DE437066C - Nachgiebige Kupplung fuer Foerderwagen - Google Patents

Nachgiebige Kupplung fuer Foerderwagen

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DE437066C
DE437066C DEW68881D DEW0068881D DE437066C DE 437066 C DE437066 C DE 437066C DE W68881 D DEW68881 D DE W68881D DE W0068881 D DEW0068881 D DE W0068881D DE 437066 C DE437066 C DE 437066C
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Germany
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coupling
flexible coupling
hook
double
hooks
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)

Description

Die bis jetzt bekannten Kupplungen für Förderwagen, sind einfach wirkend, d.h. sie sind so konstruiert, daß die Zugkraft nur durch eine Verbindung aufgenommen wird. Sie haben dadurch den Nachteil, daß beim Lösen oder Reißen dieser einen Verbindung die Entkupplung der Förderwagen eintritt. Auch lösen sich diese Kupplungen beim Anrucken oder Aufeinanderprallen der Wagen und bei einem nur ganz geringen Höhenunterschied der Schienenbahn.
Diese Übelstände sind durch die Doppelkupplung nach der Erfindung behoben, die eine doppelseitige und doppelt wirkende, aber trotzdem nachgiebige Kupplung betrifft. Sie besteht aus zwei unter sich vollkommen gleichen Kuppelgliedern, die durch Schäkel oder Ring mit den "Wagenenden verbunden sind. Sie greifen gleichzeitig wechselseitig ineinander ein und bewirken so eine doppelte Verbindung.
Trotz der doppelten Verbindung wäre eine solche Doppelkupplung praktisch unbrauchbar, wenn die Aufhänge- und die Kupplungsstellen
alle in einer Geraden liegend ein starres System bilden würden. Eine brauchbare Doppelkupplung muß nachgiebig sein, da sie sonst durch Stöße unbrauchbar gemacht würde. Auch wird durch die Nachgiebigkeit der Kupplung ein selbsttätiges Lösen beim Anrucken oder Aufeinanderprallen der Wagen und durch Höhenunterschiede der Schienenbahn verhindert. Trotzdem kann das Kuppeln
ίο und Entkuppeln durch einen einfachen Handgriff geschehen. '
In den Abbildungen sind zwei Ausführungsbeispiele der Kupplung dargestellt.
Abb. ι zeigt eine Kupplung aus zweiflachen hakenförmigen, unter sich gleichen Gliedern A und B mit seitlich angebrachten Ösen b zur Aufnahme der Haken a. Die Verkupplung bzw. Entkupplung der beiden Glieder wird dadurch bewirkt, daß man die Hakenspitze a des Gliedes A in die Öse b des Gliedes B und gleichzeitig die Hakenspitze a des Gliedes B in die Öse b des Gliedes A ein- bzw. aushängt. Die Durchbohrungen c dienen zur Aufnahme der Schäkel.
Nach Abb. 2 besteht die Kupplung aus zwei flachen hakenförmigen, unter sich gleichen Gliedern A und B mit Haken α und seitlich angebrachten Nippeln b. Die Verkupplung bzw. Entkupplung geschieht dadurch, daß man den Haken α des Gliedes A um den Nippel b des Gliedes B und gleichzeitig den Haken α des Gliedes B um den Nippel b des Gliedes A ein* bzw. aushakt. Die Durchbohrungen c dienen zur Aufnahme der Schäkel.
Um zu verhindern, daß der Haken an irgendeinem in der Bahn liegenden Hindernis angreift und dadurch Störungen hervorruft, kann der Haken, bei der Kupplung nach ■ Abb. 2 auch ganz geschlossen ausgebildet werden, d.h. die Hakenöffnung fällt weg, und die Nippel müssen dann in den Schlitz eingeführt werden.
Bei allen Ausführungsformen stehen die Haken und Ösen bzw. Haken und Nippel in einem solchen kinematischen Verhältnis zueinander, daß die beiden Kupplungspunkte praktisch eine gerade Linie in senkrechter und die beiden Aufhängepunkte der Kupplung eine gerade Linie in wagerechter Richtung beschreiben können, d.h. also, daß die Kuppelglieder, trotz doppelter Verkupplung beim Zusammenstoßen der Wagen nach unten durchfallen, beim Anziehen der Wagen dagegen sich sofort wagerecht stellen können, ohne sich zu lösen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Nachgiebige Kupplung für Förderwagen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden unter sich vollkommen gleichen Kuppelglieder wechselseitig und somit doppelkuppelnd ineinander eingreifen, indem entweder die Haken («) der Kuppelglieder in 6g die an den Kuppelgliedern seitlich angebrachten Ösen (b) eingreifen oder die Haken um die an den Gliedern seitlich angebrachten Nippel, Wulste oder Bolzen (b) gehakt werden.
    L-LJ.
    ,' I
DEW68881D 1925-03-24 1925-03-24 Nachgiebige Kupplung fuer Foerderwagen Expired DE437066C (de)

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