DE436329C - Anordnung bei Garbenselbstbindern - Google Patents

Anordnung bei Garbenselbstbindern

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DE436329C
DE436329C DEN23569D DEN0023569D DE436329C DE 436329 C DE436329 C DE 436329C DE N23569 D DEN23569 D DE N23569D DE N0023569 D DEN0023569 D DE N0023569D DE 436329 C DE436329 C DE 436329C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D59/00Equipment for binding harvested produce

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Binders And Loading Units For Sheaves (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf über das Feld fahrende Garbenselbstbinder und bezweckt, während der Arbeit des Garbenselbstbinders das Abwerfen der Garben dann zu verhindern, wenn die Maschine die Kurven der Fahrbahn passiert. Wenn die Garben an den Kurven der Fahrbahn in der gleichen Weise wie im geradlinigen Teil derselben abgeworfen werden, werden die Garben von den
ίο an der Maschine vorgespannten Zugtieren zertreten oder vom Traktor, wenn ein solcher benutzt wird, überfahren, weil die der Maschine vorgespannten Zugtiere während der Drehung der Maschine auf einen Bogen hinausgeleitet werden müssen, dessen Radius größer ist als derjenige, auf dem die Maschine sich dreht.
Damit nun die Maschine in den Kurven zwar weitermäht, aber keine Garben mehr bindet und abwirft, ist zwischen die Pack-, Binde- und Abwerfvorrichtungen für die Getreidegarben und das Triebwerk für diese Teile eine Kupplung eingeschaltet, die während des Fahrens und Mähens der Maschine vom Führersitz aus ausgerückt werden kann.
In der Zeichnung sind Ausführungsformen der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι die in Betracht kommenden Teile eines Selbstbinders, von hinten gesehen,
Abb. 2 und 3 zwei Ausführungsformen für Kupplungen zu den betreffenden Teilen des Selbstbinders und
Abb. 4 die in Betracht kommenden Teile eines Selbstbinders einer anderen Bauart als die in Abb. 1 dargestellte, von hinten gesehen.
I ist ein Laufrad, das mittels eines Kettenzuges 2 eine Welle 3 dreht, welch letztere mit Hilfe von Kegelrädern eine endlose Kette 4 in Bewegung setzt.
Der Elevator der Maschine wird durch die Kette 4 getrieben. Der Elevator führt das gemähte Getreide von dem Mähtisch 7 auf den Bindetisch 8, auf dem die Garbenbildung vor sich geht, und zwar mit Hilfe der Packer, bei denen die Glieder 9 des einen Satzes mittels einer Kurbelwelle 10 bewegt werden, die durch die Kette 4, welche über ein Kettenrad 11 geführt ist, getrieben wird.
Die Welle der Kurbel 10 besteht bei der
in Abb. 2 dargestellten Ausführungsform des Selbstbinders aus zwei Teilen 12 und 13, von denen der Teil 12 mit der Kurbel 10 in fester Verbindung ist. Der Teil 13 besteht aus einer viereckigen Stange, die in einem viereckigen Loch am Ende der Kurbel sitzt und die eine, in einem Lager 14 auf dem Gestell der Maschine drehbare Hülse 15 trägt, auf welcher das Kettenrad 11 befestigt ist. Die Bindevorrichtung wird mit Hilfe des Zahnrades 16 von der Welle 12 aus getrieben.
Wenn die Erfindung bei der beschriebenen Selbstbinderbauart in Anwendung kommen soll, kann es entweder dadurch geschehen, daß man den viereckigen Teil 13 der Welle durchschneidet und, wie dies in der Abb. 2 dargestellt ist, die zwei Teile des genannten Teiles mit Hilfe einer Klauenkupplung 17 verbindet, oder aber dadurch, daß man zwischen dem Kettenrad 11 und seiner Hülse 15 eine Reibkupplung anbringt. Eine solche -Vorrichtung ist in Abb. 3, die in größerem Maßstab als die Abb. 2 ausgeführt ist, dargestellt. Das Kettenrad 11 hat die Form eines Teiles einer Reibkupplung und kann auf der Hülse ι S frei lauf en, wobei die Hülse sich im Lager 14 drehen kann.
Auf der Hülse 15 ist der zweite Teil der Kupplung 18 verschiebbar angebracht und durch einen Keil 19 und eine Nut mit derselben verbunden. Wenn die Reibflächen der zwei Teile der Kupplung miteinander in Berührung gebracht werden, wird die Welle 13 und die Kurbel 10 der umlaufenden Bewegung des Kettenrades 11 folgen. Wenn die Reibflächen voneinander entfernt werden, wird die Bewegung der Welle 13 aufhören, während der Umlauf des Kettenrades 11 keine Unterbrechung erfährt.
Die in den Abb. 2 und 3 dargestellten Kupplungen sind mit Anordnungen solcher Art versehen, daß ein Aus- und Einrücken derselben vom Sitze des Führers aus vorgenommen werden kann.
Bei der in Abb. 4 dargestellten Bauart des Selbstbinders steht das KettenradiI, das die Kurbel 10 der Packer treibt, nicht direkt mit der von dem Rad 1 der Maschine aus getriebenen endlosen Kette in Verbindung, sondern es wird mit Hilfe einer Kette 20 von einer Kettenscheibe 21 aus getrieben, deren Welle wiederum von der Kette 4 getrieben wir-d.
Bei dieser Bauart des Selbstbinders kann
man, ähnlich wie bei der in Abb. 1 dargestellten Ausführungsfarm, eine, der in Abb, 2 oder Abb. 3 dargestellten Kupplungsanordnungen auf der Kettenscheibe 11 oder auf deren Welle anbringen. Man kann aber auch, und zwar mit noch größerem Vorteil, die Kettenscheibe 21 oder deren Welle mit einer der genannten Kupplungen versehen. Die Kettenscheibe 21, welche das Kettenrad 11 treibt, kann auch auf derselben Welle wie das Kegelrad 22 angebracht sein.
Wenn die Maschine keine Garben ablegen soll, löst der Führer die Kupplung aus, wodurch die Pack- und Bindevorrichtung außer Tätigkeit tritt, während das Mähen und der Transport in dem Elevator fortgesetzt wird. Das abgemähte Getreide wird dann auf dem Bindetisch 8 oberhalb der Packvorrichtung aufgespeichert, an welcher Stelle reichlich Platz vorhanden ist. Hier wird das Getreide so lange gelagert, bis die Binde- und Ablegevorrichtung wieder in Tätigkeit gesetzt wird. Die Binde- und Ablegevorrichtung kann also auf kurze Zeit ohne Schaden für die Maschine außer Tätigkeit gesetzt werden.
Wenn das Abwerfen der Garben wieder beginnen soll, wird die Kupplung wieder eingerückt, wodurch die Pack- und Bindevorrichtung wieder in Tätigkeit tritt, so daß die Maschine wieder normal arbeitet.
Die Kupplung 17 kann übrigens auch als Reibkupplung eingerichtet sein, wie auch die Reibkupplung 11, 18 als eine Klauenkupplung eingerichtet sein kann.
Diejenige Ausführungsform der Anordnung, bei der die Kupplung aus einer auf einer durchschnittenen Welle angebrachten Klauenkupplung o. dgl. besteht, eignet sich am besten zum Anbringen bei bereits vorhandenen Maschinen, weil sie nur eine geringe Änderung der Maschine erfordert. Die Ausführungsform der Anordnung, bei der eine Kupplung in einem der Kettenräder verwendet wird, eignet sich dagegen besonders für Neukonstruktionen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Anordnung bei Garbenselbstbindern, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Pack-, Binde- und Garbenabwerfvorrichtungen und denjenigen Teil des Triebwerkes der Maschine, welcher diese Vorrichtung bewegt, eine Kupplung eingeschaltet ist, die vom Sitze des Führers aus aus- und eingerückt werden kann und durch welche diese Vorrichtungen außer oder in Tätigkeit gesetzt werden können, ohne daß die Tätigkeit der Mähvorrichtung und der Getreideelevatoren dadurch beeinflußt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEN23569D 1924-09-09 1924-09-09 Anordnung bei Garbenselbstbindern Expired DE436329C (de)

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