DE4403003A1 - Modellhalter insbesondere für den zahnmedizinischen Bereich - Google Patents

Modellhalter insbesondere für den zahnmedizinischen Bereich

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DE4403003A1
DE4403003A1 DE19944403003 DE4403003A DE4403003A1 DE 4403003 A1 DE4403003 A1 DE 4403003A1 DE 19944403003 DE19944403003 DE 19944403003 DE 4403003 A DE4403003 A DE 4403003A DE 4403003 A1 DE4403003 A1 DE 4403003A1
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Siegfried Dipl Ing Stadler
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    • A—HUMAN NECESSITIES
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    • A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C11/00—Dental articulators, i.e. for simulating movement of the temporo-mandibular joints; Articulation forms or mouldings
    • A61C11/08—Dental articulators, i.e. for simulating movement of the temporo-mandibular joints; Articulation forms or mouldings with means to secure dental casts to articulator

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Description

Die Erfindung betrifft einen Modellhalter insbesondere für den zahnmedizinischen Bereich, vor allem als Okkluda­ tor, Artikulator und/oder Fixator nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Im zahnmedizinischen Bereich gibt es eine Vielzahl unter­ schiedlich gestalteter Modellhalter. Mittels derartiger Modellhalter kann der Ausguß, d. h. das Positiv des Ab­ druckes eines Oberkiefers wie eines Unterkiefers, übli­ cherweise aus Gips hergestellt, gehalten und fixiert wer­ den. An derartigen z. B. (Gips-) Modellen können dann ent­ sprechende Arbeiten vorgenommen werden, beispielsweise im Zusammenhang mit der Herstellung von Kronen, Brücken, Bißkorrekturapparaten, Apparaturen für sogenannte Regulie­ rungen der Zähne bzw. des Gebisses, also sämtlicher Labor­ arbeiten die im zahnmedizinischen Bereich anfallen und einer 3-D-korrekten Zuordnung antagonistischer Zahn- bzw. Kiefermodelle bedürfen, Stahlarbeiten, sogenannte Zahn­ klammern, Implantaten etc. insbesondere auch für diagno­ stische Zwecke.
Bei derartigen Modellhaltern handelt es sich in der Regel um sogenannte Präzisions-Hilfswerkzeuge, was sich naturge­ gebenermaßen auch im Preis niederschlägt. Derartige in der Regel als Präzisionsmodellhalter zu bezeichnende Modell­ halter umfassen beispielsweise einen oberen und unteren Fixatorarm, die sich im aufgestellten Zustand des vertikal verlaufenden säulenartigen Zentralhalterabschnitt in Draufsicht deckungsgleich radial von diesem ausgehend erstrecken.
Am oberen Fixatorarm kann beispielsweise die obere Modell­ hälfte (d. h. beispielsweise das Modell/die Modelle z. B. des Oberkiefers) und am unteren Fixierarm das Gegenmodell (d. h. beispielsweise das Modell/die Modelle z. B. des Un­ terkiefers) angebracht und fixiert werden. Häufig ist der die Tragsäule bildende Zentralhalterabschnitt zweigeteilt und mit einer Vertikalführung versehen, um eine unter­ schiedliche Höheneinstellung vorzunehmen, wodurch also der Axialabstand zwischen dem oberen und unteren Fixatorarm einstellbar und dieser Abstand fest justierbar ist.
Ferner kann auch noch in der Regel der obere Fixatorarm mittels einer Schwenkeinrichtung verschwenkt werden.
Die Zahn- bzw. Kiefermodelle, an denen die entsprechenden Arbeiten für die Diagnostik und/oder die Laborarbeit durchgeführt werden, werden dann nicht selten für längere Zeiträume (mehrere Jahre) aufbewahrt. Dazu bei einem Stand der Technik bereits vorgeschlagen worden, an den Fixator­ armen eine schwalbenschwanzförmige Konstruktion zum ver­ schiebbaren Aufsetzen von Kunststoff-Anschlußteilen vor­ zusehen, auf denen dann die eigentlichen Modelle sitzen und angebracht sind. Dadurch lassen sich die Modelle mit den Kunststoffteilen vom Fixatorarm herabschieben. Aber auch dieses Entfernen und Abnehmen und bei Bedarf Wieder­ aufschieben fällt arbeitsmäßig ins Gewicht.
Grundsätzlich könnte zwar daran gedacht werden, die Model­ le auf dem Modellhalter zu belassen und mit diesem gemein­ sam aufzubewahren. Berücksichtigt man dabei aber die nicht geringen Kosten derartiger Modellhalter, so ist unmittel­ bar ersichtlich, daß durch die Vielzahl der benötigten Modellhalter die Kosten dann beachtlich ansteigen würden.
Es sind bereits von daher Verbesserungen vorgeschlagen worden, um die Kosten inbesondere auch für die Lagerhalte­ rung zu senken.
Nach einem bekannt gewordenen Vorschlag werden auf den Fixatorarmen Montageschienen aufgesteckt, auf denen dann die Modelle mit Gips angegossen werden. So sollen die Modell jederzeit von den Fixatorarmen gemeinsam mit der sie tragenden Montageschiene abgezogen werden können. Die­ ses System hat sich aber nur zum Teil bewährt, da beim Angießen der Modellhälften, insbesondere auch beim Angie­ ßen der oberen Modellhälfte, der Gips nicht nur die auf dem Fixatorarm auf steckbaren Schienen, sondern auch die Rückseite des freiliegenden Fixatorarmes umgibt, abdeckt und daran anhaftet, so daß das Entfernen und Aufsetzen sehr problematisch ist.
Von den vorstehenden als Präzisions-Hilfswerkzeuge zu klassifizierenden Modellhalter sind auch davon abweichende Modellhalter bekannt geworden, die als sog. Billiginstru­ mente in Kunststoff ausgebildet sind.
Ein bekannter Kunststoff-Modellhalter ist so konzipiert, daß sein vertikal verlaufender Zentralhalterabschnitt einstückig in den unteren löffelartigen Fixatorarm über­ geht. Am oberen Ende des Zentralhalterabschnittes ist der obere Fixatorarm mittels seitlich überstehenden Gelenkzap­ fen in entsprechenden Bohrungen eingesetzt gehalten. Da­ durch kann der obere Fixatorarm um die so gebildete Achse problemlos verschwenkt werden. Allerdings ist die gesamte Konstruktion derart, daß der obere Fixatorarm in den La­ gerbohrungen Spiel hat, so daß die gesamte Anordnung ver­ gleichsweise unpräzis ist. Ein genaues Arbeiten ist in einem derartigen Modellhalter nicht möglich.
Auch ein weiterer bekannt gewordener Kunststoff-Modell­ halter weist eine obere wie eine untere Löffelkappe auf, in der die Modellhalter-Hälften eingelegt werden können. Beide Löffelhälften sind im Bereich des sog. Zentralhal­ terabschnittes über ein Filmscharnier miteinander verbun­ den. Der mit dem Filmscharnier versehene Zentralhalter­ abschnitt ist als separates Bauteil in der oberen wie unteren Löffelkappe axial einsteckbar. Aber auch diese Anordnung ist derart labil, daß ein exaktes Arbeiten auch hier nicht möglich ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es von daher, einen verbesserten Modellhalter insbesondere für den zahnmedizi­ nischen und diagnostischen Bereich zu schaffen, welcher als Präzisions-Gerät ausgebildet ist und welcher gleich­ wohl eine kostengünstige Lagerhalterung und/oder Handha­ bung der Modelle ermöglicht.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß entsprechend den im An­ spruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Aus­ gestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Es ist durchaus überraschend, daß der erfindungsgemäße Modellhalter als ausgesprochenes Präzisions-Hilfswerkzeug bezeichnet werden kann, und daß sich mit ihm gleichwohl die Kosten insbesondere im Zusammenhang mit der Lagerhal­ terung der zumindest zwischenzeitlich nicht mehr benötig­ ten Modelle drastisch verringern lassen.
Erfindungsgemäß ist nämlich vorgesehen, daß der Modell­ halter mehrteilig gestaltet ist. Der Zentralhalteabschnitt wird stets wiederverwendet, wobei die an dem oberen wie unteren Fixatorarm sitzenden Modellhälften auf diesem fest fixiert bleiben und gemeinsam mit den Fixatorarmen aufbe­ wahrt werden. Wenn das Modell später wieder benötigt wird oder werden sollte, was sehr häufig erforderlich ist, so können die Modelle einschließlich der sie tragenden Fixa­ torarme wieder genommen und an dem praxiseigenen Zentral­ halterabschnitt problemlos angebracht werden.
Die dabei insgesamt kostengünstige und leichte Handhabung ergibt sich dadurch, daß der obere wie untere Fixatorarm an dem Zentralhalterabschnitt mittels einer Magnetverbin­ dung gehalten ist. Mittels einer zusätzlich vorgesehenen Zentriervorrichtung ist eine hochgenaue Positionierung der oberen und unteren Modellhälfte möglich, und zwar auch dann, wenn die Modelle in zeitlichen Abständen immer wie­ der beispielsweise für die zahnmedizinische und/oder dia­ gnostische Behandlung oder andere Zwecke benötigt werden.
Erfindungsgemäß wird also der Zentralhalterabschnitt, in dem bevorzugt die Magnete zur Halterung der Fixatorarme vorgesehen sind, stets weiterverwendet, wohingegen eine Vielzahl von Fixatorarmen benötigt werden, an denen die Modellhälften angegossen sind. Bevorzugt werden als Fixa­ torarme plattenförmige ferromagnetische oder zumindest im Kontaktbereich aus ferromagnetischem Material bestehende Fixatorarme verwendet. Alternativ und ergänzend kann auch eine Steckverbindung im Verbindungs- oder Anschlußbereich der Fixatorarme zum praxiseigenen Zentralhalterabschnitt vorgesehen sein.
In einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung kön­ nen die Magnete alternativ oder zusätzlich auch an den Fixatorarmen vorgesehen sein.
Die gewünschte Zentrierung vorzugsweise im Kontaktflächen­ bereich zwischen Fixatorarm und Zentralhalteabschnitt zur exakt reproduzierbaren lagerichtigen Positionierung der Modellhälften bestehen vorzugsweise aus zusammenwirkenden Erhebungen/Vertiefungen zwischen den Fixatorarmen und dem Zentralhalterabschnitt im Kontaktflächenbereich. Bevorzugt sind diese zusammenwirkenden Zentriervorsprünge/-vertie­ fungen in Aufsteckrichtung konisch verlaufend ausgebildet. Durch die vergleichsweise geringe Einsteckhöhe und die konischen, d. h. in Einsteckrichtung schräg verlaufenden Wandabschnitte ergibt sich eine hohe Genauigkeit sowie leichte Zusammenfahrbarkeit der Teile zur lagerichtigen Positionierung, ohne daß beim Aufstecken oder Zusammen­ stecken Klemm- oder Reibkräfte entstehen.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung können im Anschlußbereich, d. h. im Kontaktbereich zwischen rückwär­ tigem Ende der Fixatorarme und dem Zentralhalterabschnitt wechselweise ausgebildete Erhebungen und/oder Vertiefungen eingeprägt sein, so daß neben der Magnetverbindung und der dadurch bewirkten Zentrierausrichtung auch noch eine zu­ sätzliche Klemm- oder Schnappverbindung realisierbar ist.
Bei Bedarf kann auch der erfindungsgemäße Modellhalter mit einer Axialführung zur unterschiedlichen Höheneinstellung, also unterschiedlichen Einstellung des Abstandes zwischen oberem und unterem Fixatorarm wie mit einer zusätzlichen Verschwenkeinrichtung, beispielsweise zur Verschwenkung des oberen Fixatorarmes, versehen sein.
Erfindungsgemäß werden die einzelnen Modellhälften an dem Fixatorarm bevorzugt unter Verwendung einer geeigneten Klebe- oder Kontaktmasse angegossen und gehalten. Die Handhabung läßt sich erfindungsgemäß insbesondere dadurch vereinfachen, daß beispielsweise am Fixatorarm eine oder zwei Angußöffnungen vorgesehen sind, und an der modell­ seitigen Unterseite eine umlaufende Auslaufsperre bei­ spielsweise in Form eines umlaufenden Bürsten- oder Bor­ stenkranzes (oder vergleichbarer Mittel) ausgebildet ist. Die Modellhälfte wird also in die entsprechende Lage ge­ bracht, um dann von der rückwärtigen Seite durch die Ein­ gußöffnungen die Fixiermasse einzuspritzen. Das seitliche Austreten der Fixiermasse zwischen dem Fixatorarm und der Rückseite der Modellhälfte wird also durch sich an die Lage der Modellhälften anpassenden Bürstenkranz gestoppt.
Weitere Vorteile, Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich nachfolgend aus den anhand von Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen. Dabei zeigen im ein­ zelnen:
Fig. 1 eine schematische perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Modellhalters;
Fig. 2 eine zu Fig. 1 entsprechende perspekti­ vische Darstellung bei gerade abgenommenem oberen Fixatorarm;
Fig. 3 eine zu Fig. 1 entsprechende Darstellung mit über die Fixatorarme gehaltenem Ober­ kiefer- und Oberkiefermodellabdruck;
Fig. 4 eine Vertikalschnittdarstellung durch den Modellhalter zur Erläuterung seiner Zen­ triervorrichtung;
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Darstellung gemäß Fig. 4;
Fig. 6 ein schematischer auszugsweiser Quer­ schnitt längs der Linie VI-VI in Fig. 5;
Fig. 7 eine auszugsweise abgewandelte Vertikal­ schnittdarstellung des im oberen Bereich des Modellhalters mit einer abweichenden Zentriereinrichtung;
Fig. 8 eine Unteransicht des in Fig. 7 verwende­ ten oberen Fixatorarmes;
Fig. 9 ein zu Fig. 7 abgewandeltes Ausführungs­ beispiel;
Fig. 10 eine Draufsicht auf den in Fig. 9 darge­ stellten oberen Fixatorarm;
Fig. 11 eine schematische Vertikalschnittdarstel­ lung durch ein abgewandeltes Ausführungs­ beispiel mit winkelförmigen Fixatorarmen;
Fig. 12 eine entsprechende Darstellung zu Fig. 11 bei gekipptem Fixatorarm 5a;
Fig. 13a eine teilweise im Vertikalquerschnitt ge­ zeigte weitere Ausführungsform;
Fig. 13b eine um 90° zur Fig. 13a versetzt verlau­ fende Vertikalschnittdarstellung durch den Zentralabschnitt des in Fig. 13a gezeig­ ten Ausführungsbeispieles;
Fig. 14 ein weiteres abgewandeltes Ausführungsbei­ spiel unter perspektivischer Darstellung eines Fixatorarmes 5;
Fig. 15 eine schematische auszugsweise Seitenan­ sicht eines weiteren abgewandelten Ausfüh­ rungsbeispieles in Ausgangsstellung;
Fig. 16 eine zu Fig. 15 entsprechende Darstellung mit um die Horizontalachse verschwenkten Fixatorarm;
Fig. 17 eine schematische Seitenansicht zur Ver­ deutlichung der Fixierung einer Modell­ hälfte an einem Fixatorarm, und
Fig. 18 eine perspektivische Darstellung eines Fixatorarmes mit einer Auslaufbremse;
Fig. 19 ein Beispiel zur Aufbewahrung von Modell­ hälften mittels den erläuterten Fixatorar­ men.
In Fig. 1 ist in schematischer perspektivischer Darstel­ lung ein erstes Ausführungsbeispiel des Modellhalters gezeigt. Der Modellhalter umfaßt einen säulenartigen und im aufgestellten Zustand vertikal verlaufenden Zentralhal­ terabschnitt 1. An der oberen wie unteren Stirnseite 3 des Zentralhalterabschnittes 1 ist ein oberer und unterer Fixatorarm 5, im gezeigten Ausführungsbeispiel ein Fixato­ rarm 5a bzw. 5b, gezeigt.
Der Zentralhalterabschnitt 1 kann aus einem Präzisions- Metallteil bestehen, welches stabil und völlig unverform­ bar ist. Die Fixatorarme 5 bestehen bevorzugt ebenfalls aus einem Metallteil, insbesondere einem ferromagnetischen Material. Dadurch sind die Fixatorarme 5 an ihrem rück­ wärtigen Anschlußende 9 mit dem Zentralhalterabschnitt 1 mittels einer magnetischen Verbindung 11 lös- und verbind­ bar.
In der schematischen Darstellung gemäß Fig. 2 ist gerade der obere Fixatorarm 5 von der Stirnseite 3 des Zentral­ halterabschnittes 1 entfernt worden. An der oberen Stirn­ seite 3 ist nunmehr der nach oben weisende Pol 12 eines im Zentralhalterabschnitt 1 untergebrachten, fest verankerten Magneten 15 sichtbar.
In Fig. 3 ist eine zu Fig. 1 entsprechende Darstellung wiedergegeben, bei welcher an dem oberen Fixatorarm 5 eine obere Modellhälfte 13a und am unteren Fixatorarm 5 eine untere Modellhälfte 13b gehalten und fixiert ist. Auf die Fixierung der Modellhälften an dem zugehörigen Fixatorarm wird später noch eingegangen.
Anhand der Fig. 4 bis 6 wird das erläuterte Ausfüh­ rungsbeispiel gemäß den Fig. 1 bis 3 noch weiter im Detail erläutert. In der Vertikalschnittdarstellung gemäß Fig. 4 ist im Inneren des Zentralhalterabschnittes 1 ein oberer wie unterer ausreichend stark dimensionierter Ma­ gnet 15a bzw. 15b vorgesehen. Hierüber wird der zugehörige Fixatorarm 5 an seinem Anschlußende 9 mit ausreichend starker Magnetkraft am Zentralhalterabschnitt 1 gehalten. Dazu ist der Fixatorarm 5 insgesamt aus ferromagnetischem Material oder zumindest sein Anschlußende 9 aus ferroma­ gnetischem Material gebildet oder weist dort einen im oder am Fixatorarm festsitzenden ferromagnetischen Einsatz auf. Im zuletzt genannten Falle, wenn lediglich das Anschluß­ element ferromagnetisch ist, kann das verbleibende Teil des Fixatorarmes 5 aus nicht-magnetischem Material, bei­ spielsweise auch aus Kunststoff, bestehen. In diesem Fall wird aber ein Kunststoffmaterial bevorzugt, das ausrei­ chend starr und steif und dabei so ausreichend dimensio­ niert ist, daß ein hochpräzises Arbeiten ohne Durchbiegen des Fixatorarmes ermöglicht wird.
Abweichend zu diesem Ausführungsbeispiel könnte aber auch am Anschlußende 9 des Fixatorarmes 5 ein zweiter Magnet vorgesehen sein, der in polrichtiger Ausrichtlage zu dem im Zentralabschnitt untergebrachten Magnet 15a bzw. 15b dann besonders fest und sicher auf dem Zentralhalterab­ schnitt 1 angebracht werden kann. In einer weiteren, nicht näher dargestellten Abweichung kann schließlich nur am Anschlußende des Fixatorarmes 5 ein entsprechender Magnet vorgesehen sein, wobei dann an der entsprechenden Halte- oder Kontaktfläche, d. h. an dem Halteansatz 16, auf wel­ chem das Anschlußende 9 des Fixatorarmes 5 am Zentralhal­ terabschnitt 1 aufliegt, ein entsprechendes ferromagne­ tisches Anschlußteil sitzt, um die gewünschte lösbare magnetische Verbindung zum Fixatorarm 5 zu gewährleisten.
Um ein hochpräzises Arbeiten zu erlauben, ist ferner auch noch eine Zentriervorrichtung 17 vorgesehen, damit ein einmal eingesetzter bzw. aufgesetzter Fixatorarm 5 in stets hochexakter und hochgenauer, mit gleichbleibender Lage reproduzierbar am Zentralhalterabschnitt 1 auf- und angesetzt werden kann.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 4 und 5 besteht die Zentriervorrichtung 17 aus einem in Drauf­ sicht das rückwärtige Anschlußende 9 des zugehörigen Fixa­ torarmes 5 U-förmig umgebenden Rahmen bzw. U-förmigen Einfassung 19. Diese ist genau zur Formgebung und Dimen­ sionierung des Anschlußendes 9 des Fixatorarmes 9 gebil­ det.
Die Zentrierhöhe 21 (Fig. 6) muß nur relativ gering be­ messen sein. Maße von sogar weniger als 1 mm oder bei­ spielsweise um 1, 2 oder um bis zu 3 mm sind voll ausrei­ chend. Diese Dimensionsangaben entsprechen in der Regel auch der Dicke der Fixatorarme 5. Um ein möglichst pro­ blemloses Ein- und Ausstecken zu ermöglichen, kann bei­ spielsweise die Zentriereinrichtung 17 in Form des erläu­ terten Rahmens bzw. der Einfassung 19 auch von oben nach unten in Richtung der Mitte des Zentralhalterabschnittes 1 einen konisch verjüngten Aufnahmeraum ergeben, so daß bei endgültig eingesetzten Fixatorarmen 5 die Dimensionie­ rung der Zentriereinrichtung 17 am unteren Ende des so gebildeten Aufnahmeraumes, also unmittelbar in Höhe der Kontaktfläche der Stirnseite 3 dem Anschlußende 9 des Fixatorarmes 5 entspricht.
Abweichend vom gezeigten Ausführungsbeispiel könnte die Zentriereinrichtung 17 aber auch durch einen entsprechen­ den Rahmen bzw. eine entsprechende Einfassung 19 gebildet sein, die nicht Teil des Zentralhalterabschnittes 1 sind, sondern umlaufend am Anschlußende 9 des Fixatorarmes 5 ausgebildet ist. Dies wäre lediglich eine kinematische Umkehrung.
Bei dem anhand der Fig. 7 und 8 erläuterten Ausfüh­ rungsbeispiel besteht die Zentriereinrichtung 17 aus wech­ selweise ineinander greifenden Vorsprüngen 25 und Vertie­ fungen 27, wobei in der Darstellung gemäß Fig. 7 in strichlierter Darstellung der obere Fixatorarm 5a in ab­ genommener Position gezeigt ist. Im Ausführungsbeispiel sind die konisch, d. h. kegelförmig gebildeten Vorsprünge 25 an der Unterseite des Fixatorarmes 5 und die Vertiefung 27 an der Oberseite, d. h. der Stirnseite 3 des Zentralhal­ terabschnittes 1 ausgebildet. Die Vorsprünge 25 können aber genauso am Zentralhalterabschnitt 1 und die Vertie­ fungen 27 am Fixatorarm 5 ausgebildet sein. Vorsprünge und Vertiefungen können aber auch wechselweise am Fixatorarm und an einer entsprechenden Stirnseite 3, d. h. der Kon­ taktseite 3, ausgebildet sein. Zur weiteren Fixierung ist beispielsweise ein rückwärtiger Rahmen 19 an der oberen Stirnseite 3 des Zentralhalterabschnittes 1 ergänzend vorgesehen. Dabei ist in Fig. 8 strichliert die Lage des Magneten 15 dargestellt, wenn der Fixatorarm mit seiner Zentriervorrichtung 17 am oberen Stirnende 3 des Zentral­ halterabschnittes 1 aufgesetzt zu liegen kommt. Mit ande­ ren Worten liegen also die Vorsprünge 25/Vertiefungen 27 zur Lage des Magneten 15 leicht versetzt.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 9 und 10 ist die Zentriereinrichtung 17 ebenfalls nach Art einer 3D- Fixierung ausgebildet, bei welcher das Anschlußende 9 des Fixatorarmes 5 mit einer deckel- oder kappenförmigen Ver­ tiefung 27′, umgeben von einem dadurch gebildeten Rand 19, und das entsprechende Kontaktende 3 des Zentralhalterab­ schnittes 1 als an diese Formgebung angepaßte Steckerhe­ bung 25′ ausgebildet. Da in Draufsicht sowohl die Steck­ erhebung 25′ als auch die kappenförmige Vertiefung 27′ eine von der Kreisform abweichende Konturgebung aufweist, ist eine eindeutige verdrehsichere Zentrierung und Justie­ rung gewährleistet.
Wie nicht näher dargestellt ist, könnte abweichend zu Fig. 9 und 10 eine Ausführungsform auch so aussehen, daß die kappenförmige Vertiefung 27′ nicht am Anschlußende 9 des Fixatorarmes 5, sondern am stirnseitigen Anschlußende des Zentralabschnittes ausgebildet ist, wobei dann der Steckansatz 25′, d. h. die Steckerhebung 25′ dazu entspre­ chend passend am Anschlußende 9 des Fixatorarmes ausgebil­ det ist.
In Fig. 11 und 12 ist im schematischen Vertikalschnitt eine abgewandelte Ausführungsform eines Modellhalters gezeigt, bei welchem die Anschlußenden 9 des oberen wie unteren Fixatorarmes 5a bzw. 5b mit einer im gezeigten Ausführungsbeispiel rechtwinkelig verlaufenden Abwinkelung 29a bzw. 29b versehen sind. Diese Abwinkelung 29a bzw. 29b führt dazu, daß das Anschlußende 9 nicht an den Stirnsei­ ten 3 des Zentralhalterabschnittes 1, sondern an seiner dem Fixatorarm 5 zugewandt liegende Vertikalseite am Zen­ tralhalterabschnitt 1 anbringbar ist. Diese Vertikalseite bildet dann also die Halte- oder Kontaktfläche, d. h. den Halteansatz 16, an welchem die Fixatorarme 5a und 5b lös­ bar anbringbar sind. Diese Ausbildungsform hat den weite­ ren Vorteil, daß beispielsweise die die Anschlußenden 9 bildenden Abwinkelungen 29 jeweils durch zwei obere wie zwei untere (oder noch mehrere) Einzelmagneten fixiert und gehalten werden können, deren Pole dann in Horizontalrich­ tung den Abwinkelungen 29 zugewandt liegen. Dabei können jeweils zwei benachbarte Magneten in unterschiedlicher Polrichtung ausgerichtet sein, so daß über die aus ferro­ magnetischem Material gebildete Abwinkelung 29 die Magnet­ feldlinien jeweils vom Pol des einen Magneten zum entge­ gengesetzten Pol des jeweils zweiten Pol verlaufen. Dazu könnte gegebenenfalls auch auf der rückwärtigen Seite der jeweils beiden Magneten 15a bzw. 15b eine diese verbin­ dende Brücke 30 im Inneren des Zentralhalterabschnittes 1 angeordnet sein, wie dies in Fig. 12 dargestellt ist. Auch in diesem Ausführungsbeispiel ist eine entsprechende Zentriereinrichtung 17 zwischen dem winkelförmigen An­ schlußbereich 9 und dem Halteansatz 16 am Zentralhalterab­ schnitt 1 vorgesehen, um eine stets lageidentische Posi­ tionierung der Fixatorarme 5 am Zentralhalterabschnitt zu gewährleisten. Ein entsprechender Stufenansatz 17′ am Zentralhalterabschnitt 1 stellt dabei einen Teil der Zen­ triereinrichtung 17 dar.
Anhand von Fig. 13a und 13b ist ein weiteres abgewandel­ tes Ausführungsbeispiel gezeigt.
In diesem Ausführungsbeispiel sind die Fixatorarme 5a und 5b ebenfalls mit einem kappenförmigen Zentrierbereich 17 versehen, um eine exakte Ausrichtung und Positionierung an dem Mittelhalter oder Zentralabschnitt 1 zu gewährleisten.
Eine verbesserte magnetische Verbindung wird in diesem Ausführungsbeispiel dadurch gewährleistet, daß in dem oberen und unteren Endbereich des Zentralabschnittes 1 ein entsprechender Magnet 15 mit seiner Polausrichtung nicht in Vertikalrichtung (also mit einem Pol nicht unmittelbar in Richtung an das Anschlußende 9 eines Fixatorarmes 5) ausgerichtet ist, sondern quer dazu liegt. Benachbart zu den beiden im gezeigten Ausführungsbeispiel in Horizontal­ richtung ausgerichtet liegenden Magneten (in Fig. 13b ist der Nordpol mit "N" und der Südpol mit "S" eingezeichnet) befinden sich dann zwei vertikal verlaufende die Magnet­ feldlinien leitende ferromagnetische plattenförmige Teile, insbesondere Metallteile 56, die an der ansonsten nicht ferromagnetischen, also die Magnetfeldlinien nicht lei­ tenden Stirnseite 53 des Zentralabschnittes 1 in schlitz­ förmigen Ausnehmungen 54 mit der Oberseite der Stirnseite 53 fluchtend herausgeführt und vorzugsweise über einen innenliegenden Stufenabsatz gegen ein unbeabsichtigtes Herausgleiten und Verlieren gesichert sind.
Dadurch wird ein sogenannter Pol- oder Magnetschuh 55 gebildet. Da die Fixatorarme 5 entweder von Hause aus mit dem magnetischen Feldlinien gut leitenden Material, in der Regel ferromagnetischem Material gebildet oder mit einem derartigen ferromagnetischen Einsatz 59 versehen sind, sind die Magnetfeldlinien bei auf dem so gebildeten Pol- oder Magnetschuh aufgesetzten Fixatorarmen geschlossen, wodurch der betreffende Fixatorarm sehr fest bezogen auf die Magnetstärke gehalten und gesichert ist. Bei abgenom­ menen Fixatorarmen 5 werden die Magnetfeldlinien in den seitlichen Polschuhplatten 57 bis zu ihrer oberen Stirn­ seite 53 gut geleitet und verlaufen dann durch Luft bzw. das magnetisch nicht leitende (Kunststoff-) Material der Stirnseite 53.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Innenwandung 61 (also die Seite unterhalb der Fixatorarme 5) des an sich hohlen Zentralhalterabschnittes 1 als abnehmbarer Deckel ausgebildet, der über eine Schnappverbindung abgenommen und am Zentralabschnitt 1 aufgesetzt werden kann. Dazu wirken zwei in Vertikalrichtung versetzt zueinander lie­ gende Schnappfinger 65 zusammen, die mit einem Mittelkör­ perabschnitt 67 des Zentralhalteabschnittes 1 zusammen­ steckbar sind. Durch die Schnappfinger 65 werden auch die im oberen und unteren Hohlraum 69 untergebrachten und durch geeignete Weise ansonsten gegebenenfalls noch gesi­ cherten Magneten 15 in ihrer positionsrichtigen Lage ge­ halten. Wie insbesondere aus der Darstellung gemäß Fig. 13a noch hervorgeht, wird zudem der zwischen den beiden Fixatorarmen 5a und 5b sitzende Deckel 61 auch durch den stufenförmigen Zentrierbereich 17 mit gehalten, der auf Seiten des Fixatorarmes 5 jeweils den oberen und unteren Rand des Deckels 61 mit übergreift und dadurch sichert. Mit anderen Worten wird durch die aufgesetzten Fixatorarme 5a und 5b auch der Deckel 61 unverlierbar festgehalten, der wiederum - wenn die Magneten 15 bzw. Polschuhe 55 nicht eigenständig in ihrer betreffenden Lage fixiert sind - diese Magneten 15 bzw. Polschuhe 55 zusätzlich sichert und hält. Es wird ferner angemerkt, daß die Magneten in dieser Ausführungsform durch die Ausbildung und Einbettung in Form eines Pol-Magnetschuhs 55 eben nicht unmittelbar an dem eigentlichen stirnseiten Anbau- und Fixierende des Zentralhalteabschnittes 1 liegen müssen.
Von diesem Ausführungsbeispiel abweichend könnten auch backenförmige Halteplatten vorgesehen sein, die den Zen­ tralhalterabschnitt 1 backenförmig umgeben, wie dies in der schematischen Perspektivdarstellung eines Fixatorarmes 5 gemäß Fig. 14 ersichtlich ist. In diesem Falle würde ein Magnet 15 oder Pol- bzw. Magnetschuh 55 mit seinen Polrichtungen in Horizontalrichtung in Querlage quer zur Erstreckungsrichtung des Fixatorarmes 5 im Zentralhalter­ abschnitt 1 ausgerichtet liegen. Die seitlich gegenüber­ liegenden, den Zentralhalterabschnitt 1 gabelförmig um­ greifenden Anschlußenden 9′ und 9′′ könnten über eine je­ weils eine separate Zentriereinrichtung 17 am Zentralhal­ terabschnitt 1 lagerichtig positioniert werden. Die Zen­ triereinrichtung 17 kann beispielsweise aus einer entspre­ chenden, an den Seitenflächen des Zentralhalterabschnittes 1 ausgebildeten Vertiefungen bestehen, die durch einen in Einsteckrichtung U-förmigen Rahmen bzw. Rand oder Einfas­ sung 19 begrenzt ist, und in welche die backenförmigen Anschlußenden 9′ bzw. 9′′ aufgesteckt werden können. Da­ zwischen würde im Zentralhalterabschnitt 1 ein entspre­ chender Magnet 15 in Horizontalrichtung mit seinen Polen auf die gegenüberliegenden Anschlußenden 9′ bzw. 9′′ ausge­ richtet liegen.
Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 14 sind die ge­ genüberliegenden Backen der Anschlußenden 9′ und 9′′ in Aufsteckrichtung auf den Zentralhalterabschnitt 1 konisch verjüngend ausgebildet, die mit entsprechend geformten Rändern 19 der Zentriereinrichtung 17 am Zentralhalter­ abschnitt 1 zusammenwirken können.
Anhand von Fig. 15 und 16 wird nur schematisch gezeigt, daß die Magnetverbindung zur Befestigung der Fixatorarme 5 auch eine Verschwenkeinrichtung erlaubt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 15 und 16 ist der entsprechende Endabschnitt 1′ des Zentralhalterabschnittes 1 mit einer Verschwenkeinrichtung versehen. Der Endab­ schnitt 1′ ist gegenüber dem verbleibenden Zentralhalter­ abschnitt 1 um eine horizontale Verschwenkachse 32 ver­ schwenkbar. Dazu können die gegenüberliegenden parallel zur Zeichenebene verlaufenden Seitenwände 1′′ des Zentral­ halterabschnittes 1 den dazwischenliegenden frei ver­ schwenkbaren Endabschnitt 1′ aufnehmen, der über die er­ wähnte Horizontalachse 32 mit dem Zentralhalterabschnitt 1 verbunden ist. Der verschwenkbare Endabschnitt 1′ weist innenliegend einen entsprechenden Magneten 15a bzw. Pol- oder Magnetschuh 55 auf, worüber an der oben gebildeten Stirnseite 3 dann der Fixatorarm 5a lösbar angebracht ist. Dadurch ist der Fixatorarm 5 mit einem daran gegebenen­ falls gehaltenen Modell um die Horizontalverschwenkachse 32 gemeinsam mit dem Magneten 15a bzw. 55 verschwenkbar.
Eine Fixierung der Ausgangsstellung gemäß der Fig. 15 kann beispielsweise durch eine deckungsgleich durch die Seitenwände 1′′ sowie den Endabschnitt 1′ verlaufende Boh­ rung 33 erfolgen, wodurch ein Fixierstift eingesteckt werden kann. Möglich wäre aber auch, an der Anschlußfläche 34 eine weitere bevorzugten schwächere Magnetverbindung zum verbleibenden Zentralhalterabschnitt 1 anzubringen.
Anhand von Fig. 17 wird die weitere Handhabung eines der­ artige Modellhalters erläutert.
Nachdem beispielsweise eine obere und untere Modellhälfte 5a und 5b hergestellt ist, wird diese jeweils an der Un­ ter- oder Innenseite eines Fixatorarmes 5 positioniert und dann an diesem fixiert.
Dies erfolgt bevorzugtermaßen durch ein geeignetes Fixier­ mittel, beispielsweise Gips oder im wesentlichen Gips, der in fließfertigem Zustand beispielsweise sich in einer Tube 31 befinden kann. Die Tube 31 kann durch eine der in den Fixatorarmen 5 bereits gezeigten Öffnungen oder Bohrungen 36 aufgesteckt, hindurchgesteckt oder eingedreht werden. Danach wird der Inhalt der Tube 31 durch diese Bohrung 36 hindurch auf die Rückseite der zu fixierenden Modellhälfte 13a hindurchgepreßt. Dieses pastöse Fixiermaterial 35 soll möglichst schnell aushärtend sein.
Um zu verhindern, daß dieses pastöse Fixiermaterial 35 seitlich zu weit austritt und über das Modell seitlich herunterfließt, kann bevorzugt auf der Unterseite um die betreffende Bohrung 36 herum eine sich ringförmig er­ streckende Auslaufbremse 37 vorgesehen sein, die den Ab­ standsraum zwischen Unterseite des Fixatorarmes 5 und der Rückseite des Modelles 13 umgibt und nach außen hin ab­ schirmt. Diese Auslaufbremse 37 besteht vorzugsweise aus einem Borstenring oder aus einem anderen, aus elastomerem Material gebildeten Vorhang, der bereits von Hause aus auf der Unterseite des Fixatorarmes 5 angebracht oder vorgese­ hen ist. Unter Umständen genügt auch lediglich, daß eine entsprechende ringförmige Auslaufbremse 37 vor dem Ein­ pressen des pastösen Fixiermaterials 35 zwischen der Un­ terseite des Fixatorarmes 5 und der Rückseite des Modelles 13 eingeschoben wird.
Fig. 18 zeigt in vereinfachter perspektivischer Darstel­ lung die Unterseite eines Fixatorarmes 5 mit der erwähnten borstenförmigen Auslaufbremse 37.
In Fig. 19 ist in schematischer Seitenansicht gezeigt, wie mit den erläuterten Fixatorarmen 5 entsprechende Mo­ delhälften 13a, 13b aufbewahrt werden können.
Dazu werden jeweils ein Paar der Fixatorarme 5a, 5b in ein mit entsprechenden Aufnahmeschlitzen 81 versehenes Brett mit ihrem Anschlußende 9 eingesteckt. Zwischen den auf­ einander zu weisenden Auslaufbremsen 37 sind durch zuvor erfolgtes Einspritzen und Erhärten des Fixiermaterials 35 gehalten. Die Einstecktiefe für ein entsprechendes Paar von Fixatorarmen 5 kann bei schräger Ausrichtung (wie in Fig. 19 gezeigt ist) auch unterschiedlich tief sein, damit jeweils die richtige Relativlage zwischen den beiden Fixatorarmen 5 mit den dazwischen gehaltenen Modellhälften 13a, 13b gewährleistet ist.
Je nach Bedarf können beim Arbeiten dann problemlos beim betreffenden Fixatorarm 5 mit dem darauf sitzenden Modell bzw. der darauf sitzenden Modellhälfte durch Aufbringen der entsprechenden Kippmomente auf den Fixatorarm 5 vom Zentralhalterabschnitt 1 durch Überwindung der Magnetkräf­ te gelöst werden. Das Aufklipsen und Anbringen ist genauso problemlos und einfach.
Werden die Modell nicht mehr benötigt, so können sich mit den Fixatorarmen 5 aufbewahrt werden. Der relativ teure, ein Präzisionsteil mit ausreichend stark dimensionierten Magneten bildende Zentralhalterabschnitt 1 wird dann für die nächsten Arbeiten an einem nächsten Modell unter Ver­ wendung neuer weiterer Fixatorarme 5 verwendet.
Es sind Modellhalter beschrieben worden, deren Zentral­ abschnitt 1 unverlängerbar ist. Genauso kann aber ein Zentralhalterabschnitt 1 verwendet werden, der beispiels­ weise eine in Axialrichtung verlaufende Führung, d. h. schienenartige Führung aufweist, um den Zentralhalberab­ schnitt 1 in unterschiedlicher Längserstreckung und mit­ tels einer dafür separat vorgesehenen Fixiereinrichtung fixieren zu können.
Abweichend vom gezeigten Ausführungsbeispiel können die erwähnten Magnete 15 bzw. Magnet- oder Polschuhe 55 auch am betreffenden Fixatorarm 5a, 5b ausgebildet sein. In diesem Falle wird bevorzugt am Ende des Zentralabschnittes 1 dann ein weiterer lage- und polrichtig ausgerichteter Magnet oder Polschuh eingesetzt oder lediglich ein sich ferromagnetisch verhaltendes Material, um die Fixierung der Fixatorarme am Zentralabschnitt zu gewährleisten. Günstiger allerdings ist der Einbau und die Verwendung der Magnete im Zentralabschnitt.
Die Ausführungsbeispiele sind für eine magnetische Ver­ bindung und Fixierung der Fixatorarme 5 am Zentralab­ schnitt 1 gezeigt. Alternativ und ergänzend kann auch eine mechanische Steckverbindung vorgesehen sein, um die Fixa­ torarme 5 gleichermaßen am Zentralabschnitt 1 problemlos anzubringen und bei Bedarf wieder zu entfernen. Dabei kann die Zentriereinrichtung 17 Teil der mechanischen Steckver­ bindung selbst sein.
In den Ausführungsbeispielen sind die Fixatorarme 5a und 5b jeweils identisch und/oder symmetrisch zueinander aus­ gebildet und geformt gewesen, was Herstellungskosten- und Handhabungsvorteile ergibt.
Durch die vorstehend erläuterten Ausführungsbeispiele wird also ein dauer-verwendbares Hauptstück bzw. Hauptstützteil in Form des stets verwendbaren Zentralhalterabschnittes 1 beschrieben, an dem oben und unten vorzugsweise, wie er­ wähnt, identische und x-beliebig austauschbare "Einmal"- Löffel als sogenannte Fixatorarme 5 einfach, schnell und problemlos angebracht und wieder entfernt werden können.

Claims (19)

1. Modellhalter insbesondere für den zahnmedizinischen oder diagnostischen Bereich, vor allem als Okkludator, Artikulator und/oder Fixator, zur Fixierung von Ober- und Unterkiefer-Modellen, insbesondere im Zusammenhang mit der Herstellung von Kronen, Brücken, Spangen, Aufbißklammern, Implantaten u. dgl., mit folgenden Merkmalen
  • - es ist ein Zentralhalterabschnitt (1) vorgesehen,
  • - am Zentralhalterabschnitt (1) ist ein oben- und unten­ liegender Fixatorarm (5) vom Zentralhalterabschnitt (1) quer wegragend angeordnet,
  • - an dem oberen Fixatorarm (5) ist die eine Modellhälfte (13a) und an dem unteren Fixierarm (5) die anderen zur oberen Modellhälfte (13a) gehörende untere Modellhälfte (13b) lagerichtig fixierbar, gekennzeichnet durch die folgenden weiteren Merkmale
  • - die Fixatorarme (5) sind am Zentralhalterabschnitt (1) mittels einer Magnet- und/oder mechanischen Steck- und/oder Schiebeverbindung (11) lösbar befestigt,
  • - an dem Anbau- und Kontaktabschnitt (3) des Zentralhal­ terabschnittes (1) und/oder am Anschlußende (9) der Fixatorarme (5) ist eine zusammenwirkende Zentrierein­ richtung (17) vorgesehen, und
  • - die Zentriereinrichtung (17) ist so gestaltet, daß die betreffenden Fixatorarme (5) an dem Zentralhalterab­ schnitt (1) stets lagerichtig positionierbar sind.
2. Modellhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fixatorarme (5) aus ferromagnetischem Material bestehen.
3. Modellhalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Fixatorarme (5) zumindest an ihrem An­ schlußende (9) aus ferromagnetischem Material gebildet sind oder einen ferromagnetischen Ein- oder Ansatz umfas­ sen.
4. Modellhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Magnete (15) zur Fixierung der Fixatorarme (5) im Zentralhalterabschnitt (1) vorgese­ hen sind.
5. Modellhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Magnet (15, 55) am An­ schlußende (9) des Fixatorarmes (5) vorgesehen ist.
6. Modellhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetkontaktfläche des oder der Magnete (15a, 15b, 55) oder eines damit zumindest mittel bar in Verbindung stehenden magnetisch gut leitenden Zwi­ schenstückes im Zentralhalterabschnitt (1) und/oder am Fixatorarm (5) bei abgenommenem Fixatorarm (5) frei lie­ gen.
7. Modellhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Kontaktanschlußbereich (3) des Zentralhalterabschnitte (1) und/oder am Fixatorarm (5) Justiervorsprünge (25, 25′) und/oder Justiervertiefungen (27, 27′) vorgesehen sind, die wechselweise spielfrei ineinander greifen.
8. Modellhalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Justiervorsprünge (25, 25′) und/oder die Justier­ vertiefungen (27, 27′) in Einsteckrichtung konisch ver­ jüngt ausgebildet sind.
9. Modellhalter nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Justiereinrichtung (21) aus wand-, rip­ pen- oder steckkopfförmigen, insbesondere noppen- und kegel- bis kegelstumpfförmigen Vorsprüngen (25, 25′) bzw. Ver­ tiefungen (27, 27′) besteht.
10. Modellhalter nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentriervorsprünge (25, 25′) aus einem ganz oder abschnittsweise das Anschlußende (9) eines zugehörigen Fixatorarmes (5) umgebenden, in Axialrichtung des Zentralhalterabschnittes (1) vorstehenden Randes oder Randabschnittes besteht.
11. Modellhalter nach einem der Ansprüche 7 bis 10, da­ durch gekennzeichnet, daß das Anschlußende (9) eines Fixa­ torarmes (5) mit einer kappen- und/oder topfförmigen oder ähnlichen Prägung und Formgebung versehen ist, die mit einer entsprechenden negativen Formgebung der Kontaktan­ schlußseite (3) des Zentralhalterabschnittes (1) zusammen­ wirkt.
12. Modellhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 11, da­ durch gekennzeichnet, daß an dem zum Anschlußende (9) versetzt liegenden Tragende der Fixatorarme (5) zum Tragen und Fixieren einer Modellhälfte (13a, 13b) zumindest eine, vorzugsweise zwei versetzt liegende Bohrungen (36) einge­ bracht sind, worüber eine Fixiermasse in den Raum zwischen Unterseite des Fixatorarmes (5) und Rückseite eines zu haltenden Modells (13a, 13b) einbringbar ist.
13. Modellhalter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite eines Fixatorarmes (5) eine Auslauf­ bremse (37) angebracht oder anbringbar oder lediglich in den Raum zwischen Rückseite eines zu haltenden Modells (13a, 13b) und der Unterseite eines Fixatorarmes (5) lose einbringbar ist, worüber die zur Fixierung des Modells (13a, 13b) benötigte Fixiermasse gegenüber ein unbeabsich­ tigtes weiteres Auslauf gehindert ist.
14. Modellhalter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaufbremse (37) anpaßfähig ist und vorzugsweise aus einer umlaufenden Borsten- oder Bürstenanordnung und/oder einem gummielastischen oder -ähnlichen Vorhang besteht.
15. Modellhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 14, da­ durch gekennzeichnet, daß neben der Magnetverbindung zur lösbaren Befestigung eines Fixatorarmes (5) an einem Zen­ tralhalterabschnitt (1) insbesondere durch Ausbildung der Zentriereinrichtung (17) eine zusätzliche Schnappverbin­ dung zwischen dem Fixatorarm (5) und dem Halteansatz (16) des Zentralabschnittes (1) vorgesehen ist.
16. Modellhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 15, da­ durch gekennzeichnet, daß der Halteansatz (16) zur tragen­ den Halterung eines zugeordneten Fixatorarmes (5) an der oberen und/oder unteren Stirnseite (3) des Zentralhalter­ abschnittes (1) liegend ausgebildet ist.
17. Modellhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 15, da­ durch gekennzeichnet, daß der Halteansatz (16) am Zentral­ halterabschnitt (1) zur tragenden Aufnahme eines zugeord­ neten Fixatorarmes (5) an einer Seitenwand des Zentralhal­ terabschnittes (5) ausgebildet ist, und daß der Fixatorarm (5) ein entsprechendes, mit dem Halteansatz (16) zusammen­ wirkendes Anschlußende (9′, 9′′; 29) versehen ist.
18. Modellhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 17, da­ durch gekennzeichnet, daß an den Anschlußstellen der Fixa­ torarme (5) und/oder an dem Zentralhalterabschnitt (1) je­ weils ein Polschuh (55) angeordnet ist, so daß bei auf­ gesetzten Fixatorarmen (5) die ansonsten über Luft bzw. über magnetisch nicht leitende Materialien verlaufenden Magnetfeldlinien des Polschuhs über das magnetisch leiten­ de Material des aufgesetzten Fixatorarmes (5) auf ge­ schlossenen Magnetfeldlinien verlaufen.
19. Modellhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 18, da­ durch gekennzeichnet, daß die Fixatorarme (5a, 5b) gleich und/oder symmetrisch zueinander ausgebildet sind.
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