DE439263C - Synchronismusanordnung fuer drahtlose Bildtelegraphie - Google Patents

Synchronismusanordnung fuer drahtlose Bildtelegraphie

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DE439263C
DE439263C DEK97312D DEK0097312D DE439263C DE 439263 C DE439263 C DE 439263C DE K97312 D DEK97312 D DE K97312D DE K0097312 D DEK0097312 D DE K0097312D DE 439263 C DE439263 C DE 439263C
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synchronism
relay
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transmitter
telegraphy
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ARTHUR KORN DR
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ARTHUR KORN DR
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N1/00Scanning, transmission or reproduction of documents or the like, e.g. facsimile transmission; Details thereof
    • H04N1/32Circuits or arrangements for control or supervision between transmitter and receiver or between image input and image output device, e.g. between a still-image camera and its memory or between a still-image camera and a printer device
    • H04N1/36Circuits or arrangements for control or supervision between transmitter and receiver or between image input and image output device, e.g. between a still-image camera and its memory or between a still-image camera and a printer device for synchronising or phasing transmitter and receiver

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Near-Field Transmission Systems (AREA)

Description

Bekannt sind Synchronisinusanordnungen für Bildtelegraphie, bei welchen man dem Empfangszylinder absichtlich eine etwas größere Rotationsgeschwindigkeit gibt als dem Sendezylinder, und den Empfangszylinder nach jeder Bildzeile automatisch durch ein Hindernis anhalten läßt, bis der Sendezylinder bei Beginn der neuen Zeile ein Zeichen zum Empfänger sendet, welches den aufgehaltenen ίο Empfangszylinder befreit, so daß der Empfangszylinder stets die neue Zeile zu gleicher Zeit beginnt wie der Sendezylinder. Dieses Korrekturzeichen, das bei Übertragungen durch Leitungen ein Stromstoß sein kann, der den für die Bildübertragungen dienenden Strömen entgegengesetzt gerichtet ist, muß bei der drahtlosen Übertragung, falls es nicht mit einer besonderen Wellenlänge bzw. Frequenz gegeben wird, durch ein Intervall konstanter Zeichengebung vorbereitet werden. Während dieses Intervalles, in welchem -entweder keine Wellen bestimmter Wellenlänge gesandt werden oder fortdauernd Wellen bestimmter Wellenlänge, kann ein Relais, das nur auf Ströme längerer Dauer (z. B. ein Hitzedrahtrelais) reagiert, den Stromkreis zu dem Synchronismusmagneten vorbereiten, welcher bei Ankunft des Synchronismuszeichens das den Empfangszylinder anhaltende Hinder nis beseitigt. Die bekannten Anordnungen dieser Art haben den Mangel, daß das genannte Relais auch während der Bildübertragung, wenn das Bild längere Intervalle konstanter Zeichensendung mit sich bringt, den Stromkreis des Synchronismusmagneten vorbereitet und infolgedessen der Synchronismusmagnet zu unrichtiger Zeit in Tätigkeit gesetzt werden kann.
Diesem Mangel wird durch die gegenwärtige Kombination eines polarisierten Relais mit einem Verzögerungsrelais abgeholfen, weiche die Synchronismuskorrektur nur nach Beendigung des genannten Intervalles. am Ende jeder Bildzeile des Senders, auslöst. Die nachfolgende Beschreibung wird die Anordnung in ihren Einzelheiten darstellen.
Die Abbildung stellt das Schema eines bildtelegraphischen Apparates, dar, welcher in Verbindung mit einem drahtlosen Sender bekannter Art zur drahtlosen Sendung von Bildern, in Verbindung mit einem drahtlosen Empfänger bekannter Art zum drahtlosen Empfang von Bildern dienen kann. Als Beispiel ist die telautographische Bildübertragung gewählt, bei welcher das Bild im Sender in nichtleitender Materie auf einer Metallfolie aufgetragen und um einen drehbar eingerichteten Zylinder 1 gewickelt ist, auf dem ein Taststift 2, der sich wie der Taststift eines Phonographen bei jeder Drehung des Zylinders ein klein wenig in der Richtung der Zylinderachse fortschraubt, Kontakt macht oder nicht, je nachdem der Stift auf eine metallische Stelle der Folie oder auf ein Element des Bildes trifft. Der Zylinder wird durch einen Elektromotor 3 in Drehung versetzt, dem man mit Hilfe geeigneter Widerstände 4 und 5 eine bestimmte Drehungsgeschwindigkeit geben kann. Von- der Steckdose 6 (der Schalter 7 wird geschlossen, wenn der Apparat als Sender 'dient) wird zum Gitter der Modulationsröhre eines drahtlosen Senders wirksame Spannung zugeführt oder nicht, je nachdem der Taststift 2 auf eine leitende oder nichtleitende Stelle der Folie trifft, so daß entsprechend Wellen einer bestimmten Wellenlänge vom Sender ausgesandt werden oder nicht. Am Ende jeder Bildzeile wird ein nichtleitendes Intervall 8 zwischen den Schleif federn 9 auf einem im übrigen leitenden Schleifrade 10 eingeschaltet, das. sich mit dem Senderzylinder dreht. So kann erreicht werden, daß während dieses Intervalles am Ende jeder Bildzeile entweder keine Wellen bestimmter Wellenlänge ausgesandt werden oder fortdauernd Wellen bestimmter Wellenlänge.
Im Empfänger wird bei Eintreffen von Wellen bestimmter Wellenlänge mit Hilfe geeigneter Detektor- und Verstärkungseinrichtungen, die in der Zeichnung nicht ange- go geben sind, durch die Steckdose 11 (der Schalter 12 ist in dem Falle, in dem der Apparat als Empfänger benutzt wird, geschlossen), eine in die Steckdose 13 einzuschaltende, zur photographischen Registrierung der Bildzeichen dienende Leitung'14 (hier z. B. der" Faden eines Saitengalvanometers; 16 ist der Magnet des Saitengalvano-
meters oder ein zu dem Faden paralleler Dämpfungswiderstand; es könnte auch an Stelle des Saitengalvanometers ein Oszillograph benutzt werden) den Widerstand 17 und die Wicklung eines polarisierten Relais i8 ein Strom von bestimmter Richtung gesandt, während kein Strom fließt, wenn die Welle ausbleibt oder verstimmt ist. Bei der in der Abbildung schematisch angedeuteten Saitengalvanometeranordnung dient der Saitengalvanometerfaden 14 als Blende für Lichtstrahlen, welche von einer Lampe 15 durch die Öffnung eines Empfangskastens auf einen Empfangsfilm geworfen werden, der von dem Motor 3 in gleieher Weise wie der Zylinder 1 gedreht wird und sich bei jeder Drehung ein klein wenig in der Richtung seiner Achse verschiebt. Die Drehung des Zylinders durch den Motor geschieht mit Hilfe einer Reibungskupplung (oder auch magnetischen Kupplung), und der Zylinder wird automatisch nach jeder Umdrehung mit Hilfe eines Hakens. 19 angehalten, bis der Synchronismusmagnet 20 betätigt wird und den Haken fortzieht.
Es handelt sich darum, daß der Stromkreis dieses Synchronismusmagneten 20 in der Zeit vorbereitet wird, in welcher die Schleiffedern 9 des Senders auf dem nichtleitenden Intervalle 8 schleifen, und daß der Synchronismusmagnet betätigt wird, wenn dieses Intervall beendigt ist.
In der Zeit, in welcher die Schleif federn. 9 des Gebers über das nichtleidende Intervall 8 laufen, soll von dem drahtlosen Empfänger kein Strom über den Steckkontakt 11, die Wicklung des polarisierten Relais 18 und den Faden 14 des Saitengalvanometers gesandt werden. Sobald die Schleiffedern wieder leitend verbunden sind, soll dagegen sofort ein Strom im Empfänger über die Wicklung des polarisierten Relais 18 und über den Faden 14 des Saitengalvanometers einsetzen.
In dem Vorbereitungsintervalle läßt somit das polarisierte Relais 18 seinen Anker 21 den Kontakt 22 betätigen, durch den das gewöhnliche Relais 23 Strom über den Widerstand 24 und die beiden Schleiffedern 25 erhält, wenn diese auf dem leitenden Stücke 26 des im übrigen nichtleitenden Schleifrades 27 schleifen, welches sich mit dem Empfangszylinder dreht.
Wenn das Relais 23 unter Strom gesetzt wird, zieht es seinen Anker 28 von dem Kontakte 29 fort, und das Verzögerungsrelais 30 wird stromlos. Dieses Relais arbeitet infolge einer ihm durch einen Kupfermantel gegebenen einstellbaren Selbstinduktion mit einer gewissen Verzögerung und läßt seinen Anker ! 31 nur los, wenn es während eines genügend langen Zeitintervalles stromlos bleibt, d. i. gerade während des Zeitintervalles, in welchen im Sender die Schleiffedern 9 über dem nichtleitenden Intervalle 8 schleifen.
Dadurch, daß der Anker 31 des Relais losgelassen wird und den Kontakt 32 betätigt, ist der Stromkreis des Synchronismusmagneten 20 vorbereitet, und sobald nunmehr im Sender die Schleiffedern 9 wieder auf das leitende Stück 10 treffen, kommt von dem drahtlosen Empfänger ein Strom über den Steckkontakt 11 durch das polarisierte Relais 18; das Relais 23 wird stromlos, und ein Strom geht über den nunmehr geschlossenen Kontakt 29 zu dem Synchronismusmagneten ', und läßt das Hindernis 19 des Empfangs-Zylinders aus.
Bei dieser Anordnung kann es nicht vorkommen, daß, sobald die Apparate einmal im ι Tritt sind, längere Zeichen konstanter Art während der Bildübertragung selbst das Verzögerungsrelais stromlos machen und den Kon-. takt 32 betätigen; denn der Stromkreis des j Relais 23 ist nur am Ende jeder Umdrehung des Empfangszylinders über das leitende Element 26 geschlossen.
Am Anfang jeder Übertragung wird zunächst der Synchronismus hergestellt, indem man im Sender eine Anzahl von Umdrehungen in solcher Weise macht, daß der Taststift nur auf leitenden Teilen der Folie läuft; wenn so einmal der Synchronismus hergestellt ist, kann derselbe nur noch durch fremde Zeichen gestört werden. Nur in diesem Falle könnte es vorkommen, daß durch längere Intervalle konstanter Zeichengebung das Intrittfallen der beiden Apparate eine kurze Zeit aufgehalten wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Synchronismusanordnung für drahtlose Bildtelegraphie, bei welcher zu Anfang jeder Bildzeile eine Synchronismuskorrektur erfolgt, unter Vorbereitung des Synchronismuszeichens durch ein am Ende jeder Bildzeile des Senders liegendes längeres Intervall konstanter Zeichengebung, gekennzeichnet durch die Kombination eines polarisierten Relais (18) mit einem Verzögerungsrelais (30), welches die Synkronismuskorrektur nur nach Beendigung des genannten Intervalles am Ende jeder Bildzeile des Senders auslöst, nicht aber nach längeren Intervallen konstanter Zeichengebung während der Bildübertragung selbst.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEK97312D Synchronismusanordnung fuer drahtlose Bildtelegraphie Expired DE439263C (de)

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