DE4421967C2 - Verfahren und Vorrichtung zum Zuführen von Teilen über ein Gefälle zum Füllen von Behältern - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Zuführen von Teilen über ein Gefälle zum Füllen von BehälternInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Zuführen
mindestens eines Teils über ein Gefälle in den Innenraum
eines darunter angeordneten Behälters nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1, sowie auf eine Vorrichtung zur
Durchführung des Verfahrens nach dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 4.
Ein derartiges Verfahren und eine derartige Vorrichtung ist
aus der DD-PS 9044 bekannt.
Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf ein
Arbeitsverfahren sowie eine Vorrichtung zum Zuführen von
Teilen über ein Gefälle, welche unter besonderer
Berücksichtigung des möglichen Einsatzes bei der
Fertigstellung bzw. Verpackung von Behältern für kleine
Spielzeuge, Hals- und/oder Armbänder oder dergleichen
entwickelt wurden, die dazu vorgesehen sind, als
Überraschungen in Lebensmittelprodukte oder dergleichen
eingebracht zu werden.
Auf diesem Anwendungssektor ist seit vielen Jahren die
Lösung bekannt, bei welcher das Überraschungsstück in den
Innenraum eines Behälters (üblicherweise als "Tönnchen" oder
"Überraschungsei" bezeichnet) eingebracht wird, welcher aus
zwei becherförmigen Elementen besteht, die in einer Lage
miteinander verbunden werden, in der sie sich mit ihrem
Öffnungsabschnitt frontal gegenüberstehen.
Sehr häufig handelt es sich bei der Überraschung um ein
Stück, das zusammenzubauen (zusammenzusetzen) ist, und in
den Innenraum des Behälters muß neben den Bestandteilen der
Überraschung auch ein Blättchen oder Zettel eingelegt
werden, der die Anleitung zum Zusammenbau enthält, und/oder
ein Stück Folie mit Abziehbildern zur Anbringung auf der
Überraschung; üblicherweise wird solch ein Blättchen bzw.
werden solche Folien röhrchenförmig aufgerollt, damit sie in
den Innenraum eines der becherförmigen Körper eingelegt
werden können und dort durch dessen Wandung geschützt sind.
Angesichts der erhöhten Geschwindigkeiten bei der
Herstellung der Produkte, in welche der Behälter eingeführt
werden soll (dies gilt vor allem dann, wenn es sich um
großtechnisch hergestellte Süßwaren handelt), und unter
Berücksichtigung des Bestrebens, die Kosten der Überraschung
so niedrig wie möglich zu halten, ist eine Möglichkeit
wünschenswert, den Behälter automatisch herzustellen, vor
allem hinsichtlich der folgenden Arbeitsgänge:
- - Entnahme der Bestandteile der Überraschung zu deren Einführung in den Innenraum des Behälters,
- - Einführen der Teile in den Innenraum des Behälters (üblicherweise in den Hohlraum eines der becherförmigen Teile, die den Behälter bilden), zusammen mit dem Blättchen bzw. den Zetteln, welche die Anleitung zum Zusammenbau und/oder die Abziehbilder zu Dekorationszwecken enthalten, und
- - Zusammenfügen des Behälters durch Aneinandersetzen der beiden becherförmigen Teile, die den Behälter selbst bilden.
Bisher war es praktisch unmöglich, die vorstehend
aufgeführten Arbeitsgänge zur Handhabung in völlig
automatisierter Weise auszuführen. Damit waren die
Hersteller gezwungen - um die effektive Vollständigkeit des
Endprodukts zu gewährleisten (vor allem in Hinblick darauf,
daß sich alle Teile der Überraschung im Inneren des
Behälters befinden, und darauf, daß das bzw. die Blättchen
auch tatsächlich eingelegt ist bzw. sind und der Behälter
sicher geschlossen ist) - auf manuelle Verpackungstechniken
zurückzugreifen, woraus sich erhebliche organisatorische
Probleme und Schwierigkeiten hinsichtlich der Kosten und vor
allem der hygienischen Bedingungen des Endprodukts ergaben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das maschinelle
Hinzufügen eines Teils in einen Behälter, in dem sich
bereits andere, den Behälter sperrig ausfüllende Teile
befinden, derart zu verbessern, daß dem hinzuzufügenden Teil
neben dem bzw. den bereits im Behälter befindlichen Teil
bzw. Teilen unter Vermeidung eines manuellen Eingriffs
ausreichend Platz zur Verfügung gestellt wird.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des
Verfahrens mit den Merkmalen des Anspruchs 4 gelöst.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind durch die
Merkmale der weiteren Ansprüche gekennzeichnet.
Nachfolgend wird nun die Erfindung beispielhaft ohne jede
Einschränkung unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung
im einzelnen beschrieben, in welcher:
Fig. 1 eine allgemeine Ansicht einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung im Aufriß ist, und
Fig. 2 bis 4 weitere Ansichten sind, die im wesentlichen
der Fig. 1 entsprechen und die Abfolge der einzelnen
Schritte im Betriebsablauf der erfindungsgemäßen Vorrichtung
zeigen.
Wie vorstehend bereits ausgeführt eignet sich die
erfindungsgemäße Vorrichtung zum Einsatz (beispielsweise)
bei der Durchführung des Füllvorganges bei einem Behälter C
mit im wesentlichen becherförmiger Ausbildung, welcher in
eine entsprechende Öffnung mit vertikaler Achse eingesetzt
wird, die in einem Aufnahmeträger V bzw. einer
Aufnahmepalette so vorgesehen ist, daß sie so gedreht werden
kann, daß ihr Öffnungsbereich nach oben gerichtet ist.
Insbesondere sollen in den Behälter C kleine mechanische
Teile eingebracht werden, die beispielsweise die Teile eines
kleinen zusammenbaubaren Spielzeugs, eines Hals- oder
Armbands, usw. (der "Überraschung") darstellen und dazu
bestimmt sind, in den Innenraum des Behälters C während
dessen Vervollständigung mit einem weiteren becherförmigen
Teil eingelegt zu werden, welches auf dem Öffnungsabschnitt
des Behälters C frontal angeschlossen wird.
Im allgemeinen werden die hier angesprochenen Teile dadurch
zugeführt, daß sie von oben nach unten fallen (unter
Berücksichtigung der Kriterien, die im folgenden noch weiter
erläutert werden).
Insbesondere wird davon ausgegangen, daß der Behälter C, der
zur Aufnahme eines in seinen Innenraum fallenden Teiles P1,
das in der erfindungsgemäßen Vorrichtung zugeführt wird,
vorgesehen ist, anfänglich nicht leer ist, sondern in seinem
Inneren bereits andere Teile P2, P3 sowie ein oder mehrere
Blättchen F (beispielsweise die Anleitung zum Zusammenbau
der Überraschung und/oder ein Blättchen mit Abziehbildern
zum Verzieren) enthält, die röhrchenförmig aufgerollt und so
angeordnet sind, daß sie durch die seitliche Oberfläche des
Behälters C geschützt werden.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist insbesondere dazu
bestimmt, daß sie bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
folgendes veranlaßt
- - das Teil P1 wird in den Innenraum des Behälters C so eingeführt, daß seine Richtung mit der größeren Erstreckung im wesentlichen in der Vertikalen ausgerichtet ist, und
- - das Einsetzen des Teils P1 in den Innenraum des Behälters C wird in einer Weise ausgeführt, daß dabei jede Störung mit den Teilen P2, P3 (wobei die Anzahl dieser zuvor schon in den Behälter C eingesetzten Teile absolut nicht auf zwei beschränkt ist, wie dies bei dem hier dargestellten Beispiel der Fall ist, sondern jede Anzahl sein kann) und mit den Blättchen F vermieden wird, die über den Öffnungsabschnitt des Behälters C nach oben überstehen können.
Hierzu weist die erfindungsgemäße Vorrichtung als
Konstruktion zur Zuführung der Teile P1 über ein Gefälle
einen üblicherweise rohrförmigen Kanal 2 mit einem unteren
Ende auf, das in der Art eines Flötenmundstücks
zugeschnitten ist, während der Kanal 2 in vertikaler Lage
steht bzw. vorzugsweise zumindest leicht gegenüber der
Vertikalen so geneigt ist, daß sich die am
flötenmundstückförmig geschnittenen Ende ausgebildete
Austrittsöffnung über dem darunterstehenden Behälter C
öffnet (wobei üblicherweise dieser Zuschnitt unter einem
Winkel von rund 30° gegenüber der Hauptachse des Kanals 2
ausgeführt ist, welcher zylinderförmig ist).
Die taktweise Zuführung der einzelnen Teile P1 in den
Innenraum des Kanals 2 erfolgt von oben her mit
Einrichtungen, die im folgenden als bekannt vorausgesetzt
werden; und zwar kann die Zuführung in besonders
vorteilhafter Weise mittels der den Gegenstand einer
Patentanmeldung derselben Anmelderin vom gleichen Datum
bildenden Vorrichtung erfolgen.
Das Ende des Kanals 2, welches die Austrittsöffnung 3
bildet, durch welche die Teile P1 in den Innenraum des
darunterstehenden Behälters C fallen gelassen werden, ist
mit einem Klappenteil verschlossen (das in den nachfolgenden
Ansprüchen als Verschlußeinrichtung 4 bezeichnet wird), das
durch eine Betätigungseinrichtung 5 (beispielsweise ein
strömungsmittelgesteuertes Spannteil) gesteuert wird.
Dabei ist der Umstand von besonderer Bedeutung, daß die
Klappe, die gegenüber einer oberen Achse X4 angelenkt ist,
die im wesentlichen in horizontaler Richtung verläuft,
gleichzeitig die Austrittsöffnungen 3 mehrerer untereinander
gleicher Kanäle 2 "bedienen" kann. Dadurch ist es möglich,
daß mehrere Kanäle 2 mit gleichem Aufbau wie der vorstehend
erläuterte Kanal 2 in einer Mehrfachstation zusammengefaßt
werden können, um so den gleichzeitigen Austritt identischer
Teile P1 in die Innenräume von Behältern C in entsprechender
Anzahl zu ermöglichen (beispielsweise von vier Behältern C),
welche im Aufnahmeträger V in einer Reihe ausgerichtet sind.
Zu diesem Zweck ist der Aufnahmeträger V üblicherweise im
wesentlichen gesenkförmig ausgebildet und wird auf einem
Förderer K (z. B. einem Bandförderer) in horizontaler
Richtung bewegt.
Die Vorschubbewegung des Aufnahmeträgers V erfolgt
vorzugsweise schrittweise, damit in dem Augenblick, in dem
die Teile P1 durch Hineinfallen in den Innenraum des
Behälters C zugeführt werden, dieser Behälter sich in
stationärer Position bezüglich des darüberstehenden Kanals 2
befindet.
Auf der dem Kanal 2 bezüglich der gedachten vertikalen
Ebene, die durch die Mittelachse des Behälters C definiert
wird, gegenüberliegenden Seite ist ein Einführelement 6
angebracht, das aus einer kleinen Zunge aus beruhigtem Stahl
besteht und auf der Stange bzw. Spindel einer
strömungsmittelgesteuerten Betätigungseinrichtung 7
angeordnet ist, bei dem es sich im typischen Fall um ein
Spannteil handelt. Insgesamt ist diese Zunge so angeordnet,
daß sie durch die Betätigung des Spannteils selektiv
folgende Gleitbewegungen ausführen kann:
- - zwischen einer Ruhestellung (Fig. 1), in welcher das untere Ende des zungenförmigen Einführelements, das im allgemeinen gegenüber der Vertikalen um einen Winkel von beispielsweise rund 30° so geneigt ist, daß es in etwa parallel zur Verschlußeinrichtung 4 (Klappe) verläuft, wenn letztere die Austrittsöffnung 3 verschließt) sich in einem gewissen Abstand über dem Aufnahmeträger V und damit dem Behälter C befindet, so daß es nicht den horizontalen Vorschubweg des Aufnahmeträgers V auf dem Förderer K beeinträchtigt; und
- - einer Wirkstellung (Fig. 2), in welcher das zungenförmige Einführelement (6) zum Behälter C hin ausgefahren ist und dabei mit seinem unteren Ende in den Behälter C eindringt, und zwar auf einer Seitenwand desselben und genauer gesagt auf der Seitenwand, die der Seite zugewandt ist, von welcher die vom Kanal 2 herausfallenden Teile P1 ankommen.
Die Abfolge der Funktionsschritte der erfindungsgemäßen
Vorrichtung wird von einer ganz allgemein angegebenen
Steuer- und Antriebseinheit U gesteuert (welche aus einer
elektronischen Zentraleinheit und im typischen Fall aus
einer sogenannten logischen programmierbaren Steuerung PLC
besteht), die entsprechend den Befehlen auf das
Betätigungsteil 5 für die Verschlußeinrichtung 4 (Klappe)
und auch auf das Betätigungsteil 7 für das zungenförmige
Einführelement 6 einwirkt, die sie von der Einheit erhält,
die den Betriebsablauf der Maschine überwacht, deren
Bestandteil die Vorrichtung darstellt, so daß die einzelnen
Arbeitsschritte in der nachstehend beschriebenen Abfolge
ausgeführt werden können.
In einem ersten Schritt wird der Förderer K so vorwärts
bewegt, daß er einen Behälter C (bzw. noch besser eine
Gruppe oder Reihe von Behältern C) in vertikaler Ausrichtung
zu einem Punkt unterhalb der Austrittsöffnung 3 des Kanals 2
(oder der Kanäle 2, die für gewöhnlich mit diesem innerhalb
einer Mehrfach-Füllstation kombiniert sind) führt.
In diesem Zustand (Fig. 1) wird das zungenförmige
Einführelement 6 in Ruhestellung gehalten und befindet sich
die Verschlußeinrichtung 4 (Klappe) in Schließstellung, in
welcher die Austrittsöffnung 3 des Kanals 2 verschlossen
ist, in welchem das Teil P1 zugeführt wird bzw. schon fast
über das Gefälle zugeführt wurde (wie bereits ausgeführt,
und zwar mit Einrichtungen, die hier als bekannt
vorausgesetzt werden, die allerdings zum besseren
Verständnis der Erfindung nicht wesentlich sind);
insbesondere wird dabei deutlich, daß infolge der
rohrförmigen Ausbildung des Kanals 2 und der besonderen
Form, in der die Austrittsöffnung 3 ausgeführt ist (nämlich
mit flötenmundstückförmig geschnittenem Ende) bei in etwa
vertikal gehaltenem Kanal sich auch die Mündung der
Austrittsöffnung 3 in einer in etwa vertikalen Ebene
erstreckt (die beispielsweise um rund 30° gegenüber der
Vertikalen geneigt ist), so daß das Teil P1 sich unter
Einwirkung der Schwerkraft so ausrichtet, daß seine Richtung
mit der größeren Erstreckung vertikal ausgerichtet ist, und
in den Innenraum des Behälters C in vertikaler Richtung
zugeführt wird.
Nacheinander steuert nun die Einheit U die
Betätigungseinrichtung 7 (Spannteil) an, um das
zungenförmige Einführelement 6 abwärts zu spannen, während
die Verschlußeinrichtung 4 (Klappe) immer noch in
Schließstellung gehalten wird, so daß das zungenförmige
Einführelement 6 seine Betriebsstellung im Inneren des
Behälters C (Fig. 2) erreichen kann.
An diesem Punkt wird die Betätigungseinrichtung 5
(Spannteil) so angesteuert, daß sie die Öffnung der
Verschlußeinrichtung 4 (Klappe) (Fig. 3) veranlaßt.
Die Bewegung der Klappe löst zwei Vorgänge aus:
- - zum einen löst sich die Klappe von der Austrittsöffnung 3, durch welche das Teil P1 nun - da es nicht mehr von der Klappe zurückgehalten wird - frei aus dem Kanal 2 in den Innenraum des Behälters C fallen kann;
- - und gleichzeitig führt die Verbringung der Klappe in Öffnungsstellung dazu, daß sich das zungenförmige Einführelement 6 biegt, wodurch es sich unter Biegung diametral mit seinem unteren Ende quer zum Behälter C stellt, bis es eine Position erreicht, in welcher es in etwa diametral gegenüber der Position steht, die es zuvor eingenommen hat, wobei es sozusagen durch den Innenraum des Behälters C "fegt" und die Teile P2, P3, die sich bereits in dessen Innenraum befinden, dabei gegen die Wandung der Umhüllung des Behälters C anlehnt, so daß sie nicht die Fallbahn des Teiles P1 stören.
Ansonsten spannt das zungenförmige Einführelement 6
einerseits mit seiner rückwärtigen Fläche (wobei sich
"rückwärtig" auf die relative Lage des zungenförmigen
Einführelements 6 bezüglich des Kanals 2 bezieht) die Teile
P2, P3 gegen die Wandung des Behälters C und andererseits
bildet es vor seiner Vorderfläche einen freien Raum,
innerhalb dessen das Teil P1 in den Behälter C fallen kann,
ohne die Teile P2, P3 und das bzw. die Blättchen F zu
stören, das bzw. die vorzugsweise in vertikaler Richtung
liegen oder auch mit der Richtung ihrer größeren Erstreckung
auch direkt parallel zur Hauptachse des Behälters C
verlaufen.
Um die gewünschte Wirkung in noch besserer Weise zu
erzielen, muß das zungenförmige Einführelement 6 vor allem
hinsichtlich seiner Abmessung in der Breite so ausgeführt
sein, daß es etwas schmaler ist als der größere Durchmesser
des Behälters C, und zwar insgesamt in einer Weise, daß der
Einschluß der Teile P2, P3 erfolgen kann, ohne dabei die
Wandungen des Behälters C zu stören und in Berührung zu
spannen.
Sobald (auch) das Teil P1 in den Innenraum des Behälters C
eingeführt ist, kann das zungenförmige Einführelement 6 so
zurückgezogen werden, daß es wieder seine Ruhelage einnehmen
kann, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist.
Vorzugsweise (vgl. Fig. 4) wird die Rückziehbewegung des
zungenförmigen Einführelements 6 (unter Ansteuerung der
Betätigungseinrichtung 7 (Spannteil) in Rückstellrichtung
der innenliegenden Spindel) unter Beibehaltung der
Öffnungsstellung der Verschlußeinrichtung 4 (Klappe)
ausgelöst, wobei also das zungenförmige Einführelement 6 im
Biegezustand gehalten wird.
Diese Wahlmöglichkeit hat sich als vorteilhaft erwiesen,
wenn verhindert werden soll, daß infolge einer
Rückstellbewegung des zungenförmigen Einführelements 6 in
die ungebogene Position, was möglich ist, während es noch in
den Behälter vorsteht, das zungenförmige Einführelement 6
selbst unbeabsichtigt das Teil P1 aus dem Behälter C
herausschleudern kann.
Selbstverständlich können die Einzelheiten der Ausführung
und die Ausführungsformen innerhalb eines weiten Bereichs in
Abweichung von der vorstehenden Beschreibung und der
Darstellung abgeändert werden, während der Grundgedanke der
Erfindung jedoch unverändert bleibt, ohne dabei über den
Umfang der vorliegenden Erfindung hinauszugehen.
Claims (10)
1. Verfahren zum Zuführen mindestens eines Teils (P1) über
ein Gefälle in den Innenraum eines darunter angeordneten
Behälters (C) durch Fallenlassen aus einem Kanal (2) in
den Innenraum des Behälters (C) durch Öffnen einer
Austrittsöffnung (3),
gekennzeichnet durch die folgenden Schritte
gekennzeichnet durch die folgenden Schritte
- - Bewegen eines zungenförmigen Einführelements (6) in eine Wirkstellung, in der das zungenförmige Einführelement (6) in den Innenraum des Behälters (C) eindringt;
- - selektives Bewegen des zungenförmigen Einführelements (6) relativ zum Behälter (C) durch dessen Innenraum, wobei weitere sich bereits dort befindliche Teile (P2, P3) von dem zungenförmigen Einführelement (6) verdrängt werden, so daß sich im Innenraum des Behälters (C) auf der von den verdrängten Teilen (P2, P3) abgelegenen Seite des zungenförmigen Einführelements (6) ein freier Raum bildet;
- - Fallenlassen des mindestens einen Teils (P1) in den von dem zungenförmigen Einführelement (6) gebildeten freien Raum;
- - Zurückziehen des zungenförmigen Einführelements (6) aus dem Bereich zwischen dem mindestens einen zugeführten Teil (P1) und den verdrängten Teilen (P2, P3).
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das zungenförmige Einführelement (6) nach dem
Zurückziehen in eine Position bewegt wird, in der das
Einführelement (6) sich vollständig außerhalb des
Behälters (C) befindet.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
das selektive Bewegen des zungenförmigen Einführelements
(6) durch den Innenraum des Behälters (C) gleichzeitig
mit dem Öffnen der Austrittsöffnung (3) erfolgt.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem
der Ansprüche 1 bis 3 mit
- - mindestens einem Kanal (2), der eine Bahn für mindestens ein Teil (P1) bei dessen Fallenlassen in den Innenraum eines Behälters (C) begrenzt, wobei jeder Kanal (2) eine Austrittsöffnung (3) aufweist, die im Einsatz über dem darunterstehenden Behälter (C) liegt; und
- - einer Verschlußeinrichtung (4) für die
Austrittsöffnung (3), die zwischen einer
Verschlußstellung, in der die Verschlußeinrichtung
(4) die Austrittsöffnung (3) verschließt, und einer
Öffnungsstellung, in der die Verschlußeinrichtung
(4) die Austrittsöffnung (3) freigibt, bewegbar
ist,
dadurch gekennzeichnet, daß - - der jeweiligen Austrittsöffnung (3) des mindestens einen Kanals (2) ein zungenförmiges Einführelement (6) für den darunterstehenden Behälter (C) zugeordnet ist; und
- - daß Betätigungseinrichtungen (5, 7) für Bewegungen des zungenförmigen Einführelements (6) zum Eindringen in den Behälter (C), zum selektiven Bewegen durch den Innenraum des Behälters (C) und zum Zurückziehen aus dem Bereich des mindestens einen zugeführten Teils (P1) vorgesehen sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
dadurch gekennzeichnet, daß
- - der mindestens eine Kanal (2) im wesentlichen rohrförmig ausgebildet ist; und
- - die Austrittsöffnung (3) dadurch gebildet ist, daß der Kanal (2) im Bereich der Austrittsöffnung (3) im wesentlichen in Form eines Flötenmundstücks geformt ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Verschlußeinrichtung (4) eine im wesentlichen
langgestreckte Form aufweist und mit den
Austrittsöffnungen (3) einer Vielzahl von nebeneinander
angeordneten Kanälen (2) zusammenwirkt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Verschlußeinrichtung (4) eine hin- und herbewegliche
Klappe ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
das zungenförmige Einführelement (6) biegsam ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Verschlußeinrichtung (4) von der
Betätigungseinrichtung (5) betätigbar ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die hin- und herbewegliche Klappe (4) in der
Öffnungsstellung das zungenförmige Einführelement (6)
für dessen selektive Bewegung durch den Innenraum des
Behälters (C) mit einer Biegung beaufschlagt.
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Patent Citations (2)
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