DE442302C - Trockenkuehlen von Koks - Google Patents

Trockenkuehlen von Koks

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DE442302C
DE442302C DEP44992D DEP0044992D DE442302C DE 442302 C DE442302 C DE 442302C DE P44992 D DEP44992 D DE P44992D DE P0044992 D DEP0044992 D DE P0044992D DE 442302 C DE442302 C DE 442302C
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Germany
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coke
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dry cooling
cooling
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DEP44992D
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FRANZ POEPELT DIPL ING
HEINRICH GEHLE DIPL ING DR
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FRANZ POEPELT DIPL ING
HEINRICH GEHLE DIPL ING DR
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B39/00Cooling or quenching coke
    • C10B39/02Dry cooling outside the oven

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Secondary Cells (AREA)

Description

  • Trockenkühlen, von - Koks. Anlagen zur trockenen Kühlung des Kokses in zu Batterien zusammengestellten Behältern sind bekannt. Hierbei nehmen diese ortsbeweglichen Behälter jeweils eine Kammerfüllung auf und werden dann in ein ortsfestes Leitungssystern geschaltet. Durch die Hintereinanderschaltung derartiger Behälter in einer sogenannten Batterie ist es möglich, den Koks im Gegenstrom bis auf ioo' abzukühlen und so eine ganz erhebliche Ausnutzung der Kokswärine zu erhalten.
  • Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine weitere Verbesserung durch die besondere Ausbildung des Leitungssystems und der Kühlbehälter, die durch einfaches Einfahren in die Batterie eingereiht und unmittelbar mit den Leitungsanschlüssen verbunden werden können.
  • Der Grundgedanke des Erfindungsgegenstandes ist aus Abb. i und 2 der Zeichnung erkennbar. Der Koks befindet sich in dem aufrecht stehenden Behälter al. (Abb. i), der unten einen Rost bl zum Tragen der Kokslast besitzt. Über der oberen Öffnung der Behälter, die sich in ihrer Form der Öffnung der Verkokungskarnmern anpassen, befindet sich das ortsfeste Kopfstück el, unterhalb der Bodenöffnung das entsprechende Bodenstückd,. Beide bilden die Anschlußstücke für den Eintritt e, oder Austritt f, des Gasstromes sowie aller übrigen Zu- und Ab- leitungen. Der Koksbehälter a kann aus dem im übrigen ortsfest angeordneten System herausgenommen und gegen einen frisch gefüllten Behälter ausgewechselt werden. Die Abdichtung des Behälters gegen das Bodenstück geschieht durch den Flüssigkeitsverschluß g, gegen das Kopfstück durch die Glocke h, mit doppeltem Flüssigkeitsverschluß.
  • In Abb.:z sind mehrere Behälter a, b, c, d, e, zu einer Batterie vereinigt. Das Austauschmittel, beispielsweise Wasserdampf, tritt in den am meisten abgekühlten Behälter, beispielsweise e, durch die Leitung 1, ein, durchströmt dann die'Behälter d, C2, b2 und wird schließlich in dem frischen Behälter a2 vollends zu Wassergas umgewandelt, um als solches der Gasleitung k2 zugeführt zu werden. Die Verbindung zwischen den Behältern wird durch die Verbindungsstücke f, g2, h2, '21 j, gebildet, die mit Anschlüssen für die Gasableitung k, sowie für die Dampfzufuhr 12 aUSgestattet sind. Das heiße Wassergas kann vorteilhaft als Entgasungsträger für Zwecke der Tieftemperatur- (auch Holz- und Torf-) Verkokung benutzt werden.
  • Der Betrieb der Batterie wird sich beispielsweise folgendermaßen' gestalten. Zwecks Füllung wird der Behälter, der zweckmäßig auf -einer Doppelschiebebühne um zwei Zapfen drehbar montiert ist, so daß beim Transport Drehschienen fortfallen, dicht an die Öffnung des Kammerofens geschoben und nach Aufnahme der glühenden Koksmasse an die Stelle eines inzwischen aus der Batterie herausgenommenen und völlig abgekühlten Behälters gebracht. Nach Betätigung der Flüssigkeitsverschlüsse Wm-d der Gasstrom so geschaltet, daß er in dem kältesten Behälter zuerst und in den frischesten zuletzt eintritt. Beim nächsten Behälterwechsel wird wieder entsprechend umgeschaltet usw.
  • Es ist ein besonderer Vorteil der Anlage, daß sie den Transport des Kokses ohne Höhenänderung gestattet, daß sie sich gerade für die Verarbeitung großer Massen eignet und daß sie sich in die vorhandenen Verkokungsanlagen sehr gut einbauen läßt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Anlage zur trockenen Kühlung des Kokses in zu Batterien zusammengestellten transportablen Behältern, die je eine Kammerfüllung aufnehmen, sowie mit ortsfestem Leitungssystern für das Kühlmittel, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitungssystem sowie die Kühlbehälter so eingerichtet sind, daß jeder Kühlbehälter durch einfaches Fahren an die Stelle eines völlig abgekühlten Behälters in die Batterie hintereinandergeschaltettr Kühlbehälter eingereiht und unmittelbar mit den Leitungsanschlüssen verbunden werden kann.
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