DE443146C - Kuehlvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Kuehlvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen

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DE443146C
DE443146C DEA47616D DEA0047616D DE443146C DE 443146 C DE443146 C DE 443146C DE A47616 D DEA47616 D DE A47616D DE A0047616 D DEA0047616 D DE A0047616D DE 443146 C DE443146 C DE 443146C
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Germany
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cooling jacket
liquid
cooling
jacket
internal combustion
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DEA47616D
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AVANCEMOTOR AB
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01PCOOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01P7/00Controlling of coolant flow
    • F01P7/14Controlling of coolant flow the coolant being liquid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Kühlvorrichtung für Brennkraftmaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf Brennkraftmaschinen, die ohne Wassereinspritzung in die Verbrennungskammer arbeiten und in denen die Temperatur der Verbrennungskammer durch einen Kühlmantel geregelt wird, der illit Hilfe eines Ventils all eine Flüssigkeitsleitung in Reihe oder parallel zu ihr angeschlossen werden kann. Hierdurch kann die Verbrennungskammer heim Leerlauf sowie bei geringer Belastung genügend warm gehalten «-erden, um die Zündung des Brennstoffes zu sichern, während sie bei höherer Belastung zwecks Verhinderung einer überhitzung gekühlt werden kann.
  • Die Erfindung bezweckt nun, eine einfache und zuverlässig wirkende Einrichtung zum Cberwachen des genannten Kühlmantels zu schaffen. Gemäß eines früheren Vorschlages zu einer solchen Überwachung hat man hesondere Einrichtungen getroffen, um die Entwässerung des Kühlmantels zu ermöglichen, wenn (lies bei verminderter Belastung der 11aschine erforderlich wird.
  • Durch die Erfindung wird das Entwässerungsproblern einfach durch die Anordnung einer ständig offenen Verbindung zwischen dein unteren Teil des Kühlmantels und der genannten Flüssigkeitsleitung gelöst.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung veranschaulicht. Abb. i ist ein senkrechter Schnitt durch den oberen Teil einer Brennkraftmaschine entsprechend clcr einen Ausführungsform der Erfindung. Ahb. 2 ist die zugehörige Draufsicht. Abts. 3 ist ein senkrechter Schnitt durch die Verbrennungskammer einer Maschine mit Kühhing entsprechend der anderen Ausführungsform der Erfindung. Abb.4 ist ein Querschnitt durch (las Regelventil dieser Ausführungsform.
  • In der in Abb. i und 2 dargestellten Ausftihrungsform ist der Zylinder i mit einem Kühlmantel 2 versehen, der durch eine Mehrzahl von Öffnungen 3 mit einem im Zylinderdeckel 4. inn die Verbrennungskammer 5 herum vorgesehenen Kühlmalitel 6 in Verbindung steht. Der Zylinderdeckel trägt einen Aufsatz 7, der die Brennstoffeinspritzclüse 8 (AI)4)r. 2) aufnimmt und einen Kühlraum 9 darstellt, an dem ein Auslaßrohr io für die Kühlflüssigkeit angeschlossen ist.
  • Von einer der Öffnungen 3 des Kühlinantels 2 des Zylinders (wie links in Abb. i dargestellt ist) führt ein Rohr i i an den Kühlmantel 9 des Aufsatzes. Vom Rohr i i führt eine Öffnung 12 nach dein oberen Teil des Kühlmantels 6 der Verbrennungskammer. Die öffnung 12 ist durch ein Ventil 13 überwacht, das in einer quer durch das Rohr i i verlaufenden, mit Innengewinde verseliercn Btlcllse 14 eingeschraubt ist und durch einen Handgriff oder ein Handrad 15 verstellt werden kann. Im hinteren Teil der Buchse 14 ist eine Offnun;- 16 vorgesehen, durch welche der untere und der obere Teil der Leitung i i miteinander in Verbindung stehen. Diese üffnung kann durch das Ventil 13 abgeschlossen werden, wenn es entsprechend weit herausgeschraubt ist. Nahe am Boden des Kühlmantels 6 ist eine ständig offene Verbindung zwischen dem Kühlmantel und der Leitung i i durch eine Öffnung 17 geschaffen.
  • Die beschriebene Einrichtung wirkt wie folgt: Wenn die Maschine leer läuft oder mit so geringer Belastung arbeitet, daß eine Kühlung der Verbrennungskammer nicht vorkommen darf oder soll, wird das Ventil 13 in die in Abb. i dargestellte Lage gebracht. In dieser Lage ist die Öffnung 12 abgesperrt und der Kühlmantel 2 des Zylinders mit dem Kühlinantel 9 des Aufsatzes durch die Leitung i i unmittelbar verbunden. Das Kühlwasser gelangt aus dem Zylinderkühlmantel durch die Öffnungen 3 in den Kühlmantel 6, so (laß letzterer von Anfang an mit Flüssigkeit gefüllt ist. Durch die Wärme derVerbrennungskammer wird das Wasser im Kühlmantel 6 erwärmt und verdampft. Der erzeugte Dampf sammelt sich oben im Mantel 6 und verdrängt die Flüssigkeit nach unten. Wäre die Uffnung 17 nicht vorhanden, dann würfle der Kühlmantel 6 und die Leitung i i lediglich durch die Öffnungen 3 miteinander in Verbindung stehen, die zwischen den Befestigtingsbolzen 2o des Zylinderdeckels angeordnet sind. Der Dampf würde darin die Flüssigkeit in den Zylindermantel 2 bis dahin ver-(Irä ngen, wo die Kanäle 3 alle miteinander Verbindung haben. Der obere Teil dis Zylinders würde hierdurch aber nicht gekühlt werden, was auf die Arbeit der Maschine schädlich wirkt.
  • Durch das Vorhandensein der Öffnung 17 wird eine solche Verdrängung der Flüssigkeit verhindert, und es wird somit erreicht, daß beim Abstellen der Kühlung der Verbrenilungskaminer der Kühlinan tel dieser Kammer entleert und dadurch das Entstehen von itesselstein vermieden wird, ohne daß die Kühlung der Zylinder in irgendwelcher Weise beeinträchtigt wird.
  • Bei Erhöhung der Belastung in solchem Maße, daß eine Kühlung der Verbrennungskaninier erforderlich ist, tun die Gefahr einer C'berhitzung und Vorzündungen vorztiheugen, wird (las Ventil 13 so weit zurückgeschraubt, daß es die Oftnung 12 freilegt und gleichzeitig den Durchgang 16 in die Leitung i i ganz oller teilweise aufhebt. Hierdurch wird ein Flüssigkeitsumlauf durch den Kühlmantel 6 möglich, indem zunächst der Dampf und (Mann die Flüssigkeit durch die Öffnung 12 entweichen kann. Der wirksamste umlauf wird selbstverständlich dann erreicht, wenn das Ventil den Durchgang 16 ganz ab-.,cliließt und (Ire Öffnung 12 ganz. freilegt. Durch Einstellung des Ventils in Zwischenlagen kann jede gewünschte Regelung des Unilaufes erreicht werden, wobei eine parallele tröniung durch den Kühltnantel 6 und durch S S k' die Leitung i i erfolgt.
  • Bei der Atisführungsforni nach All). 3 und -. ist der Kühlmantel 6 der Verbrennungskaininer 5 mit dem Kühlmantel lies Zylinders nicht unmittelbar verbunden wie bei der erstbescliriebenen Ausführungsform. Der Kühlmantel 6 stellt in (Miesem Falle eine geschlossene Ringlcainnier dar, welche hei 21 einen in den unteren Teil der Kammer einnliin(lciiden Flüss-igkeitseinlaß und bei 22 einen in den oberen Teil der Kammer einmündenden Auslaß aufweist. Der Auslaß und der Einlaß sind etwas zueinander seitlich versetzt. Zw-ischen den beiden Kanälen 2r, 22 ist im Kühlmantel eine Trennungswand 23 vorgesehen. An die Kalifile 2i, 22 schließt sich ein Gehäuse 24. an, (las in einer nicht dargestellten Kühlwasserleitung eingeschaltet ist und zu diesem Zwecke finit einem Einlaßstutzen 25 und einem Auslaßstutzen 26 versehen ist. In dem Gehäuse 24. ist eine Klappe 27 drehbar @@ I @gert, die mit Hilfe eines Handgriffes 28 ht#.v.gt wird. Die Klappe 27 hat einen seitlieli: n Vorsprung 29, der den Kanal 2-2 abzu-<:e,#lzen vermag, wenn die Klappe auf Durch-"trömeil durch das Gehäuse eingestellt ist (siehe die in Abb..i dargestellte Lage). Steht dagegen die Klappe senkrecht zur Strömungsrichtung, so ist der Kanal 22 freigelegt und die unmittelbare Verbindung zwischen 25 und 26 unterbrochen. In beiden Fällen bleibt der Kanu 21 offen. In der erstgenannten Lage -#tr@init die Flüssigkeit durch das Gehäuse von 25 nach 26, während der Mantel 6 nur durch den Kanal ei finit der Flüssigkeitsleitung in Verbindung steht. Hierdurch wird die Flüssigkeit ini Kühlmantel in Ruhe bleiben und erwärmt sich, wobei der erzeugte Dampf die Flüssigkeit aus dein Kanal 21 verdr:ingt und somit den Mantel entleert hält, wenn keine Kühlung gewünscht ist. - In der anderen Lage strömt die Flüssigkeit durch 21 in den 'Mantel und cerläßt diesen durch den Kanal 22. Durch unvollständiges Aufheben der Verbindung 25 bis26 kann. erforderlichenfalls eine schwächere Kühlung der Verbrennungskammer 5 erreicht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kühlvorrichtung für Brennkraftniaschinen, deren Verbrennungskainnier einen ventilbeherrschten Kühlmantel aufweist, welcher an eine Flüssigkeitsleitung in Reihe oder parallel angeschlossen oder abgeschaltet werden kann, (Mallurch gekennzeichnet, (Maß zwischen dem unteren Teil des Kühlmantels (6) und der Flüssigkeitsleitung (i i) eine ständig offene Verbindung (17) angeordnet ist, durch welche die Flüssigkeit beim Aufheben lies Unilaufes durch Dampfbildung rin 'Mantel (6) hinausgedrängt wird.-2. 1-orriclitung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (Maß der Kühlmantel (6) der Verbrennungskammer (5) unten finit dem Kühlmantel (2) (les Zylinders (i) durch einzelne Kanäle (3) in stetig offener Verbindung steht, währen(' d e -keitsleitun- (ii) von einem, i - Flüssill solchen Kanal (3) an dem Kühlmantel (6) der Verbreimungskammer (>) vorüber nach einem Auslaß (io) verläuft. 3 Vorrichtung nach Anspruch 2, da- . t' durch gekeinizeicln iet, daß die stetig offene Verbindung (17) den Einlaß lies Kühlmantels (6) darstellt.
DEA47616D Kuehlvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen Expired DE443146C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101050B (de) * 1957-12-21 1961-03-02 Daimler Benz Ag Regelung der Kuehlung von fluessigkeitsgekuehlten Brennkraft-maschinen
DE1103082B (de) * 1959-01-02 1961-03-23 Daimler Benz Ag Regelvorrichtung fuer die Kuehlwasser-Durchflussmenge durch einen Kuehlmantelraum einer Brennkraftmaschine
DE19934667B4 (de) * 1999-07-23 2014-03-13 Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft Flüssigkeitsgekühlte Brennkraftmaschine

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101050B (de) * 1957-12-21 1961-03-02 Daimler Benz Ag Regelung der Kuehlung von fluessigkeitsgekuehlten Brennkraft-maschinen
DE1103082B (de) * 1959-01-02 1961-03-23 Daimler Benz Ag Regelvorrichtung fuer die Kuehlwasser-Durchflussmenge durch einen Kuehlmantelraum einer Brennkraftmaschine
DE19934667B4 (de) * 1999-07-23 2014-03-13 Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft Flüssigkeitsgekühlte Brennkraftmaschine

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