DE43479C - Stellvorrichtung an Laternenblenden - Google Patents
Stellvorrichtung an LaternenblendenInfo
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- DE43479C DE43479C DENDAT43479D DE43479DA DE43479C DE 43479 C DE43479 C DE 43479C DE NDAT43479 D DENDAT43479 D DE NDAT43479D DE 43479D A DE43479D A DE 43479DA DE 43479 C DE43479 C DE 43479C
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- square
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- covers
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V9/00—Elements for modifying spectral properties, polarisation or intensity of the light emitted, e.g. filters
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21L—LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
- F21L19/00—Lanterns, e.g. hurricane lamps or candle lamps
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B5/00—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied
- G08B5/22—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission
- G08B5/36—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission using visible light sources
- G08B5/38—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission using visible light sources using flashing light
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- Physics & Mathematics (AREA)
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Durch die Drehblenden - Stellvorrichtung, welche an beliebigen Laternen angebracht werden
kann, wird der Zweck erreicht, dafs nach stattgehabtem Anzünden der Laterne, ohne dafs
die Laterne geöffnet zu werden braucht, mittels farbiger Glasblenden bei leichter und bequemer
Handhabung combinirte Signale gegeben werden können. Dieser Vorgang erfolgt bei geschlossener
Laterne, und ist daher die Lampe gegen Witterungsverhältnisse geschützt. Ferner kommen die Hände nicht mit den Glasblenden
in Berührung und verbleiben die letzteren somit in reinem Zustande.
Der Drehbolzen α, welcher durch den Laternenkastenboden
bezw. dessen Ansatz führt, hat an seinem oberen Theil einen Vierkantansatz,
Fig. ι und 5, und ist an der Bodenansatzfläche unten (bei der Oberwagenlaterne an der unteren
Fläche des Einsteckvierecks, Normalie des Vereins Deutscher Eisenbahn - Verwaltungen) mit
einem geränderten Knöpft, Fig. 1, 2, 5 und 6,
versehen, welcher wiederum einen Stellzapfen c eingenietet trägt, Fig. 1 und 5.
Dieser Stellzapfen tritt in eines der je nach gewählter Querschnittsform des Oelbehälters
bedingten Anzahl eingebohrten Löcher c1 c2
u. s. w., Fig. 4 und 7, der unteren Ansatzfläche durch den Gegendruck der Spiralfeder d,
Fig. ι und 5, welche das Andrücken des mit dem Drehbolzen α verbohrten Knopfes b gegen
die untere Ansatzflä'che bewirkt.
An dem Laternenkastenboden ist ein Kreisring e, Fig. ι bis 3, 5 bis 7, angegossen, welcher
an seiner oberen Fläche abgerundet angedreht ist. Auf diesem rund abgedrehten Kreisring
lagert sich der mit gleichem Durchmesser und unten flach angedrehtem Kreisring versehene
Drehteller f, welcher vermöge seiner Auflage auf einer Kreislinie sich mit Leichtigkeit drehen
läfst. Gleichzeitig wird der Drehteller^/ durch seine Vierecköffnung mit dem Drehbolzen a
drehbar, und mit dem Oelbehälter g durch die Nieten g1 g- g3 g* fest verbunden.
Der Oelbehälter g mit Rundbrenner erhält nun je nach gewünschter Combination des
Signals einen drei- oder mehreckigen Querschnitt, beispielsweise bei der als Oberwagenlaterne
dargestellten Laterne, Fig. 1 bis 4, einen sechseckigen und bei der als Hand- oder Brustlaterne
dargestellten Laterne einen viereckigen Querschnitt, Fig. 5 bis 7.
An den Ecken des Oelbehälters g werden nun Blechfalze h angebracht, und in diese werden
die farbigen Glasblenden i, welche eine solche Höhe erhalten, dafs dieselben die Oberkante
der Neusilberblende k überragen, eingeschoben, wobei die nach der Neusilberblende k
zugewendeten Flächen der Oelbehälter keine Glasblenden und die Neusilberblenden eine
ständig feste weifse Verglasung erhalten.
Die Einschubstifte / und /' sind mittels Hülsen m und m1 an den Seiten wänden der Laterne
montirt, so dafs die Stifte in eingeschobenem Zustande dem Drehteller f bezw. dem ein
Ganzes bildenden Drehteller f, Oelbehälter g und den Glasblenden i gegen etwaiges Aufsteigen
Führung geben und die Stifte / und /' bei geschlossener Thür durch die Thür selbst
festgehalten sind.
Zum Herausnehmen der Lampe wird die Laternenthür geöffnet, sodann werden die beiden
Einschubstifte / und /' bis in die Hülse m
zurückgezogen, wodurch der Drehteller/ sammt dem Oelbehälter g und den Glasblenden i frei
wird, worauf das Herausnehmen durch Heben des Drehtellers f aus dem Einsteckviereck und
Auszug aus der Laternenthür bewerkstelligt wird. Nachdem der Oelbehälter in gefülltem
und die Glasblenden in reinem Zustande sich befinden und nach Wunsch des Signalisirens
in den Oelbehälter die Glasblenden eingeschoben sind, erfolgt auf gleichem Wege der
Herausnahme wieder das Einsetzen der Vorrichtung in das Drehbolzenviereck und das
Einschieben der Stifte / und /' in die Hülsen m und mK Für den Zweck des Aus- und
Einsetzens der Vorrichtung und der Uebereinstimmung des Drehbolzenvierecks mit dem
Drehtellerviereck ist die Stellung des Knopfes b durch ein beliebiges Zeichen an dem Bodenansatz
markirt.
Nachdem die Laterne angezündet und die Thür abgeschlossen ist, wird dieselbe entweder,
wie Fig. ι andeutet, auf die Normallaternenstütze der Wagen gesteckt oder, wie Fig. 5, 6 und 7
andeuten, als Hand- oder Brustlaterne verwendet.
Das Signalgeben bezw. Umstellen geschieht nun' durch Abwärtsdrücken des Knopfes b, bis
dessen Stellzapfen c sich aus den Löchern C1C1C3C11C^ u. s. w. aushebt, wobei das Drehbolzenviereck
sich noch im Drehtellerviereck befinden mufs, und nun erfolgt durch Drehung
des Knopfes b, des Drehbolzens α und der Drehtellerscheibe f auch die Drehung der Glasblenden
i, bis das gewünschte Signal erhalten wird, und an dieser Haltestelle der Stellzapfen c
wieder in eines der eingebohrten Löcher c1 u. s. w. des unteren Ansatzes mittels des Spiralfederdruckes
d einschnappt und die Signalisirung hierdurch in bleibendem Zustande der Sicherheit sich befindet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Stellvorrichtung an Laternenblenden, bestehend aus einem durch den mit angegossenem Kreisring e versehenen Laternenboden geführten, mit Drehknopf b, Einsteckstift c und Spiralfeder d versehenen Drehbolzen λ, dessen oberes vierkantiges Ende in einem Ansatz des die Lampe g tragendem Tellers f geführt ist, wobei der letztere mit einem angedrehten Ansatz auf dem Kreisring e ruht, so dafs die mit Signalscheiben i versehene Lampe g zur Einstellung der ersteren leicht drehbar ist.Hierzu ι lilatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE43479C true DE43479C (de) |
Family
ID=318800
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT43479D Expired - Lifetime DE43479C (de) | Stellvorrichtung an Laternenblenden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE43479C (de) |
-
0
- DE DENDAT43479D patent/DE43479C/de not_active Expired - Lifetime
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