DE438427C - Drahtschraubenwickelmaschine mit senkrechtem Wickelkopf - Google Patents

Drahtschraubenwickelmaschine mit senkrechtem Wickelkopf

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DE438427C
DE438427C DEN23156D DEN0023156D DE438427C DE 438427 C DE438427 C DE 438427C DE N23156 D DEN23156 D DE N23156D DE N0023156 D DEN0023156 D DE N0023156D DE 438427 C DE438427 C DE 438427C
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winding
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head
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DEN23156D
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Koninklijke Philips NV
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Philips Gloeilampenfabrieken NV
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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01K—ELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K3/00—Apparatus or processes adapted to the manufacture, installing, removal, or maintenance of incandescent lamps or parts thereof
    • H01K3/02—Manufacture of incandescent bodies
    • H01K3/04—Machines therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Winding Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Drahtschraubenwickelmaschine mit senkrechtem Wickelkopf. Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Wickeln von Drähten in Schraubenform auf einen Dorn und insbesondere zum Wickeln verhältnismäßig dünner Drähte in Form enger Schrauben, Die :Maschine eignet sich besonders zur Herstellung von 'Schraubendrähten für elektrische Glühlampen.
  • Alls Dorn benutzt man gewöhnlich einen Draht, beispielsweise aus Stähl, der von einer Vorratsspule abgewickelt wird, um nach dem Wickeln der Schraube wieder auf eine zweite Vorratsspule aufgewickelt zu werden. Dieser Draht wird im nachfolgenden mit »D,orndraht« bezeichnet; der Draht, der auf diesen Dorndraht schraubenlinienförmig gewickelt wird, wird »Wickeldraht« genannt.
  • Die Erfindung bezieht sieh im besonderen auf eine Schraubendrahtwickelmaschine, bei welcher die Achsen der Wickelköpfe senkrecht angeordnet sind, und besteht darin, daß jeder der Wickelköpfe, welche in achsialer Richtung gehoben und gesenkt werden können, mit einer Kegelfläche versehen- ist, mit der er auf einem drehbaren Kegel ruht, der mit gleichförmiger Geschwindigkeit angetrieben werden kann.
  • Sehr bequem ist es, z. B. falls der Wickeldraht oder der Dorndraht gerissen ist, wenn man jeden Wickelkopf für sich stillsetzen kann, und. dies ist bei drehbaren auf senkrechten Achsen sitzenden Wickelköpfen in einfacher Weise zu erreichen.
  • Gemäß der Erfindung ist daher weiter der drehbare Wickelkopf mit einer zweiten Kegelfläche versehen, während .eine mit einer entsprechend gestalteten Kegelfläche versehene drehbare Scheibe vorgesehen ist, die durch Auf- und Abschrauben um einen solchen Abstand bewegt werden kann, daß der Wickelkopf beim Hochschrauben von dem drehbaren Kegel abgehoben wird.
  • Man kann bei der Maschine nach der Erfindung sowohl den Dorndraht wie die Wickelköpfe dauernd umlaufen lassen, so daß man eine fortlaufende Drahtschraube erhält. Wünscht man jedoch durch gerade Zwischentücke verbundene Schrauben von bestimmter Länge herzustellen, so kann man diese dadurch erhalten, daß man entweder die Wickelköpfe absatzweise stillsetzt oder aber den Dorndraht absatzweise mit erhöhter Geschwindigkeit vorwärts bewegt.
  • Durch absatzweisen Wechsel der Umlaufgeschwindigkeit der Wickelköpfe oder der Vorschubgeschwindigkeit des Dorndrahtes kann man auch Schrauben mit veränderlicher Steigung herstellen.
  • Der Rahmen der Maschine, an dem dic Welle für die drehbaren Zylinderflächen und die übrigen Vorrichtungen zum Vorbewegen des Dorndrahtes sowie die Vorrichtungen, zum Aufwickeln des Wickeldrahtes befestigt sind, kann ganz frei. von der Antriebsvorrichtung aufgestellt sein, während letztere nur mittels Riemenvorgelege mit den anzutreibenden Teilen der Maschine verbunden ist.
  • Um Zittern und Unregelmäßigkeiten in dem .antrieb rasch laufender Wickelköpfe vorzubeugen, werden ferner zweckmäßig letztere unmittelbar mittels Riemenvorgelege angetrieben, und schließlich kann die ganze Bewegungsübertragung mittels eines fortlaufenden Riemens geschehen.
  • Die Zeichnun& .stellt eine Ausführungsform einer Maschine nach der Erfindung z. B. mit sechs (nichtsichtbar) drehbaren Wickelköpfen dar. Bei dieser Ausführungsform werden sowohl der Dorndraht wie die Wickelköpfe dauernd angetrieben.
  • Abb. i ist ein senkrechter Schnitt durch den oberen Teil der Maschine.
  • Abb. a ist ein senkrechter Schnitt durch die drehbaren; Wickelköpfe.
  • Abb.3 ist eine Aufsicht auf einen solche. Wickelkopf.
  • Die Wirkungsweise der Maschine ist aus der Abb. i am besten ersichtlich. Der U;orndralit ist auf eine etwas abgebremste Vorratsspule y gewickelt, die in einem auf dem Hauptrahmen i der Maschine aufgesetzten Bock 8 gelagert ist. Von der Spule 7 läuft der Domdraht g durch eine federnde Klemme io zu der dauernd umlaufenden Walze i i. Meßwalze genannt.
  • Die beiden Schenkel der federnden Klemme io sind mit Filz oder ähnlichem weichen, Stoff überzogen und dienen zum Reinigen des Dorndrahtes; letzterer läuft um die Walze i i .herum und von dort nach unten durch das Gestell i und die an ihm befestigte Platte 2 der Maschine zu der drehbar am Ende des Bockes 13 befestigten Führungsrolle i z.
  • Von der Führungsrolle 12 läuft der Dorndraht durch den drehbaren Wickelkopf 14 und durch die gegebenenfalls mit einem durchbohrten Diamanten versehene Führungsbüchse 15 über die in den Lagerböcken 18 und 19 gelagerten Führungsrollen 16 und 17 zurück nach der Walze i i. Auf dem Wickelkopf 14 sitzt die mit dem Wickeldraht versehene Vorratsspule 2z, und von dieser läuft der Wickeldraht über die Führungsrolle z3 und die Endfläche der Führungsbüchse 15 zu dem Dorndraht g. Da der Dorndraht sich mit gleichförmiger Geschwindigkeit vorbewegt und der Wickelkopf umläuft, wird der Wickeldraht an dieser Stelle schraubenlinienförmig auf den Dorndraht g gewickelt.
  • Die Führungsbüchse 15 kann gewünschtenfalls mittels irgendeiner geeigneten Vorrichtung erhitzt werden, wodurch auch der Wickeldraht, der die Endfläche der Führungsbüchse 15 entlang läuft, eine hohe Temperatur ierhält; dies kann in einigen Fällen erwünscht sein, um zu verhüten, daß der Wickeldraht beim Bewickeln reißt. Ferner kann Ider Wickeldraht auch dadurch erhitzt werden, daß man einen elektrischen Strom lÜndurchführt.
  • Der Dorndraht mit dem auf ihn gewickelten Draht läuft von der Meßwalze i i durch eine Aussparung in dem Finger 24 zu der Vorratsspule 2o, die drehbar auf der in dem Bock 8 gelagerten Welle 2 i angebracht ist. Die Spule 2o wird mittels einer Reibungskupplung mit der. gewünschten Geschwindigkeit angetrieben. Es ist aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich, daß der Dorndraht vor und nach dem Aufwickeln des Wickeldrahtes über dieselbe Meßwalze i i läuft; hierdurch wird, wie schon erwähnt, eine sehr regelmäßige Vorbewegung des Dorndrahtes erzielt und gleichzeitig ein Reißen oder zu starkes Strecken dieses Drahtes verhütet.
  • Es ist zu berücksichtigen, daß der bewickelte Dorndraht beim Laufen über die Walze i i eine etwas größere Geschwindigkeit als der unbewickelte erhält, weil der bewickelte Draht infolge der Anwesenheit des Wickeldrahtes zwischen dem Dorndraht und der Walze sich mit etwas größerem Halbmesser um die Mittellinie der Walze dreht. Es hat sich ergeben, daß dies in der Praxis keine Schwierigkeiten bereitet, wenn man dafür sorgt, daß die Spannung in dem Draht 9 zwischen der Spule 7 und der Meßwalze i i gering ist; die etwas größere Geschwindigkeit. die der bewickelte Draht auf der Meßwalze i i erhält, ist gerade vorteilhaft, da sie den Teil des Dorndrahtes zwischen den Punkten, in denen der Draht von der Meßwalze ab- und auf diese wieder aufläuft, auf der gewünschten Spannung hält.
  • Die Bauart der drehbaren Wickelköpfe, die durch Zusammenwirken finit der Führungsbüchse 15 den Wickeldraht schraubenlinienförmig auf den D orndraht wickeln, ist folgende Mittels einer Stellschraube i o i (Abb. i) sind Büchsen i oo in der Platte 2 der Maschine befestigt. Innerhalb dieser Büchse! ist eine Welle i o4 auf Kugellagern i o2 und 103 (Abb.2) gelagert. Am unteren Ende dieser Welle ist eine Riemenscheibe io5 befestigt, die einen Flansch io6 trägt, um das Ablaufen des Riemens q.7 zu verhüten. Ein Kegel 107 ist am oberen Ende der mit einer mittleren Bohrung io4' versehenen Welle 104 befestigt; wird nun diese Welle in schnelle Umdrehung versetzt, so wird der Wickelkopf 14, der vermöge seiner .eigenen Schwere mit der konischen Schleiffläche io8 auf dem Kegel 107 ruht, mitgenommen.
  • Es ist ferner eine Vorrichtung vorgesehen; mittels deren jeder Wickelkopf für sich stillgesetzt werden kann.
  • Zu diesem Zwecke ist :ein Kegel i io irn oberen Ende der Büchse ioo drehbar. Die-' ser Kegel kann mittels eines Fingers i i i teilweise in Drehung versetzt werden, und dabei gleiten die an dem Kegel befestigten Bolzen i 12 in Nuten 113 der Büchse Zoo. Diese Nuten sind nicht wagerecht, so daß beim Drehen der Finger i i i nach :einer Seite hin der Kegel nach oben geht; dabei kommen. die konischen Schleifflächen iog aneinander zu liegen, so daß der Wickelkopf 1 4. angehoben wird und nicht mehr mit dem Kegel. 107 in Berührung ist. Vermöge der Reibung zwischen den Flächen i o9 wird der Nickelkopf bald stillgesetzt. Auf der oberen Fläche i 14. befinden sich Böcke i 16, i i9, 121 und 123 (Abb.2 und 3). Die Vorratsspule 22 (Abb. 3) für den Wickeldraht ist drehbar zwischen den Böcken i 16 und i i c1 angeordnet. Zu diesem Zwecke ist die Spule mit einer Zentrumsspitze i 15 versehen, die drehbar in einem in dem Bock i 16 angebrachten Blocke sitzt. Eine Zentrumsspitze 117 greift in die Welle der Spule 22. Diese Zentrumsspitze ist am Ende einer in dem Bock i 19 hin und her beweglichen Achse i 18 angebracht. Die Zentrumsspitze 117 wird von einer am Bock 12i befestigten Feder 12o, deren Spannung mittels einer Stellschraube i22 nachstellbar ist, in die Welle der Spule gedrückt. Vermöge der Reibung der Zentrumsspitzen wird die Spule abgebremst, wodurch verhütet wird, daß ider Wickeldraht durchhängt. Ein Mikroskop 125 (Abb. i) ist auf der Prismaführung 126 verschiebbar angeordnet; mit ihm kann man den bewickelten Dorndraht bei jedem Wickelkopf prüfen.

Claims (1)

  1. Pa TENrqNSrizftct11:: i. Drahtsc'hraubenwickelniaschine mit -,enkrechtem Wickelkopf, dadurch gekennzeichnet, daß der Wickelkopf (1¢), der in achsialer Richtung heb- und senkbar ist, mit einer Kegel-iläche (io8) auf einem drehbaren Kegel (1o7) ruht, der mit gleichförmiger Geschwindigkeit umläuft. Drahtschraubenwickelmaschine ,nach .Xnspruch 1, dadurch ,gekennzeichnet, daß der drehbare Wickelkopf mit einer zweiten Kegelfläche (i o9) versehen ist, während eine mit einer entsprechenden Kegelfläche versehene drehbare Scheibe (i i o ) vorgesehen ist, die um einen solchen Abstand auf und ab geschraubt werden kann, daß der Wickelkopf beim Hochschrauben sich von dein umlaufenden Kegel (1o7) abhebt.
DEN23156D 1924-01-29 1924-05-07 Drahtschraubenwickelmaschine mit senkrechtem Wickelkopf Expired DE438427C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL438427X 1924-01-29

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DE438427C true DE438427C (de) 1926-12-17

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DEN23156D Expired DE438427C (de) 1924-01-29 1924-05-07 Drahtschraubenwickelmaschine mit senkrechtem Wickelkopf

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