DE434509C - Schlafwagen - Google Patents

Schlafwagen

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Publication number
DE434509C
DE434509C DEZ15624D DEZ0015624D DE434509C DE 434509 C DE434509 C DE 434509C DE Z15624 D DEZ15624 D DE Z15624D DE Z0015624 D DEZ0015624 D DE Z0015624D DE 434509 C DE434509 C DE 434509C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bed
car
compartment
parts
person
Prior art date
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Expired
Application number
DEZ15624D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EISENBAHNWAGEN und MASCHINENFA
Original Assignee
EISENBAHNWAGEN und MASCHINENFA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by EISENBAHNWAGEN und MASCHINENFA filed Critical EISENBAHNWAGEN und MASCHINENFA
Priority to DEZ15624D priority Critical patent/DE434509C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE434509C publication Critical patent/DE434509C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D1/00Carriages for ordinary railway passenger traffic
    • B61D1/06Carriages for ordinary railway passenger traffic with multiple deck arrangement
    • B61D1/08Carriages for ordinary railway passenger traffic with multiple deck arrangement of sleeping carriages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 28. SEPTEMBER 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20 c GRUPPE 40
(Z 15624 III20 c2)
Eisenbahnwagen- und Maschinenfabrik van der Zypen & Charlier G. m. b. H.
in Köln-Deutz.
Schlafwagen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Oktober 1925 ab.
Mit Rücksicht auf die Wirtschaftlichkeit [ bringen. Aus diesem Grunde werden in der
und Rentabilität des Eisenbahn-Schlafwagenbetriebes ist die erste Voraussetzung beim Bau von Schlafwagen, eine möglichst große Anzahl von Schlafgelegenheiten in dem durch
Regel in den Abteilen eines Schlafwagens mehrere Schlafgelegenheiten, gewöhnlich zwei übereinander, vorgesehen.
Die Anordnung leicht zugänglicher Einzel-
die Bauvorschriften der Eisenbahn begrenz- abteile mit je einer Schlafgelegenheit, die ten Innenraum eines Schlafwagens unterzu- von den meisten Reisenden bevorzugt wer-
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den, bereitet insofern große Schwierigkeiten, als hierbei die Frage zu lösen ist, wie durch Unterbringung einer möglichst großen Anzahl getrennt voneinander angeordneter Schlafgelegenheiten im Wageninnern die Wirtschaftlichkeit und Rentabilität des Schlafwagenbetriebes sichergestellt wird.
Schlafwagen mit Einzelabteilen, die je eine Schlafgelegenheit besitzen, sind bereits ίο bekannt. Von diesen bekannten Anordnungen unterscheidet sich vorliegende Erfindung dadurch, daß zur Erreichung einer größtmöglichen Raumausnutzung im Wageninnern oder in einem Teil desselben quer zur Längsachse des Wagens für je eine Person Abteile von der Länge und Breite eines Bettes so \-crgesehen und die Betteile so ausgebildet und angeordnet sind, daß auch Gelegenheit zum Betreten des Abteils sowie zum Ent- bzw. Bekleiden und zum Waschen vorhanden ist und das Abteil gegebenenfalls leicht als Tagesaufenthaltsraum eingerichtet werden kann, wobei die Betteile zu Sitzgelegenheiten oder Teilen derselben "benutzt werden können.
In den Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens dargestellt. Die Abb. 1, 2 und 3 zeigen in einem Querschnitt, einem Horizontalschnitt und einem Längsschnitt eine Ausführungsform, bei welcher der zwischen der Seitenwand 1 und der mit Türen versehenen Zwischenwand 2 befindliche Raum durch Querwände 3 in Einzelabteile von der Länge und Breite eines Bettes unterteilt ist. Das hierbei im unteren Teil des Abteils vorgesehene Bett besteht aus den abnehmbaren Teilen a, b und c, welche in ihrer Zusammenstellung als Bett beispielsweise auf Leisten d gelagert sind, jedoch aber auch auf jede beliebige andere Art, z. B. mittels Zapfen, Haken und ösen o. dgl., so an den Seitenwänden befestigt werden können, daß sie leicht abnehmbar sind. L^m bei hergerichtetem Bett das Betreten des Abteils und das Ent- bzw. Bekleiden sowie das Waschen -zu ermöglichen, ist unmittelbar hinter der Eingangstür über dem Bett eine auf der Zeichnung beispielsweise umklappbar dargestellte Trittplatte c vorgesehen, welche jedoch auch abnehmbar sein und bei der Benutzung fies Bettes umgeklappt bzw. abgenommen werden kann. Die Zugänglichkeit des Abteils kann aber auch dadurch ermöglicht werden, daß der kleiner gehaltene Betteil c herausgenommen und beiseitegestellt oder auf den Bettteil α gelegt wird. Der Betteil c kann auch gelenkig mit dem Betteil α verbunden werden, so daß er, wie strichpunktiert angegeben, einfach umgeklappt werden kann. Ist also keine Trittplatte c vorgesehen, so wird nach Herrichtung des Bettes durch das Bedienungspersonal der Betteil c herausgenommen und auf den Teil α gelegt oder umgeklappt und bei Benutzung des Bettes von 6g 4eni Reisenden wieder in die ursprüngliche Lage gebracht. Ebenso kann der Betteil c nach Verlassen des Bettes leicht herausge- ; nommen oder umgeklappt werden, um Raum j zum Anziehen der Schuhe und zum Waschen zu erhalten. Eine sehr zweckmäßige Anordnung wird auch erreicht, wenn die Trittplatte e nach oben derart verschiebbar angeordnet ist, daß sie nach dem Betreten des Abteils bzw. nach dem Entkleiden in horizontaler Lage so weit nach oben geschoben werden kann, daß sie die Benutzung des Bettes nicht behindert und wobei sie als Bank oder Tisch zum Ablegen von Kleidungsstücken, beispielsweise der Schuhe u. dgl., benutzt werden kann.
Bei der dargestellten Anordnung der Bett- , teile ist zugleich auf die Einrichtung des Ab- ! teils- als Tagesaufenthaltsraum Rücksicht genommen. Die Abb. 4, 5 und 6 zeigen dieselben Abteile wie bei Abb. 1, 2 und 3 als Tagesaufenthaltsräume hergerichtet. Zu diesem Zweck werden ,die Betteile nach dieser Ausführungsform so zu einem Sitz zusammengestellt, daß der Teil α das Rückenpolster, der Teil b das Sitzpolster und der Teil c die Unterstützung des letzteren bildet. Die Abb. 7 bis 13 zeigen eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgedankens, und zwar Abb. 7 bis 10 das als Tagesaufenthaltsraum hergerichtete Abteil. Hierbei sind die Betteile f und g auf geeignete Weise, z. B. mittels Zapfen, Ösen, Riegeln o. dgl., im oberen Teil des Abteils leicht herausnehmbar angeordnet und durch einen in die Decke Ii einschiebbaren Schieber i, welcher auch durch einen Rolladen ersetzt werden kann, vom Abteilinnern abgeschlossen, wobei zugleich noch ein Raum zum Unterbringen von Bettzeug u. dgl. geschaffen wird. In dem Abteil ist ein Sitz vorgesehen, dessen Länge der Breite des Bettes entspricht und dessen Sitzpolster k abgenommen und bei der Bildung des Bettes als Kopfteil benutzt werden kann. Die Abb. 11 bis 13 zeigen das AMeil als Schlafstätte hergerichtet. Die Anordnung der Betteile ist hierbei dieselbe wie bei der Ausführungsform nach Abb. 1 bis 3. Das Rückenpolster I des Sitzes kann gegebenenfalls nach aufwärts verschiebbar an der Wand angebracht oder auch als Liegepolster für das Bett ausgebildet und abnehmbar gemacht werden. Ferner können an der dem Sitz gegenüberliegenden Wand Nischen m gebildet werden, um mehr Platz für die Füße des Sitzenden zu erhalten. Auch kann der Betteil g, wie in Abb. 12 strichpunktiert an-
gegeben, in sich in der Längs- oder Querrichtung unterteilt werden. Selbstverständlich ist bei dieser Ausführungsform auch die in den Abb. ι bis 6 dargestellte Trittplatte e anbringbar.
Die in den Abb. 14 bis 16 dargestellte Ausführungsform besteht darin, daß die Betteile η und 0 unabhängig voneinander umklappbar an der Wand angebracht sind.
Der unmittelbar hinter der Eingangstür vorgesehene Betteil ο ist so klein gehalten, daß er leicht beweglich ist und nach Aufklappen desselben Raum zum Ent- bzw. Bekleiden und zum Waschen vorhanden ist. Nach Aufklappen beider Betteile kann das Abteil auch als Tagesaufenthaltsraum benutzt werden. Hierzu ist noch ein Klappsitz/ vorgesehen. Der Kopfkeil q kann beim Aufklappen der Betteile η und 0 zwischen letzteren und der
ao Wand untergebracht werden. Weitere Ausführungsformen des Erfindungsgedankens sind möglich. So können z. B. die Bettteile n, 0 statt umklappbar auch verschiebbar angeordnet werden.
Die Erfindung kann auch in der Weise zur Ausführung gelangen, daß nur ein Teil des Wagens, z. B. die Hälfte, mit Einzelabteilen vorliegender Art versehen wird, während die übrige Hälfte die bisher üblichen Abteile mit zwei Schlafgelegenheiten erhält.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Schlafwagen mit quer zur Längsachse des Wagens für je eine Person vorgesehenen Einzelabteilen, dadurch gekennzeichnet, daß im Wageninnern oder in einem Teil desselben quer zur Längsachse des Wagens für je eine Person Abteile von der Länge und Breite eines Bettes so vorgesehen und die Betteile so angeordnet, eingeteilt und abnehmbar bzw. umklappbar sind, daß nach Abnehmen bzw. Umklappen eines Teiles Raum zum Betreten des Abteils sowie zum Ent- bzw. Bekleiden und Gelegenheit zum Waschen vorhanden ist.
  2. 2. Schlafwagen mit quer zur Längsachse des Wagens für je eine Person vorgesehenen Einzelabteilen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Betteile in an sich bekannter Weise so ausgebildet, angeordnet und abnehmbar bzw. umklappbar sind, daß das Abteil gegebenenfalls sowohl als Schlafstätte als auch als Tagesaufenthaltsraum eingerichtet werden kann, wobei die Betteile zu Sitzgelegenheiten oder Teilen derselben benutzt werden können.
  3. 3. Schlafwagen mit quer zur Längsachse des Wagens für je eine Person vorgesehenen Einzelabteilen nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung einer abnehmbaren, umklappbaren oder verschiebbaren Trittplatte (e) über dem Bett, zu dem Zweck, das Betreten des Abteils und das Ent- bzw. Bekleiden sowie das Waschen ohne das Abnehmen oder Umlegen eines Betteiles zu ermöglichen.
  4. 4. Schlafwagen mit quer zur Längsachse des Wagens für je eine Person vorgesehenen Einzelabteilen nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Ausbildung und Anordnung der Betteile derart, daß zwecks Bildung eines Tagesaufenthaltsraumes die Betteile (a, b und c) ohne Zuhilfenahme besonderer Teile in an sich bekannter Weise zu einem Sitz zusammengestellt werden können.
  5. 5. Schlafwagen mit quer zur Längsachse des Wagens für je eine Person vorgesehenen Einzelabteilen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem sowohl als Tagesaufenthaltsraum als auch als Schlafstätte benutzbaren Abteil als Kopfkeil des Bettes das abnehmbare Sitzpolster (k) eines im Abteilinnern vorgesehenen Sitzes dient, dessen Länge der Breite des Bettes entspricht, während die übrigen Teile des Bettes im oberen Teile des Abteils untergebracht und durch Schieber, Rolladen o. dgl. vom Abteilinnern abgeschlossen werden können.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DEZ15624D 1925-10-23 1925-10-23 Schlafwagen Expired DE434509C (de)

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