DE439267C - Verfahren zur Herstellung von trocknenden Lacken - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von trocknenden Lacken

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DE439267C
DE439267C DES71818D DES0071818D DE439267C DE 439267 C DE439267 C DE 439267C DE S71818 D DES71818 D DE S71818D DE S0071818 D DES0071818 D DE S0071818D DE 439267 C DE439267 C DE 439267C
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DE
Germany
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production
treatment
steam
drying paints
vessel
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Expired
Application number
DES71818D
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English (en)
Inventor
Dr Hans Becker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von trocknenden Lacken' Im Hauptpatent ist ein Verfahren zur Herstellung von trocknenden Lacken aus hydrierten Naphthalinen beschrieben. Zur Ausführung des Verfahrens dienen meist zwei aus einem Dielektrikum bestehende Elektroden. Es hat sich nun gezeigt, daß diese Elektroden bei der Behandlung angegriffen und rasch zerstört werden.
  • GemäßderErfindung können dieseSchwierigkeiten dadurch vermieden werden, daßman die hydrierten Naphthaline in Dampfform einer elektrischen Entladung aussetzt.
  • In der Abbildung ist als Beispiel eine Anoranung zur Ausführung des Verfahrens nach der Erfindung dargestellt. i ist ein Ge-fäß, in welchem das zu behandelnde hydrierte Naphthalin verdampft wird. 2 ist eine in diesem Gefäß angeordnete elektrische Heizvorrichtung. 3 ist ein Rohr, das mit einem Wärme schlecht leitenden Stoff umwickelt ist und welches den Verdampfer i mit dem ringförmigen Raum 4 verbindet. In diesem Raum, der zwischen den als Elektroden dienenden Glaszylindern 5 und 6 eingeschlossen ist, werden die im Gefäß i verdampften hy- drierten Naphthaline einer elektrischen Entladung ausgesetzt. Um die Temperatur im Behandlungsra111114 beliebig einstellen zukönneu, wird durch das Innere des Zylinders 6 und durch den Mante17 erwärmtes Wasser geleitet. Die Wasserfüllung des Zylinders 6 sowie die des Mantels 7 steht mit den Klemmen einer Wechselstromquelle in Verbindung und dient als Belegung der Elektroden. 8 -ist eine an den Behandlungsraum 4 anschließende Kühlvorrichtung, 9 ein Zwischengefäß, welches mit der Kühlvorrichtung 8 und durch die Rohrleitung i o mit dem Verdampfer i verbunden ist. An das Rohr i i kann eine Pumpe angeschlossen werden, mit deren Hilfe der Druck in dem Bühandlungsraum 4 und den übrigen mit ihm in Verbindung stehenden Teilen verändert werden kann.
  • Die Anordnung arbeitet in folgender Weise: Das im Gefäß i verdampfte hydrierte Naphthalin wird durch das Rohr 3 nach dem Bebandlungsraum 4 geleitet und dort der elektrischen Entladung ausgesetzt. Das Produkt der Behandlung strömt mit dem A#sgangsstoff gemischt nach der Kühlvorrichtung 8, wird dort kondensiert und nach dem Zwischengefäß 9 geleitet. Aus diesem Gefäß fließt das niedergeschlagene Gemisch nach dem Verdampfer i zurück, wo sich der Ausgangsstoff im Laufe der Behandlung immer mehr mit dem höher siedenden Produkt der Behandlung anreichert. Man kann die Einrichtung aber auch so ausbilden, daß das Produkt der Behandlung in ein besonderes Ge-fäß geleitet wird.
  • Die Strömungsgeschwindigkeit des zu behandelnden Dampfes im Raum 4 kann durcb Regelung der Wärmezufuhr zum Verdampfer i beliebig verändert werden. Man hat es dadurch in der Hand, die auf eine bestimmte Dampfmenge einwirkende elektrische Energie den günstigsten Bedingungen anzupassen. Der Zustand des zu behandelnden Dampfes im Raum 4 kann durch Heiz- oder Kühlinittel ebenfalls verändert werden. Durch Kühlung kami man z. B. Beinen Teil des Dampfes kondensieren so daß er als Naßdampf den elektrischen Glimmentladungen ausgesetzt wird. In anderen Fällen kann es aber aucb zweckmäßig sein, den Dampf zu überhit7en. Verwendet man öl oder andere nicht oder schlecht leitende Stoffe zur Einstellung der Temperatur im Raum 4, so muß, man die Zylinder 5 und 6 mit besonderen Belegungen versehen, die dann an die Stromquelle angeschlossen werden.
  • Durch geeignete Wahl des Druckes in der gesamten Anordnung und der Temperatur im Behandlungsraum 4 kann man die Konzentration des zu behandelnden Dampfes auf eineli für die Einwirkung der jelektrischen Entladung günstigen Wert bringen. Es ist aber auch m öglich, zur Veränderung der Dampfkonzentration besondere Verdünnungsgase, z. B. Stickstoff, anzuwenden.
  • Verwendet man an Stelle der aus einem Dielektrikum bestehenden Elektroden Metallelektroden, so kann man das beschriebene Verfahren auch mit Gleichstrom ausführen. Unter Umständen kannes z. B. zur Verhütung von überschlägen bzw. Lichtbogenbildung zweckmäßig sein, nur eine Metallelektrode zu verwenden. B etri!eb sb;eispi el In der beschriebenen Einrichtung wurden 490 g Tetrahydronaphthalin unter folgenden Bedingungen behandelt: Druck im Behandlungsraum 5 bis 6 mm Hg, Temperatur go'. Die Elektroden waren mit einer Wechselstromquelle von 500 Perioden/Sek. und einer Spannung von 62oo Volt verbunden. Die Wärmezufuhr zum Verdampfer wurde so eingestellt, daß der Behandlungsraum kräftig von Dampf durchströmt wurde. Behandlungsdauer 6 Stunden. Nach dem Abdestillieren des Ausgangsproduktes ergaben sich etwa ig g Lacksubstanz.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCRE: i. Verfahren zur Herstellung vontrocknenden Lacken nach Patent 438045, dadurch gekennzeichnet, daß die hydrierten Naphthaline in gasförmigem. Zustande elektrischen Entladungen ausgesetzt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die hydrierten Naphthaline in Form von nassem Dampf behandelt werden. 3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der zur Behandlung dienenden Elektroden aus einem Dielektrikum besteht.
DES71818D 1925-10-10 1925-10-10 Verfahren zur Herstellung von trocknenden Lacken Expired DE439267C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740308C (de) * 1940-07-09 1943-10-18 Siemens Ag Verfahren zur Gewinnung von Einbrennlacken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE740308C (de) * 1940-07-09 1943-10-18 Siemens Ag Verfahren zur Gewinnung von Einbrennlacken

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