DE438043C - Anordnung zur Erzielung einer annaehernd von der Belastung unabhaengigen Drehzahleinstellung bei elektrischen Motoren mit Ankerstromregelung - Google Patents

Anordnung zur Erzielung einer annaehernd von der Belastung unabhaengigen Drehzahleinstellung bei elektrischen Motoren mit Ankerstromregelung

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DE438043C
DE438043C DEB111783D DEB0111783D DE438043C DE 438043 C DE438043 C DE 438043C DE B111783 D DEB111783 D DE B111783D DE B0111783 D DEB0111783 D DE B0111783D DE 438043 C DE438043 C DE 438043C
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Alexander Nullau
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Bergmann Elektricitaets Werke AG
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P7/00Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
    • H02P7/06Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
    • H02P7/18Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power
    • H02P7/24Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices
    • H02P7/28Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices using semiconductor devices
    • H02P7/285Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices using semiconductor devices controlling armature supply only
    • H02P7/288Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices using semiconductor devices controlling armature supply only using variable impedance

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)

Description

  • Anordnung zur Erzielung einer- annähernd von der Belastung unabhängigen Drehzahleinstellung bei elektrischen Motoren mit Ankerstromregelung. . Bei Motoren, die mit Ankerstromregelung betrieben werden, 'ist bekanntlich die Drehzahl nicht ohne -weiteres durch die Einstellung des Regelapparates gegeben, sondern hängt -für eine bestimmte Einstel:ung jeweils noch von der Belastung ab. Für viele Antriebe ist es aber unbedingt erforderlich, daß der Motor auch bei veränderlicher Belastung -annähernd stets die gleiche Drehzahl aufweist. In=sbesondere kommt dies beispielsweise für den Antrieb von Rotationsdruckpressen in Betracht. -- Um bei solchen -Motoren eine praktisch von der Belastung unabhängige Drelizahleinsthllung zu erzielen, kann man die Anordnung so treffen, daß eine se:bsttätige Beeinflussung der Drehzahl erfolgt,- sobald und solange die zwischen zwei Punkten des Hauptstromkreises tatsächlich. auftretenden Werte der elektrischen Größen, also Spannung oder Strom, von den Werten abweichen, die zwischen diesen Punkten bei der eingestellten Drehzahl für eine bestimmte Belastung sich ergeben müßten. -Die Vergleichswerte werden dabei zweckmäßig in einem Hilfsstromkreise eingesteht und unmittelbar mit den tatsächlich auftretenden Werten- verglichen, wobei dann-das Auftreten einer Differenz dazu dienen kann, eine Regelvorrichtung in Tätigkeit zu setzen, bis die Übereinstimmung derWerte herbeigeführt- ist. So - läßt sich--die - selbsttätige Regelung beispelswcise durch ein Relais herbeiführen, auf das der in einem parallel zum Motoranker liegenden Stromkreise auftretende Strom einerseits und der in dem Hilfsstromkreise e_ngestellte Strom andererseits- in- Differentialschaltung- wirken..
  • Für- die selbsttätige Regelung. wurde .nun bisher eine besondere zusätzliche ..Rege'#vorrichtung benutzt, die neben dem eigentlichen von Hand einzustellenden Regler vorhanden war. Mittels des letzteren wurde dann die gewünschte Drehzahl eingestellt, und die zusätzliche Rege:vorrichtung bewirkte nur den Ausgleich der durch verschiedene Belastung bedingten Drehzahlunterschiede. Demgegenüber soll gemäß der Erfindung die Anordnung so getroffen werden, daß der Motorregler selbst zugleich die selbsttätige Regelungsvorrichtung bildet. Die Einstellung der gewünschten Motordrehzahl kann dabei einfach durch Einstellen des Sfromes im Hilfsstromkreise erfolgen, während der Motorregler sich jeweils von se:bst so einstellt, wie dies für die Erzielung der durch den Hilfsstromkreis ein gestellten 'Motordrehzahl erforderlich ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar ist dabei angenommen, daß neben der Hauptstromregelung, wie dies vielfach üblich ist, auch noch eine Feldregelung stattfinden soll.
  • a ist danach der Anker des zu regelnden Motors und b der im Ankerstromkreis liegende Regelwiderstand, dessen Einstellung durch Verschiebung eines Kontaktes c erfolgt. Parallel zu dem Motoranker a liegt ein Stromkreis, der ,über eine Spule 1, einen Widzrstand m und einen Pegelkontakt o verläuft. Der Widerstand in mit dem Kontakt o ist in dem Motorregler untergebracht, und die Kontakte c, o sind miteinander gekuppelt. Über den Kontakt o ist die Feldwick:ung p an die Netzspannung gelegt, an der im übrigen noch ein den Widerstand d und eine Spule h enthaltender Hilfsstromkreis liegt. Die Spulen h,1 wirken in Differentialschaltung auf das Kontaktinstrument n, das den Stromkreis für den Verstellmotor v des l@otorreglers steuert. ' Zur Einstellung der Drehzahl des Ankers a wird der Widerstand d durch Verschieben des Kontaktes e auf den entsprechenden Wert eingestellt. Solange der Motor die eingestellte Drehzahl nicht hat, wird dann durch das Instrument n der Verstelhnotor des Motorreglers eingeschaltet und der letztere in dem Sinne verstellt, daß der die Spule 1 durchfließende Strom die Wirkung der Spule k auf das Instrument n ausgleicht, also das Instrument in seine Nullstellung zurückgeht. Der Widerstand in ermöglicht es dabei, im Anschluß an die Hauptstromregelung auch noch eine Einstel:ung der Drehzart durch Fcldregelung vorzunehmen. Wird !. imlich, nachdem der Widerstand b voI=komm< <i abgeschaltet ist, der Kontakt e im Sinne c:ner Verkleinerung des Widerstandes d weiterbewegt, so ergibt dies ein überwiegen der Spule h und damit ein erneutes Intätigkeittreten der Verstellvorrichtung, bis auch der der Spule l vorgez;chaltete Widerstand nt entsprechend varkleinert und damit das gestörte Gleichgewicht an dem Kontaktinstrument n hergestellt ist. Indem die Schaltung gemäß der Zeichnung getroffen wird, bildet der Widerstand nz im übrigen zugleich den Regelwiderstand zur Einz;tellung des Feldstromes.
  • Natürlich läßt sich die neue Anordnung in sinngemäßer Anpassung auch für Wechselstrom- und Drehstrommotoren zur Anwendung bringen. Dabei ist man auch nicht auf das Vorhandensein eines Regelwiderstandes im Ankerstromkreise beschränkt. Die Aalordnung kann vielmehr auch dann Verwendung linden, wenn die Ankerkreisregelung wie 6-i Wechselstromkollektormotoren durch Bürstenverstellung bewerkstelligt wird. An Stelle der Verstellung des Haiptstromxegclwiderstandes tritt dann einfach eine Verstellung des Bürstenapparates.

Claims (3)

  1. PATt;rT,c-Awsvaücut;: Anordnung zur Erzielung einer an= nähernd von der Belastung unabhängigen Drehzahleinsteaung bei eljktrisclten Moto- ren mit Ankerstromregelung, wobei der zwischen zwei Punkten des Hauptstromkreises tatsächlich auftretende Wert elektrischer Größen (Strom, Spannung) mit dem aus einem Hilfsstromkreise zu entnehmenden Sollwerte varglichen und bei einer Abweichung selbAtätig eine Regelvorrichtung verstellt wird, dadurch . gekennzeichnet, daß der Mötorregler se;bst als selbsttätige Regelungsvorrichtung benutzt wird, wobei dann die jeweilige Drchzalileinstcllung einfach durch Linstellen der elektrischen Größen. im Hilfsstromkreise erfolgen kann.-a.
  2. Anordnung nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß in einem parallel zum Motoranker (a) verlegten Stromkreis, dessen Strom mit dem im Hilfsstromkreise eingestellten Strom verglichen wird, ein Widerstand (m) liegt, der durch die bei gestörtem Gleichgewicht in Tätigkeit tretende Verstcl:vorrichtung selbsttätig im Sinne einer Wicderherstel:ung des Gleichgewichtszustandes verstellt wird.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der- in dem Parallelstromkreis liegende Widerstand (m) zugleich als Regelwiderstand für den Feldstromkreis benutzt ,wird. -
DEB111783D 1923-11-10 1923-11-10 Anordnung zur Erzielung einer annaehernd von der Belastung unabhaengigen Drehzahleinstellung bei elektrischen Motoren mit Ankerstromregelung Expired DE438043C (de)

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