DE442923C - Verfahren zum Betriebe von Absorptionskuehlanlagen in Eisenbahnwagen - Google Patents

Verfahren zum Betriebe von Absorptionskuehlanlagen in Eisenbahnwagen

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DE442923C
DE442923C DES65330D DES0065330D DE442923C DE 442923 C DE442923 C DE 442923C DE S65330 D DES65330 D DE S65330D DE S0065330 D DES0065330 D DE S0065330D DE 442923 C DE442923 C DE 442923C
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cooling
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B49/00Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F25B49/04Arrangement or mounting of control or safety devices for sorption type machines, plants or systems
    • F25B49/046Operating intermittently

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sorption Type Refrigeration Machines (AREA)

Description

  • Verfahren zum Betriebe von Absorptionskühlanlagen in'Eisenbahnwagen. Bei den bisher üblichen maschinellen Kühlanlagen in Eisenbahnwagen u. dgl. ist es ein großer Nachteil, daß zur Kondensation des Kältemediums stets eine größere :Menge Kühlwasser mitgeführt werden mußte. Bei pericxiisch arbeitenden kleinen Absorptionsmaschinen tritt der Übelstand auf, daß sie eine bis zu mehreren Stunden währende Anheizzeit nötig haben, bevor zur Kühlung übergegangen «-erden kann. Während dieser Zeit tritt in der Regel eine durch den Ammoniakbehälter bewirkte Erwärmung des Kühlraunies ein, da das vom Kondensator kommende Ammoniak sich warm im Ammoniakbehälter und clen anschließenden Kühlrohren sammeln muß, bevor zur Kühlperiode übergegangen werden kann. Hierdurch wird die Kühlwirkung stark herabgesetzt bzw. verzögert. Durch das neue Verfahren werden die genannten Übelstände restlos abgestellt. Gemäß der Erfindung wird die Betriebsweise der Kühlanlage des Wagens in zwei Arbeitsabschnitte zerlegt, von denen der erste sich außerhalb des Wagens, der zweite dagegen innerhalb desselben vollzieht. Der erste Teil des Verfahrens bezieht sich auf das Austreiben des Kältemittels, das wie bei gebräuchlichen ortsfesten Kühlanlagen iin Maschinenhaus o. dgl. stattfindet, während die eigentliche Kühlperiode in den zu kühlenden Raum selbst verlegt wird, was durch Überführen der dazu erforderlichen Teile derselben Apparate in diesen Raum unter Umkehrung des Arbeitsvorganges erfolgt. Beide Arbeitsabschnitte sind daher insofern völlig unabhängig voneinander, als sie an beliebigen Orten und mit beliebiger zeitlicher Ausdehnung vorgenommen werden können. :Es kann also der erste Teil des Betriebsverfahrens zu jedem gelegenen Zeitpunkte -stattfinden, wobei gewissermaßen auf Vorrit gearbeitet wird, so daß jederzeit eine sofort wirksame Kühlung der fahrbereiten Wagen einsetzen kann. Infolge des neuen Verfahrens findet demnach neben .der vorteilhaften Arbeitsteilung ein Fernhalten der ungünstigen Wärmewirkung aus dem zu kühlenden Raum und eine beschleunigte Inbetriebnahme der zu kühlenden Wagen statt.
  • Auf der Zeichnung ist zur Erläuterung des Verfahrens die Kühlanlage in ihrer verschiedenartigen Zusammenstellung schematisch dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Anordnung der Anlage im Maschinenhaus bzw. einem sonstigen geeigneten, gegebenenfalls auch ortsbeweglichen Raume während der Austreibung des Kältemittels, und Abb. 2 zeigt die Anordnung der Anlage in dem zu kühlenden Raume während der eigentlichen Kühlperiode.
  • Die Austreibung des Kältemittels erfolgt in an sich bekannter Weise dadurch, daß der Behälter A (Abb. i) durch Dampf oder eine sonstige Wärmequelle geheizt wird, wobei das Ammoniak der sich im Behälter A befindlichen gesättigten Ammoniaklösung verdampft, durch die Leitung d in den wassergekühlten Kondensator B übertritt, hier kon--densiert=und -sich :firn --Rehältere#.C eanft. --Die Behälter A, C sind so bemessen, daß der Behälter C annähernd gefüllt ist, wenn das meiste Ammoniak im Behälter Al verdampft ist. Nunmehr werden die Hähne e, f abgesperrt, die Verbindungen g, 1z -zwischen den Behältern A, C mit dem Kondensator B gelöst und die Behälter beiseite gestellt, worauf gegebenenfalls weitere Behälter A, C angeschlossen und der geschilderte Vorgang wiederholt werden kann. Damit ist der erste Arbeitsabschnitt beendet.
  • Es können .jetzt fährbereite_#-Vagen mit der sofort wirksamen Kühlanlage ausgestattet «-erden, indem die inzwischen kalt gewordenen Behälter A, C in die zu kühlenden Wagen gebracht und mittels -der Rohrleitung i miteinander in Verbindung gebracht werden (Abb. 2). Der in der Aufstellung nach Abb. i als Austreiber wirkende Behälter A wird jetzt Absorber. Durch die Druckentlastung verdampft das im Behälter C gesammelte Ammoniak. Das entstehende Gas wird durch die im Behälter A .zurückgebliebene erschöpfte Lösung wieder absorbiert und dadurch diese Lösung für die nächste Heizperiode wieder mit Ammoniak gesättigt. Das verdampfende Ammoniak im Behälter C entzieht seiner Umgebung die zum Verdampfen nötige Wärme, wodurch die Kühlwirkung zustande kommt. Durch Hinzufügen von Rohrschlangen kann -die-Kühlfläche nach Bedarf vergrößert werden. Der 'Behälter A wird zweckmäßig außerhalb des Wagens angebracht, am besten, wie in Abb. a angedeutet, urfiter diesem, so daß er dem Luftzug beim Fahren ausgesetzt ist. Hierdurch kann die sich endwickelnde Absorptionswärme durch den Luftzug des be-@t:egten'Wa.gens abgeführt werden, was natürlich auch durch Wasserkühlung geschehen 'könnte. Zur Erhöhung der Kühlwirkung kann Behälter A auch mit einem Stoff umwickelt werden, der feucht gehalten wird. Das verdunstende Wasser setzt dann die Kühltemperatur auf den jeweiligen Taupunkt herunter und erhöht so die Wirkung. Der Wasserverbrauch beschränkt sich dadurch auf die geringe verdunstende Wassermenge.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Betriebe von Absorptionskühlanlagen in Eisenbahnwagen u. dgl., .dadurch gekennzeichnet, daß das Austreiben des Kältemittels einerseits und das Absorbieren, also das eigentliche Kühlen, andererseits an räumlich voneinander getrennten Orten bewirkt wird, und daß Jedesmal -zwischen- -derer _Austr£iben mnd dem Absorbieren die Verbindungen, die vom Kocherabsorber zum Verdampfer .führen, ;gelöst lverden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Austreiben des Kältemittels ortsfest vorgenommen und daß das Absorbieren, also das Kühlen, im Eisenbahnwagen nach Überführen der hierzu erforderlichen Teile derselben Kühlanlagen bei Umkehrung des Arbeitsvorganges bewirkt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch-i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der beim Kühlen als Absorber wirkende Behälter außerhalb des bewegten Fährzeuges angeordnet wird zur Abführung der sich entwickelnden Absorptionswärme durch den Luftzug des bewegten Fahrzeuges. q.. Verfahren nach .Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Absorber dadurch gekühlt wird, daß Kühlwasser einer den Ab$özber umgebenden Stoffhülle zwecks Verdunstung zugeführt wird.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2719367A1 (fr) * 1994-04-27 1995-11-03 Boye Sa Manuf Vetements Paul Procédé et dispositif frigorigènes.
WO1997014004A1 (fr) * 1995-10-06 1997-04-17 Manufactures De Vetements Paul Boye S.A. Procede et dispositif frigorigenes

Cited By (3)

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WO1997014004A1 (fr) * 1995-10-06 1997-04-17 Manufactures De Vetements Paul Boye S.A. Procede et dispositif frigorigenes
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