DE43497C - Formmaschine mit unabhängig von einander bewegten Stampfern - Google Patents

Formmaschine mit unabhängig von einander bewegten Stampfern

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Publication number
DE43497C
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Authority
DE
Germany
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tamper
springs
sand
pressure
rammers
Prior art date
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Expired
Application number
DENDAT43497D
Other languages
English (en)
Original Assignee
M. R. MOORE in Indianopolis, Indiana, V. St. A., Nr. 450 Bellefontaine Street
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE43497C publication Critical patent/DE43497C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C13/00Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes
    • B22C13/10Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes for pipes or elongated hollow articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Neuerung an der unter No. 42009 patentirten Formmaschine mit unabhängig von einander bewegten Stampfern besteht darin, dafs an Stelle der einzeln in getrennten Gehäusen durch den Druck eines Mediums mittelst Treibkolben vorbewegten Stampfer eine Anzahl ausgebildeter Stampfer zusammen in einem gemeinsamen Gehäuse durch den Druck eines Mediums vorbewegt werden.
Fig. ι und 2 zeigen diese Modification unter Anwendung von Flüssigkeitsdruck.
Die Stampfer D sind von solcher Gröfse, Form und Anzahl, dafs sie in ihrer Gesammtheit das Innere von A mit solcher Genauigkeit ausfüllen, dafs sie mit einander einen wasserdichten Verschlufs bilden, jedoch im Stande sind, sich frei und leicht an einander vorbei zu bewegen. Sie sind hohl, aus Metall oder sonst geeignetem Material und innen mit Federn E armirt. Das Innere des Kastens A ist mit einer Vertiefung zur Aufnahme der Packung C ausgestattet, welche durch Rahmen B an ihrem Platz gehalten und welch letzterer durch Bolzen oder Schrauben an A befestigt wird:
Mittelst kleiner Löcher Cl kann Flüssigkeit aus dem Innern des Kastens nach der Aufsenseite der Vertiefung hinter die Packung gelangen, so dafs letztere bei eintretendem Druck durch diese Flüssigkeit nach innen gegen die Stampfer geprefst und damit in Berührung gehalten wird.
Jede Feder E stützt sich gegen eine Scheibe e\ welche von einem Bolzen oder einer Stange e2 getragen wird und sich durch die Mutter d2, wie durch den Kastendeckel A erstreckt, wo sie mit einer Mutter e3 versehen ist. Vermittelst dieser Schraubenmuttern e3 werden die Stangen e2 angezogen und den Federn eine geeignete Spannung zum Gegendrücken gegen die Köpfe d2 der Stampfer ertheilt, so dafs die Stampfer nach oben gegen den Kastendeckel gedrückt bezw., wenn in Wirksamkeit gewesen, in ihre Anfangslage zurückgeschnellt werden. Unter jeder Schraubenmutter e3 ist eine Packung angebracht, welche das Lecken rund um die Stäbe durch die Löcher von A verhütet. In der Deckplatte ist eine mit Schraubengewinde versehene Oeffnung a2 angebracht, durch welche Flüssigkeit unter Druck zugeführt und der Abflufs derselben ermöglicht wird. Zu- und Abflufs werden durch eine auf der Zeichnung nicht dargestellte geeignete Absperrvorrichtung regulirt. Die unter Druck durch α2 zugelassene Flüssigkeit preist auf die Köpfe der Stampfer, überwindet die Spannung der Federn, drückt die Stampfer hernieder gegen den Sand und comprimirt und preist denselben auf und um das in dem Formkasten abzuformende Modell. Jeder Stampfer wird so weit heruntergehen, bis der hauptsächlich von der Dichtigkeit des Sandes herrührende gröfsere Widerstand dem wirkenden Druck gleich geworden ist, wonach

Claims (1)

  1. die Bewegung des Stampfers und weitere Zusammenpressung des Sandes aufhört. Die Wirkung kann dadurch veränderlich gemacht werden, dafs man einzelnen Federn eine gröfsere Spannung giebt als anderen. Nach Ablassen der Flüssigkeit ziehen die Federn die Stampfer zurück und der Formkasten kann fortgenommen werden.
    Eine zweite Neuerung besteht darin, dafs an Stelle der unabhängig von einander durch Eigengewicht wirkenden Stampfer eine Anzahl in einem gemeinsamen Gehäuse angeordneter Stampfer durch Federn belastet ist, mittelst deren Spannung die Verdichtung der Sandschichten erfolgt, wenn durch ein beliebiges Mittel die Stampfergruppe gegen den Sand oder der Sand gegen die Stampfergruppe vorbewegt wird. Die Federn gestatten dabei dem Stampfer, nachzugeben oder unter dem Druck zurückzuweichen, bis derselbe der regulirbaren Spannung der Federn gleich geworden ist.
    Die im Gehäuse A angebrachten Stampfer C sind von solcher Gröfse und Form, dafs sie die Oeffhung des Kastens genau ausfüllen. Die Zeichnung zeigt dieselben von quadratischem Querschnitt, doch können sie auch drei- und mehrseitig gestaltet sein, je nachdem diese Formen für die Verhältnisse besser geeignet sind. Sie können aus irgend einem passenden Material hergestellt sein; jedoch empfiehlt es sich, dieselben aus Metall und hohl zu machen und sie mit Gummibuffern d zu versehen.
    Jeder Stampfer hat einen mit Schraubengewinde und Mutter f versehenen Stift e, welcher durch einen in den kastenförmigen Rahmen A geschraubten hohlen Bolzen g geht.
    Um diese Stifte e sind Spiralfedern h angeordnet, deren Enden einerseits gegen die Stampfer C, andererseits gegen eine durch die Bolzen g gehaltene Scheibe hl stofsen. Durch diese Bolzen g und die Stiftmuttern f wird die Spannung der Federn h adjustirt.
    An Stelle der Einstellschrauben g können auch zwei oder mehr Schrauben gl, wie Fig. 5 zeigt, angeordnet sein.
    Die Wirksamkeit dieser Deckkasten ist aus Fig. 3 leicht ersichtlich.
    Oberhalb eines Formkastens, welcher ein auf dem beweglichen Tisch L ruhendes Modell K enthält, ist ein Sandkasten J und darüber der Deckkasten A angebracht. Der letztere ist durch starke Stangen M mit einer Platte N verbunden, von welcher ein Kniehebelmechanismus O gegen den Tisch L und dadurch gegen den Deckkasten A drückt. Diese Kraft kann auch auf andere Weise, z. B. mittelst Flüssigkeitsdruckes, erzeugt werden.
    Sobald die Stampfer auf den Sand drücken, gleichviel ob der Deckkasten sich dem Tisch zu oder letzterer sich nach dem Deckkasten zu bewegt, wird der Sand so lange zusammengedrückt, bis der Widerstand gegen weiteres Drücken der Spannung der Federn gleich ist. Sobald der Sand in diesen Zustand gelangt ist, giebt jeder Stampfer nach; ein weiteres Zusammendrücken findet dort nicht mehr statt. Es folgt, dafs der Grad des Zusammenpressen vermittelst der für die Federn vorgesehenen Einstellung regulirt werden kann, und dafs die ganze Oberfläche des Formkastens einem vollständig controlirbaren Druck unterworfen ist, unabhängig von der Verschiedenheit der Starke der Sandschichten und der Gestalt des Modells, sowie unabhängig von der Ausdehnung der Bewegung und der Intensität der Kraft, durch welche der Druck hervorgebracht wird.
    Patenτ-Anspruch:
    Bei der durch Patent No. 42009 gekennzeichneten Formmaschine:
    a) der Ersatz der einzeln durch den Druck eines Mediums gegen Treibkolben (M) vorbewegbaren Stampfer durch zu Kolben ausgebildete Stampfer (D), welche dicht an dicht in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet sind, in dem sie gemeinsam durch den Druck eines Mediums belastet oder vorbewegt werden, welche Stampfer mit adjustirbaren Federn (E) behufs Ertheilung eines variablen Gegendruckes gegen den Druck des Mediums versehen sein können, oder
    b) der Ersatz der durch das eigene Gewicht wirkenden Stampfer durch Stampfer (C, Fig. 3 und 4), welche dicht an dicht in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet und mittelst adjustirbarer Federn (h) belastet sind, durch deren Spannung bei einer Gegeneinanderbewegung der Stampfergruppe und des Formkastens die Verdichtung der Sandschichten so weit erfolgt, bis der Widerstand der verdichteten Sandschichten unter jedem Stampfer der belastenden Federspannung gleich geworden ist, wobei die Adjustirung der Federn durch hohle Schrauben g oder Schrauben g\ Fig. 5, bewirkt werden kann, in Verbindung mit der Anordnung einer Druckplatte L (Fig. 3), mittelst welcher die Formkasten gegen die Stampfer vorgedrückt werden.
DENDAT43497D Formmaschine mit unabhängig von einander bewegten Stampfern Expired DE43497C (de)

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DE43497C true DE43497C (de) 1901-07-26

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1239065B (de) * 1962-02-12 1967-04-20 Herman Pneumatic Machine Compa Presshaupt mit einer Mehrzahl von Presselementen zu einer Formmaschine

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1142219B (de) * 1958-04-22 1963-01-10 Bhs Bayerische Berg Ruettelformmaschine mit Einrichtung zum Pressen und partiellen Verdichten des im Formkasten befindlichen Sandes
DE1210136B (de) * 1961-06-02 1966-02-03 Kloeckner Werke Ag Vorrichtung zum Einstampfen von exothermen Auskleidungen in Stahlgiesskokillen unterVerwendung von Schablonen

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