DE4363C - Geschwindigkeitsmesser für Fuhrwerke - Google Patents

Geschwindigkeitsmesser für Fuhrwerke

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DE4363C
DE4363C DE18784363D DE4363DD DE4363C DE 4363 C DE4363 C DE 4363C DE 18784363 D DE18784363 D DE 18784363D DE 4363D D DE4363D D DE 4363DD DE 4363 C DE4363 C DE 4363C
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speedometer
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Expired
Application number
DE18784363D
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English (en)
Original Assignee
J. MAREY in Paris
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P1/00Details of instruments
    • G01P1/12Recording devices
    • G01P1/122Speed recorders

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Distances Traversed On The Ground (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
Klasse 42.
JULES MAREY in PARIS. Geschwindigkeitsmesser für Fuhrwerke.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Mai 1878 ab.
Der Apparat besteht aus einem kupfernen Cylinder A, welcher um eine horizontale Axe drehbar ist; derselbe wird durch ein Uhrwerk, welches in seinem Innern eingeschlossen ist, getrieben. Die vier Füfse B sind durch zwei Querstücke C verbunden, deren linkes in Fig. 1 dargestellt ist; das Uhrwerk befindet sich am anderen Ende des Cylinders. Zum Aufziehen dient ein aus dem letzteren vorstehender Knopf. Dieser Cylinder ist mit dem Uhrwerk durch ein Rad verbunden, welches im Innern in der Nähe der Längsmitte befestigt ist und durch welches die Mittelaxe des Uhrwerkes geht. Der Cylinder kann so um seinen Motor rotiren und ihn gleichzeitig schützen. Diese Einrichtungen nehmen das Innere des rechten Theiles der Fig. 2 ein.
In dem linken Theil der Trommel A befindet sich eine hohle Trommel D, welche mit einer Membran von Leder, Metall oder Kautschuk überzogen ist; diese Trommel ist mit einer kleinen Röhre E versehen, welche mit dem hohlen Raum der Trommel communicirt.
In der Mitte der Membran befindet sich eine kleine Stange F, welche auf einen Hebel G wirkt, der um eine Axe H drehbar und mit einer Stange 1 verbunden ist; diese ist mit einem Sperrhaken versehen, welcher bei jeder Schwellung der Membran um einen Zahn des Rades J vorrückt. Das Rad_/ treibt die Schraubenspindel K, Fig. 2, welche in einer unten offenen kupfernen Röhre N eingeschlossen ist; auf dieser Röhre bewegt sich ein Schieber L, welcher durch den federnden Knopf in das Gewinde eingreift. Diese Vorrichtung gestattet, den Schieber aus- und einzurücken.
Auf dem Schieber sitzt eine leichte Feder R, deren Ende mit einer Schreibfeder P für schwarze oder farbige Dinte versehen ist.
Will man sich des Apparates bedienen, um den Weg eines Eisenbahnzuges mit den verschiedenen Geschwindigkeiten und Haltezeiten zu verzeichnen, so bringt man an einem der nicht gekuppelten Räder der Maschine oder eines Waggons einen kleinen Daumen an, welcher bei jeder Umdrehung des Rades gegen das Ende eines Hebels drückt, der den Druck auf eine Membran überträgt, welche der bei D, Fig. i, dargestellten ähnlich ist.
Diese Trommel ist mit einer Röhre von Kautschuk oder Metall versehen, welche sie mit der Trommel D in Verbindung setzt. So wird durch den Luftdruck der Schieber vorgerückt und zwar im Verhältnifs der Umdrehungen des Rades.
Der Cylinder A ist mit Papier überzogen, welches mit einem Netzwerk versehen ist, dessen Ordinaten Kilometer und dessen Abscissen Stundentheile desselben darstellen. Am Bestimmungsorte nimmt man das Blatt ab und findet auf demselben ein der Fahrt entsprechendes Diagramm.
Dieser Apparat kann an Wagen aller Art angebracht werden; auch kann der Apparat als Pedometer benutzt werden, indem er durch die Biegung des Schenkels bewegt wird.
Fig. 3, 4 und s stellt eine Modification des Apparates dar.
Bei der jedesmaligen Anschwellung der Membran E, hebt sich der Hebel R und wirkt mit seinem oberen Ende auf ein Sperrrad S, ähnlich wie früher bei dem Rade J. Dieses Sperrrad ist auf einer horizontalen Welle T befestigt, und ein kleines Getriebe U greift in das Kronrad V, welches auf der Schraubenspindel J sitzt, deren Drehung den Schieber K bewegt. Diese Modification hat den Zweck, den Gang des Schiebers zu verlangsamen. Wenn der Schieber K am oberen Ende der Schraubenspindel angelangt ist, kann er ausgerückt und an den Ausgangspunkt zurückgebracht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der nach obiger Beschreibung und beiliegender Zeichnung construirte Geschwindigkeitsmesser für Fuhrwerke.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE18784363D 1878-05-23 1878-05-23 Geschwindigkeitsmesser für Fuhrwerke Expired DE4363C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE4363T 1878-05-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE4363C true DE4363C (de) 1879-03-24

Family

ID=34624590

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DE18784363D Expired DE4363C (de) 1878-05-23 1878-05-23 Geschwindigkeitsmesser für Fuhrwerke

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DE (1) DE4363C (de)

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