DE434218C - Einrichtung zum Betriebe von Hochspannungsapparaten, insbesondere Roentgenroehren - Google Patents

Einrichtung zum Betriebe von Hochspannungsapparaten, insbesondere Roentgenroehren

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DE434218C
DE434218C DER60985D DER0060985D DE434218C DE 434218 C DE434218 C DE 434218C DE R60985 D DER60985 D DE R60985D DE R0060985 D DER0060985 D DE R0060985D DE 434218 C DE434218 C DE 434218C
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roentgen
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Rebber & Schall Akt Ges
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Rebber & Schall Akt Ges
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/02Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal
    • H02M7/04Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters
    • H02M7/06Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes without control electrode or semiconductor devices without control electrode
    • H02M7/10Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes without control electrode or semiconductor devices without control electrode arranged for operation in series, e.g. for multiplication of voltage

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Description

Es ist bekannt, Röntgenröhren mit elektrischen Spannungen, die außer ihrer Richtung auch ihren Betrag in mehr oder weniger engen Grenzen beibehalten, von einer Brückenschaltung aus zu versorgen, welche in zwei einander benachbarten Brückenseiten Kondensatoren enthält. Die für diesen Zweck geeigneten Hochvakuumventilröhren mit Glühkathode sind einzeln den beim Betriebe von
ίο Röntgenröhren mit dieser Schaltungsanordnung auftretenden hohen elektrischen Spannungen nicht gewachsen und müssen daher in Gruppen von zwei oder mehreren hintereinandergeschalteten Ventilen Verwendung finden. Abgesehen von der Umständlichkeit, welche die notwendige Heizstromversorgung· dieser mindestens vier Hochvakuumventilröhren mit sich bringt, genügt dabei das \rersagen eines Ventils, um die Überlastung utjd
ao damit das Unbrauchbarwerden mindestens der sämtlichen mit ihm hintereinandergeschalteten Ventile herbeizuführen. Ähnliche, dem gleichen Zweck dienende bekannte Anordnungen mit umlaufender Schaltvorrichtung haben den Nachteil, daß die Kondensatoren, sobald die Ladespannung ihren Scheitelwert überschritten hat, sich über den umlaufenden Teil der Schaltvorrichtung zu entladen pflegen, da dieser sich mittlerweile noch nicht genügend weit von den betreffenden ruhenden Kontaktstücken entfernt hat.
Diese Nachteile sind bei der neuen Einrichtung vermieden, die in einem Ausführungsbeispiel in der Abbildung der. Schaltungsanordnung nach schematisch dargestellt ist. Wie bei den bekannten Einrichtungen der erwähnten Art befindet sich die Röntgenröhre α in dem einen Brückenzweig, während in zwei einander benachbarte, je mit einem der beiden Enden des Zweiges der Röntgenröhre verbundene Brückenseiten Kondensatoren "b geschaltet sind. In jede der beiden anderen Brückenseiten ist nun gemäß der Erfindung außer einem Ventil, das eine Ventilröhre, beispielsweise wieder eine Hoch-' vakuumventilröhre, mit Glühkathode c sein
kann, zwischen Ventil c und Stromquelle e eine Drosselspule ti eingeschaltet, wobei die beiden Spulen oder Spulengruppen d einen gemeinsamen fetromagnetiscnen Kern aufweisen und die Spulen nebst Verbindungen so angeordnet sind, daß der in unerwünschter Richtung etwa fließende Strom durch sein magnetisches Feld dem vom Ladestrom in der anderen Spulenhälfte erzeugten magnetischen ίο Feld entgegenwirkt.
Wie der Versuch bestätigt, hat die Einschaltung von Drosselspulen passenden Betrages zwischen die Stromquelle e und die Ventile c zwei vorteilhafte Wirkungen. Durch die Drosselspulen d sind die Ventile vor Stromdurchbruch in der Sperrichtung geschützt. Anderseits wird aber auch durch die verzögernde Wirkung der Drosselspulen auf das Ansteigen des von der Stromquelle, etwa der Hochspannungswicklung e eines Transformators, gelieferten Ladestroms der Kondensatoren b die Gestalt der Ladestromkurve verbreitert, und in weiterer Folge werden dadurch die Änderungen der Stromstärke in der Röntgenröhre vermindert. Durch die Anordnung der Drosselspulen auf gemeinsamem ferromagnetischen Kern wird der Schutz der Ventile vor Stromdurchbruch in der Sperrrichtung wesentlich verstärkt und damit die Betriebssicherheit der Einrichtung erhöht.
Bei Senderöhren für drahtlose Nachrichtenübermittlung und bei Metalldampfgleichridhtern ist es bekannt, zwischen diese Vakiuumapparate eine Drosselspule zu schalten, deren Mitte mit der Stromquelle verbunden ist, oder umgekehrt. Bei solchen Vakuumapparaten liegt aber, da sie mit viel niedrigeren Spannungen betrieben werden, weder die Aufgabe vor noch treten die Wirkungen ein, wie sie im vorstehenden für Röntgenröhren und sonstige Hochspannungsapparate geschildert sind, die mit Spannungen von gleicher Größenordnung wie Röntgenröhren betrieben werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung zum Betriebe von Hochspannungsapparaten, insbesondere' Röntgenröhren, in Brückenschaltung mit Kondensatoren und Ventilen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Ventilen und der Stromquelle Drosselspulen eingeschaltet sind, die einen gemeinsamen ferromagnetischen Kern aufweisen und so angeordnet sind, daß der in unerwünschter Richtung etwa fließende Strom durch sein magnetisches Feld dem vom Ladestrom in der anderen Spulenhälfte erzeugten magnetischen Feld entgegenwirkt.
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