DE438428C - Heizwand mit wagerechtem Ableitungskanal fuer liegende Koksoefen - Google Patents

Heizwand mit wagerechtem Ableitungskanal fuer liegende Koksoefen

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DE438428C
DE438428C DEH102684D DEH0102684D DE438428C DE 438428 C DE438428 C DE 438428C DE H102684 D DEH102684 D DE H102684D DE H0102684 D DEH0102684 D DE H0102684D DE 438428 C DE438428 C DE 438428C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B5/00Coke ovens with horizontal chambers
    • C10B5/02Coke ovens with horizontal chambers with vertical heating flues

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

  • Heizwand mit wagerechtem Ableitungskanal für liegende Koksöfen. Bei den liegenden Koksöfen, in welchen die Verbrennungsgase durch einen wagerechten, über den Heizzügen liegenden Kanal geleitet werden, ergeben sich Schwierigkeiten, wenn man zu Öfen mit hohen Kammern und kurzer Garungszeit übergeht, weil bei diesen verhältnismäßig große Gasmengen in der Zeiteinheit verbrannt und demgemäß große Verbrennungasm.engen abgeleitet werden müssen. Der wagerechte, über den Heizzügen liegende Kanal muß dann einen großen Querschnitt erhalten, und es ist bei der bisherigen Bauart nicht möglich, den .erforderlichen Querschnitt zu schaffen, ohne die Festigkeit der Heizwand herabzusetzen und die Wärmeübertragixng auf den oberen Teil der Kokskammern zu verschlechtern.
  • Nach der Erfindung wird der wagerechte Ableitungskanal durch ein Kreuz versteift, das aus zusammenstoßenden Bindersteinen und übereinander angeordneten, an beiden Enden etwa U-förmig ausgebildeten Stützsteinen besteht, welche mit jedem Ende in zwei zusammenstoßende Bindersteine eingreifen und diese zusammenhalten. In der angegebenen Weise kann man auch aus kalkgebundenen Silikasteinen in den Heizwänden einen wagerechten Kanal von großem Querschnitt erzeugen, ohne daß die Widerstandsfähigkeit der Wand leidet oder die Läufersteine im oberen Teil der Heizwand eine besondere Stärke erhalten müssen, welche die Wärmeübertragung vermindert. Die senkrechten Stützsteine sind zweckmäßig durchbrochen oder mit öffnungen versehen, um innerhalb der Kanäle den Strömungsausgleich zu erleichtern.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der neuen Heizwand dargestellt. Es zeigen Abb. i die bisher übliche Heizwandkonstruktion, Abb, a einen senkrechten Querschnitt durch die der Erfindung entsprechende Heizwand, Abb.3 einen dazugehörigen Längsschnitt, Abb.4 einen wagerechten Schnitt.
  • Der wagerechte Ableitungskanal a wurde bisher durch Steine b abgedeckt, deren Länge der Stärke der Heizwand entsprit:ht. Diese Ausführungsweise war möglich, solange mit tongebundenen Steinen gearbeitet wurde und die Kanäle,a verhältnismäßig kleinen Querschnitt hatten. Dabei wurden die oberen Läufersteine c wesentlich stärker ausgeführt als die unteren Läufersteine d, und es ergab. sich daraus der Übelstand, daß der obere Teil des Kokskuchens oft nicht gar war, weil die Wärmeübertragung durch die dicken Steine c naturgemäß erheblich schlechter war als durch die unteren, dünnen Steine d.
  • Nach der Erfindung kann .die Heizwand in ganzer Höhe aus verhältnismäßig dünnen Silikaläufersteinen hergestellt werden, so daß also die oberen Steine c nicht stärker sind als die unteren d. Die Tragsteine können bei Verwendung von Silikamaterial nicht aus einem Stück gebildet werden. Es werden vielmehr zwei. Steine b1, b2 benutzt, die in der. Mitte der Heizwand zusammenstoßen. In gleicher Weise werden zwei Bindersteine e1, e2 bzw. f l, 12 in der Mitte des Kanals und an seiner Sohle angeordnet. Zwischen diesen Lagen von Bindersteinen werden Stützsteine g bzw. h angebracht, deren Enden mit Vorsprüngen i,, k in entsprechende Aussparungen der zusammenstoßenden Bindersteine klauenartig eingreifen. Die Bindersteine werden dadurch abgestützt und gleichzeitig fest miteinander verbunden, so daß der obere Teil der Heizwand trotz Ausbildung eines großen Kanalquerschnittes und trotz .der Verwendung von Silikamaterial eine große Festigkeit erhält, die es auch ermöglicht, verhältnismäßig dünne Läufersteine anzuwenden.

Claims (1)

  1. hATL;NTANSI#1ti1Cai1:: r. Heizwand mit wagerechtem Ableitungskanal für liegende Koksöfen, dadurch ;gekennzeichnet, daß der Ableitungskanal (a) ein Versteifungskreuz enthält, welches aus aneinanderstoßenden B1ndersteinen (b1, b2, ei, e2, f1, f2) und senkrechten Stützsteinen (g, h) besteht, die mit ihren etwa U-förmig ,ausgebildeten En.denklauenartig in je zwei zusammenstoßende Bindersteine eingreifen und diese zusammenhalten. z. Heizwand nach Anspruch: z, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützsteine (g, h) Durchbrechungen (m) enthalten.
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