DE4430155C2 - Sämaschine - Google Patents
SämaschineInfo
- Publication number
- DE4430155C2 DE4430155C2 DE4430155A DE4430155A DE4430155C2 DE 4430155 C2 DE4430155 C2 DE 4430155C2 DE 4430155 A DE4430155 A DE 4430155A DE 4430155 A DE4430155 A DE 4430155A DE 4430155 C2 DE4430155 C2 DE 4430155C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- riser
- opening
- machine according
- crossbar
- sowing machine
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C7/00—Sowing
- A01C7/08—Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
- A01C7/081—Seeders depositing seeds in rows using pneumatic means
- A01C7/082—Ducts, distribution pipes or details thereof for pneumatic seeders
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C15/00—Fertiliser distributors
- A01C15/005—Undercarriages, tanks, hoppers, stirrers specially adapted for seeders or fertiliser distributors
- A01C15/006—Hoppers
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C7/00—Sowing
- A01C7/08—Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
- A01C7/10—Devices for adjusting the seed-box ; Regulation of machines for depositing quantities at intervals
- A01C7/107—Calibration of the seed rate
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Sowing (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Sämaschine mit einem Tragrahmen
und einem von diesem aufgenommenen trichterförmigen Saat
gut-Behälter, der einen zentralen Bodenauslauf mit einem
Dosierorgan aufweist, und mit nachlaufenden Säscharen an
einer Scharschiene sowie mit einer pneumatischen Förderein
richtung, die eine an den Bodenauslauf des Behälters an
schließende Übergabekammer mit einem von einem Gebläse
beaufschlagten Injektor, eine daran anschließende zentrale
Steigleitung mit einem an deren oberem Ende angeordneten
Verteilerkopf und an diesem anschließende, nach hinten zu je
einem Säschar führende Säleitungen aufweist.
Pneumatische Sämaschinen werden entweder als Einzweckmaschi
nen eingesetzt oder sehr häufig auf Bodenbearbeitungsgeräten
aufgesetzt. In beiden Fällen werden sie meist am Dreipunkt
gestänge des Schleppers angebaut.
Pneumatische Sämaschinen (DE 37 10 790 A1) auf die sich die
Erfindung bezieht, haben gegenüber den gleichfalls bekannten
Kastensämaschinen mit Einzeldosierung für jede Säleitung den
Vorteil großer Arbeitsbreite, einwandfreier Dosierung und
exakter Säarbeit bei jeder Geländebeschaffenheit, da die
gesamte Saatgutmenge über ein Dosierorgan dosiert und erst
im Verteilerkopf auf die Säleitungen aufgeteilt wird. Aller
dings erfordert die pneumatische Fördereinrichtung in der
Regel einen größeren Bauaufwand, der aber meist durch die
erheblichen betrieblichen Vorteile wettgemacht wird.
Ein Teil des höheren Bauaufwandes rührt daher, daß - im
Gegensatz zu Kastensämaschinen mit reinem Schwerkraftaustrag
des Saatgutes - zunächst ein Gebläse mit relativ großem
Raumbedarf und einer druckseitig angeschlossenen flexiblen
Förderluft-Leitung, in der Regel eine Schlauchleitung,
vorgesehen werden muß, die bis an den Bodenauslauf des
Behälters geführt sein muß. In der vor dem Bodenauslauf
sitzenden Übergabekammer mit dem Injektor wird dann das
Saatgut von dem Förderluftstrom erfaßt, durch die Steiglei
tung nach oben transportiert und über den Verteilerkopf auf
die verschiedenen Säleitungen gleichmäßig verteilt.
Es sind ferner Sämaschinen mit Einzeldosierung bekannt
(WO 87/03160 A1, US 5 189 965 A), bei denen das von Nockenrädern
dosierte Saatgut in je einen horizontal liegenden Injektor
an jeder Säleitung gelangt und mittels eines Gebläses be
schleunigt wird. Die Säleitungen sind als Schläuche ausge
bildet, die im wesentlichen horizontal quer zur Fahrtrich
tung der Maschine nach außen geführt sind und das Saatgut
auf großer Arbeitsbreite verteilen. Die Genauigkeit der
Saatgutverteilung hängt maßgeblich von einem gleichhohen
Füllstand des Saatgutes über den Nockenrädern ab, der in der
Praxis nicht gewährleistet ist. Von Vorteil ist bei diesen
bekannten Maschinen die Nutzung hohler Rahmenprofile für die
Luftförderung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Bau- und
Wartungsaufwand an einer pneumatischen Fördereinrichtung
einer Sämaschine des eingangs genannten Aufbaus zu verrin
gern und gleichzeitig die betriebliche Lebensdauer zu erhö
hen.
Ausgehend von der eingangs genannten Sämaschine wird diese
Aufgabe dadurch gelöst, daß der Tragrahmen eine unterhalb
des Behälters liegende, als Hohlprofil ausgebildete horizon
tale Quertraverse aufweist, die eine Förderluft-Leitung
bildet, an deren einem Ende das auf dem Tragrahmen sitzende
Gebläse druckseitig angeschlossen ist, und daß die Quertra
verse in ihrem mittleren Bereich in der oberen Deckwand eine
Öffnung für den Anschluß der Steigleitung mit der Übergabe
kammer und dem Injektor und unterhalb dieser Öffnung eine
Leiteinrichtung zur Umlenkung der Förderluft von der Quer
traverse in die Steigleitung aufweist.
Die Erfindung nutzt die Quertraverse als tragendes Teil des
stets notwendigen Tragrahmens, der bisher nur Tragfunktionen
erfüllt, als Teil der pneumatischen Fördereinrichtung, indem
die Verbindung zwischen der Druckseite des Gebläses und der
Steigleitung der pneumatischen Fördereinrichtung durch die
hohle Quertraverse des Rahmens gebildet wird. Damit erfüllt
die Quertraverse eine weitere Funktion für den Betrieb der
pneumatischen Fördereinrichtung. Zugleich entfallen elasti
sche Schlauchleitungen zwischen dem Gebläse und der Steig
leitung bzw. der Übergabekammer, die ansonsten häufig zu
Betriebsstörungen Anlaß geben, sei es, daß die Schlauchlei
tungen durchhängen oder gequetscht werden und dadurch Geblä
seleistung verloren geht, oder aber Undichtigkeiten an den
Schlauchanschlüssen gegeben sind, die gleichfalls zu Funk
tionsstörungen, zumindest aber zur Leistungsminderung füh
ren. Dabei ist zu bedenken, daß Druck und Geschwindigkeit
der Förderluft nicht nur für die Förderung als solche,
sondern auch für eine gleichmäßige Verteilung im Bereich des
Verteilerkopfs maßgeblich sind. Durch die mit der Erfindung
möglichen starren Verbindungen zwischen dem Gebläse und dem
Rahmenteil bzw. zwischen diesem und der Steigleitung sowie
durch die definierten, unveränderlichen Strömungsquerschnit
te wird eine einwandfreie und dauerhafte Funktion garan
tiert.
Das Gebläse kann seitlich unterhalb des trichterförmi
gen Behälters in dem dort vorhandenen Totraum angeordnet
sein und es ist kein weiterer Platzbedarf für Schlauchlei
tungen oder dergleichen erforderlich. Da die Quertraverse am
tiefstmöglichen Punkt des Tragrahmens bzw. der Sämaschine
angeordnet sein kann, und die Steigleitung dort ansetzt,
kann sich auch der Behälterauslauf an der tiefstmöglichen
Stelle und damit der Behälter in einer schwerpunktgünstigen
Position befinden.
Auf diese Weise lassen sich bei schwerpunkt- und raumgünsti
ger Anordnung des Gebläses kurze Strömungswege zwischen
diesem und der Übergabekammer verwirklichen. Ferner lassen
sich Gebläse und Steigleitung in konstruktiv einfacher Weise
an die Quertraverse anschließen.
Vorteilhafterweise ist die die Förderluft-Leitung bildende
Quertraverse als Rechteckrohr ausgebildet. Damit lassen sich
vor allem die Anschlüsse des Gebläses und der Steigleitung
einfach gestalten, indem die entsprechenden Durchbrüche in
den ebenen Wänden des Rechteckrohrs ausgebildet sind.
So weist in einer bevorzugten Ausführungsform das die Quer
taverse bildende Rechteckrohr an seinem einen Ende an der in
Fahrtrichtung hinten liegenden Seitenwand eine Öffnung für
den druckseitigen Anschluß des Gebläses auf.
Zweckmäßigerweise ist die Leiteinrichtung in der Quertraver
se entnehmbar angeordnet. Beispielsweise kann die Leitein
richtung an einem Schieber sitzen, der von dem dem Gebläse
gegenüberliegenden Ende in die Quertraverse einsetzbar ist
und gegebenenfalls zugleich dieses Ende verschließt.
In der einfachsten Ausführung ist die Leiteinrichtung ein
die gesamte Förderluft umlenkendes Leitblech mit einem
Krümmungswinkel bis 90°. In bevorzugter Ausführung jedoch
weist die Leiteinrichtung einen in die Quertraverse einge
setzten Strömungsteiler auf, der einen Teil der Förderluft
direkt nach oben in die Steigleitung, den anderen Teil in
Strömungsrichtung hinter der Steigleitung parallel zu sich
selbst um 180° und anschließend im wesentlichen entgegen dem
ersten Teil der Förderluft nach oben in die Steigleitung
umlenkt.
Hiermit ist der Vorteil verknüpft, daß der Luftstrom trotz
seiner Umlenkung symmetrisch in die Übergabekammer und die
Steigleitung einströmt, über deren Querschnitt unmittelbar
nach der Umlenkung ein symmetrisches Strömungsprofil vor
liegt, so daß das in der Übergabekammer aufgegebene Saatgut
gleichmäßig verteilt in der Steigleitung nach oben transpor
tiert und entsprechend gleichmäßig am Verteilerkopf auf die
Säleitungen verteilt wird. Ein weiterer Vorteil besteht
darin, daß eventuell in die Quertraverse zurückfallendes
Saatgut beim Einschalten des Gebläses wirksamer erfaßt und
wieder in die Steigleitung transportiert wird, während es
bei einer nur einseitigen Umlenkung zu einer einseitigen
Anhäufung des Saatgutes kommt und diese Anhäufung dann von
der Förderluft nicht mehr aufgelöst werden kann. Dies kann
schließlich zu Verstopfungen führen.
In weiterhin bevorzugter Ausführung ist vorgesehen, daß der
Strömungsteiler eine die Quertraverse in Strömungsrichtung
etwa vertikal teilende Trennwand unter Bildung zweier Lei
tungskammern aufweist, daß in der einen Leitungskammer eine
vom Boden der Leitung aufsteigende, doppelseitige Rampe
angeordnet ist, deren Scheitel etwa mittig unterhalb der an
diese Leitungskammer angeschlossenen Steigleitung liegt, und
daß stromabwärts der beiden Leitungskammern ein etwa verti
kal angeordnetes Umlenkblech mit einem Krümmungswinkel von
etwa 180° angeordnet ist, das den in der anderen Leitungs
kammer strömenden Teil der Förderluft auf die stromabwärts
des Scheitels liegende Rampe leitet.
Der solchermaßen aufgebaute Strömungsteiler ist aus einfa
chen Blechteilen aufgebaut und somit kostensparend herstell
bar. Dabei ist besonders zweckmäßig, wenn der Strömungstei
ler in der einen Leitungskammer etwa mittig unterhalb der
Steigleitung ein etwa vertikales Trennblech aufweist, das
quer zur Strömungsrichtung angeordnet ist und vom Scheitel
der doppelseitigen Rampe zumindest bis zur Öffnung der
Quertraverse, an der die Steigleitung ansetzt, reicht. Das
Trennblech und die Trennwand steifen zugleich den Strömungs
teiler konstruktiv aus.
Mit Vorteil ist vorgesehen, daß der gesamte Strömungsteiler
auf einem Bodenblech angeordnet und als Schieber ausgebildet
ist, der in die Förderluft-Leitung einsetzbar oder aus
dieser entnehmbar ist.
Bei Sämaschinen wird zur Erzielung einer exakten Säarbeit
unter Berücksichtigung der Art und des Zustandes des Saatgu
tes eine Abdrehprobe (Eichung) durchgeführt, um die Steue
rung der Saatgut-Dosierung entsprechend einstellen zu kön
nen.
Eine solche Abdrehprobe ist in Ausgestaltung der Erfindung dadurch möglich,
daß ein Saatgut-Aufnahmegefäß von einem Ende der Quertraver
se in diese bis unterhalb der Öffnung für die Steigleitung
einschiebbar ist. Eine andere Ausführungsform besteht
darin, daß die Quertraverse an ihrer unteren Bodenwand
unterhalb der Öffnung, an die die Steigleitung angeschlossen
ist, eine verschließbare Saatgut-Öffnung aufweist.
Im ersten Fall wird das Saatgut während der Abdrehprobe von
dem in die Quertraverse eingesetzten Aufnahmegefäß aufgefan
gen. Nach Beendigung der Abdrehprobe wird das Aufnahmegefäß
herausgezogen und sein Inhalt verwogen. Bei der anderen
Ausführungsform wird die Saatgut-Öffnung an der unteren
Bodenwand der Quertraverse geöffnet, so daß das Saatgut von
oben nach unten durchfällt und in einem untergestellten
Gefäß aufgefangen werden kann.
In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung ist vorgesehen, daß
die Öffnung in der oberen Deckwand der Quertraverse für den
Anschluß der Steigleitung einen gegenüber dem Querschnitt
der Quertraverse verengten Querschnitt aufweist, der mit der
unmittelbar oberhalb der Öffnung angeordneten Übergabekammer
und der anschließenden Steigleitung den Injektor bildet.
Bei diesem Ausführungsbeispiel wird also der Injektor unmit
telbar durch konstruktive Maßnahmen an der Öffnung in der
oberen Deckwand der Quertraverse verwirklicht. Deren vereng
ter Querschnitt sorgt für eine entsprechende Drosselung des
ankommenden Luftstroms bei gleichzeitiger Geschwindigkeits
erhöhung, so daß das unmittelbar oberhalb der Öffnung zuge
führte Saatgut in die Steigleitung mitgerissen wird.
Weiterhin ist von Vorteil, wenn der Öffnung an der Quertra
verse für den Anschluß des Gebläses eine verstellbare, als
Drossel wirkende Blende zugeordnet ist, um beispielsweise
die Luftleistung an die Saatgutmenge bzw. das Saatkornge
wicht anzupassen, ohne eine aufwendige Steuerung für das
Gebläse vorsehen zu müssen.
Vorzugsweise ist das Gebläse mit seiner Achse quer zur
Fahrtrichtung unterhalb des Behälters angeordnet, wodurch
der Raum unterhalb des Behälters optimal ausgenutzt wird,
ohne daß es wegen des Gebläsevolumens zu Unterbringungsprob
lemen kommt. Ferner ist von Vorteil, wenn das Gebläse hy
draulisch angetrieben ist, da ein mechanischer Antrieb von
der Zapfwelle her eine aufwendige Getriebekonstruktion mit
Eckumlenkung erfordern würde. Auch läßt sich ein hydrauli
scher Antrieb ohne großen Bauaufwand und vor allem ohne
Platzbedarf problemlos steuern.
Dem Ziel der Minderung des Bauaufwandes und des Platzbedarfs
dient die weitere Maßnahme, daß das Gebläsegehäuse von einen
weiteren Gehäuse umgeben ist, das in dem Hydraulikkreislauf
als Ölkühler eingeschaltet ist.
Auf diese Weise erfüllt die vergleichsweise kühle Förderluft
nicht nur ihre eigentliche Aufgabe der pneumatischen Förde
rung, sondern wirkt zugleich als Kühlmittel für ihr eigenes
Antriebsmittel, ohne daß der Ölkühler nennenswert Platz
beansprucht. Ein weiterer Vorteil ergibt sich dadurch, daß
die durch Wärmeaustausch angewärmte Luft bei feuchter Witte
rung und/oder feuchtem Saatgut einen Trockeneffekt auf das
Saatgut ausübt.
Die Erfindung läßt sich in besonders vorteilhafter Weise
anwenden bei einer Sämaschine, bei der der Saatgut-Behälter
zwischen einer angehobenen, schleppernahen Betriebsstellung
und einer abgesenkten Füllposition bewegbar ist. Eine solche
Sämaschine ist Gegenstand der nicht vorveröffentlichten DE
43 15 343 A1. Bei einer solchen Sämaschine ist zwischen dem
Bodenauslauf des Behälters und der Übergabekammer eine
Trennstelle vorgesehen und ist der
Behälter zwischen seiner Betriebsstellung und einer abge
senkten Füllstellung unter Öffnen der Trennstelle und zwi
schen dieser und der Betriebsstellung durch Andocken an der
Trennstelle bewegbar. Der Vorteil dieser Ausbildung besteht
darin, daß der Saatgut-Behälter auch bei einer Gerätekombi
nation mit Bodenbearbeitungswerkzeugen in einer schlepper
nahen Betriebsstellung angeordnet ist, die auch für den
Fahrbetrieb schwerpunktgünstig ist. In der Regel liegt der
Behälter in dieser Betriebsstellung aber zu hoch, um ihn
ohne Hilfsmittel vom Anhänger oder vom Boden aus befüllen zu
können. Dies ist hingegen in der abgesenkten Füllstellung
problemlos möglich. In dieser Stellung kann ferner der
Behälter problemlos entleert werden und es läßt sich weiter
hin eine Abdrehprobe in einfacher Weise durchführen.
Schließlich sind der Behälterauslauf und das Dosierorgan für
Reinigungs- und Wartungsarbeiten behinderungsfrei zugäng
lich.
Bei einer solchen Sämaschine ist in Verbindung mit der
Erfindung die Trennstelle der Steigleitung unmittelbar
oberhalb deren Anschluß an die Quertraverse angeordnet und
weist die Steigleitung eine Öffnung auf, durch die das
Saatgut vom Behälterauslauf in die Übergabekammer gelangt,
wobei dieser Öffnung eine Andockdichtung an der Steigleitung
oder am Behälterauslauf zugeordnet ist.
Bei dieser Kombination dient die abgesenkte Stellung des
Behälters vornehmlich dem Füllvorgang oder aber für Reini
gungs- und Wartungsarbeiten im Bereich des Behälterauslaufs,
während die Abdrehprobe in der oben beschriebenen Weise oder
auch in der Füllposition vorgenommen werden kann.
Nachfolgend ist die Erfindung anhand eines in der Zeichnung
wiedergegebenen Ausführungsbeispiels beschrieben. In der
Zeichnung zeigt:
Fig. 1: eine schematische Seitenansicht einer Gerätekom
bination mit Sämaschine;
Fig. 2: eine vergrößerte perspektivische Ansicht im
Bereich der Quertraverse des Tragrahmens der
Sämaschine;
Fig. 3: eine Stirnansicht der Sämaschine ohne Behälter;
Fig. 4: eine vergrößerte Ansicht im Bereich des Bodenaus
laufs des Behälters;
Fig. 5: ein vergrößerter Schnitt im Bereich des Anschlus
ses des Gebläses und
Fig. 6: eine der Fig. 2 entsprechende, jedoch vergrößer
te Teilansicht mit einer anderen Ausführung der
Luftumlenkung.
In der Zeichnung ist der Schlepper 1 mit den Hinterrädern 2
und dem Dreipunktgestänge 3 angedeutet. Das Dreipunktge
stänge mit seinen Unterlenkern 4 und einem Oberlenker 5
dient zum Anschluß der mit insgesamt mit 6 bezeichneten
Gerätekombination. Diese weist eine über die Anschlüsse 7, 8
an das Dreipunktgestänge angekoppelte Geräteeinheit 9 mit
Bodenwerkzeugen und eine Sämaschine auf. Die Geräteeinheit 9
weist vorlaufende Bodenbearbeitungswerkzeuge, z. B. in Form
von Kreiseleggen 11, Scheibeneggen oder Krümlern 12, auf,
die in einem Getriebegehäuse 13 gelagert sind. Der Antrieb
kann von der Zapfwelle 14 des Schleppers aus erfolgen.
Die zu der Gerätekombination gehörende pneumatische Säma
schine weist den Bodenbearbeitungswerkzeugen 11, 12 nachlau
fende Säschare 15 auf, die beim gezeigten Ausführungsbei
spiel dreireihig an einer heb- und senkbaren Scharschiene 17
angeordnet sind. Den Säscharen 15 nachgeschaltet sind Zu
streicher 16. Die Sämaschine weist ferner einen Saatgut-Be
hälter 18 auf, der trichterförmig ausgebildet und mit einer
durch eine Klappe 19 oder dergleichen verschlossenen Ein
füllöffnung versehen ist. Die Trichterwände laufen zu einem
in Fahrtrichtung offenen Bodenauslauf 20 zusammen, in dessen
Bereich ein Dosierorgan 21, z. B. in Form einer Dosierwalze,
angeordnet ist (Fig. 4). Das Dosierorgan 21 wird über ein
mitlaufendes Spornrad 22 fahrgeschwindigkeitsabhängig ange
trieben und bringt die gewünschte Saatgutmenge für sämtliche
Säschare 15 aus. Hierzu dient eine später beschriebene
pneumatische Fördereinrichtung.
Der Saatgut-Behälter 18 ist mittels Rollen 23 auf Führungs
schienen 24 zwischen der in Fig. 1 wiedergegebenen angeho
benen Betriebsstellung oberhalb der Geräteeinheit 9 und der
strichpunktiert wiedergegebenen, abgesenkten Füllposition
bewegbar. Hierzu dienen beispielsweise den Führungsschienen
24 zugeordnete Hydraulikzylinder 25. Die Führungsschienen 24
sind von Stützen 26 abgestützt, die Teil eines Tragrahmens
bilden.
Das Saatgut wird mittels einer pneumatischen Fördereinrich
tung 27 vom Bodenauslauf 20 des Saatgutbehälters 18 zu den
Säscharen 15 transportiert. Zu diesem Zweck ist der Boden
auslauf 20 des Behälters im Bereich einer Trennstelle 28 an
eine senkrechte Steigleitung 29 angeschlossen, die an ihrem
oberen Ende einen Verteilerkopf 30 aufweist, an den eine der
Anzahl der Säschare 15 entsprechende Anzahl von Säleitungen
31 angeschlossen ist.
Die pneumatische Fördereinrichtung 27 nach Fig. 1 weist ein
Gebläse 32 auf (Fig. 2), das mit seiner Achse quer zur
Fahrrichtung unterhalb des trichterförmigen Behälters 18 an
einer Seite der Sämaschine angeordnet ist. Das Gebläse wird
von einem Hydraulikmotor 33 angetrieben. Das Gehäuse des
Gebläses ist von einem weiteren Gehäuse 34 umgeben, das
einen Ölkühler bildet, der im Hydraulikkreislauf des Hydrau
likmotors 33 liegt.
Das Gebläse sitzt auf einem Rahmenteil 35 des Tragrahmens,
nämlich einer unterhalb des Saatgut-Behälters 18 im vorderen
Bereich der Maschine verlaufenden horizontalen Quertraverse.
Diese Quertraverse 35 ist als Rechteckrohr ausgebildet, das
als Förderleitung dient und die Verbindung zwischen dem
Gebläse 32 und der Steigleitung 29 herstellt. Zu diesem
Zweck weist die Quertraverse 35 an ihrer rückwärtigen Sei
tenwand eine Öffnung 36 auf, an die das Gebläse 32 drucksei
tig unmittelbar angeschlossen ist. Im mittleren Bereich
weist die Quertraverse 35 in ihrer oberen Deckwand eine
weitere Öffnung 37 auf, an die die Steigleitung 29 ange
schlossen ist. Die Steigleitung weist an ihrer Rückwand eine
Öffnung 38 auf, in deren Bereich zugleich die Trennstelle 28
zum Bodenauslauf 20 des Behälters 18 liegt. Durch diese
Öffnung gelangt das Saatgut in die Steigleitung 29. Unter
halb der Öffnung 37 ist innerhalb des Rechteckrohrs bzw. der
Quertraverse 35 eine Luftleiteinrichtung 39 angeordnet, die
die vom Gebläse 32 kommende Förderluft durch die Öffnung 37
in die Steigleitung 29 umlenkt. Die Leiteinrichtung ist in
der Ausführungsform der Fig. 2 und 3 als einfaches Umlenk
blech mit einem Krümmungswinkel von etwa 90° ausgebildet.
Die Steigleitung 29 bildet in ihrem unteren Bereich die
Übergabekammer 40, die zugleich einen Injektor bildet, in
dem die Öffnung 37 in der oberen Deckwand der Quertraverse
35 einen engeren Querschnitt als der Strömungsquerschnitt
der Quertraverse 25 aufweist, während sich im weiteren
Verlauf der Querschnitt wieder zu dem dann gleichbleibenden
Strömungsquerschnitt der Steigleitung 29 erweitert. Das aus
dem Behälter mittels des Dosierorgans 21 dosierte Saatgut
gelangt über den Bodenauslauf 20 und durch die Öffnung 38
sowie durch eine daran anschließende Rutsche in die Überga
bekammer 40 in den Bereich des Injektors und wird von der
dort strömenden Förderluft erfaßt und durch die Steigleitung
29 dem Verteilerkopf 30 zugeführt. Im Bereich der Öffnung 38
der Steigleitung 29 ist eine Andockdichtung 42 vorgesehen,
die entweder an der Steigleitung oder am Behälterauslauf 20
angebracht ist und beim Verfahren des Behälters 18 in die
Betriebsstellung für einen dichten Anschluß des Bodenaus
laufs 20 an die Öffnung 38 sorgt.
Die Leistung des Gebläses 32 kann beispielsweise durch eine
blendenartige Drossel 43 gesteuert werden, die vor der
Öffnung 36 innerhalb der Quertraverse 35 eingesetzt ist.
Diese Blende 43 sitzt an einem das Ende des die Quertraverse
35 bildenden Rechteckrohrs verschließenden Deckel 44, der
lösbar ist und durch Umsetzen um 90° den vollen Querschnitt
der Öffnung 36 freigibt.
Die Luftleiteinrichtung 39 (Fig. 2 und 3) sitzt entweder an
einem von der dem Gebläse 32 gegenüberliegenden Ende in die
Quertraverse 35 einsetzbaren Schieber 45, der mit einem
Deckel 46 zugleich dieses Ende dieser Quertraverse 35 ver
schließt. Die Leiteinrichtung 39 kann stattdessen aber auch
an einer Klappe 47 sitzen, die eine unmittelbar unterhalb
der Steigleitung 29 in der Quertraverse 35 angeordnete
Öffnung verschließt. Durch diese Öffnung kann die Quertra
verse 35 auch entleert werden, falls sich dort Saatgut
ansammelt. Ferner kann diese Öffnung für eine Abdrehprobe
(Eichung) verwendet werden. Stattdessen kann für die Abdreh
probe nach Entfernen des Schiebers 45 mit der Leiteinrich
tung 39 ein entsprechend gestalteter Schieber mit einem
Aufnahmegefäß von dem einen Ende der Quertraverse eingescho
ben werden, wobei dann das Aufnahmegefäß unterhalb der
Steigleitung 29 zu liegen kommt und das bei der Abrehprobe
anfallende Saatgut aufnimmt.
Bei dem in Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel weist der
Bodenauslauf 20 des Saatgut-Behälters 18 hinter dem Dosier
organ 21 eine Vorkammer 47 mit einer Art Tülle 48 auf, die
beim Andocken des Behälters 18 den Übergang in die Öffnung
38 der Steigleitung 29 herstellt. An die Öffnung 38 schließt
sich eine Art Rutsche 49 an, die für einen einwandfreien
Zulauf des Saatgutes in die Steigleitung 29 sorgt. Die
Vorkammer 47 weist eine Bodenklappe 50 auf, nach deren
Öffnen das vom Dosierorgan 21 dosierte Saatgut nach unten
ausgetragen werden kann, um eine Abdrehprobe durchführen
oder den Behälter entleeren zu können, ohne den Behälter
verlagern zu müssen. Diese Ausführung kann statt oder zu
sätzlich zu den mit Bezug auf Fig. 3 beschriebenen Maßnahmen
(Öffnung 47 und Klappe 48 bzw. Schieber mit Aufnahmegefäß)
vorgesehen sein.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6 weist die Luft
leiteinrichtung einen als Schieber in die Quertraverse 35
einsetzbaren Strömungsteiler auf, der aus einer den Quer
schnitt der Quertraverse 35 längs teilenden Trennwand 51,
einen etwa senkrecht und quer angeordneten Trennblech 52,
beiderseits desselben angeordneten Rampen 53, 54 und einem
senkrechten Umlenkblech 55 mit einem Krümmungswinkel von etwa
180° besteht. Die Trennwand 52 teilt die Quertraverse in
zwei nebeneinander liegende Leitungskammern 56, 57, von
denen erstere im wesentlichen frei von Einbauten ist, wäh
rend letztere (57) die Rampen 53, 54 und das Trennblech 52
aufnimmt. Die Rampen 53, 54 steigen vom Boden zu einem
gemeinsamen Scheitel an. Der Scheitel findet seine Fort
setzung in dem oberen Teil des Trennblechs 52, das mittig
unterhalb die Öffnung 37 endet. Wie mit den Pfeilen
angedeutet, wird die ankommende Förderluft durch die etwa
senkrechte Trennwand 51 in zwei Teilströme aufgeteilt, von
denen einer durch die Rampe 53 direkt nach oben in die
Öffnung 37 und damit in die Steigleitung 29 (Fig. 2, 3)
umgelenkt wird, während der andere in der Leitungskammer 56
geführte Teilstrom an der Öffnung 37 vorbei bis zum Umlenk
blech 55 gelangt, dort um 180° umgelenkt und von der Rampe
54 schließlich gleichfalls in die Öffnung 37 geleitet wird.
Wie ohne weiteres erkennbar, führt dies zu einem symmetri
schen Strömungsprofil in der Steigleitung. Eventuell durch
die Öffnung 37 nach unten fallendes Saatgut verteilt sich
auf die beiden Rampen und wird von den Teilströmen der
Förderluft problemlos mitgerissen und wieder in die Steig
leitung transportiert.
Claims (17)
1. Sämaschine mit einem Tragrahmen und einem von
diesem aufgenommenen trichterförmigen Saatgut-Be
hälter (18), der einen zentralen Bodenauslauf (20)
mit einem Dosierorgan (21) aufweist, und mit nach
laufenden Säscharen (15) an einer Scharschiene (17)
sowie mit einer pneumatischen Fördereinrichtung
(27), die eine an den Bodenauslauf des Behälters
anschließende Übergabekammer (40) mit einem von
einem Gebläse beaufschlagten Injektor (41), eine
daran anschließende zentrale Steigleitung (29) mit
einem an deren oberem Ende angeordeten Verteiler
kopf (30) und an diesem anschließende, nach hinten
zu je einem Säschar (15) führende Säleitungen (31)
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrah
men eine im wesentlichen unterhalb des Behälters
(18) liegende, als Hohlprofil ausgebildete horizon
tale Quertraverse (35) aufweist, die eine Förder
luft-Leitung bildet, und daß an deren einem Ende
das auf dem Tragrahmen sitzende Gebläse (32) druck
seitig angeschlossen ist, und daß die Quertraverse
in ihrem mittleren Bereich in der oberen Deckwand
eine Öffnung (37) für den Anschluß der Steigleitung
(29) mit der Übergabekammer (40) und dem Injektor
(41) und unterhalb dieser Öffnung eine Leiteinrich
tung (39) zur Umlenkung der Förderluft von der
Quertraverse (35) in die Steigleitung (29) auf
weist.
2. Sämaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die die Förderluft-Leitung bildende Quertraver
se (35) als Rechteckrohr ausgebildet ist.
3. Sämaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das die Quertraverse (35) bildende
Rechteckrohr an seinem einen Ende an der in Fahrt
richtung hinten liegenden Seitenwand eine Öffnung
(36) für den druckseitigen Anschluß des Gebläses
(32) aufweist.
4. Sämaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß die Leiteinrichtung (39)
in der Quertraverse (35) entnehmbar angeordnet ist.
5. Sämaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß die Leiteinrichtung (39)
einen in die Quertraverse eingesetzten Strömungs
teiler (51 bis 54) aufweist, der einen Teil der
Förderluft direkt nach oben in die Steigleitung
(29), den anderen Teil in Strömungsrichtung hinter
der Steigleitung parallel zu sich selbst um 180°
und anschließend im wesentlichen entgegen dem
ersten Teil der Förderluft nach oben in die Steig
leitung umlenkt.
6. Sämaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Strömungsteiler eine die Quertraverse (35)
in Strömungsrichtung etwa vertikal teilende Trenn
wand (51) unter Bildung zweier Leitungskammern (56,
57) aufweist, daß in der einen Leitungskammer (57)
eine vom Boden der Quertraverse aufsteigende,
doppelseitige Rampe (53, 54) angeordnet ist, deren
Scheitel etwa mittig unterhalb der an diese Lei
tungskammer (57) angeschlossenen Steigleitung (29)
liegt, und daß stromabwärts der beiden Leitungskam
mern ein etwa vertikal angeordnetes Umlenkblech
(55) mit einem Krümmungswinkel von etwa 180° ange
ordnet ist, das den in der anderen Leitungskammer
(56) strömenden Teil der Förderluft auf die strom
abwärts des Scheitels liegende Rampe (54) leitet.
7. Sämaschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Strömungsteiler (51 bis 54) in
der einen Leitungskammer (57) etwa mittig unterhalb
der Steigleitung (29) ein etwa vertikales Trenn
blech (52) aufweist, das quer zur Strömungsrichtung
angeordnet ist und vom Scheitel der doppelseitigen
Rampe (53, 54) zumindest bis zur Öffnung (37) der
Quertraverse (35), an der die Steigleitung (29)
ansetzt, reicht.
8. Sämaschine nach einem der Ansprüche 5 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß der gesamte Strömungstei
ler (51 bis 55) auf einem Bodenblech angeordnet und
als Schieber ausgebildet ist, der in die Quertra
verse einsetzbar oder aus dieser entnehmbar ist.
9. Sämaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß die Leiteinrichtung (39)
ein die gesamte Förderluft umlenkendes Leitblech
mit einem Krümmungswinkel bis etwa 90° ist.
10. Sämaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß ein Saatgut-Aufnahmegefäß
von einem Ende der Quertraverse (35) in diese bis
unterhalb der Öffnung (37) für die Steigleitung
(29) einschiebbar ist.
11. Sämaschine nach einem der Anspruche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Quertraverse (35)
in ihrer unteren Bodenwand unterhalb der Öffnung
(37), an die die Steigleitung (29) angeschlossen
ist, eine verschließbare Saatgut-Öffnung (48)
aufweist.
12. Sämaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (37) in der
oberen Deckwand der Quertraverse (35) für den
Anschluß der Steigleitung (29) einen gegenüber dem
Querschnitt der Quertraverse (35) verengten Quer
schnitt aufweist, der mit der unmittelbar oberhalb
der Öffnung angeordneten Übergabekammer (40) und
der anschließenden Steigleitung (29) den Injektor
(41) bildet.
13. Sämaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß der Öffnung (36) an der
Quertraverse (35) für den Anschluß des Gebläses
(32) eine verstellbare, als Drossel wirkende Blende
(43) zugeordnet ist.
14. Sämaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläse (32) mit
seiner Achse quer zur Fahrtrichtung unterhalb des
Behälters (18) angeordnet ist.
15. Sämaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläse (18) hy
draulisch angetrieben ist.
16. Sämaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläsegehäuse von
einem weiteren Gehäuse umgeben ist, das in den
Hydraulikkreislauf als Oelkühler eingeschaltet ist.
17. Sämaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 16, wobei
zwischen dem Bodenauslauf (20) des Behälters (18)
und der Übergabekammer (40) bzw. der Steigleitung
(29) eine Trennstelle (28) vorgesehen und der
Behälter (18) zwischen seiner Betriebsstellung und
einer Füllstellung unter Öffnen der Trennstelle und
zwischen dieser und der Betriebsstellung unter
Andocken an der Trennstelle bewegbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Trennstelle (28) an der
Steigleitung (29) unmittelbar oberhalb deren An
schlusses die Quertraverse (35) angeordnet ist, und
daß die Steigleitung (29) eine Öffnung (38) auf
weist, durch die das Saatgut vom Behälterauslauf
(20) in die Übergabekammer (40) gelangt und der
eine Andockdichtung (42) zugeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4430155A DE4430155C2 (de) | 1993-10-22 | 1994-08-25 | Sämaschine |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4336066 | 1993-10-22 | ||
| DE4430155A DE4430155C2 (de) | 1993-10-22 | 1994-08-25 | Sämaschine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4430155A1 DE4430155A1 (de) | 1995-04-27 |
| DE4430155C2 true DE4430155C2 (de) | 1999-11-18 |
Family
ID=6500764
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4430155A Expired - Fee Related DE4430155C2 (de) | 1993-10-22 | 1994-08-25 | Sämaschine |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4430155C2 (de) |
| FR (1) | FR2711472A1 (de) |
Families Citing this family (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004037190A1 (de) * | 2004-07-30 | 2006-03-23 | Amazonen-Werke H. Dreyer Gmbh & Co. Kg | Pneumatische Sämaschine |
| DE102007026468B3 (de) * | 2007-06-05 | 2008-11-27 | Lemken Gmbh & Co. Kg | Einklappbare Bestellkombination |
| DE102007036661A1 (de) * | 2007-08-03 | 2009-02-05 | Amazonen-Werke H. Dreyer Gmbh & Co. Kg | Pneumatische Verteilmaschine |
| DE202014009404U1 (de) * | 2014-11-27 | 2016-03-02 | Rauch Landmaschinenfabrik Gmbh | Einheit zur Entnahme einer Probe an Verteilgut aus einer Verteilmaschine sowie pneumatische Verteilmaschine und Aufnahmeeinrichtung einer solchen Einheit |
| DE202015008329U1 (de) * | 2015-12-04 | 2017-03-08 | Redexim Handel- En Exploitatie Maatschappij B.V. | Verteilvorrichtung |
| CN106717356B (zh) * | 2017-01-22 | 2022-09-02 | 河北农业大学 | 一种小区播种机 |
| SE547380C2 (en) * | 2022-03-31 | 2025-07-22 | Vaederstad Holding Ab | An agricultural implement, an agricultural equipment and a method of operating an agricultural implement |
| SE546426C2 (en) * | 2022-03-31 | 2024-10-29 | Vaederstad Holding Ab | Agricultural implements and methods of folding agricultural implements |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1987003166A1 (en) * | 1985-11-25 | 1987-06-04 | Gandy Corporation | Granular applicator with interchangeable metering wheels |
| DE3710790A1 (de) * | 1987-03-31 | 1988-10-13 | Amazonen Werke Dreyer H | Geschlossene geraetekombination |
| US5189965A (en) * | 1990-05-02 | 1993-03-02 | Holdrege Seed And Farm Supply Company | Granular materials applicator |
| DE4315343A1 (de) * | 1992-05-16 | 1993-11-18 | Rauch Landmaschfab Gmbh | Sämaschine |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2214106A1 (de) * | 1972-03-23 | 1973-09-27 | Troester A J Fa | Maschine zum ausbringen von saatgut oder duengemittel |
| US4296695A (en) * | 1978-04-03 | 1981-10-27 | Wil-Rich, Inc. | Seeding device with air distribution system |
| US4522340A (en) * | 1983-07-01 | 1985-06-11 | Gandy Company | Granular material applicator with speed compensator |
| DE3665245D1 (en) * | 1985-07-15 | 1989-10-05 | Rauch Landmaschfab Gmbh | Device for spreading fertilizer |
-
1994
- 1994-08-25 DE DE4430155A patent/DE4430155C2/de not_active Expired - Fee Related
- 1994-10-21 FR FR9412770A patent/FR2711472A1/fr active Granted
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1987003166A1 (en) * | 1985-11-25 | 1987-06-04 | Gandy Corporation | Granular applicator with interchangeable metering wheels |
| DE3710790A1 (de) * | 1987-03-31 | 1988-10-13 | Amazonen Werke Dreyer H | Geschlossene geraetekombination |
| US5189965A (en) * | 1990-05-02 | 1993-03-02 | Holdrege Seed And Farm Supply Company | Granular materials applicator |
| DE4315343A1 (de) * | 1992-05-16 | 1993-11-18 | Rauch Landmaschfab Gmbh | Sämaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2711472B1 (de) | 1997-02-07 |
| DE4430155A1 (de) | 1995-04-27 |
| FR2711472A1 (fr) | 1995-05-05 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2702418C2 (de) | Vorrichtung zum Abgeben von Saatgut | |
| EP0513582B1 (de) | Fördersystem für körniges Gut und Verfahren | |
| EP0898861B1 (de) | Sägerät | |
| EP0897660B1 (de) | Ausbringguttrenner zum Unterbrechen des Stroms von Ausbringgut zwischen einem Tank und einem Messsystem | |
| EP1003359B1 (de) | Verteilersystem eines sägeräts | |
| DE69915209T2 (de) | Regler für Induktorgerät in Behälter für pneumatische Drillmaschinen | |
| EP0898864B1 (de) | Pneumatisches Sägerät mit einem Messsystem mit wenigstens einem Messrad | |
| EP1526765B1 (de) | Sämaschine | |
| DE69623295T2 (de) | Saat-messmethode und vorrichtung | |
| DE2838445C3 (de) | Pneumatisch betriebene Maschine zum Verteilen von körnigem Gut | |
| EP1003360A1 (de) | Messsystem eines sägeräts | |
| EP0898863B1 (de) | Messsystem eines Sägeräts mit wenigstens einem Messrad | |
| DE102007044178B4 (de) | Pneumatische Sämaschine | |
| EP0216057B1 (de) | Pneumatische Einzelkornsämaschine | |
| DE4430155C2 (de) | Sämaschine | |
| DE4315343C2 (de) | Sämaschine | |
| DE4238019C2 (de) | Landwirtschaftliche Gerätekombination mit einer pneumatischen Sämaschine und einer Bodenbearbeitungsmaschine | |
| EP3367777B1 (de) | Landwirtschaftliche verteilmaschine mit dosiereinrichtung | |
| DE3403540C1 (de) | Maschine zum dosierten Ausbringen von koernigem Material | |
| DE4335692A1 (de) | Sämaschine | |
| DE202022103848U1 (de) | Dosiereinheit für pulver- oder partikelförmiges Verteilgut und Verteilmaschine mit einer solchen Dosiereinheit | |
| DE19620830C2 (de) | Sämaschine mit einem trichterförmigen Saatgut-Behälter | |
| EP3205195A1 (de) | Einheit zur entnahme einer probe an verteilgut aus einer verteilmaschine sowie pneumatische verteilmaschine und aufnahmeeinrichtung einer solchen einheit | |
| DE19703183C2 (de) | Verteiler für Gülle | |
| DE2719069C3 (de) | Verteil- und Streuvorrichtung für flieBfähige Güter International Harvester Co, Chicago, Hl. (V.StA.) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |