DE434301C - Verfahren zur Herstellung von Bandkabeln - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von BandkabelnInfo
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- DE434301C DE434301C DES68206D DES0068206D DE434301C DE 434301 C DE434301 C DE 434301C DE S68206 D DES68206 D DE S68206D DE S0068206 D DES0068206 D DE S0068206D DE 434301 C DE434301 C DE 434301C
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- insulation
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B7/00—Insulated conductors or cables characterised by their form
- H01B7/08—Flat or ribbon cables
Landscapes
- Insulated Conductors (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 28. SEPTEMBER 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 434301-KLASSE 21 c GRUPPE 3
(S68206VIIIl2
Siemens & Halske Akt-Ges. in Berlin-Siemensstadt*).
Verfahren zur Herstellung von Bandkabeln. Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Dezember 1924 ab.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, zur Herstellung von Kontaktfeldern für Fernsprechzwecke
Kontaktstreifen in der Weise herzustellen, daß blanke, parallel zueinander angeordnete Leiter absatzweise zwischen
starren Isolationsstücken gehalten werden, an denen durch entsprechende Faltung der isolationsfreien
Stellen der Leiter an beiden Seiten der Isolationsstücke seitlich hervorstehende
Schleifen gebildet werden, die an der einen Seite des Streifens zur Herstellung von Kontaktfeldern dienen und an der
anderen Seite die Vielfachfelder verbinden.
Es sind auch schon Bandkabel bekannt geworden, bei denen die einzelnen Leiter des
Kabels zickzackförmig über das Band ge-
V Von dem Patentsitcher ist als der Erfinder angegeben worden:
Hugo Eisenhut in Berlin.
führt sind, wobei Leitungsabzweige an dem
einen Rand des Kabels durch Verdrallung der Leiter erzielt werden.
Die Erfindung bezieht sich nun auf ein Verfahren zur Herstellung von Bandkabeln,
bei denen die gewünschten Abzweigungen der Leiter an der einen Seite des Kabels ohne
die zickzackförmige Führung und ohne Verdrallung der Leiter erreicht werden. Das
ίο Verfahren zur Herstellung dieses Kabels besteht nach der Erfindung darin, daß in an sich
bekannter Weise blanke, parallel zueinander angeordnete Leiter absatzweise zwischen Isolationsschichten
festgehalten werden, worauf das Kabel derart gefaltet wird, daß die Leiter an dem einen Rand des Kabels seitlich hervorstehende
Schleifen bilden, während der andere Rand von den Isolationsschichten umfaßt wird.
Die einzelnen Leiter des Kabels behalten hierdurch eine geschützte Lage nicht nur an
den Breitseiten des Kabels, sondern auch an der den Schleifen gegenüberliegenden Schmalseite.
Das Kabel ist dabei billig herzustellen und kann für die verschiedensten Zwecke in
Fernsprechanlagen mit Vorteil Verwendung finden.
Auf der Zeichnung ist ein Kabel nach der Erfindung als Ausführungsbeispiel in mehreren
Stadien seiner Anfertigung gezeigt.
Abb. ι stellt das Kabel in Draufsicht im ungeschränkten und ungefalteten Zustande
dar. (
Abb. 2 zeigt das Kabel der Abb. 1 nach '
seiner Schränkung. Die quer zu den Leitungen des Kabels eingezeichneten gestrichelten
Linien bilden die Faltstellen.
Abb. 3 zeigt das geschränkte Kabel nach seiner ersten Faltung.
Abb. 4 stellt das fertige Kabel dar mit zum Teil in ihre endgültige Lage gebrachten
Schleifen. ;
Es soll nun die Herstellung eines solchen Kabels kurz beschrieben werden.
Die entsprechend den gewünschten Abständen parallel zueinander geführten Einzel- ■
leiter 1 des Kabels werden in regelmäßigen Zwischenräumen mit rautenförmigen Isolier- ·
stücken 2 versehen. Die zweckmäßig aus Pa- ! pier bestehenden Isolierstücke 2 sind mit ihren
Längskanten parallel zu den Leitern 1 gerichtet und an ihrer den Leitern zugeordneten
Oberfläche mit einer Lackschicht überzogen, um unter der Anwendung von Druck und j
Wärme die zwischen je zwei solcher Iso- ; lationsstücke angeordneten Leiter 1 mit den J
Isolierstücken innig zu verbinden. An der Faltstelle der Isolierstücke 2 ist in der einen
der beiden äußeren Isolierstücke jeden Absatzes eine Hohlrippe 3 vorgesehen, die den
Zweck hat, die Faltung des Kabels ohne Beschädigung der Papierschicht zu ermöglichen.
Die Leiter werden nun an den isolationsfreien Stellen derart geschränkt, daß sie in
einen rechten Winkel zu den Querrändern der Isolationsstücke 2 gerichtet sind. In der
Abb. 2 ist das Kabel in diesem Zustande, dargestellt. Das Kabel wird nun an der Hohlrippe
3 und in der Mitte der isolationsfreien Stellen gefaltet (s. Abb. 2). Es entstehen
hierdurch an dem einen Schmalrande der sich überlappenden Isolationsstücke 2 schleifenförmige
Abzweigungen 4, während der gegenüberliegende Rand von der Hohlrippe 3 umfaßt wird.
Die Schleifen 4 werden alsdann zwecks besseren Anschließens an ihre Verbindungsstellen,
z. B. zur Herstellung von Vielfachverbindungen, für die Kontaktbänke von Wählern in Fernsprechanlagen durch Biegung
in eine parallel zu der Ebene der Isolationsschichten liegende Ebene gebracht (Abb. 4, rechter Teil). Das Kabel erhält nun
noch zweckmäßig einen Lacküberzug, um es den Einflüssen der Luftfeuchtigkeit zu entziehen.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι. Verfahren zur Herstellung von Bandkabeln, bei denen blanke, parallel zueinander angeordnete Leiter absatzweise zwischen Isolationsschichten gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabel derart gefaltet werden, daß die Leiter (i) nur an dem einen Rand des Kabels seitlich hervortretende Schleifen (4) bilden, während der gegenüberliegende Rand des Kabels von den Isolationsschichten (2) umfaßt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das in an sich bekannter Weise an den isolationsfreien Leiterstücken (1) gefaltete Kabel auch an seinen Isolationsschichten parallel zu den Querrändern der Isolationsschichten (2) gefaltet wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch t und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Faltstellen der Isolationsschichten (2) eine Hohlrippe (3) vorgesehen ist, um ein Falten des Kabels ohne Beschädigung des Isoliermaterials zu ermöglichen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES68206D DE434301C (de) | 1924-12-25 | 1924-12-25 | Verfahren zur Herstellung von Bandkabeln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES68206D DE434301C (de) | 1924-12-25 | 1924-12-25 | Verfahren zur Herstellung von Bandkabeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE434301C true DE434301C (de) | 1926-09-28 |
Family
ID=7500116
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES68206D Expired DE434301C (de) | 1924-12-25 | 1924-12-25 | Verfahren zur Herstellung von Bandkabeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE434301C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3116397A1 (de) * | 1980-04-24 | 1982-09-23 | ITALTEL Società Italiana Telecomunicazioni S.p.A., 20149 Milano | "sammelleitung fuer eine fernmelde- oder datenverarbeitungsanlage" |
-
1924
- 1924-12-25 DE DES68206D patent/DE434301C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3116397A1 (de) * | 1980-04-24 | 1982-09-23 | ITALTEL Società Italiana Telecomunicazioni S.p.A., 20149 Milano | "sammelleitung fuer eine fernmelde- oder datenverarbeitungsanlage" |
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