DE435667C - Verfahren zur Wiedergewinnung der bei der Entfeuchtung nasser Brennstoffe von diesen zurueckgehaltenen Entfeuchtungsmittel - Google Patents

Verfahren zur Wiedergewinnung der bei der Entfeuchtung nasser Brennstoffe von diesen zurueckgehaltenen Entfeuchtungsmittel

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DE435667C
DE435667C DEB118323D DEB0118323D DE435667C DE 435667 C DE435667 C DE 435667C DE B118323 D DEB118323 D DE B118323D DE B0118323 D DEB0118323 D DE B0118323D DE 435667 C DE435667 C DE 435667C
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dehumidification
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L9/00Treating solid fuels to improve their combustion
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L5/00Solid fuels
    • C10L5/02Solid fuels such as briquettes consisting mainly of carbonaceous materials of mineral or non-mineral origin
    • C10L5/04Raw material of mineral origin to be used; Pretreatment thereof

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Description

  • Verfahren zur Wiedergewinnung der bei der Entfeuchtung nasser Brennstoffe von diesen zurückgehaltenen Entfeuchtungsmittel.
  • Zusatz zum Patent q.r99o6. Durch die in dem Patent 4199o6 beschriebene Arbeitsweise ist es möglich geworden, grubenfeuchte Braunkohle durch Behandlung mit geeigneten Stoffen vom anhaftenden Wasser weitgehend zu befreien. Es hat sich gezeigt, daß die entfeuchtete Braunkohle um SO mehr von dem zur Entfeuchtung angewendeten Stoffe zurückhält, je besser dieser das Wasser verdrängt. In' vielen Fällen wird clie Wiedergewinnung dieser Stoffe nicht erforderlich sein, wenn sie als billige Heizstoffe mit der entfeuchteten Braunhohle gemeinsam verbrannt werden. In anderen Fällen wird aber eine Wiedergewinnung wünschenswert oder not-,vendig sein.
  • Um die Wiedergewinnung dieser bei der Entfeuchtung nasser Brennstoffe benutzten Körper durchzuführen, wird nach Entfernung des größten Teils des Wassers überhitzter Wasserdampf durch die entfeuchteten Brennstoffe durchgeblasen. Die abziehenden Wasserdämpfe nehmen nun je nach der Temperatur und Dauer der Behandlung verschieden große Anteile der zur Entfeuchtung angewandten Stoffe in Dampfform mit. Um diese vielfach höher siedenden Stofie möglichst vollständig wiederzugewinnen und dabei nicht übermäßig viel Wärmeenergie aufzuwenden, genügt es in den meisten Fällen, das abziehende Dampfgemisch auf Ios bis iio° abzukühlen. Hierbei scheiden sich fast vollständig die zur Entfeuchtung verwendeten höher siedenden Stoffe flüssig ab. während der nicht kondensierte Wasserdampf, beladen mit einem nur kleinen Anteil des zur Entfeuchtung verwendeten Stoffes, wiederum auf höhere Temperatur erhitzt und im Kreislauf von neuem durch die entfeuchteten Brennstoffe durchgeblasen wird. Selbstverständlich kann der Vorgang auch bei anderen Drücken als Atmosphärendruck ausgeführt «-erden. Beispiel. Die Entfeuchtung des Brennstoffes wurde ursprünglich mit Anilin, Siedepunkt i8i °, Verdampfungswärtne io9 Kal. durchgeführt. Auf ioo Teile Reinkohle mit ursprünglich ioo Teilen Wasser verbleiben beispielsweise nach der Entfeuchtung 3o bis .lo Teile Anilin und 5 Teile Wasser. In dieses Material wird nun Wasserdampf, der auf iso bis 18o° überhitzt ist, eingeblasen. Hierbei wird, besonders bei gleichzeitiger Anwendung von Außenheizung, praktisch alles Anilin ausgetrieben, und der Wassergehalt des Brennstoffes steigt auf io bis 1s Teile je ioo Teile Reinkohle. Die abziehenden Anilinwasserdämpfe «-erden auf io5° abgekühlt. Hierbei scheidet sich ungefähr 9/1o des Anilins in flüssiger Form ab, das am besten noch heiß zur Entfeuchtung weiterer Mengen Rohkohle dient. Der mit wenig Anilindampf beladene, nicht kondensierte Wasserdampf wird neuerflings auf i5o bis i8o° erhitzt und zum gleichen Zecke wiederverwendet.

Claims (1)

  1. PATEN T-Ax sprucH: Zierfahren zur Wiedergewinnung der bei der Entfeuchtung nasser Brennstoffe nach Patent 4199o6 von diesen zurück- . - ehaltenen Entfeuchtungsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß überhitzter Wasserdampf, zweckmäßig unter gleichzeitiger Außenheizung, auf entfeuchtete. mit dein Entfeuchtungsmittel beladene Brennstoffe einwirken gelassen -wird und daß (las Entfeuchtungsmittel in der Hauptsache dadurch wiedergewonnen wird, daß der mit ihm beladene Wasserdampf auf eine Temperatur nahe der Kondensationstemperatur des Wasserdampfes wird, wodurch der größte Teil des Entfeuchtungsmittels niedergeschlagen wird, während der mit wenig Dampf des Entfeuchtungs:mittels beladene Wasserdampf nach erfolgter Überhitzung zur Entfernung neuerlicher Mengen des Entfeuchtungsmittels bei Atmosphärendruck oder hiervon verschiedenen Drücken verwendet wird.
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