DE439190C - Verbindung der Glieder von Gleisketten fuer Kraftfahrzeuge mittels hohler Bolzen - Google Patents

Verbindung der Glieder von Gleisketten fuer Kraftfahrzeuge mittels hohler Bolzen

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DE439190C
DE439190C DER65324D DER0065324D DE439190C DE 439190 C DE439190 C DE 439190C DE R65324 D DER65324 D DE R65324D DE R0065324 D DER0065324 D DE R0065324D DE 439190 C DE439190 C DE 439190C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D55/00Endless track vehicles
    • B62D55/08Endless track units; Parts thereof
    • B62D55/18Tracks
    • B62D55/20Tracks of articulated type, e.g. chains
    • B62D55/205Connections between track links

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description

  • Verbindung der Glieder von Gleisketten für Kraftfahrzeuge mittels hohler Bolzen. Die Erfindung betrifft Verbindungen der Glieder von Gleisketten für Kraftfahrzeuge mittels hohler Bolzen, die sich von den bisherigen ähnlichen Einrichtungen dadurch unterscheiden, daß i. der hohle Bolzen in den äußeren Kettengliederlappen lose angeordnet und durch den Bolzen ein Draht hindurchgesteckt ist, dessen umgebogene Enden eine Drehung und achsiale Verschiebung des Bolzens hindern, während jeder hohle Bolzen von einer mit den Zähnen des Antriebsrades in Eingriff kommenden Hülse umgeben ist, die in den inneren Gliederlappen gelagert und mittels abgebogener, in Vertiefungen des Kettengliedes eingreifender Lappen gegen Drehung gesichert ist, 2. die inneren Kettengliederlappen schwalbenschw anzartig befestigte Lagerteile besitzen, die durch einen gegen die Lagerhülse des hohlen Bolzens sich legenden Steg miteinander verbunden sind, und 3. der hohle Bolzen sich unmittelbar gegen den Verbindungssteg der schwalbenschwanzartig befestigten Lagerteile legt.
  • Aus den vorstehend angegebenen Konstruktionen ergeben sich die Vorteile, daß der Verschleiß in den Gelenken nur an denjenigen Stellen eintreten kann, wo die Gelenkglieder beim Umlauf um das Antriebs- und Führungsrad um einen Winkel von etwa 25o gegeneinander verdreht werden, daß die Gelenkglieder nach eingetretenem Verschleiß entweder gegeneinander versetzt oder schnell und leicht ausgewechselt werden können, um den Verschleiß auszugleichen und damit die Gleiskette auf ihre ursprüngliche Teilung bzw. Länge zurückzubringen, und daß ferner in den Bohrungen und Löchern der Kettengliederlappen selbst kein Verschleiß stattfinden kann und die Kettenglieder daher immer wieder benutzt werden können.
  • In der Zeichnung sind zwei nach Art der Erfindung miteinander verbundene Kettenglieder in verschiedenen Ausführungsbeispielen in Seitenansicht und schnittweiser Draufsicht dargestellt, und zwar zeigen Abb. i und 2 eine Kettengliederverbindung mit zylindrischen und Abb.3 und 4 eine solche mit ovalen Buchsen in den inneren Kettengliederlappen, Abb.5 und 6 eine weitere Ausführungsform der Verbindung, bei welcher die inneren Kettengliederlappen schwalbenschwanzartig zusammengesetzt und die angesetzten Lappenteile durch einen Steg verbunden sind und die den Gelenkbolzen umschließende Buchse durch den Verhindungssteg eingeklemmt ist, während Abb. 7 und 8 eine ähnliche Verbindung darstellen, bei welcher die Buchse fortgelassen ist und der Gelenkbolzen mit dem Verbindungssteg zur Anlage kommt.
  • Bei der in den Abb. i und 2 dargestellten Verbindung ist in Bohrungen oder eingegossenen Öffnungen a1 der inneren Kettengliederlappen a eine zylindrische Buchse b eingesetzt, die an ihrem einen Ende einen oder mehrere umgebogene Lappen c besitzt, welche in Vertiefungen a2 des einen Kettengliederlappens a eingreifen. Die äußeren Kettengliederlappen e sind mit Bohrungen oder eingegossenen Öffnungen e1 zur Aufnahme eines zylindrischen Gelenkbolzens f versehen, dessen Durchmesser ein wenig geringer ist als die lichte Weite der Buchse b. Der Gelenkbolzen f hat eine achsiale Bohrung g zum Durchtritt eines Splintes oder Drahtes 1a, der mit seinen umgebogenen Enden in Schlitze f l des Bolzens f und Vertiefungen e2 der äußeren Kettengliederlappen e eingreift, so daß der Bolzen f sowohl gegen achsiale Verschiebung als- auch Drehung in den Öffnungen e1 der Kettengliederlappen e gesichert ist.
  • Der Unterschied der in den Abb. 3 und 4 dargestellten Konstruktion gegenüber derjenigen der Abb. i und 2 besteht lediglich darin, daß statt der zylindrischen Buchse b eine Buchse i von ovaler Querschnittsform verwendet ist.
  • Die eingangs angegebenen Vorteile, welche die beschriebenen Konstruktionen gegenüber den früheren mit um die Gelenkbolzen drehbaren Buchsen bieten, mögen aus Nachfolgendem zu erkennen sein: Die beim Antrieb der endlosen Gleiskette auf die Kettenglieder ausgeübte Zugwirkung wird von den Buchsen b oder i auf die Gelenkbolzen f übertragen, und da der Zug stets nur in Richtung der Pfeile x erfolgt und Buchsen und Bolzen in den Kettengliederlappen gegen Drehung gesichert sind, so müssen naturgemäß die Bolzen f immer gegen die mit b1 oder il bezeichnete Seite der Buchsen b oder i gedrückt werden. Solange sich also die Kettenglieder in einer geraden oder annähernd geraden Richtung bewegen, würde an den Berührungsstellen der Bolzen f und Buchsen b oder i kein Verschleiß eintreten. Beim Umlauf um das Antriebs- und Führungsrad werden jedoch-die Kettenglieder um einen Winkel von etwa 25° gegeneinander geneigt, so daß jedesmal während der Knickung und Streckung der Kettenglieder beim Auflaufen auf Antriebs- und Führungsrad bzw. Ablaufen von den letzteren ein unvermeidlicher Verschleiß auf der Außenfläche der Gelenkbolzen f und Innenfläche der Buchsen b oder i auf einem Bogen von etwa 25° stattfindet.
  • Sobald nun der Verschleiß. die zulässige Grenze erreicht hat, kann man die ursprüngliche Teilung der Gleiskette dadurch leicht wiederherstellen, daß man Gelenkbolzen f und Buchsen b oder i derart gegeneinander versetzt, daß deren noch nicht verschlissene Teile gegeneinander zu liegen kommen. Zu diesem Zwecke ist es nur nötig, das eine Ende der Splinte h geradezubiegen und die letzteren mit den Gelenkbolzen f aus den Öffnungen ex der Lappen e herauszuziehen. Alsdann werden die Buchsen b oder i um i8o° gedreht, die Gelenkbolzen f ebenfalls in die erforderliche Lage gebracht und das vorher geradegebogene Ende der Splinte lt wieder in die Vertiefungen f 1 und e2 hineingedrückt.
  • Bei der in der Zeichnung dargestellten Anordnung der Schlitze f 1 der Bolzen f sowie Vertiefungen a2 und e2 würde man nach eingetretenem Verschleiß der Bolzen f und Buchsen b oder i die ursprüngliche Teilung der Gleiskette nur einmal wiederherstellen können. Würde man aber z. B. bei der Verbindung gemäß Abb. i und 2 die Enden der Gelenkbolzen f mit mehreren Schlitzen versehen und in den Kettengliederlappen a und e auch mehrere Vertiefungen a2 und e2 anbringen, so wäre es möglich, nach eingetretenem Verschleiß die Teilung der Gleiskette mehreremal auf das ursprüngliche Maß zurückzubringen.
  • Die in den Abb. 5 und 6 dargestellte Konstruktion der Verbindung unterscheidet sich dadurch von denjenigen der Abb. i bis d., daß die inneren Kettengliederlappen a schwalbenschwanzartig zusammengesetzt und die angesetzten Lappenteile durch einen Steg j verbunden sind, welcher die den Gelenkbolzen f umschließende Buchse b einklemmt, während bei der Ausführungsform nach Abb. 7 und 8 die Buchse b fortgelassen ist, so daß der Gelenkbolzen f mit dem Verbindungssteg j zur Anlage kommt. Nach eingetretenem Verschleiß und Lösen der einzelnen Verbindungen kann man die Buchsen b und die Gelenkbolzen f entsprechend drehen, die Ansatzteile a, a, j seitlich abziehen und durch neue ersetzen.
  • Da die Löcher in den Kettengliederlappen zur Aufnahme der Bolzen und Buchsen keinem Verschleiß unterworfen sind bzw. deren einseitiger Verschleiß durch Erneuerung des Ansatzstückes a, a, j leicht auszugleichen ist, so lassen sich die Kettenglieder immer wieder verwenden.
  • Bei den bisherigen Kettengliederverbindungen für Gleisketten mit eingenieteten Gelenkbolzen und drehbar gelagerten Buchsen läßt sich dagegen eine etwa beabsichtigte Erneuerung der Verbindungsteile nur unter beträchtlichem Zeitaufwand und großer Mühe ermöglichen, und in den meisten Fällen würde 1 schon das Herausnehmen der Gelenkbolzen mehr Kosten verursachen als eine neue Gleiskette.
  • Es ist also aus Vorstehendem erwiesen, däß die Kettengliederverbindung nach Art der vorliegenden Erfindung hinsichtlich der leichten und schnellen Wiederherstellung der ursprünglichen Kettenlänge durch Versetzen der Buchsen und Gelenkbolzen bzw. Auswechseln der Gelenkteile als auch der dauernden Verwendungsmöglichkeit der Kettenglieder selbst allen bekannten ähnlichen Einrichtungen weit überlegen ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verbindung der Glieder von Gleisketten für Kraftfahrzeuge mittels hohler Bolzen, dadurch gekennzeichnet, daß der hohle Bolzen in den äußeren Kettengliederlappen (e) lose angeordnet und durch den Bolzen ein Draht hindurchgesteckt ist, dessen umgebogene Enden in Vertiefungen (e2) der äußeren Gliederlappen eingreifen oder durch andere Mittel gegen Drehung und achsiale Verschiebung gesichert sind. Jeder hohle Bolzen ist in einer zum Eingriff in die Zähne des Antriebsrades bestimmten Hülse (b oder i) gelagert, die mit ihren Enden in Öffnungen der inneren Kettengliederlappen (a) faßt und darin durch senkrecht abgebogene, in Vertiefungen des Kettengliedes eingreifende Lappen (c) gesichert ist.
  2. 2. Verbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Kettengliederlappen (a) mittels schwalbenschw anzartiger Verbindungen befestigte Lagerteile aufweisen, die durch einen Steg (j) miteinander verbunden sind, der sich gegen die Lagerhülse (b) des hohlen Bolzens (f) legt.
  3. 3. Verbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der hohle Bolzen sich unmittelbar gegen den Steg (j) (Abb.7 und 8) der mittels schwalbenschwanzartiger Verbindung angesetzten Lagerteile legt.
DER65324D 1925-09-09 1925-09-09 Verbindung der Glieder von Gleisketten fuer Kraftfahrzeuge mittels hohler Bolzen Expired DE439190C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2458935A (en) * 1947-08-22 1949-01-11 Charles J Forbes Straddle link connector
US2476852A (en) * 1946-02-21 1949-07-19 Charles J Forbes Wire lock, cutter chain structure
US2558213A (en) * 1947-02-20 1951-06-26 Charles J Forbes Cutting chain pin and lock
DE1281288B (de) * 1963-11-16 1968-10-24 Gerlach Werke Gmbh Scharniergleiskette fuer gelaendegaengige Fahrzeuge, insbesondere schwere Panzerfahrzeuge

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US2458935A (en) * 1947-08-22 1949-01-11 Charles J Forbes Straddle link connector
DE1281288B (de) * 1963-11-16 1968-10-24 Gerlach Werke Gmbh Scharniergleiskette fuer gelaendegaengige Fahrzeuge, insbesondere schwere Panzerfahrzeuge

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