DE435679C - Zeitfernschalter - Google Patents

Zeitfernschalter

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DE435679C
DE435679C DEF60640D DEF0060640D DE435679C DE 435679 C DE435679 C DE 435679C DE F60640 D DEF60640 D DE F60640D DE F0060640 D DEF0060640 D DE F0060640D DE 435679 C DE435679 C DE 435679C
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DE
Germany
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solenoid core
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lever
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Expired
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DEF60640D
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English (en)
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RUDOLF FIRCHOW
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RUDOLF FIRCHOW
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H43/00Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operation after the programme is completed
    • H01H43/24Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operation after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to a non-rotatable moving part

Landscapes

  • Electromagnets (AREA)

Description

(F60640
Bei Zeitfernschaltern, bei welchen das Hemmwerk durch einen Solenoidkern aufgezogen wird, verwendet man, um den Solenoidkern mit dem Aufzugshebel des Hemmwerkes zu kuppeln, beispielsweise bei den Patentschriften 268461 und 271837, einen an der Traverse des Solenoidkernes befestigten Stift, welcher sich in die gabelförmige Öffnung des Aufzugshebels schiebt und während der Brenndauer der Lampen von den Schenkeln des Aufzugshebels darin gehalten wird. Dieser gabelförmige Aufzugshebel mit ungleich langen Schenkeln trägt an dem kurzen Schenkel noch eine-Verlängerung, die sich im Ruhestände des Solenoidkernes gegen den Stift der Traverse legt, um zu vermeiden, den Aufzugshebel aus der Ruhelage zu bringen. Diese Anordnung hat aber eine Reihe von Nachteilen im Gefolge.
Der Arm an. der Traverse ist, von der Kernmitte aus betrachtet, sehr weit seitlich angeordnet. Aus dieser einseitigen Anordnung ergibt sich, daß bei der Aufwärtsbewegung des Kernes in dem Moment der Berührung des Stiftes mit dem Aufzugshebel eine Drehrichtung um den Kern erzeugt wird, wodurch ein starker Druck auf die Gleitschienen durch die Traverse ausgeübt wird und die Gleit-" schienen sehr bald stark rauh werden, die Traverse festhalten und ein Versagen des Zeitfernschalter herbeiführen.
Außerdem erleidet die Verlängerung des gabelförmigen Hebels durch den starken Anprall in der höchsten Lage des Solenoidkernes und durch die Schwungkraft des Hebels selbst eine allmähliche Formveränderung, woraus sich ergibt, daß die Verlängerung des Hebels in der unteren Lage mehr und mehr nach links abgelenkt wird und die Traverse die tiefste Lage nicht mehr erreichen kann, weil der Stift durch die allmählich verbogene Hebelverlängerung festgehalten wird. Durch diesen Zustand tritt der Zeitfernschalter außer Funktion. Auch stellt sich die Verwendung des Rahmens mit den Gleitschienen und der Traverse teurer.
Bei der vorliegenden Erfindung Averden diese Übelstände gänzlich vermieden. Der Solenoidkern wird in einem Führungsrohr, welches am unteren Ende geschlitzt ist, mittels eines doppelarmigen Querstücks geführt. Dieses Querstück trägt an einer Seite einen aufrecht stehenden Arm und darunter eine vorspringende Nase und unmittelbar über der Nase einen Einschnitt, zürn Zwecke, den Aufzugshebel des Hemmwerkes in der unteren Lage zu sperren und bei der Aufwärtsbewegung des Kernes umzulegen. Der andere Arm des am Kern befestigten Querstückes betätigt zwei übereinander angeordnete Schalter im Magnet- bzw. Lichtstromkreis, welche aus je einem doppelarmigen Winkel bestehen, in welchem je ein Kontaktstift durch die Auf- und Niederbewegung des Kernes hin und her bewegt werden kann.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Zeitfernschalter beispielsweise dargestellt, in Abb. ι mit dem Solenoidkern in der unteren Lage und in Abb. 2 mit dem Solenoidkern in der oberen Lage. Abb. 3 zeigt einen Füh-· rungs winkel mit,. Kontaktstift in Seitenansicht.
In dem Rohr a, welches am unteren Ende geschlitzt ist und am oberen Ende die Spule b trägt, bewegt sich der Solenoidkern c, welcher am unteren Ende mit einem doppelarmigen Querstück verbunden ist. Das Querstück d trägt einen aufrecht stehenden Arm e, an welchem sich eine vorspringende Nase/ und unmittelbar über der Nase f ein Einschnitt g ; befindet. Neben dem Rohr α ist das Hemmwerk h so angeordnet, daß der in dem Aufzugshebel i befindliche Stift k im Ruhezustand das obere Ende des aufrecht stehenden Armes e berührt (Abb. 1). Auf der anderen Seite des Rohres α sind übereinander zwei Führungswinkel Z und in angeordnet. Jeder dieser Winkel trägt einen verschiebbar angeordneten Kontaktstift η und 0, welche unter Federdruck ρ und q stehen und sich bis zum Anschlagstift s und t verschieben lassen. Das Querstück d trägt einen stromführenden Winkel r, welcher durch die Bewegung des Solenoidkernes c abwechselnd mit den Kontaktstiften η und 0 in leitende Verbindung gebracht wird. Der untere Führungswinkel I ist mit der Spule b leitend verbunden, der obere Führungswinkel m ist mit den Glühlampen verbunden.
Der Vorgang ist nun folgender: Im Ruhezustand (Abb. 1) befindet sich der Solenoidkern c in dem unteren Teil des Rohres a. In diesem Zustand hat der stromführende Winkel r, welcher mit dem Querstück d fest verbunden ist, den Kontaktstift 11 in die untere Lage gedruckt und die Feder p gespannt. Bewegt sich der Solenoidkern c mit dem Querstück d in dem Rohr α nach oben, dann folgt der unter Federdruck stehende Kontaktstift η dieser Bewegung so weit, bis sein Anschlagstift s gegen den Führungswinkel I stößt. Jetzt hat sich der Solenoidkern c so weit gehoben, daß die Nase f des aufrecht stehenden Armes e gegen den Stift k des Aufzugshebels i stößt. Durch die fortschreitende Bewegung des Solenoidkernes c nach oben wird nun der Aufzugshebel i bewegt, und durch die kreisförmige Bewegung schiebt sich der Stift k in den Einschnitt g, bis der Solenoidkern c die höchste Lage erreicht hat (Abb. 2). Zu gleicher Zeit hat auch der stromführende Winkel r den Kontaktstift 0 in die höchste Lage gebracht und die Feder q gespannt. Der Solenoidkern c wird nun durch den Stift k getragen und sinkt langsam mit der fortschreitenden Bewegung des Aufzugshebeis i- nach unten. Wenn die Bewegung des Aufzugshebels i so weit fortgeschritten ist, bis der Stift k den Einschnitt g verlassen hat, dann fällt der Solenoidkern c plötzlich bis in die tiefste Lage (Abb. 1). Hierdurch unterbricht der stromführende Winkel r den Stromschluß mit dem Kontaktstift 0 und stellt den Stromschluß mit dem Kontaktstift η wieder her.

Claims (2)

Patent-Ansprüche :
1. Zeitfernschalter mit einem ein Laufwerk aufziehenden Elektromagneten, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Solenoidkern (c) befestigtes Querstück (d) einen aufrecht stehenden Arm (e) mit einer vorspringenden Nase (f) und unmittelbar über der Nase einen Einschnitt (g) trägt, zum Zwecke, den Aufzugshebel (i) in der unteren Lage zu sperren und bei der Aufwärtsbewegung des Solenoidkernes umzulegen.
2. Zeitfernschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zufolge der Bewegung des Solenoidkernes (c) durch das am Kern befestigte Querstück (d) abwechselnd der eine oder der andere von ' zwei Kontaktstiften («, 0) betätigt wird, in der Weise, daß in der oberen Lage des Kernes der obere Kontaktstift (0) und in der unteren Lage der untere Kontaktstift in) auf Federspannung gehalten wird und hierdurch Magnet- bzw. Lichtstromkreise gesteuert werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEF60640D 1926-01-06 1926-01-06 Zeitfernschalter Expired DE435679C (de)

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DEF60640D DE435679C (de) 1926-01-06 1926-01-06 Zeitfernschalter

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DEF60640D DE435679C (de) 1926-01-06 1926-01-06 Zeitfernschalter

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DE435679C true DE435679C (de) 1926-10-15

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ID=7109121

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DEF60640D Expired DE435679C (de) 1926-01-06 1926-01-06 Zeitfernschalter

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