DE439969C - Nummernschalter fuer selbsttaetig betriebene Fernsprechanlagen - Google Patents

Nummernschalter fuer selbsttaetig betriebene Fernsprechanlagen

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Publication number
DE439969C
DE439969C DES69845D DES0069845D DE439969C DE 439969 C DE439969 C DE 439969C DE S69845 D DES69845 D DE S69845D DE S0069845 D DES0069845 D DE S0069845D DE 439969 C DE439969 C DE 439969C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
number switch
finger stop
stop
switch
weight
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES69845D
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Boehme
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Priority to DES69845D priority Critical patent/DE439969C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE439969C publication Critical patent/DE439969C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26—Devices for calling a subscriber
    • H04M1/30—Devices which can set up and transmit only one digit at a time
    • H04M1/31—Devices which can set up and transmit only one digit at a time by interrupting current to generate trains of pulses; by periodically opening and closing contacts to generate trains of pulses
    • H04M1/34—Lost-motion or other arrangements for ensuring a pause between successive digit transmissions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Push-Button Switches (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 21. FEBRUAR 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 a3 GRUPPE
(S 69845 Vlll\2ia?)
Siemens & Halske Akt-Ges. in Berlin-Siemensstadt*).
Nummernschalter für selbsttätig betriebene Fernsprechanlagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Mai 1925 ab.
Es ist bereits für Nummernschalter zum Aussenden von Stromstößen in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb vorgeschlagen worden, zur Vergrößerung der Pausen zwischen den einzelnen Stromstoßreihen einer gewählten Nummer den Fingeranschlag, welcher die Aufzugsbewegung des Nummernschalters begrenzt, beweglich auszubilden, um den Drehwinkel der Einstellscheibe zu vergrößern. Durch eine derartige Ausbildung des Fingeranschlages wird ein vergrößerter Leerlauf ohne Vergrößerung des Einstellgliedes des Nummernschalters oder Vorsehung anderer den Schalter versteuernder Zwischenglieder erzielt. Dieser Leerlauf bezweckt ein sicheres Einstellen der durch die Nummernstromstöße beeinflußten Schaltwerke. Bei den bekannten Nummernschaltern mit beweglichem Fingeranschlag erfolgt die Verstellung des Finger-
ao anschlages bei der Handhabung des Nummernschalters in der einen oder der anderen Drehrichtung des Schalters entweder unter der Einwirkung einer Feder oder aber durch Mitnahme mittels Anschläge des verstellten Einstellgliedes.
Erfindungsgemäß wird nun eine besondere einfache Anordnung mit beweglichem Fingeranschlag dadurch erreicht, daß bei Bedienung des Nummernschalters eine Veränderung der Stellung des Fingeranschlages lediglich durch dessen Eigengewicht herbeigeführt wird.
Hierdurch können besondere Mitnehmereinrichtungen für den beweglichen Fingeranschlag, wie z. B. Federn, Stifte o. dgl., vermieden werden, was bei einer Massenherstellung solcher Nummernschalter eine wesentliche Fabrikationsverbilligung gestattet.
Die Anordnung kann hierbei nach der Erfindung derart getroffen sein, daß der bewegliche Fingeranschlag beim Aufzug der Einstellscheibe zwangsweise (z. B. durch den Finger) in die Arbeitslage gebracht wird und aus dieser durch sein Eigengewicht in die Ruhelage zurückgeht.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Kurt Böhme in Berlin-Siemensstadt.
Der Nummernschalter läßt sich nach der Erfindung ferner auch in der Weise ausbilden, daß der bewegliche Fingeranschlag beim Aufzug der Einstellscheibe durch sein Eigengewicht in die Arbeitslage geht und beim Rücklauf der Einstellscheibe in an sich bekannter Weise durch einen Mitnehmer in die Ruhelage gebracht und in dieser gesperrt gehalten wird.
ίο Die Erfindung ist in der Zeichnung an zwei Ausführungsbeispielen dargestellt.
Abb. ι zeigt den Nummernschalter für sich in Draufsicht.
Abb. 2 ist eine Seitenansicht, des Nummernschalters der Abb. 1 an einer nur teilweise gezeigten Station.
Abb. 3 zeigt eine andere Ausführungsform der Erfindung in Draufsicht.
An dem dargestellten Nummernschalter der Abb. 1 und 2 ist die drehbare Einstellscheibe mit i, die darin angeordneten Finger- ! öffnungen mit 2 und der bewegliche Finger- j anschlag mit 3 bezeichnet. 4 ist die Grund- '; platte, auf deren Rückseite in an sich bekannter Weise die hier nicht gezeigten Kontaktfedersätze, der die Ablaufbewegung des \ Schalters regelnde Bremsregler und die übrigen, die Drehbewegung der Einstellscheibe auf die Stromstoßfedern und den Bremsregler übertragenden Zahnräder angeordnet sind. Der bewegliche Fingeranschlag 3 ist unterhalb der Einstellscheibe 1 mit seinem Arm 5 an der drehbaren Achse 6 des Nummernschalters lose gelagert. Infolge der schrägen Stellung des Nummernschalters an der pultförmig geneigten Vorderseite der Station 7 (Abb. 2) hat der Fingeranschlag 3 das Bestreben, seine tiefste Lage, die Ruhelage, einzunehmen, in welcher er sich mit seinem Arm 5 gegen den Stift 8 der Grundplatte 4 anlegt.
Wird die Einstellscheibe 1 zwecks Herstellung einer Verbindung von einer der mit Zahlen bezeichneten öffnungen 2 in der Pfeilrichtung verstellt, so gelangt der in die entsprechende Öffnung 2 eingeführte Finger des j Benutzers am Ende der Einstellbewegung der j Scheibe 1 gegen den beweglichen Fingeran- | schlag 3 und nimmt ihn mit, bis er sich gegen ! den Stift 9 an die andere Seite des beweg- : liehen Fingeranschlages legt. Die Einstellbe- ! wegung der Scheibe 1 wird hierdurch be- ' grenzt, und diese läuft nun nach Entfernung i des Fingers aus der gewählten öffnung 2 der I Scheibe 1 unter der Wirkung einer beim Auf- j ziehen gespannten, nicht gezeigten Feder in ihre Ruhelage zurück, und gleichzeitig werden in an sich bekannter Weise durch Beeinflussung der Unterbrechungsfedern Stromstöße über die angeschlossene Leitung der Sprechstelle zum Amt gesendet werden. Beim Loslassen der Einstellscheibe 1 gelangt auch der bewegliche Fingeranschlag 3 unter dem Einfluß seines Eigengewichtes kurz vor der Einstellscheibe 1 in seine Ruhestellung zurück. Der Schalter befindet sich jetzt wieder in seiner Ruhelage und gestattet das Einstellen der nächsten Ziffer der gewünschten Zahl. In dieser Lage kann der Fingeranschlag 3 durch einen Ansatz der Einstellscheibe gehalten werden, um ein Verstellen des beweglichen Fingeranschlages aus seiner Ruhelage zu verhindern, wenn sich der Schalter in seiner Ruhelage befindet.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Abb. 3 wird der bewegliche Fingeranschlag 3 in seiner Ruhelage durch einen Anschlag 10 der Einstellscheibe 1 gehalten. Wird dieser Anschlag 10 durch Einstellen der Scheibe 1 von dem Fingeranschlag 3 entfernt, so bewegt er sich durch sein Eigengewicht in die Arbeitslage, welche durch den Stift 9 der Grundplatte 4 begrenzt wird. Beim Ablauf der Einstellscheibe ι kommt der Stift 10 wieder in Berührung mit dem Teil 5 des Fingeranschlages 3 und bringt ihn in die Ruhelage zurück, in welcher er nun zwischen den beiden Stiften 10 und 8 festgehalten wird, solange der Schalter nicht benutzt ist.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Nummernschalter für selbsttätig betriebene Fernsprechanlagen, mit einem die Aufzugsbewegung begrenzenden beweglichen Fingeranschlag, dadurch gekennzeichnet, daß bei Bedienung des Nummernschalters eine Veränderung der Stellung des Fingeranschlages (3) lediglich durch dessen Eigengewicht herbeigeführt wird.
2. Nummernschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Fingeranschlag (3) beim Aufzug der Einstellscheibe (1) zwangsweise (z. B. durch den Finger) in die Arbeitslage gebracht wird und aus dieser durch sein Eigengewicht in die Ruhelage zurückgeht.
3. Nummernschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Fingeranschlag (3) beim Aufzug der Einstellscheibe (1) durch sein Eigengewicht in die Arbeitslage geht und beim Rücklauf der Einstellscheibe (1) in an sich bekannter Weise durch einen Mitnehmer (10) in die Ruhelage gebracht und in dieser gesperrt gehalten wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES69845D 1925-05-02 1925-05-02 Nummernschalter fuer selbsttaetig betriebene Fernsprechanlagen Expired DE439969C (de)

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DE439969C true DE439969C (de) 1927-02-21

Family

ID=7501275

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DES69845D Expired DE439969C (de) 1925-05-02 1925-05-02 Nummernschalter fuer selbsttaetig betriebene Fernsprechanlagen

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DE (1) DE439969C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1031355B (de) * 1956-01-30 1958-06-04 Ericsson Telefon Ab L M Linienwaehler fuer Fernsprechteilnehmerstellen

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