DE4345410C2 - Strahlvorrichtung - Google Patents

Strahlvorrichtung

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Description

Bei der Erfindung handelt es sich um eine Strahlvorrichtung, die mittels einer Befestigungsvorrichtung in einem Durchbruch einer Wannenwand eines sanitären Wasserbeckens festlegbar ist. Die Strahlvorrichtung dient der Zuführung und Einstrahlung von einem oder zwei verschiedenen Medien in ein sanitäres Wasserbecken und weist eine Düse für ein erstes Medium (Treibmedium) und eine Düse für ein zweites Medium (Saugmedium) und ein Medien-Mischrohr auf, welches Mischrohr in den Innenraum des Wasserbeckens mündet. Die Strahlvorrichtung ist an zwei Ihrer Versorgung dienende Leitungen angeschlossen, wovon die erste Leitung mit Wasser und die zweite Leitung mit Saug- oder Druckluft beaufschlagbar ist. Mittels gattungsgemäßen Strahlvorrichtungen ist es möglich, ein Gemisch aus den verschiedenen Medien zu erzeugen und in den mit Wasser gefüllten Innenraum des Wasserbeckens einzudüsen, was dort zur Belebung des Wassers führt und von dem Benutzer des Wasserbeckens als besonders angenehm empfunden wird.
Eine gattungsgemäße Strahlvorrichtung, ist als Whirlpooldüse durch die DE 49 41 006 A1 bekannt. Bei dieser Vorrichtung ist innerhalb eines Düsengehäuses ein steuerbares Ventil vorgesehen, das den Durchfluß von einer Druckleitung zum Düsenrohr entsprechend seiner jeweiligen Einstellung in einem gewünschten Ausmaß freigibt oder sperrt. Durch die Drosselwirkung dieses Ventils soll es möglich sein, bei konstantem Pumpendruck, den Druck, mit dem das Wasser dem Düsenrohr zugeführt wird, individuell wählbar einzustellen. Weiter soll es möglich sein das Drucksystem zu einem Kreislauf zu schalten um einen Desinfektions- oder Spülvorgang mit vollem Pumpendruck durchführen zu können. Die Whirlpooldüse weist ein Düsengehäuse auf, in welchem eine Anzahl von Einzelkomponenten sowie ein mittels sphärischer Verstellung verschwenkbares Mischrohr untergebracht sind. Das Düsenrohr weist eine mit Luft versorgbare Zentraldüse und eine mit Wasser versorgbare, die Zentraldüse umfassende Ringdüse auf. Zwischen den Innenwandungen des Düsengehäuses und den Wandungen des Düseneinsatzes sind Versorgungskanäle ausgebildet, durch welche die jeweiligen Düsen von außen versorgbar sind.
Durch die DE 37 15 010 A1, Fig. 4 ist eine gattungsgemäße Strahlvorrichtung bekannt, die ebenfalls ein Düsengehäuse 21 aufweist, innerhalb welchem eine Zuleitung für Flüssigkeit und eine Zuleitung für Luft und eine Treibstrahldüse 54 vorgesehen sind. Die Ausstrahlrichtung der Treibstrahldüse ist zum Beckeninnenraum 14 hin vorgesehen. Die Zuleitung für Flüssigkeit besteht aus einem Verbindungskanal, der aus einem tieferliegenden Teil des Düsengehäuses, das Anschlußmuffen aufweist, versorgbar ist. Die Treibstrahldüse mündet in den Querschnittsbereich der Zuleitung für Luft. Von der zum Innenbecken führenden Düsenmündung 13 ist eine zum Innenraum des Düsengehäuses führende Durchgangsbohrung vorgesehen, die in die Zuleitung für Luft hineinführt. Die Durchgangsbohrung weist gehäuseinnseitig einen Sitz für einen Austrittsverschluß auf, mittels welchem die Mündung der Düse verschließbar sein soll.
Bei bekannten Strahlvorrichtungen hat sich gezeigt, daß innerhalb der verwendeten Düsengehäuse, insbesondere zwischen den verschiedenen Einzelkomponenten nach dem Entleeren des Wasserbeckens Restwasser verbleibt. Nachteiligerweise hat sich gezeigt, daß verbliebenes Restwasser zu Hygieneproblemen mit Bakterien-, Geruchs- und Fäulnisbildung führt. Ebenso hat sich gezeigt, daß Größe und Baulänge bekannter Strahlvorrichtungen den Einbau solcher Vorrichtungen nur begrenzt dort zulassen, wo ausreichend Montageraum an ebenen Montageflächen der Wannenwand zur Verfügung steht. Es hat sich ferner gezeigt, daß der Wirkungsgrad bekannter Strahlvorrichtungen ungenügend ist und deshalb nur mit erheblicher Leistung der Versorgungspumpen eine ausreichende Gemischbildung erzielbar ist. Nachteiligerweise bestehen bekannte Strahlvorrichtungen aus mehreren Einzelkomponenten, für die Fertigung solcher, die insbesondere aus thermoplastischem Material gefertigt sind, werden aufwendige, auf mehreren Ebenen zu entformende Spritzwerkzeuge benötigt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Strahlvorrichtung der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art zu schaffen, die einstückig ausgebildet ist und die ohne das Düsengehäuse durchsetzende Versorgungskanäle auskommt. Die Strahlvorrichtung soll leicht herstellbar sein. Zudem sollen die Baumaßen klein sein und durch günstige Strömungsverhältnisse soll ein gutes Mischungsverhältnis zwischen dem Volumenstrom des ersten Mediums (Wasser) und dem Volumenstrom des zweiten Medium (Luft) bei einem hohen Wirkungsgrad erreichbar sein.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit dem im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmal.
Vorgeschlagen wird, die Entformungsebene der Strahlvorrichtung so anzuordnen, daß die Wandungen des Mischrohrs, zusammen mit der im Bereich des Strömungseingangs des Mischrohrs vorgesehenen Zentraldüse und Ringdüse eine vorgegebene gemeinsame Entformungsrichtung aufweisen und das Mischrohr mit der Zentraldüse und der Ringdüse zusammen mit den Zufuhrkanälen einstückig, vorzugsweise aus thermoplastisch verformbarem Kunststoff herstellbar ist.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung wird vorgeschlagen, die Baulänge der Strahlvorrichtung zu verkürzen, die Baulänge des Mischrohrs dadurch zu vergrößern, indem der Einlauf des Mischrohrs weitmöglichst stromauf im Querschnittsbereich eines Medium- Zufuhrkanals vorgesehen ist. Zur Verkürzung der Baulänge wird vorgeschlagen, den Strömungseingang des Mischrohrs mit dar Mündung der Zentraldüse und der die Zentraldüse umfassenden Ringdüse stromauf zwischen die Zufuhrkanäle einzubeziehen, wobei für die erste Variante gemäß Fig. 2 vorgesehen ist, daß für die Zuführung von je einem Medium die Innenräume von zwei im wesentlichen hohlzylindrischen ausgebildeten Zufuhrkanälen dienen.
Die Wandungen der Zufuhrkanäle sind durch Rohrstutzen gebildet, die unter Bildung eines aus der Mediumzufuhrrichtung abweichenden Rohr-Abzweigstutzens ineinander übergehen, wobei im Innenraum des Rohr-Abzweigstutzens die Zufuhrkanäle im wesentlichen koaxial zueinander angeordnet sind und in den als Mischrohr dienenden Innenraum des Rohr-Abzweigstutzens münden.
Die in den Innenräumen der aufeinander zulaufenden Rohrstutzen ausgebildeten Zufuhrkanäle sind im wesentlichen als zwei gleichlange Rohrstücke mit rundem äußeren und rundem inneren Querschnitt, der vorzugsweise innen (Muffe) und außen (Nippel) Anschlußmittel aufweist.
Der zentral vorgesehene Zufuhrkanal endet nach seiner Umlenkung mit einer Zentraldüse im Bereich des engsten Querschnitts des ihn koaxial umfassenden zweiten Zufuhrkanals. Wobei der koaxial angeordnete Zufuhrkanal als Ringdüse ausgebildet ist, die stromab zusammen mit der Zentraldüse in das Mischrohr mündet.
Der aus dem ersten Zufuhrkanal zu der Mündung der Zentraldüse hinführende Strömungskanal ist durch eine in den Strömungsquerschnitt des ersten Zuführkanals hineinspringende, vorzugsweise schräg verlaufende, den Querschnitt verengende Wandung gebildet, welche Wandung etwa die Hälfte des Querschnitts des Zufuhrkanals durchsetzt und in der anderen, der Rohr-Abzweigstutzen abgewandten Hälfte, eine vorzugsweise konisch zumindest halbseitig konisch ausgebildete Einlauföffnung für einen Übergangskanal aufweist, welche Einlauföffnung stromab in einen Übergangskanal führt, der in seiner Verlängerung als Zentraldüse in das Mischrohr mündet, wobei die in den ersten Zufuhrkanal hineinspringende Wandung mit ihrer den Zufuhrkanal abgewandten Seite eine innerhalb des Mischrohrs vorgesehene Hinterschneidung bildet, welche Hinterschneidung die Zentraldüse mit Abstand zumindest teilweise umfasst und zumindest teilweise Wandung der mit dem zweiten Zufuhrkanal durch einen Übergangskanal in Strömungsverbindung stehenden, in das Mischrohr mündenden Ringdüse bildet.
Durch die den Querschnitt des Zufuhrkanals durchsetzende Wandung, an welche ein strömungsgünstig, vorzugsweise als Rohrbogen ausgebildeter Übergangskanal anschließt, wird eine einwandfreie Strahlausbildung in der Zentraldüse erreicht. Diese vorteilhafte Ausgestaltung ist insbesondere in Fig. 2 erkennbar.
Wobei, abgesehen von dem als Rohrbogen ausgebildeten Übergangskanal, die Länge der Einlaufstrecke der Zentraldüse wenigstens dem 1,5 fachen Wert ihres Auslaufquerschnitts entspricht.
Die Achsen der Rohrstrecken können, wie in dem Ausführungsbeispiel in Fig. 1 dargestellt, im wesentlichen relativ zu ihrer Beaufschlagungsseite, in vertikaler Richtung aufeinander zulaufend angeordnet sein. Aus seitlicher Sicht, wie dies in dem Ausführungsbeispiel Fig. 2 abgebildet ist, können die Achsen der Rohrstrecken auch in "V"-förmiger oder in versetzter Anordnung (nicht dargestellt) vorgesehen sein.
Die Länge des Mischrohrs entspricht dem 1,5 bis 6 fachen Wert des Mischrohrquerschnitts.
Stromab der Mündung der Zentraldüse und der Ringdüse weist der gebildete Strömungskanal, in welchen beide Zufuhrkanäle münden, einen gegenüber den einzelnen Zufuhrkanälen erweiterten zumindest gleich großen Kanalquerschnitt auf. Der gebildete Strömungskanal kann sowohl zylindrisch, wie auch stromab konisch erweitert ausgebildet sein, er dient als Mischrohr, das stromab durch eine Öffnung in Verbindung mit einem noch zu beschreibenden Flanschgehäuse, das einen Strömungskanal aufweist, der bevorzugt mit einer Querschnittsveränderung als Stoßdiffusor ausgebildet ist, in den Innenraum des Wasserbeckens mündet.
Die Strahlvorrichtung wird weiter verbessert, wenn die Treibdüse und das Mischrohr unter Berücksichtigung der Schräglage einer Wasserbeckenwand mit Neigung in den Innenraum des Wasserbeckens münden und selbständig durch natürliches Gefälle entleerbar sind. Vorgeschlagen wird, das innerhalb des Rohr-Abzweigstutzens vorgesehene Mischrohr derart auszubilden, daß relativ zum Beckeninnenraum eine schräge, mit Gefälle verlaufende Ablaufebene entsteht, durch welche Ablaufebene sich Wasser selbsttätig infolge des Gefälles in den Beckeninnenraum entleert.
Weitere Varianten der Strahlvorrichtung mit dem vorausgehend beschriebenen Mischrohr sind beispielhaft in den Fig. 5, 6 und 7 dargestellt. In einer Variante ist wenigstens eine der Rohrstrecken horizontal verlaufend angeordnet, wobei die Rohrstrecke einen im wesentlichen horizontal verlaufenden die Strahlvorrichtung durchsetzenden Durchgangskanal bildet. Der Durchgangskanal ist an seinem Eingang und seinem Ausgang mit Anschlußmitteln versehen, die zur Aufnahme von Verbindungsleitungen ausgebildet sind, die der Zuführung und/oder Weiterführung des Strömungsmediums dienen.
Die wasserführende Rohrstrecke mündet im wesentlichen senkrecht von oben in die horizontal verlaufende luftführende Rohrstrecke, bzw. in das mit einer schiefen Ablaufebene in Richtung zu dem Beckeninnenraum schräg mit Gefälle verlaufende Mischrohr ein.
Der Außenmantel des zweiten Strömungskanals ist im wesentlichen senkrecht auf dem Außenmantel des ersten Zufuhrkanals angeordnet und mündet etwa in der Mitte der Längsachse des horizontal verlaufenden Durch­ gangskanals mit einem winkelförmigen Rohrstutzen in den Innenraum des ersten Zufuhrkanals. Vorzugsweise weist der in den ersten Zufuhrkanal einmündende Rohrstutzen einem Winkel "a" größer 90 Grad auf. Die Mündung des Rohrstutzens ist als Düse ausgebildet, wobei der Außenmantel der Düse ringartig von dem Innenraum des ersten Zufuhrkanals umgeben ist. Dabei weist der Innenraum des ersten Strömungskanals in dem Bereich in welchen der Rohrstutzen des zweiten Zufuhrkanals hineinragt in seiner horizontalen Achse einen freien Medium-Durchlaßquerschnitt auf.
Stromab der Einmündung des zweiten Strömungskanals bzw. dessen mit einer Zentraldüse versehenen Rohrstutzens zweigt von dem horizontal verlaufenden ersten Strömungskanal ein Rohrstutzen ab. Der Außenmantel des Rohrstutzens ist zylindrisch ausgebildet. Der Innenraum des Rohrstutzens wird von einer hohlzylindrischen, gegenüber dem Außenmantel des Rohr-Abzweigstutzens exzentrisch verlaufenden Bohrung durchsetzt und dient als Mischrohr, das stromab mit einer Ablaufebene ausgebildet ist.
Die exzentrisch schräg verlaufende Achse des Innenraums des Rohr-Abzweigstutzens ist relativ zu der Achse der zweiten (wasserführenden) Rohrstrecke im Winkel "a" größer 90 Grad und zu der Achse der anderen (luftführenden) horizontal verlaufenden Rohrstrecke mit Gefälle im Winkel "b" kleiner 90 Grad angeordnet.
Der Rohr-Abzweigstutzen ist bei den vorausgehend beschriebenen Varianten der Strahlvorrichtung vorzugs­ weise an seinem Außenmantel mit einem Befestigungsmittel (Gewinde, Klebestutzen etc.) ausgestattet, diese Ausgestaltung ermöglicht eine vorteilhafte Art der Befestigung der Strahlvorrichtung mit einem an der Wand des Beckens vorgesehenen Flanschgehäuse, das im Folgenden noch beschrieben wird, ohne daß bei der Fest­ legung unerwünschte Vertiefungen an den Verbindungsstellen entstehen.
Für alle Varianten der Strahlvorrichtungen wird in einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung, die für sich alleine betrachtet eine eigene Erfindung darstellt. Es wird vorgeschlagen, den Rohr-Abgangsstutzen mit einem festlegbaren, jedoch vorzugsweise lösbaren Befestigungsmittel zu versehen, wobei zwischen dem Außenmantel des Rohr-Abgangsstutzens und dem Flanschgehäuse wenigstens ein Dichtmittel, z. B. ein O-Ring, vorgesehen ist, das an seinem Außendurchmesser gegenüber dem den Rohr-Abgangsstutzen aufnehmenden Flanschgehäuse wasser- und gasdicht festlegbar ist. Der Rohr-Abgangsstutzen weist vorzugsweise an seinem Außenmantel ein in den Innenraum des Flanschgehäuses greifendes passgenaues Einführungsmittel auf, das als axiale Zentrierung und radiale Führung für das Dichtmittel ausgebildet ist.
Im Rahmen dieser eigenen Erfindung wird weiter vorgeschlagen, an den Außenwandungen der als Rohrstutzen ausgebildeten Zufuhrkanälen je wenigstens eine Ringnut vorgesehen, in welche Ringnut Dichtmittel, vorzugs­ weise in Form von O-Ringen einlegbar sind, wobei die O-Ringe als Dichtmittel zwischen einem weiter­ führenden Fitting und der Außen- oder Innenwandung des Rohrstutzens bzw. Zufuhrkanals dient. Für die Festlegung des Anschlußfittings ist ein Verankerungsmittel vorgesehen, welches Verankerungsmittel vorzugs­ weise als Sicherungsring ausgebildet ist, wobei der Sicherungsring wenigstens eine nockenartige, wulst- oder krallenartige Ausbildung aufweist.
Vorzugsweise ist der Anschlußfitting mit einer Muffe versehen, welche Muffe an dem Rohrstutzen aufschiebbar ist und diesen übergreift. Die Muffe weist an ihrem Umfang, wenigstens eine ihren Mantel durchbrechende Öffnung auf, durch welche Öffnung die an dem Sicherungsring vorgesehene Ausbildung in die an dem Außen­ mantel oder dem Innenraum des als Rohrstutzen ausgebildeten Zufuhrkanals vorgesehene Ringnut eingreift und dabei den Rohrstutzen mit dem Fitting verankert und gegen axialen Verschub sichert.
Vorzugsweise ist die durchbrechende Öffnung vorgesehen innerhalb eines den Umfang des Anschlußfitting umlaufenden Ringbunds, der gegenüber dem Durchmesser des Fittings einen geringeren Durchmesser aufweist und über welchen Ringbund der Sicherungsring überschiebbar ist wobei der Ringbund dem Sicherungsring als Sitzlager dient.
Zur Befestigung des Rohr-Abgangsstutzens an oder in dem Flanschgehäuse dient als lösbares Verbin­ dungsmittel vorzugsweise ein Klemm-, Bayonett- oder Schnappverschluß. Beispielsweise ist für eine solche Befestigung am Umfang des Rohrabzweigstutzens eine Ringnut vorgesehen, in welche Ringnut ein Verbin­ dungsmittel greift, welches Verbindungsmittel in wenigstens eine am Umfang des Gewindehalses des Flanschgehäuses vorgesehenen Öffnung übergreift und den Rohr-Abgangsstutzen gegen axialen Verschub verankert. Auch eine krallenartige Ausbildung als Verankerungsmittel ist denkbar, wobei Haltekrallen, vorzugsweise auch eine den Haltekrallen zugeordnete Verankerungsnut, sowohl an dem Außenumfang des Rohrstutzens, wie im Innenraum oder an dem Außenmantel des Flanschgehäuses, oder wie vorausgehend beschrieben an den Rohrstutzen der Zufuhrkanäle, vorgesehen sein können.
Die den Außenmantel des des Flanschgehäuses durchbrechende Öffnung ist vorzugsweise an einem vorge­ sehenen, den Durchmesser des Gewindehalses 69 reduzierenden Ringbund vorgesehen, wobei der Durchmesser des Ringbunds im wesentlichen dem Kerndurchmesser des Gewindehalses entspricht.
Bei im wesentlichen senkrecht aufeinander stehenden Zufuhrkanälen, wie dies in der Fig. 5 beispielhaft dargestellt ist, ist innerhalb des ersten Zufuhrkanals auf der dem Rohr-Abzweigstutzen abgewandten Seite ebenfalls eine den Strömungsquerschnitt des Zufuhrkanals hineinspringende Wandausbildung mit vorbe­ schriebener Hinterschneidung vorgesehen, welcher Wandung eine Einlauföffnung für einen Übergangskanal bildet, welcher Übergangskanal stromab die Zentraldüse bildet und in das Mischrohr mündet.
Der erste Zufuhrkanal setzt sich stromab der, in seinen Querschnitt hineinspringenden, eine Durchflußpassage bildenden Wandung, in einem Rohrstutzen fort, welcher Rohrstutzen der Weiterführung der nicht abgezweigten Mediummenge und der Weiterführung derselben dient.
Bei im wesentlichen senkrecht aufeinander treffenden Zufuhrkanälen wird weiterhin vorgeschlagen, die Achse des horizontal verlaufenden Kanals mit einer "V"-förmigen Abknickung auszubilden. Die "V"-förmige Aus­ bildung weicht ausgehend von dem vorzugsweise mittig angeordneten Mischrohransatz beidseitig mit Steigung ab und bildet somit innerhalb des Zufuhrkanals rechts und links des Mischrohransatzes schiefe Ablaufebenen für Wasser, welche Ablaufebenen stromab sich in das mit weiterem Gefälle verlaufende Mischrohr ergießen, wobei beide Zufuhrkanäle mit Gefälle in das Mischrohr entleerbar sind.
Auch diese Ausführungsvariante hat den Vorteil, daß bei Ausbildung der Einlauföffnung auf der dem Rohr- Abzweigstutzen abgewandten Querschnittsbereich des ersten Zufuhrkanals, die für die Ausbildung des Mischrohrs zur Verfügung stehende Länge, welche für den Wirkungsgrad der Strahlvorrichtung maßgebend ist, in einen die Baulänge der Strahlvorrichtung verkürzenden Bereich verlegt ist.
Stromab der Mündungsstelle der Zentraldüse und der Ringdüse verläuft das Mischrohr durch den Innenraum des Rohr-Abzweigstutzens, dessen Innenwandung einen hohlzylindrischen Strömungskanal bilden, wobei das Mischrohr den Innenraum des Rohr-Abzweigstutzens im wesentlichen in seiner ganzen Länge bevorzugt exzentrisch verlaufend durchsetzt.
Zum Zwecke der restwasserfreien Entleerung ist vorgesehen, daß das innerhalb des Rohr-Abzweigstutzens ausgebildete Mischrohr, vorzugsweise auch die koaxial zueinander angeordneten Zufuhrkanäle den Innenraum des im wesentlichen mit einem zylindrischen Außenmantel ausgebildeten Rohr-Abzweigstutzens exzentrisch durchdringen.
In der Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, die vorbeschriebenen Rohrstrecken mit ihrem gemeinsamen Rohr-Abzweigstutzen mittels eines selbständigen, abtrennbaren Flanschgehäuses an der Wand des Wasser­ beckens derart zu befestigen, daß sämtliches Restwasser aus dem Innenraum des Rohr-Abzweigstutzens und aus dem der Befestigung dienenden Flanschgehäuse in den Beckeninnenraum entleerbar ist.
Dazu wird vorgeschlagen, ein an der Beckenwand unter Zuhilfenahme einer Kontermutter festspannbares Flanschgehäuse seiner dem Beckeninnenraum zugewandten Seite trichterförmig-konisch auszubilden, wobei die konische Ausbildung, vorzugsweise mit Rundungen versehen von radial innen nach radial außen verlaufend ausgebildet ist.
In der weiteren Ausbildung ist auf der dem Innenraum des Wasserbeckens abgewandten Seite des Flansch­ gehäuses, bzw. in dessen Hals, der die in der Beckenwand vorgesehene Montageöffnung durchgreift, eine Bohrung vorgesehen, in welche Bohrung der Stutzen des Rohr-Abgangs, der die Bohrung im wesentlichen vollständig durchsetzt, einfügbar ist und gegenüber dem in dem Innenraum des Wasserbeckens befindlichen Wasser, wie vorausgehend beschrieben, dichtend festlegbar ist.
Dem Zwecke der Abdichtung kann eine die Wandungen der zusammenfügbaren Teile kraftschlüssige und wasserbeständige Verklebung oder ein der Abdichtung dienender Dichtring in Verbindung mit einem Verankerungsmittel vorgesehen sein.
Der durch den Innenraum des Flanschgehäuses führende Strömungskanal, als Verlängerung des Mischrohrs, ist bevorzugt als Diffusor mit einer Querschnittsveränderung, in Form einer Kanalerweiterung oder Kanal­ einengung ausgebildet.
Beim Zusammenfügen des Stutzens des Rohr-Abgangs mit der in dem Hals des Flanschgehäuses vorgesehenen Bohrung, mündet der exzentrisch schräg durch den Kern des Rohr-Abzweigstutzens verlaufende Strömungs­ kanal, der als Mischrohr ausgebildet ist, unmittelbar in den Innenraum des Wasserbeckens, sodaß Restwasser infolge der exzentrisch schrägen Ausbildung einer schiefen Ebene unmittelbar in den Innenraum des Wasser­ beckens entleerbar ist.
Durch die exzentrisch schräge Ausbildung des Innenraums des Rohr-Abzweigstutzens ist die Einmündung des Mischrohrs in das Flanschgehäuse gegenüber der drehsymmetrischen Flansch-Anlagefläche an der Wand des Wasserbeckens in einem Winkel kleiner 90 Grad vorgesehen. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die Einstrahlung in die Tiefe des Beckeninnenraums gerichtet ist und dabei die Turbulenzbildung begünstigt wird, wobei im weiteren eine günstige Tangentialströmung entsteht. Die zwischenwandartige Ausbildung, ermöglicht eine besonders strömungsgünstige Umlenkung der verschiedenen Medien und begünstigt stromab eine besonders intensive auf kürzester Strecke erreichbare gleichmäßig ausgeformte Strahlbildung und Vermischung der Medien.
In einer bevorzugten Ausgestaltung, die in Abb. 1 veranschaulicht ist, ist der Stutzen des Rohr-Abgangs derart in der Bohrung des Flanschgehäuses festgelegt, daß die wasserführende Rohrstrecke und die luftführende Rohrstrecke vertikal stehend festgelegt sind, wobei die Druckwasserleitung unterhalb der Anordnung der Strahlvorrichtung und die saug- oder druckluftführende Rohrleitung oberhalb der Anordnung der Strahl­ vorrichtungen vorgesehen ist, sodaß sich Wasser jeder Art einerseits in den Innenraum des Wasserbeckens, andererseits über die vorausgehend beschriebene Einrichtung gemäß der Erfindung über steuerbare Ventile zum Kanal hin entleert und daß sowohl die der Luftführung dienende, zu der Strahlvorrichtung hinführende Versorgungsleitung, wie auch die der Wasserzuführung, zu der Strahlvorrichtung hinführende Versorgungs­ leitung von Druckluft durchspülbar, trockenbar und desinfizierbar sind.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung, die für sich alleine betrachtet eine eigene Erfindung darstellt, die beispielhaft in Fig. 2 veranschaulicht ist, ist vorgesehen, dem zweiten Zufuhrkanal der Strahlvorrichtungen eine durch Unter- und Überdruck betätigbare Membrandichtung zuzuordnen. Es ist vorgesehen, innerhalb des zweiten Zufuhrkanals, vorzugsweise auf dem dem zweiten Zufuhrkanal zugewandten Außenmantel des Rohrbogens oder der Zentraldüse, einen sockelartigen Trägerfuß auszubilden, welcher Trägerfuß eine stiftartige vorzugsweise runde Verlängerung aufweist, welche Verlängerung vorzugsweise im Zentrum des Zufuhrkanals angeordnet ist. Die stiftartige Einrichtung ist dazu vorgesehen, das Zentrum einer mit einer Bohrung versehenen Membran­ dichtung aufzunehmen, welche Membrandichtung in ihrem radialen Bereich leicht bewegbar, gegen einen im Umfangbereich des Zufuhrkanals vorgesehenen, vorzugsweise einsetzbaren, Schulterring anpressbar ist, wobei der Schulterring Stützflächen aufweist, welche der Membrandichtung als Anlage- und Dichtsitzflächen dienen. Eine solche Ausgestaltung hat den Vorteil, daß durch geringsten Rückstaudruck die Membrandichtung an ihren Dichtsitz anpreßbar ist. Demzufolge ist die Versorgungsleitung gegen Wasserrückstau gesichert. Bei geringstem Unter- oder Überdruck ist die biegeelastische Membrandichtung von ihrem Dichtsitz abhebbar und öffnet infolge radialer Bewegung den Strömungsquerschnitt der Versorgungsleitung.
Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen sind der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele, den Zeichnungen und den Ansprüchen entnehmbar.
Fig. 1 zeigt: eine schematische Darstellung eines Wasserbeckens 2 mit einem Strömungssystem 1, mit Blick auf die Beckenlängsseite. Den jeweiligen Strömungsstrecken sind Pfeile zugeordnet, welche die Strömungswege symbolisieren. Ausgezogene Pfeile stellen den Medium-Strömungsweg dar, umrandete Pfeile symbolisieren die Entleerungswege für Wasser.
Fig. 2 Figur Teilschnitt und Teil-Seitenansicht durch eine Strahlvorrichtung mit sich selbst entleerendem Mediumzufuhr- und Mischrohr.
Fig. 3 Seitenschnitt durch ein Flanschgehäuse
Fig. 4 Seitenschnitt durch einen auf- oder einschnappbaren Zierflansch.
Fig. 5 Schnitt durch eine Strahlvorrichtung
Fig. 6 Ansicht der Strahlvorrichtung nach Fig. 5
Fig. 7 Seitenansicht durch eine weitere Strahlvorrichtung mit selbstentleerendem Mischrohr, wobei der Außenmantel des Mischrohrs Verankerungsmittel aufweist.
Fig. 7A Seitenansicht eines Flanschgehäuses mit Wanddurchbrüchen in welche Verankerungsmittel in den Innenraum des Flanschgehäuses einführbar sind.
Fig. 1
Die von dem druckseitigen Anschluß 16 der Pumpe 14 abgehende, zu den Strahlvorrichtungen 19 hinführende Wasser-Druckleitung 17 weist eine abzweigende Leitungstrecke 28 auf, in welche Abzweigleitung ein steuer­ bares Ventil 29 eingeschaltet ist, durch welches Ventil der Strömungsquerschnitt der Abzweigleitung beim Betätigen der Pumpe 14 verschließbar ist und bei abgeschalteter Pumpe zumindest beim Betätigen des Gebläses 20 in seine Öffnungsstellung bewegbar. Das Ventil 29 kann als Kugelventil oder als ein stets in Schließstellung federbelastetes Rückschlagventil oder natürlich als elektrisch betätigbares Ventil ausgebildet sein.
Die Leitungsstrecke 28 führt in ihrer Verlängerung vorzugsweise durch eine in ihrer Höhe oberhalb der Strahlvorrichtungen 19, vorzugsweise unterhalb des Wannenrandes verlaufenden Rohrstrecke 21, die mit dem Gebläse 20 in Strömungsverbindung steht und die an die Druckseite des Gebläses 20 angeschlossen ist. Zwischen dem Ventil 29 und der Druckluftleitung 21 ist ein weiterer Rohrabzweig 24 vorgesehen, welcher Abzweig als Luft-Versorgungsleitung 22 zu den Strahlvorrichtungen hinführt.
Im weiteren mündet in die Luft-Versorgungsleitung 22 eine mit einem Belüftungsventil 23 ausgestattete Luft- Saugleitung.
Die Wasser-Druckleitung 17 weist eine als Entleerungsleitung 26 ausgebildete Teilstrecke auf, welche Teil­ strecke mit Gefälle verlegt mit einem als Bypass ausgebildeten Rohrabzweig 11 in die Saugleitung 12 oder den Sauganschluß des Absaugfitting 6 mündet. Der Strömungsquerschnitt der Bypassstrecke ist vorzugsweise mit einem hydraulisch schließbaren, zu Entleerungszwecken sich jedoch selbsttätig öffnendes Ventil 27, verschließ­ bar. Vorzugsweise dient dabei ein Schwimmer- oder Membranventil, dessen Schließmechanismus durch Druck oder Unterdruck in seine Schließstellung überführbar ist und durch die Kraft aus einem Federkraftspeicher oder durch Aufschwimmkraft in seine Öffnungsstellung überführbar ist.
Die Wasser-Saugleitung 12 verläuft auf der Strecke (S) mit leichter Steigung zur Pumpe 14 und ist mit natürlichem Gefälle in Richtung zum Kanalabfluß-Anschluß 9 oder in den Beckeninnenraum entleerbar. Das Gehäuse der mit Elektroenergie beaufschlagbaren Pumpe 14 weist auf seiner Druckseite eine Anschluß­ ausbildung 16 auf, an welche die Wasser-Druckleitung 17 angeschlossen ist.
Die Wasserdruckleitung 17 ist stromauf in mehrere Teilleitungen aufgesplittet, wobei jede Teilleitung als Wasser-Versorgungsleitung 18 für eine Strahlvorrichtung 19 dient.
Die von der Wasser-Druckleitung 17 abzweigende Versorgungsleitung 18 steht senkrecht und ist durch natür­ liches Gefälle entleerbar. Die Wasser-Druckleitung 17 ist bevorzugt stromauf mit leichter Neigung verlegt und entleert sich mit natürlichem Gefälle in Richtung zur Wasser-Saugleitung bzw. dem Kanalanschluß oder Beckeninnenraum.
Zum Betreiben des Kreislaufsystems wird vorgeschlagen den Betrieb der ersten Fördereinrichtung (Pumpe) 14 und den Betrieb der zweiten Fördereinrichtung (Gebläse) 20 und die Betätigung des ersten und vorzugsweise des zweiten Ventils, 29, 15 mittels hydraulischer und pneumatischer Steuerung zu betreiben. Wobei dem Kreislaufsystem neben dem mittels der ersten Fördereinrichtung 14 druckbeaufschlagten Wasser, infolge von Unterdruck, der in der Strahlvorrichtung 19 erzeugt wird, Saugluft und mittels einer zweiten För­ dereinrichtung (Gebläse) 20 druckbeaufschlagte Luft oder ein Gemisch aus verschiedenen Medien zuführbar ist.
Wobei das erste Ventil 29 bei Betätigung der ersten Fördereinrichtung (Pumpe) 14 schließbar ist und das zweite Ventil 15 bei Betätigung der zweiten Fördereinrichtung (Gebläse) 20 öffenbar ist.
Wobei bei Stillstand der ersten Fördereinrichtung (Pumpe) 14 und Betätigung der zweiten Fördereinrichtung (Gebläse) 20 das erste Ventil 29 und das zweite Ventil 15 öffenbar ist.
Dieses Verfahren hat den Vorteil, daß bei Betrieb der ersten Fördereinrichtung (Pumpe) 14 und Betätigung des ersten Ventils 29 der durch das erste Ventil verschließbare Strömungsquerschnitt der die wasserführende und luftführende Leitung verbindenden Leitungsstrecke 28 gesperrt ist und Wasser in die Druck-Luftleitung 21 und Luft in die Wasser-Druckleitung 17 nicht eindringen kann, daß bei Abschalten der ersten Fördereinrichtung (Pumpe) 14 und Betätigung (Öffnen) des ersten Ventils 29 der Strömungsquerschnitt der Leitungsstrecke 28 geöffnet wird und bei folgender Inbetriebnahme der zweiten Fördereinrichtung (Gebläse) 20 Druckluft in die wasserführende Leitung 17, 12 überführbar ist und restlich verbliebenes Wasser aus den wasser- und luft­ führenden Leitungen 22, 17, 12 entleerbar, austreibbar, austrockenbar und desinfizierbar ist.
Die Anordnung der oberhalb der Strahlvorrichtung verlaufenden Luft-Druckleitung 21 hat den Vorteil, daß das Gebläse gegenüber Leckagen an dem Ventil 29 durch die tiefer angeordnete Luft-Versorgungsleitung 22 über die Strahlvorrichtungen, in den Beckeninnenraum entleerbar ist.
In der Weiterbildung ist zur Betätigung des Kreislaufsystems eine ansich bekannte elektronische Programm­ steuerung mit einem den Innenraum des Wasserbeckens abfühlender, vorzugsweise jedoch den Innenraum des Absaug-/ und Ablauffitting abfühlender elektronischer Wasser-Niveaufühler vorgesehen.
In einer vorteilhaften Weiterbildung wird vorgeschlagen, in die Pumpen-Saugleitung 12, vorzugsweise in einen an dem Gehäuse des Absaugfitting 6 vorgesehenen Rohrabzweig 10 für eine Saugleitung die Mündung des Mischrohrs einer Strahlvorrichtung 19 einzuschalten, vorzugsweise ist die zwischen der Druckleitung 17 und der Saugleitung 12 bzw. dem Absaugfitting 6 vorgesehene Bypaßstrecke 26 mit einer Strahlvorrichtung ausgestattet und die Wasserdruck- und Entleerungsleitung 17, 26 zur Zuführung des Treibmediums an den in die Saugleitung 12 oder den Innenraum des Absaugfitting 6 mündende Strahlvorrichtung 19 angeschlossen. Für die Zuführung des Fangstrahlmediums ist eine weitere Zuführungsleitung 36 vorgesehen, über welche Zuführungs­ leitung ein Fangstrahl-Medium, z. B. Luft, unter Bildung eines Gemisches aus verschiedenen Medien in die Saugleitung 12 bzw. den Innenraum des Absaugfittings 6 einführbar ist.
Der Absaugfitting weist auf seiner dem Beckeninnenraum zugewandten Seite Wanddurchbrechungen 6a auf, durch welche Wasser in den Innenraum des Absaugfitting einlaufen kann und durch welche hindurch Wasser aus dem Beckeninnenraum absaugbar ist.
Fig. 2 zeigt, im oberen Teil der Abbildung einen Schnitt durch die den Zufuhrkanal 42 der Strahlvorrichtung, im unteren Teil der Abbildungen ist die Seitenansicht einer sich selbsttätig entleerenden Strahlvorrichtung 19 mit Zufuhrkanälen, Mischrohr und Membrandichtung dargestellt.
Für diese vorteilhafte Ausgestaltung sind zwei, von ihrer Beaufschlagungsseite her, aufeinander zulaufende, an einer gemeinsamen Stelle zusammentreffende Rohrstutzen vorgesehen. Zwischen welchen Rohrstutzen der Strömungseingang des Mischrohrs 40 vorgesehen ist.
Die Innenräume dieser zwei Rohrstutzen sind im wesentlichen hohlzylindrisch als Zufuhrkanäle 41, 42 ausgebildet und dienen der Zuführung von je einem Medium. Die Zufuhrkanäle der beiden Rohrstutzen gehen unter Bildung eines Rohr-Abzweigstutzens 45 ineinander über, wobei im Bereich des Strömungseingangs des Innenraums des Rohr-Abzweigstutzens die Zufuhrkanäle im wesentlichen koaxial zueinander angeordnet sind.
Der Innenraum des Rohr-Abzweigstutzens ist als Mischrohr ausgebildet. In dem Strömungseingang des Mischrohrs ist die Zentraldüse 46 vorgesehen, welche Zentraldüse durch einen vorgesehenen Strömungskanal mit der Zuführung 41 in Strömungsverbindung steht. Die Zentraldüse ist im Bereich des engsten Querschnitts des sie koaxial umfassenden Übergangs 82 aus dem zweiten Zufuhrkanals 42, vorgesehen, wobei der Auslaß des koaxial angeordneten Übergangs aus dem Zufuhrkanal 42 in Form eines Spalts als Ringdüse 47 ausgebildet ist, welche Ringdüse ebenfalls in das Mischrohr 40 mündet.
Stromab der Mündung der Zentraldüse und der Ringdüse 46 und 47 weist der gebildete Strömungskanal, einen gegenüber den einzelnen Düsenquerschnitten erweiterten, zumindest aber einen gleichgroßen Kanalquerschnitt auf. Der gebildete Strömungskanal kann sowohl zylindrisch, wie auch stromab konisch erweitert ausgebildet sein, er dient als Mischrohr 40, das stromab eine Auslaßöffnung aufweist, welche Öffnung in Verbindung mit einem noch zu beschreibenden Flanschgehäuse in den Innenraum des Wasserbeckens mündet.
Das innerhalb des Rohr-Abzweigstutzens 45 ausgebildete Mischrohr 40, durchdringt den Innenraum des im wesentlichen mit einem zylindrischen Außenmantel ausgebildeten Rohr-Abzweigstutzen 45 exzentrisch auf der Achse C-D.
Die in den Innenräumen der aufeinander zulaufenden Rohrstutzen ausgebildeten Zufuhrkanäle 41, 42 sind im wesentlichen als zwei gleichlange Rohrstrecken mit rundem äußeren und in ihrem Eingangsbereich auch rundem inneren Querschnitt ausgebildet. Bevorzugt bilden die Achsen A-B/A'-B' der Rohrstrecken mit der Drehachse des Rohr-Abzweigstutzens einen Winkel von 90 Grad.
Bevorzugt verläuft die Achse C-D des Mischrohrs 40 exzentrisch schräg durch den Innenraums des Rohr- Abzweigstutzens 45 und ist relativ zu der Achse des ersten (wasserführenden) Zufuhrkanals 41 im Winkel (β) kleiner 90 Grad und zu der Achse des anderen (luftführenden) Zufuhrkanals 42 im Winkel (a) größer 90 Grad angeordnet.
Der äußere Umfang des Rohr-Abzweigstutzens 45 ist mit einem Befestigungsmittel (Gewinde, Klebestutzen etc.) ausgestattet, diese Ausgestaltung ermöglicht eine vorteilhafte Art der Befestigung der Strahlvorrichtung mit einem an der Wand des Beckens vorgesehenen Flanschgehäuses.
Der Übergang zwischen dem Zufuhrkanal 41 in das Mischrohr 40 ist als kurzer, strömungsgünstig geformter Übergangskanal 52 ausgebildet. Bevorzugt mündet die Einlauföffnung 51 in einen als Rohrbogen 83 gebildeten Übergangskanal 52, welcher Übergangskanal mit der Einlauföffnung 51 innerhalb des ersten Zufuhrkanals 41 auf der dem Rohr-Abgangsstutzen 45 abgewandten Querschnittsbereich angeordnet ist. (In der Abbildung rechts der Mittellinie des Zufuhrkanals 41) Stromab mündet der Rohrbogen 83 als Zentraldüse 46 im Bereich des engsten Querschnitts einer durch die Wandung des Zufuhrkanals 42 und den Außenmantel des Rohrbogens 83 gebildeten Ringdüse 47.
Bei im wesentlichen vertikal aufeinander zulaufenden Zufuhrkanälen ist innerhalb des ersten Zufuhrkanals 41 ein den Strömungsquerschnitt des Zufuhrkanals verengende Wandung 49 vorgesehen, die vorzugsweise schräg nach innen verlaufende Wandung, die etwa die Hälfte des Querschnitts des Zufuhrkanals 41 durchsetzt und in der anderen, der Rohr-Abzweigstutzen abgewandten, Hälfte eine vorzugsweise konische Einlauföffnung 51 für den Übergangskanal 52 bildet.
Die in den ersten Zufuhrkanal 41 hineinragende Wandung 49 bildet auf ihrer Rückseite eine Hinterschneidung 50 mit Abstand zu der Zentraldüse 46, welche Hinterschneidung 50 gleichsam als Übergangskanal 82 aus­ gebildet ist, in welchen der Innenraum des zweiten Zufuhrkanals 42 mit vermindertem Querschnitt mündet.
Vorzugsweise verlaufen die Achsen A-B/A'-B' der beiden Rohrstrecken im wesentlichen hintereinander "--" in gleicher Richtung.
Jeder der Zufuhrkanäle 41, 42 weist an seinem Ende A, A' eine Versorgungsöffnung 44, 43 auf, die in Strömungsrichtung in die jeweiligen Zufuhrkanäle der Rohrstrecken hineinführt.
Außenseitig oder innseitig der Rohrstrecken sind in dessen Endbereich Anschlußmittel (Schlauchtülle, Nippel, Muffe, Gewinde, etc.) zum Anschluß der nicht dargestellten Versorgungsleitungen 18, 22 vorgesehen.
Der Rohr-Abgangstutzen 45 ist an seinem äußeren Umfang 58 mit einem Befestigungsmittel (Gewinde, Muffe, Klebestutzen etc.) ausgestattet. Das Befestigungsmittel ist dazu ausgebildet, der Verankerung des Stutzens innerhalb eines, die Wand 3 des Wasserbeckens 2 durchsetzenden und die Beckenwand 3 unter Zuhilfenahme einer Kontermutter 59 einklemmenden, Flanschgehäuses 60 zu dienen.
Der Innenraum des Zufuhrkanals 42 weist einen sockelartigen Trägerfuß 53 auf, der bevorzugt auf dem Außenmantel des Übergangskanals 52 vorgesehen ist. Der Trägerfuß 53 weist in seiner Verlängerung einen Stift 54 auf, welcher Stift im wesentlichen achsparallel zu den Innenwandungen des Zufuhrkanal vorgesehen ist. Der Innenraum weist im weiteren einen Ventilsitz 35 auf, der bevorzugt als einsetzbare Ringschulter ausgebildet ist. Dem Ventilsitz ist ein Verschlußkörper 34, bevorzugt eine radial bewegbare, zentral durch den Stift 54 geführte Membrandichtung zugeordnet, wobei der Stift von einer in der Membrandichtung vorgesehenen Zentralbohrung umfaßt wird.
Wie in der linken Hälfte der Abb. 4A dargestellt stützt sich der Verschlußkörper 34 in seiner Schließstellung an dem umlaufend ausgebildeten Ventilsitz 35 ab. In der rechten Hälfte der Abbildung ist der Verschlußkörper in seiner den Durchlaßquerschnitt freigebenden, geöffneten Position dargestellt. Der Verschlußkörper 34 ist in seinem radialen Randbereich, vorzugsweise jedoch auch axial, in eine den Durchflußquerschnitt des Zufuhrkanals öffnende und eine den Durchflußquerschnitt verschließende Position bewegbar.
Der als Ringschulter mit Ventilsitz, bevorzugt mit kreuzweise verlaufenden Verstärkungsstegen ist mit einem, dem Dichtsitz gegenüberliegenden Absatz versehen, welcher Absatz als Rohrstumpf 84 ausgebildet ist, der mit Abstand zu der Zufuhrkanal-Wandung verlaufend ausgebildet ist.
In einer bevorzugten Variante weist der Zufuhrkanal 41 gegenüber dem Zufuhrkanal 42 einen stärkeren Eingangsquerschnitt, wobei die Achse A'-B' gegenüber der Achse A-B einen Versatz aufweist, welcher Versatz etwa im Bereich der Achse C-D auf die Ebene B'-A zurückspringt. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß der Übergang 52 mit dem Rohrbogen 83 bzw. die Zentraldüse 46 einen größeren Abstand zu dem Ende des Mischrohrs 40 einnimmt.
Die Fig. 2 und 7 zeigen gemeinsam am Außenumfang des Rohr-Abgangstutzens 45 eine Ringnut 90 und 92, ebenso ist an Fig. 2 am Außenmantel des Rohrstutzens des Zufuhrkanals 41 eine Ringnut 37 zur Aufnahme eines O-Rings und eine Ringnut 38 zur Aufnahme eines Verankerungsmittels vorgesehen.
Für die Festlegung, Verankerung und Abdichtung des Rohr-Abzweigstutzens 45 in Verbindung mit dem Flanschgehäuse 60, das an seinem Gewindehals 69 einen seinen Durchmesser reduzierenden Ringbund 39 aufweist, sowie für die Festlegung, Verankerung und Abdichtung des Rohrstutzens in Verbindung mit einem nicht dargestellten Anschlußfitting, der vorzugsweise als T-Stück ausgebildet ist sind die Ausführungen zu Fig. 7 und 7A ergänzend.
Fig. 3
In der Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, den Stutzen des Rohr-Abgangs 45 mittels eines selbständigen, abtrennbaren Flanschgehäuses 60 an der Wand 3 des Wasserbeckens 2 derart zu befestigen, daß sämtliches Restwasser aus dem Medien-Zuführ- und Mischrohr 40 und aus dem Flanschgehäuse 60 in den Beckeninnenraum entleerbar ist.
Dazu wird vorgeschlagen ein an der Beckenwand 3 unter Zuhilfenahme einer Kontermutter 59 festspannbares Flanschgehäuse 60, das sich mit einem Flansch 67, der an der Innenseite der Beckenwand unter Zuhilfenahme eines Dichtmittels wasserdicht zur Anlage kommt und sich gegenüber der Montageöffnung 4 an der Innenseite der Beckenwand 3 abstützt und mit einem eine aufschraubbare Kontermutter aufnehmenden Gewindehals 69 die Beckenwand 3 durchdringt, auf seiner dem Beckeninnenraum zugewandten Seite 61 mit einer vorzugsweise trichterförmig-konischen Öffnung 62 auszubilden. Die an der Fig. 3 dargestellte konische Ausbildung ist vorzugsweise mit Rundungen versehen, die von radial innen nach radial außen verlaufend ausgebildet sind. Vorzugsweise im Bereich des durch einen Ringwulst 64 gebildeten engsten Querschnitts der trichterförmig verlaufenden Öffnung 62 sind mehrere Einkerbungen 64 vorgesehen, in welche ein mit korrespondierenden Außenkanten versehener Montage-Steckschlüssel einführbar ist.
In der weiteren Ausbildung ist auf der dem Innenraum des Wasserbeckens abgewandten Seite 66 des Flanschgehäuses 60, bzw. in dessen Gewindehals 69, der die in der Beckenwand vorgesehene Montageöffnung (4) durchgreift, eine Bohrung 70 vorgesehen, in welche Bohrung der Stutzen des Rohr-Abgangs 45 einfügbar und die Bohrung im wesentlichen vollständig durchsetzend, gegenüber dem in dem Innenraum des Wasser­ beckens befindlichen Wasser dichtend, vorzugsweise verklebbar festlegbar ist.
Dem Zwecke der Abdichtung und Befestigung zwischen dem Stutzen des Rohr-Abgangs 45 und den Wandun­ gen der Bohrung 70 dient in einer Variante eine kraftschlüssige und wasserbeständige Verklebung, oder ein der Abdichtung dienender, durch ein Schraubgewinde oder Sicherungsring einklemmbarer Dichtring, der zwischen die jeweiligen Wandungen der vorbeschriebenen Teile einlegbar ist. Für die Aufnahme eines Sicherungsrings ist ein den Gewindehals 69 umfassender Ringbund 39 vorgesehen, welcher Ringbund wenigstens einen Wand­ durchbruch aufweist, wie dies äquivalent zu Fig. 7A beschrieben ist.
Beim Zusammenfügen des Stutzens des Rohr-Abgangs 45 mit der in dem Gewindehals 69 des Flanschgehäuses 60 vorgesehenen Bohrung 70 mündet das exzentrisch durch den Stutzen des Rohr-Abgangs 45 verlaufende Mischrohr 40 mit der Restwasser-Ablaufebene 57 unmittelbar in den Innenraum des Wasserbeckens, sodaß Restwasser infolge der sich durch die exzentrische Ausbildung ergebenden schiefen Ebene unmittelbar in den Innenraum des Wasserbeckens entleerbar ist.
In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung ist der Rohr-Abgang 45 derart in der Bohrung 70 des Flanschgehäuses festgelegt, daß die wasserführende Rohrstrecke und die luftführende Rohrstrecke 41, 42 des Medienzuführ- und Mischrohrs 40 senkrecht stehend vorgesehen sind, wobei die Druckwasserleitung 17 unterhalb der Anordnung der Strahlvorrichtung 19 und die saug- oder druckluftführende Rohrleitung 21 oberhalb der Anordnung der Strahlvorrichtung(en) 19 vorgesehen sind, sodaß sich Wasser jeder Art einerseits in den Innenraum des Wasserbeckens, andererseits über die zu Fig. 1 beschriebene Einrichtung zum Kanalanschluß 9 hin entleert, und daß sowohl die der Luftführung 21 dienende, zu der Strahlvorrichtung(en) 19 hineinführende Versorgungsleitung(en) 22, wie auch die der Wasserzuführung 17, zu der Strahlvorrichtung 19 hinführende(n) Versorgungsleitung(en) 18 von Druckluft durchspülbar, trockenbar und desinfizierbar sind.
Fig. 4
In der Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dem Flanschgehäuse 60 auf seiner dem Beckeninnenraum zugewandten Seite einen tauschbaren aufschnappbaren Zierflansch 71 vorzusetzen.
Der Zierflansch 71 weist einen im wesentlichen zylindrischen Hals 76 auf, dessen Umfang in die Öffnung 62 des Flanschgehäuses 60 einfügbar ist.
Innseitig des Halses ist die vorausgehend beschriebene konische ausgebildete Öffnung 62a, vorzugsweise mit Rundungen versehen, von radial innen nach radial außen verlaufend ausgebildet.
Der äußere Umfangsrand 73 des Zierflanschs weist eine wulstartige Hinterschneidung 74 auf, deren Tiefe wenigstens der Stärke des Flanschs 67 entspricht und diesen im Umfang und in der Höhe überdeckt. Vorzugsweise weist der Randbereich des Zierflanschs 71 klauenartige Ausbildungen auf, die in einer am Umfang des Flanschs 67 vorgesehenen Aussparung 75 auf- oder einschnappbar sind.
In einer ebenfalls bevorzugten Variante weist der Kernumfang des trichterförmig ausgebildeten Halses 76 des Zierflanschs 71, auf vorgesehenen Sektionen, auf einem gegenüber seinem äußeren Kernumfang größer bemessenen Umfang, mehrere Spreizkrallen 76 oder wulstartige Verdickungen 79 und zu seiner Längsachse verlaufende federelastische Einschlitzungen 77 oder auf seinem Umfang verlaufende Einkerbungen 78 auf.
Die Spreizkrallen bzw. wulstartige Verdickungen sind infolge elastischer Verformung in die Öffnung 62 des Flanschgehäuses einführbar und in einer innerhalb der Öffnung 62 vorgesehenen Aussparung tauschbar einrastbar.
Zwischen der dem Beckeninnenraum abgewandten Rückseite des Zierflanschs und der dem Beckeninnenraum zugewandten Frontseite des Flanschgehäuses ist ein Zwischenraum vorgesehen, der dazu ausgebildet ist, daß die nach dem Zusammenfügen der Teile gegenüberliegenden Wandungen nicht oder nur in Teilbereichen aneinan­ der zur Anlage kommen.
Vorzugsweise sind an der frontseitigen Oberfläche des Flanschs oder an der Rückseite des Zierflanschs Stege und/oder Material-Aussparungen vorgesehen, sodaß nur bestimmte Oberflächen der Teile, an denen Stege ausgebildet sind die mit den gegenüberliegenden Wandungen des jeweils anderen in Anlage kommenden Teils in Berührung kommen und dazwischenliegend die Zwischenräume ausgebildet sind.
Fig. 5 zeigt eine Variante der Strahlvorrichtung 19 im Schnitt.
Fig. 6 Desgleichen in einer perspektivischen Darstellung.
Die Rohrstrecken, deren Innenräume als Zufuhrkanäle 41, 42 ausgebildet sind, treffen senkrecht aufeinander. Wie in der oberhalb der Strahlvorrichtung symbolisch dargestellt verläuft die Durchgangsachse A'-B' im wesentlichen horizontal, in einer besonders bevorzugten Variante verläuft die Achse A'-B' jedoch wie durch die gestrichelte Linie symbolisiert in "V"-förmiger Ausbildung, wobei in einer nicht dargestellten Variante das Mischrohr 45 von der tiefsten Stelle der V-förmigen Anordnung abzweigt und Wasser mit Gefälle in den Innenraum des Mischrohrs und mit Gefälle aus dem Mischrohr in den Innenraum des Wasserbeckens entleerbar ist.
Der Zufuhrkanal 41 weist einen in seinen Querschnitt hineinragenden im wesentlichen rohrbogenartigen Übergangskanal 52 auf, welcher Rohrbogen im wesentlichen im Winkel von 90 Grad von der Zufuhrrichtung des Versorgungskanals 41 abweicht und mit einer Zentraldüse 46 in den als Mischrohr 40 ausgebildeten Innenraum des Rohr-Abgangssutzens 45 mündet, wobei die Zentraldüse 46 in dem engsten Bereich eines als Ringdüse 47 gebildeten Spalt zwischen der Wandung des ebenfalls in das Mischrohr 40 einmündenden Zufuhr­ kanals 42 und dem Mantel der Zentraldüse endet.
Die Wandausbildung 49 bildet einerseits die Einlauföffnung 51 des zu der Zentraldüse 46 hinführenden Übergangskanals 52 andererseits mit ihrer dem Innenraum des Zufuhrkanals 41 abgewandten Seite die Umfassung der Zentraldüse und Wandung für die Einmündung des mit dem Zufuhrkanal 42 in Strömungsver­ bindung stehenden Übergangskanals 82. Die Wandung 49 bildet innerhalb des Zufuhrkanals 41 eine Querschnittsverengung, die in ihrer weiteren Ausbildung als Durchflußpassage 85 zwischen den eingangs- und ausgangssymmetrischen Ausbildungen 86, 87 vorgesehen ist.
Fig. 7 zeigt auf der rechten Seite eine vorteilhafte Variante der Strahlvorrichtung, links das in Fig. 3 bereits dargestellte und beschriebene Flanschgehäuse mit weiteren Ausbildungen. Darüber ist ein Befestigungsmittel in Form einer Sicherungsscheibe abgebildet.
Die Strahlvorrichtung 19 weist ein Mischrohr 40 auf, das zu Fig. 2 beschrieben ist. Der Umfang 58 des Rohr- Abzweigstutzens weist zusätzlich wenigstens eine Ringnut 90 auf, welche Ringnut(en) zur Aufnahme eines O- Rings 91 ausgebildet ist. Der O-Ring ist als Dichtmittel vorgesehen und zusammen mit dem Rohr-Abzweig­ stutzen der Strahlvorrichtung 19 in die Bohrung 70 des des Flanschgehäuses einführbar und gas- und wasserdicht festlegbar.
Das Dichtmittel kann natürlich auch innerhalb der Bohrung des Flanschgehäuses vorgesehen sein.
Der Umfang 58 des Rohr-Abzweigstutzens 45 weist zusätzlich eine zweite Ringnut 92 als Befestigungsmittel auf, welche Ringnut als Vertiefung zur Aufnahme von Verankerungensmitteln ausgebildet ist.
Das Flanschgehäuse 60 weist wie in Fig. 3 dargestellt an seiner Wandung wenigstens einen Materialdurchbruch 93 auf, welcher Materialdurchbruch als Öffnung in den Innenraum der Bohrung 70 führt(führen) und die Einführung von Verankerungsmitteln ermöglichen, wobei die Materialdurchbrüche 93 so positioniert sind, daß diese bei in die Bohrung 70 des Flanschgehäuses 60 eingeführtem Rohr-Abzweigstutzen 45 mit der an dem Umfang 58 des Rohr-Abzweigstutzens 45 vorgesehenen Nut 92 korrespondieren, sodaß einschiebbare Befesti­ gungsmittel in die Nut 92 eingreifen und verankerbar sind.
Flanschgehäuse 60 und Rohr-Abzweigstutzen 45 sind zusammenfügbar und durch ein überschiebbares und wieder lösbares Verankerungsmittel 93 gegen axialen Verschub festlegbar. Dabei greifen die auf der Innenseite des über den Außenmantel des Flanschgehäuses überschiebbaren Verankerungsring 93 vorgesehenen Nocken, wulstartigen oder klauenartigen Erhöhungen 94 in die Nut 92 ein. Vorzugsweise ist das Verankerungsmittel 93 als Ring und mit einer Lasche 96 ausgebildet, welche Lasche als Griffstück bei der Betätigung des Verankerungsmittels dient.
Die Strahlvorrichtung 19 gemäß Fig. 7 weist einen vertikal stehenden Zufuhrkanal 41 auf, der vorzugsweise der Zuführung von Wasser dient und mit einer Zentraldüse 46 in das Mischrohr 40 mündet. Die Zuführung 42 ist horizontal angeordnet und durchsetzt das Mischrohr auf dessen höchster Stelle. Der Außenmantel der Zentral­ düse 46 ist zumindest im Bereich der Mündung von der Zuführung 42 ringartig umgeben, wobei die Zentraldüse und die Zuführung 46 einen Übergangs-Strömungskanal im engsten Bereich des Mischrohrs bilden. Die Zuführung 42 weist im Bereich ihres Strömungsquerschnitts eine horizontal verlaufende Trennwand 97 auf, welche Trennwand horizontal eine freie Durchflußpassage 98 bildet.
Die Zuführung 41 kann in horizontal verlaufende Anschlußmittel in Form von Anschlußmuffen 100 oder Anschlußstutzen einmünden. Vorzugsweise sind die Anschlußmittel für einen Klebeanschluß vorgesehen und ausgebildet.
Die weiteren in den Fig. 2, 3, 4 dargestellten Ausgestaltungen und Merkmale des Mischrohrs mit exzentrischer Anordnung, der Membrandichtung und der Befestigung des Rohr-Abgangsstutzens 45 innseitig der Bohrung 70 und außenseitig 69 sind mit der Strahlvorrichtung 19 bzw. dem Flanschgehäuse 60 gemäß Fig. 6 und 7 kombinierbar und nicht als isolierte Merkmale zu sehen.

Claims (12)

1. Strahlvorrichtung für eine Sanitärwanne, die mit einer Befestigungsvorrichtung in einem Durchbruch der Wannenwand festgelegt ist und die zwei ihrer Versorgung dienende Zuleitungskanäle (41, 42) und ein Mischrohr aufweist, wobei die Zuleitungskanäle über eine Zentraldüse und eine die Zentraldüse umfassenden Ringdüse innerhalb eines Stutzens in das Mischrohr münden, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitungskanäle (41, 42) in Anschlußmuffen oder Anschlußstutzen vorgesehen sind, die zusammen mit dem Mischrohr, der Zentraldüse und der Ringdüse einstückig ausgebildet sind.
2. Strahlvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mischrohr in Richtung des Innenraums der Wanne geneigt angeordnet ist.
3. Strahlvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitungskanäle (41, 42) in relativer Anordnung vorgesehen sind und der eine Zuleitungskanal (41) im wesentlichen vertikal stehend und der andere Zuleitungskanal (42) im wesentlichen horizontal verlaufend ausgebildet ist.
4. Strahlvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuleitungskanäle (41, 42) relativ zu ihrer Beaufschlagungsseite aufeinander zulaufend ausgebildet sind, und die Zuleitungskanäle (41, 42) einerseits durch die Ringdüse (47) hindurch und andererseits durch die Zentraldüse (46) hindurch in das Mischrohr (40) münden.
5. Strahlvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Baulänge des Mischrohrs zumindest teilweise in den Querschnittsbereich wenigstens eines Zuleitungskanals (41, 42) einbezogen ist.
6. Strahlvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen des Mischrohrs (40) zusammen mit der im Bereich des Strömungseingangs des Mischrohrs vorgesehenen Zentraldüse und Ringdüse (46, 47) eine gemeinsame Entformungsrichtung aufweisen.
7. Strahlvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Mischrohr (40) innerhalb eines Stutzens (45) ausgebildet ist, der von einer die Zuleitungskanäle (41 oder 42) durchsetzenden Achse (A-B, A'-B') abzweigt.
8. Strahlvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Länge des Mischrohrs (40) von der Mündung der Zentraldüse (47) bis zu seiner Auslaßöffnung, zu dem Innendurchmesser des Mischrohrs (40) im Verhältnis größer 2 verhält.
9. Strahlvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 dadurch gekennzeichnet, daß ein als Rohrbogen ausgebildeter Übergangskanal (83) vorgesehen ist, dessen Außenwandung zumindest streckenweise den Innenraum des Zuleitungskanals (42) quer zu dessen Mittelachse (A-B) verlaufend als Rohrstumpf (81) durchsetzt.
10. Strahlvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum des Zuleitungskanals (41) eine Querschnittschnittsverengung aufweist, die im Strömungsverlauf in einen Rohrbogen (83) übergeht, welcher Rohrbogen zentral angeordnet, mit einem geringeren Querschnitt als die Ringdüse (47) in das Mischrohr (49) mündet.
11. Strahlvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des luftführenden Zuleitungskanals (42) durch eine gummielastische Dichtung (34) gegen Wasserrückstau aus dem Innenraum des Wasserbeckens verschließbar ist, wobei der Zuleitungskanal (42) einen Stützsockel (53) aufweist, an welchem ein stiftartiger Fortsatz (54) ausgebildet ist der eine gummielastische Dichtung (34) aufnimmt und eine vorzugsweise in den Zuleitungskanal (42) einsetzbare Ringschulter (56) vorgesehen ist, an der sich die gummielastische Dichtung (34) in ihrer Schließstellung abstützt.
12. Strahlvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (34) zentral geführt ist und infolge von Saug- oder Überdruck wenigstens radial bewegbar ist und infolge von Druck in ihre den Durchflußquerschnitt des Zuleitungskanals (42) öffnende Position bewegbar ist.
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DE4395718D Expired - Lifetime DE4395718D2 (de) 1992-11-09 1993-04-01 Vorrichtung und Verfahren zum Betreiben einer einem Wasserbecken zugeordneten Strahlvorrichtung mit einem Flanschgehäuse

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3946449A (en) * 1973-08-27 1976-03-30 Mathis Cleo D Whirlpool jet for bathtubs
DE3941006A1 (de) * 1989-12-12 1991-06-13 Bernd Kellerberg Whirlpoolduese
DE4005197C2 (de) * 1990-02-19 1993-07-01 Ucosan B.V., Roden, Nl

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