen. Eine
geringfügige Verstärkung der Zylinderhülse ist dann
empfehlenswert, nicht aber notwendig. Die Zylinderhülse selbst
kann am Pumpenkopf und an dem Wasserkasten ohne die erwähntne
Zugstangen dann fest und in Achsrichtung unbeweglich angeordnet
werden, so daß eine im wesentlichen axiale Ausrichtung
vorgesehen werden kann; die geringen Abweichungen, die bei einer
solchen Anordnung noch bestehen, werden durch die
erfindungsgemäße schwimmende Lagerung des Förderkolbens
kompensiert.
Die US 3,200,759 betrifft HPLC-Hochdruckpumpen; außermittige
Hubbewegungen des dortigen Kolbens sind nicht erwähnt; die
DE 77 21 901 U1 betrifft einen Luft-Kompressor, der eine
elastische Lagerung einer Hülse (dort 40) an einem Kolbenkopf
offenbart; die GB 1 518 073 betrifft einen Hydraulik-Hubzylinder
mit Lagern an beiden Enden einer Hydrauliköl-Kammer, wobei
innerhalb der Kammer ein Ring-Kolbenelement diese Kammer in zwei
Hälften trennt, die gegensinnig ihr Volumen verändern.
Die DE-PS 3 57 551 offenbart eine Pumpenvorrichtung mit drei
Ring-Dichtelementen (a, b, c): einen Dichtungsring aus
Weichmetall, einen ihn spannenden Eisenring und einen letzteren
sichernden Metallring.
Die DE 33 15 050 A1 betrifft eine Führungs- und Dichtungseinheit
zum Führen und Abdichten von Kolben von Arbeitszylindern. Ein
bauchiger Antifriktions-Ring aus festem Werkstoff wird von einem
elastischen Ring nach radial außen gegen die Zylinderwandung
gedrückt. Unsymmetrisch sind dort nicht angesprochen.
Anders die Erfindung, die mittels doppelter elastischer
Lagerung am vorderendigen Kolbenkopf Unsymmetrien bei der
Kolbenbewegung auszugleichen vermag.
Anhand eines Ausführungsbeispieles soll das Verständnis der
Erfindung vertieft werden.
Fig. 1 zeigt das vordere Ende einer Kolbenstange 10, deren
Zentralachse 100 strichpunktiert dargestellt ist. Etwa
konzentrisch um einen gegenüber der Stirnseite nur leicht
zurückgesetzten Abschnitt der Kolbenstange ist ein ringförmiger
Kolbenkörper 5 schwimmend gelagert. Die Figur ist teilweise im
Schnitt (obere Hälfte) und in Seitenansicht (untere Hälfte)
gezeigt.
Fig. 2 zeigt eine Übersicht, wo in einer Dickstoff-Förderpumpe
die beispielshafte Anordnung gemäß Fig. 1 angeordnet ist.
Zur Übersicht soll zunächst auf Fig. 2 Bezug genommen werden,
wo eine teilweise geschnittene Dickstoff-Förderpumpe 30 gezeigt
wird. Die Zentralachse ist mit 100 bezeichnet, in ihr bewegt
sich die Kolbenstange 10 gesteuert durch einen - nicht
dargestellten - Hydraulikantrieb. Am vorderen Ende der
Kolbenstange 10 ist ein beispielhafter Förderkolben
eingezeichnet, der dem Stand der Technik entstammt. Demgegenüber
kann das in Fig. 1 gezeigte Beispiel einer schwimmenden
Lagerung des Förderkolbens an der Kolbenstange 10 eingesetzt
werden. Der Kolben läuft in einer Zylinder-Laufbuchse 20, die
eine metallische Hülse von einem abgestimmten Querschnittsmaß
mit dünner Wandung sein kann. Am hinteren Ende der Zylinder-
Laufbuchse 20 ist ein Wasserkasten 40 angeordnet. Er enthält
Wasser zur Schmierung der hartverchromten Förderzylinder-
Laufflächen und zu Kühlungszwecken. Er ist auch diejenige
Stelle, in die der Förderkolben zurückgezogen wird, wenn er
ausgetauscht werden soll.
Am vorderen Ende der Zylinder-Laufbuchse 20 ist der
Pumpenkopf 31 angeordnet, in den über ein erstes Ventil 32
gesteuert - dessen Achse 101 etwa senkrecht zur Förderachse 100
liegt - der Dickstoff bei Rückwärtsbewegung der Kolbenstange 10
mit Förderkolben hereingezogen wird (das Ventil ist nach innen
geöffnet) und aus dem Dickstoff bei Schließen des erwähnten
Ventiles 32 und Öffnen eines demgegenüber schräg und in einem
Winkel von etwa 45° aus der Zentralachse 100 geneigten zweiten
Ventiles 33 (dessen Ventilachse mit 102 bezeichnet ist) in
Zentralachsrichtung 100 bei Vorwärtsbewegung der Kolbenstange 10
und des Förderkolbens herausgefördert wird. Am linken Bildrand
ist nahe dem zweiten Ventil 33 ein Flanschanschluß in
Zentralachs-Richtung angeordnet, der an eine Förder-Rohrleitung
angeflanscht wird. Die Ventile 32 und 33 arbeiten im Gegentakt,
Ventil 32 ist geöffnet, wenn sich der Kolben nach rückwärts
bewegt, Ventil 33 ist geöffnet, wenn sich der Kolben nach
vorwärts bewegt. Bei der Vorwärtsbewegung des Kolbens ist
Ventil 32 geschlossen. Die Öffnungszeiten der Ventile können
elektronisch über Sensoren oder Zeitsteuerungen mit der
Axialbewegung der Kolbenstange 10 verkoppelt sein, die Öffnungs-
und Schließzeiten können sich auch geringfügig überlappen.
Ein Detail der Fig. 2 - der Pumpenkopf - ist in Fig. 1
vergrößert dargestellt. Dabei ist zu bemerken, daß der in
Fig. 2 eingezeichneten Förderkolben eine Förderkolben-Lösung
gemäß dem Stand der Technik ist, bei der keine "schwimmende
Lagerung" vorgesehen ist, wie sie aber in dem Beispiel gemäß
Fig. 1 erreicht wird.
Fig. 1 zeigt einen Zylinderkolben, der am vorderen Ende der
Kolbenstange 10 über eine Mutter 9 austauschbar angeordnet ist.
Der Kolben besteht zunächst aus drei Grundkomponenten 5; 6, 6a;
8, wobei die Komponente 6, 6a ein integrales Teil - den Kolben-
Grundkörper - bildet. Er hat im Querschnitt - oberhalb der
Zentralachse 100 - etwa L-förmige Gestalt und dient zur nach
rückwärts abstützenden Aufnahme des ringförmigen
Kolbenkörpers 5, dessen innere Öffnung im Durchmesser etwas
größer ist, als der äußere Durchmesser des axialen Abschnitts 6a
des Kolben-Grundkörpers 6, 6a. Die vorderseitige Lagerung
- entsprechend der rückwärtigen axialen Halterung 6 des Kolben-
Grundkörpers - übernimmt eine Ringscheibe 8, die mittels der
Mutter 9 an den Basisabschnitt 6a des Kolben-Grundkörpers
angepreßt wird. In der so gebildeten ringförmigen Ausnehmung
zwischen den beiden Ringscheiben 6, 8 und dem dagegen einen
geringeren Außendurchmesser aufweisenden Kolben-Grundkörper 6a
ist ein Kolbenkörper. Seine axialen Seitenabschnitte
können ballig ausgeformt sein, sie können aber auch gerade
gestaltet sein, wenn sie ein geringes Spiel gegenüber den
Ringscheiben 6 und 8 erhalten.
Der Kolbenkörper 5 ist an seiner Innen-Ringfläche 5a auf
axialbeabstandeter O-Ringen 7a, 7b abgestützt, die ihrerseits in
ringförmige Nuten 7c und 7d so eingelegt sind, daß sie noch ein
wenig radial hervorstehen, um mit der erwähnten inneren
Ringfläche 5 in Kontakt zu treten.
Nachdem die O-Ringe 7a und 7b vollumfänglich elastisch
ausgebildet sind, können sie sich auch unterschiedlich entlang
ihrem Umfang verformen. Damit wird erreicht, daß der
Kolbenkörper 5 sich sowohl in eine Richtung senkrecht zur
Zentralachse 100 verlagern kann, was einer außermittigen aber
parallelen (geraden) Kolbenführung 10 entspricht; aber auch eine
Schrägverlagerung kann zugelassen werden, die in einer stärkeren
Kompression des einen O-Ringes 7a auf der einen Häft seines
Umfangs und einer stärkeren Kompression des davor angeordneten
O-Ringes 7b auf der anderen Hälfte seines Umfanges entspricht.
Dies ist eine nichtfluchtende, gegenüber der Zentralachse 100
leicht schräge Antriebswelle der Kolbenstange 10. Die ballige
Ausformung an beiden axialen Stirnseiten des Kolbenkörpers 5
erleichtert die zuletzt erwähnte Verkippung des Kolbenkörpers 5.
Bei allen erwähnten Schrägführungen und Fluchtungsfehlern kann
gleichwohl eine sichere Abdichtung des Kolbenkörpers 5 an der
umfänglichen Zylinderhülse 20 erreicht werden (sie ist in
Fig. 1 gestrichelt dargestellt). Dazu wird in seiner
axialen Abmessung gegenüber dem Kolbenkörper 5 verkürzter
Dichtungsring 2 ebenfalls schwimmend gelagert, und zwar auf zwei
beispielhaften O-Ringen 3a und 3b. Sie haben einen geringeren
axialen Abstand und sind in Nuten 3c und 3d eingelegt, die
umfänglich so tief liegen, daß die erwähnte Ringdichtung 2 auch
an der vorderen Stirnseite der ersten Nut 3d und der
rückwärtigen Stirnseite der zweiten Nut 3c gehaltert ist. Die
Ringdichtung 2 kann so eine dem ringförmigen Kolbenkörper 5
entgegengesetzte Verkippung erfahren, um fluchtend an der
Innenwand der Kolbenhülse 20 anzuliegen, obwohl der
Kolbenkörper 5 nicht konzentrisch oder nicht symmetrisch zur
Hauptachse 100 ausgerichtet ist.
Zwei weitere Dichtungselemente (Vordichtung 1 und rückwärtige
Nachdichtung 4) können am Umfang des Kolbenkörpers 5 vorgesehen
sein.
Erwähnt werden soll noch die Montage des mehrteiligen
Kolbens 5, 6, 6a, und 8 mit den elastischen lagernden
Ausgleichskörpern 7a, 7b, 3a, 3b.
Dazu weist die Kolbenstange 10 eine vordere kurze Verjüngung
auf, an der sich ein Gewinde 10b
befinden kann. Mittels dieser Verjüngung entsteht als Passung zwischen Kolben-
Grundkörper 6, 6a und Kolbenstange 10 ein
ringförmiger Absatz 10a, an dem der Kolben-Grundkörper 6, 6a von
stirnseitig anschlägt, wenn er auf die Kolbenstange 10
aufgesteckt wird. Ist ein Gewinde 10b vorgesehen,
wird der Kolben-Grundkörper
auf die Verjüngung aufgeschraubt.
Nach Aufbringen (Aufstecken, Aufschrauben) und Einbringen der inneren
Ausgleichsringe 7a und 7b in die mit ihnen korrespondierenden
Ringnuten 7c und 7d kann der ringförmige Kolbenkörper 5 auf den
Grundkörper aufgesteckt werden. Stirnseitig wir der Kolben-
Grundkörper 5 von der danach ebenfalls auf den verjüngten
vorderen Abschnitt der Kolbenstange 10 aufzusteckenden
Ringscheibe 8 in Axrichtung festgelegt.
Claims (12)
1. Axial-Kolbenführung in Feststoff- oder Dickstoff-Pumpen (30)
- - mit einer - einen ringförmigen Kolbenkörper (5) vorderseitig tragenden - Kolbenstange (10), gegenüber der (10) der Kolbenkörper (5) auf seiner inneren Ringläche (5a) elastisch gelagert (7; 7a, 7b) ist, und
- - mit einer gegenüber der äußeren Ringfläche (5b) des ringförmigen Kolbenkörpers (5) elastisch gelagerten (3; 3a, 3b) Dichtung (2) zur Abdichtung gegenüber einer Kolbenkörper-Führungshülse (20) der Feststoff- oder Dickstoff-Pumpe (30).
2. Axial-Kolbenführung nach Anspruch 1, bei der
der Kolbenkörper (5) zwischen Dichtung (2) und Kolbenstange (10)
schwimmend gelagert ist.
3. Kolbenführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei
der die erste und zweite elastische Lagerung mittels
beabstandeter Ausgleichskörper (7; 7a, 7b; 3; 3a, 3b)
ausgeführt ist.
4. Kolbenführung nach Anspruch 3, bei der die axiale
Beabstandung der an der inneren (5a) und der äußeren (5b)
Ringfläche angeordneten Ausgleichskörper (3; 7) unterschiedlich
ist, insbesondere der Axial-Abstand der innenliegenden
Ausgleichskörper (7a, 7b) größer ist.
5. Kolbenführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei
der die elastische Lagerung bzw. die axial beabstandeten
Ausgleichskörper (7; 3) toroidförmige O-Ringe (7a, 7b; 3a, 3b)
sind.
6. Kolbenführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei
der die Halterung des Kolbenkörpers (5) in Axialrichtung
mittels zweier ringscheibenartiger Halteelemente (6, 8)
erfolgt.
7. Kolbenführung nach Anspruch 6, bei der die von dem Frontende
der Kolbenstange (10) abgewandten Scheibe (6) mit einem
ringförmigen Grundkörper (6a) integral verbunden ist, der
auf eine entsprechende Passung (10a, 10b) am Frontende der
Kolbenstnge (10) aufgebracht ist und einen größeren Außen-
Durchmesser aufweist als die Kolbenstange (10).
8. Kolbenführung nach Anspruch 7, bei der die andere
Scheibe (8) mittels einer Mutter (9), die auf ein
stirnendig auf der Kolbenstange (10) angebrachtes
Gewinde (10b) aufschraubbar ist, an den Grundkörper (6a) des
aufsteckbaren Halters (6) axial fest andrückbar ist, um den
Kolbenkörper (5) zwischen beiden Scheiben (6, 8) axial zu
halten.
9. Kolbenführung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei
der die elastische Lagerung oder die
Ausgleichskörper (3a, 3b; 7a, 7b) in Ringnuten (7c, 7d; 3c, 3d)
angeordnet sind, insbesondere für die innenliegende
elastische Lagerung mit etwas weniger als der Hälfte ihrer
Querschnittsabmessung aus den entsprechenden Nuten (7c, 7d)
hervorstehen und für die äußere elastische Lagerung gegenüber
der äußeren Ringfläche (5b) vertieft sind.
10. Kolbenführung nach Anspruch 9, bei der über den äußeren
Ausgleichskörpern (3a, 3b) eine ringförmige Dichtung (2) so
anbringbar ist, daß sie (2) wenigstens teilweise noch radial
über die äußere Ringfläche (5b)
des Kolbenkörpers (5) heraussteht.
11. Führung nach Anspruch 7, bei der die Passung (10a, 10b) am
vorderen Bereich der Kolbenstange (10) eine stufige
Durchmesserreduktion (10a) ist und der aufsteckbare
Grundkörper (6a) eine ebensolche stufige
Durchmesserreduktion (6b) in seinem vorderen Teilbereich
aufweist, um eng anliegend vom Stirnbereich der
Kolbenstange (10) auf diese aufgesteckt zu werden und
mittels der Mutter (9) bzw. der zusätzlichen Scheibe (8)
paßgenau und im wesentlichen konzentrisch befestigt zu
werden.
12. Kolbenführung nach Anspruch 6 bis 11, bei der die radiale
Abmessung der Scheibe(n) (6, 8) etwas geringer ist, als das
radiale Maß der äußeren Ringfläche (5b) des ringförmigen
Kolbenkörpers (5).
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