DE436329C - Anordnung bei Garbenselbstbindern - Google Patents
Anordnung bei GarbenselbstbindernInfo
- Publication number
- DE436329C DE436329C DEN23569D DEN0023569D DE436329C DE 436329 C DE436329 C DE 436329C DE N23569 D DEN23569 D DE N23569D DE N0023569 D DEN0023569 D DE N0023569D DE 436329 C DE436329 C DE 436329C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- self
- sheaves
- machine
- arrangement
- clutch
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000012856 packing Methods 0.000 claims description 5
- 239000011230 binding agent Substances 0.000 claims 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 8
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 8
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 8
- 241001465754 Metazoa Species 0.000 description 2
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000000151 deposition Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D59/00—Equipment for binding harvested produce
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Binders And Loading Units For Sheaves (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf über das Feld fahrende Garbenselbstbinder und bezweckt,
während der Arbeit des Garbenselbstbinders das Abwerfen der Garben dann zu verhindern, wenn die Maschine die Kurven
der Fahrbahn passiert. Wenn die Garben an den Kurven der Fahrbahn in der gleichen
Weise wie im geradlinigen Teil derselben abgeworfen werden, werden die Garben von den
ίο an der Maschine vorgespannten Zugtieren zertreten
oder vom Traktor, wenn ein solcher benutzt wird, überfahren, weil die der Maschine
vorgespannten Zugtiere während der Drehung der Maschine auf einen Bogen hinausgeleitet
werden müssen, dessen Radius größer ist als derjenige, auf dem die Maschine sich
dreht.
Damit nun die Maschine in den Kurven zwar weitermäht, aber keine Garben mehr
bindet und abwirft, ist zwischen die Pack-, Binde- und Abwerfvorrichtungen für die Getreidegarben
und das Triebwerk für diese Teile eine Kupplung eingeschaltet, die während des Fahrens und Mähens der Maschine
vom Führersitz aus ausgerückt werden kann.
In der Zeichnung sind Ausführungsformen der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι die in Betracht kommenden Teile eines Selbstbinders, von hinten gesehen,
Abb. 2 und 3 zwei Ausführungsformen für Kupplungen zu den betreffenden Teilen des
Selbstbinders und
Abb. 4 die in Betracht kommenden Teile eines Selbstbinders einer anderen Bauart als
die in Abb. 1 dargestellte, von hinten gesehen.
I ist ein Laufrad, das mittels eines Kettenzuges
2 eine Welle 3 dreht, welch letztere mit Hilfe von Kegelrädern eine endlose Kette 4 in
Bewegung setzt.
Der Elevator der Maschine wird durch die Kette 4 getrieben. Der Elevator führt das
gemähte Getreide von dem Mähtisch 7 auf den Bindetisch 8, auf dem die Garbenbildung
vor sich geht, und zwar mit Hilfe der Packer, bei denen die Glieder 9 des einen Satzes mittels
einer Kurbelwelle 10 bewegt werden, die durch die Kette 4, welche über ein Kettenrad
11 geführt ist, getrieben wird.
Die Welle der Kurbel 10 besteht bei der
in Abb. 2 dargestellten Ausführungsform des Selbstbinders aus zwei Teilen 12 und 13, von
denen der Teil 12 mit der Kurbel 10 in fester Verbindung ist. Der Teil 13 besteht aus
einer viereckigen Stange, die in einem viereckigen Loch am Ende der Kurbel sitzt und
die eine, in einem Lager 14 auf dem Gestell der Maschine drehbare Hülse 15 trägt, auf
welcher das Kettenrad 11 befestigt ist. Die Bindevorrichtung wird mit Hilfe des Zahnrades
16 von der Welle 12 aus getrieben.
Wenn die Erfindung bei der beschriebenen Selbstbinderbauart in Anwendung kommen
soll, kann es entweder dadurch geschehen, daß man den viereckigen Teil 13 der Welle
durchschneidet und, wie dies in der Abb. 2 dargestellt ist, die zwei Teile des genannten
Teiles mit Hilfe einer Klauenkupplung 17 verbindet, oder aber dadurch, daß man zwischen
dem Kettenrad 11 und seiner Hülse 15 eine
Reibkupplung anbringt. Eine solche -Vorrichtung ist in Abb. 3, die in größerem Maßstab
als die Abb. 2 ausgeführt ist, dargestellt. Das Kettenrad 11 hat die Form eines Teiles
einer Reibkupplung und kann auf der Hülse ι S frei lauf en, wobei die Hülse sich im Lager
14 drehen kann.
Auf der Hülse 15 ist der zweite Teil der
Kupplung 18 verschiebbar angebracht und durch einen Keil 19 und eine Nut mit derselben
verbunden. Wenn die Reibflächen der zwei Teile der Kupplung miteinander in Berührung
gebracht werden, wird die Welle 13 und die Kurbel 10 der umlaufenden Bewegung
des Kettenrades 11 folgen. Wenn die Reibflächen voneinander entfernt werden,
wird die Bewegung der Welle 13 aufhören, während der Umlauf des Kettenrades 11 keine
Unterbrechung erfährt.
Die in den Abb. 2 und 3 dargestellten Kupplungen sind mit Anordnungen solcher
Art versehen, daß ein Aus- und Einrücken derselben vom Sitze des Führers aus vorgenommen
werden kann.
Bei der in Abb. 4 dargestellten Bauart des Selbstbinders steht das KettenradiI, das die
Kurbel 10 der Packer treibt, nicht direkt mit der von dem Rad 1 der Maschine aus getriebenen
endlosen Kette in Verbindung, sondern es wird mit Hilfe einer Kette 20 von einer
Kettenscheibe 21 aus getrieben, deren Welle wiederum von der Kette 4 getrieben wir-d.
Bei dieser Bauart des Selbstbinders kann
man, ähnlich wie bei der in Abb. 1 dargestellten Ausführungsfarm, eine, der in Abb, 2 oder
Abb. 3 dargestellten Kupplungsanordnungen auf der Kettenscheibe 11 oder auf deren Welle
anbringen. Man kann aber auch, und zwar mit noch größerem Vorteil, die Kettenscheibe
21 oder deren Welle mit einer der genannten Kupplungen versehen. Die Kettenscheibe 21,
welche das Kettenrad 11 treibt, kann auch auf derselben Welle wie das Kegelrad 22 angebracht
sein.
Wenn die Maschine keine Garben ablegen soll, löst der Führer die Kupplung aus, wodurch
die Pack- und Bindevorrichtung außer Tätigkeit tritt, während das Mähen und der Transport in dem Elevator fortgesetzt wird.
Das abgemähte Getreide wird dann auf dem Bindetisch 8 oberhalb der Packvorrichtung
aufgespeichert, an welcher Stelle reichlich Platz vorhanden ist. Hier wird das Getreide
so lange gelagert, bis die Binde- und Ablegevorrichtung wieder in Tätigkeit gesetzt
wird. Die Binde- und Ablegevorrichtung kann also auf kurze Zeit ohne Schaden für
die Maschine außer Tätigkeit gesetzt werden.
Wenn das Abwerfen der Garben wieder beginnen soll, wird die Kupplung wieder eingerückt,
wodurch die Pack- und Bindevorrichtung wieder in Tätigkeit tritt, so daß die Maschine wieder normal arbeitet.
Die Kupplung 17 kann übrigens auch als Reibkupplung eingerichtet sein, wie auch die
Reibkupplung 11, 18 als eine Klauenkupplung
eingerichtet sein kann.
Diejenige Ausführungsform der Anordnung, bei der die Kupplung aus einer auf
einer durchschnittenen Welle angebrachten Klauenkupplung o. dgl. besteht, eignet sich am
besten zum Anbringen bei bereits vorhandenen Maschinen, weil sie nur eine geringe
Änderung der Maschine erfordert. Die Ausführungsform der Anordnung, bei der eine
Kupplung in einem der Kettenräder verwendet wird, eignet sich dagegen besonders für
Neukonstruktionen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Anordnung bei Garbenselbstbindern, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Pack-, Binde- und Garbenabwerfvorrichtungen und denjenigen Teil des Triebwerkes der Maschine, welcher diese Vorrichtung bewegt, eine Kupplung eingeschaltet ist, die vom Sitze des Führers aus aus- und eingerückt werden kann und durch welche diese Vorrichtungen außer oder in Tätigkeit gesetzt werden können, ohne daß die Tätigkeit der Mähvorrichtung und der Getreideelevatoren dadurch beeinflußt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN23569D DE436329C (de) | 1924-09-09 | 1924-09-09 | Anordnung bei Garbenselbstbindern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN23569D DE436329C (de) | 1924-09-09 | 1924-09-09 | Anordnung bei Garbenselbstbindern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE436329C true DE436329C (de) | 1926-10-29 |
Family
ID=7342660
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN23569D Expired DE436329C (de) | 1924-09-09 | 1924-09-09 | Anordnung bei Garbenselbstbindern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE436329C (de) |
-
1924
- 1924-09-09 DE DEN23569D patent/DE436329C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2461748A1 (de) | Maehvorrichtung | |
| DE905930C (de) | Schlepper, insbesondere Ackerschlepper | |
| DE606918C (de) | Als Schlepper verwendbares leichtes landwirtschaftliches Motorgeraet | |
| DE767038C (de) | Trommelheumaschine mit Schlepperantrieb | |
| DE2935274A1 (de) | Selbstfahrende maschine mit arbeitsgeraeten, insbesondere landmaschine. | |
| DE596481C (de) | Motormaeher | |
| DE1257469B (de) | Dungstreuer mit Zinken aufweisenden Streuwalzen | |
| DE430343C (de) | Getreideablegevorrichtung fuer Maehmaschinen | |
| DE635652C (de) | Bindemaeher, dessen das Maehen bewirkende Teile von den Laufraedern und dessen uebrige Arbeitsteile durch einen Motor angetrieben werden | |
| DE203972C (de) | ||
| DE902097C (de) | Zweiachsige Ackerzugmaschine | |
| AT111881B (de) | Mähmaschine. | |
| DE183771C (de) | ||
| DE561665C (de) | Kettenantrieb fuer Stabheber und aehnliche Arbeitsmittel von Erntemaschinen | |
| DE375434C (de) | Kraftuebertragungsvorrichtung fuer Naehmaschinen u. dgl. | |
| DE596853C (de) | Auf einem Fahrgestell angeordnete Motorwinde zum Ziehen von Ackerbaugeraeten | |
| DE959416C (de) | Bodenfraese | |
| DE572676C (de) | Ein- und Ausrueckvorrichtung fuer den Schneidwerkantrieb von Maehmaschinen | |
| AT149800B (de) | Antriebsvorrichtung, insbesondere für Zugwagen. | |
| DE433975C (de) | Pfluglokomotive | |
| AT253835B (de) | Traktormäher | |
| CH105413A (de) | Mähmaschine mit Einrichtung zum Ausbreiten einer Mahde. | |
| DE1955787A1 (de) | Motormaeher | |
| DE1024811B (de) | Hydrostatisches Getriebe fuer Schlepper oder Geraetetraeger | |
| DE239238C (de) |