DE443046C - Verschluss fuer die am Klappdeckel von Wurstfuellmaschinen befindliche Austrittsoeffnung - Google Patents

Verschluss fuer die am Klappdeckel von Wurstfuellmaschinen befindliche Austrittsoeffnung

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DE443046C
DE443046C DEW71767D DEW0071767D DE443046C DE 443046 C DE443046 C DE 443046C DE W71767 D DEW71767 D DE W71767D DE W0071767 D DEW0071767 D DE W0071767D DE 443046 C DE443046 C DE 443046C
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DEW71767D
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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22C—PROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C11/00—Sausage making ; Apparatus for handling or conveying sausage products during manufacture
    • A22C11/02—Sausage filling or stuffing machines

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)

Description

  • Verschluß für die am Klappdeckel von Wurstfüllmaschinen befindliche Austrittsöffnung. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Verschluß für die Austrittsöffnung bei Wurstfüllmaschinen, bei welchen der Austrittsstutzen an einem sogenannten Klappdeckel angebracht ist und beim Heben des letzteren mit hochgeht. Der Verschluß erfolgt mittels zweier in einer Aussparung oder einem Falz geführter V erschlußplatten, die an den einander zugekehrten Rändern so ausgebildet sind, daß diese in der Verschlußstellung sich übereinanderschieben, wodurch ein vollkommen dichter Abschluß zustande kommt. Die Bewegung des Verschlusses geschieht durch Drehung einer Kurvenscheibe, in welcher zwei bogenförmige Schlitze so angeordnet sind, daß sie unter Vermittlung zweier in ihnen geführter, auf den Verschlußplatten vorgesehener Stifte bei Drehung der Kurvenscheibe eine Verschiebung der Verschlußplatten von- oder gegeneinander veranlassen; im letzteren Falle kommt ein Verschluß der Austrittsöffnung zustande. Die Drehung der Kurvenscheibe geschieht mittels Zahngetriebe dadurch, daß ein Teil des Kurvenscheibenumfanges als Zahnsegment ausgebildet ist, das in ein zweites Zahnsegment eingreift. Letzteres steht durch ein Gestänge mit einem Fußtritt in Verbindung. Da die Austrittsöffnung für das Füllgut. bei derartigen ZVurstfüllmaschinen sich am Dekkel befindet, beim Heben des letzteren der Austrittsstutzen mitgehoben wird, kommen die beiden Zahnsegmente außer Eingriff; beim Schließen des Deckels greifen die Zähne wieder ineinander.
  • Es ist bereits ein V erschluß für die Austrittsöffnung an Wurstfüllmaschinen bekannt, der aus einer einfachen Schiebeplatte besteht, die durch eine Feder in der Verschlußstellung gehalten wird. In dieser Verschlußplatte befindet sich eine der Größe der Austrittsöffnung entsprechende Aussparung, die bei Artzug der Schiebeplatte entgegen der Federwirkung vor die Austrittsöffnung tritt, so daß das Füllgrit ungehinderten Durchgang findet. Der Anzug der Schiebeplatte erfolgt ebenfalls durch einen Fußtritt. Derartige Verschlüsse setzen aber voraus, daß sich der Austrittsstutzen am Behälter und nicht am Deckel befindet; ferner gibt die Verwendung einer Feder oft Anlaß zu Störungen.
  • Auf der Zeichnung ist der Verschluß für die am Klappdeckel befindliche Austrittsöffnung bei Wurstfüllmaschinen in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Ansicht desselben in Verschlußstellung, Abb.2 dieselbe Ansicht bei freier Durchgangsöffnung; Abb.3 stellt einen Längsschnitt nach der Linie A-B der Abb. i dar; Abb. q. zeigt in kleinerem Maßstabe die Gesamtansicht einer Wurstfüllmaschine; Abb. 5 ist ein Schnitt nach der Linie C-D der Abb. i.
  • Die Austrittsöffnung a schließt mit einem rechteckig geformten Flansch b ab, der in wagerechter Richtung eine falzartige Vertiefung i besitzt, welche die beiden Verschlußplatten c und d aufnimmt und ihnen als Führung dient. Beide Verschlußplatten c und d sind mit Stiften e versehen. An den Flansch b schließt sich ein solcher k von gleicher Form für einen Rohrstutzen f an, der mit Gewinde zum Anschluß der nächsten Rohrverbindung versehen ist. Im Flansch k sind zwei Schlitze l vorgesehen, die, in einer Geraden liegend, den Flansch der Länge nach in der Mitte halbieren. Diese Schlitze L gestatten eine zwangl'iufige Verschiebung der Verschlußplatten c und d. Der Rohrstutzen f ist zugleich Träger für eine Kurv enscheibe g, die sich auf dem Rohrstutzen f dreht, aber nicht verschieben läßt; dieses wird durch eine Stellmutter, einen Ring o. dgl. erreicht. Die Kurvenscheibe g erhält. seitlich zwei gegenüberstehende Lappen na, in denen bogenförmige Schlitze h vorgesehen sind. Auch durch diese Schlitze h greifen die Stifte e. Die Stellung der Schlitze L zu den Schlitzen h. ist eine derartige, claß bei einer Teildrehung der Kurvenscheibe g die Seitenflanken der Schlitze h gegen die Stifte e drücken, wodurch dieselben in den Schlitzen l je nach Drehrichtung verschoben werden und ein Öffnen oder Schließen der Austrittsöffnung herbeiführen.
  • Die Teildrehung der Kurvenscheibe g geschieht mittels Zahngetriebe, indem die Kurvenscheibe g teilweise als Zahnsec nent n ausgebildet ist, das mit einem Hebel o, der auch zum Teil als Zahnsegment t ausgebildet ist, in Eingriff steht. Der den Drehpunkt des Hebels o bildende Bolzen p ist an der Behälterwand q der Wurstfüllmaschine angeordnet. Bei Bewegung des Hebels o, die mittels Fußtritt r oder sonst geeigneter Einrichtung erfolgen kann, kommt eine Teildrehung der Kurvenscheibe g und somit ein Öffnen oder Schließen der Austrittsöffnung zustande.
  • Bei der beschriebenen Ausführung kann der Deckel, an dem sich der Austrittsstutzen befindet, bequem abgehoben werden, da nur die Zähne der beiden Zahnsegmente ii und t außer. Eingriff kommen; sie greifen wieder ineinander, wenn der Deckel wieder zugeklappt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verschluß für die am Klappdeckel von Wurstfüllmaschinen befindliche Austrittsöffnung, dadurch gekennzeichnet, daß zwei mit Stiften (e) versehene, verschiebbare Verschlußplatten (c, d) vorgesehen sind, welche mittels einer Kurvenscheibe (g) bewegt werden, deren Umfang teilweise als Zahnsegment (v) ausgebildet ist, das in ein an einem Hebel (o) befindliches Zahnsegment (t) eingreift, so daß bei Bewegung des Hebels (o) die Kurvenscheibe (g) zwangläufig die Verschlußplatten (c, d) durch die auf diesen vorgesehenen Stifte (e) verschiebt.
  2. 2. Verschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Austrittsöffnung abschließende Flansch (b) zur Aufnahme und Führung zweier Verschlußplatten (c und d) mit einer Nut (i) versehen ist, die durch den Flansch (k) des anschließenden Rohrstutzens (f) abgedeckt ist.
  3. 3. Verschluß nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Abdeckflansch (k) Schlitze (l) vorgesehen sind, die in einer Geraden liegen und zur zwangläufigen Führung der Verscblußplattenstifte (e) dienen. Verschluß nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheibe (g) Schlitze (h) besitzt, in welche ebenfalls die Stifte (e) der Verschlußplatten (c, d) reichen, so daß durch eine Teildrehung der Kurvenscheibe (g) die Verschlußplatten (c, d) verschoben werden.
DEW71767D 1926-02-14 1926-02-14 Verschluss fuer die am Klappdeckel von Wurstfuellmaschinen befindliche Austrittsoeffnung Expired DE443046C (de)

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