DE4431494A1 - Vorrichtung zur zweidimensionalen Rotation eines Objektes um zwei Achsen - Google Patents
Vorrichtung zur zweidimensionalen Rotation eines Objektes um zwei AchsenInfo
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- F16H35/00—Gearings or mechanisms with other special functional features
- F16H35/08—Gearings or mechanisms with other special functional features for adjustment of members on moving parts from a stationary place
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B23Q1/00—Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
- B23Q1/25—Movable or adjustable work or tool supports
- B23Q1/44—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms
- B23Q1/50—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with rotating pairs only, the rotating pairs being the first two elements of the mechanism
- B23Q1/54—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with rotating pairs only, the rotating pairs being the first two elements of the mechanism two rotating pairs only
- B23Q1/5406—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with rotating pairs only, the rotating pairs being the first two elements of the mechanism two rotating pairs only a single rotating pair followed perpendicularly by a single rotating pair
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- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
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- B25J—MANIPULATORS; CHAMBERS PROVIDED WITH MANIPULATION DEVICES
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- F24S—SOLAR HEAT COLLECTORS; SOLAR HEAT SYSTEMS
- F24S30/00—Arrangements for moving or orienting solar heat collector modules
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Description
Es ist bekannt, daß zur unabhängigen Rotation eines Objektes um zwei
Achsen zwei voneinander unabhängige Stellantriebe notwendig sind, die in
geeigneter Weise mit dem Objekt verbunden sein müssen.
Der im Patentanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zu
grunde, eine Verbindung zwischen den obengenannten Stellantrieben mit
dem Objekt herzustellen, ohne dabei mechanische Winkelbegrenzungen
bzw. -abhängigkeiten oder mechanisches Spiel zuzulassen.
Dieses Problem wird durch die im Patentanspruch 1 aufgeführten Merkma
le gelöst.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß
mit minimalster Anzahl mechanischer Teile eine kompakte zweidimensiona
le rotatorische Ansteuerung des Objektes erzielt wird, wobei die Stellan
triebe keinen integralen Anteil der Vorrichtung bilden und in ihrer räumli
chen Lage und Orientierung nicht verändert werden müssen; dadurch be
sitzt die Vorrichtung eine geringe Masse.
Es ist weiterhin bekannt, daß beim Aufbau einer kinematischen Kette (z. B.
ein Roboterarm) entweder die Stellantriebe teilweise einen integralen Be
standteil bilden und/oder die Ansteuerung der Gelenke der kinematischen
Kette mittels translatorischer Kräfteübertragung (z. B. Schub-/Zugstangen
bzw. Bowdenzüge) erfolgt.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist in Patentanspruch 2 ange
geben. Hier liegt das Problem zugrunde, kinematische Ketten mit geringer
Masse und kleinen Abmessungen aufzubauen.
Dieses Problem wird durch die in Patentanspruch 2 aufgeführten Merkmale
gelöst.
Ein weiterer mit der Erfindung erzielter Vorteil besteht insbesondere darin,
daß auch bei Kaskadierung von Vorrichtungen nach Patentanspruch 1 alle
Stellantriebe sich außerhalb der kinematischen Kette befinden. Dadurch
werden einerseits lageabhängige Trägheitsmomente und Gravitationskräfte
auf die kinematische Kette erheblich vermindert. Andererseits sind die mini
malen Außenmaße der kinematischen Kette nur von den Abmessungen der
obengenannten Vorrichtung abhängig und nicht von den Stellantrieben.
Ein Ausführungsbeispiel nach Patentanspruch 1 der Erfindung ist in den
Zeichnungen 1 bis 3 dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Bei der in der Zeichnung abgebildeten Vorrichtung handelt es sich um eine
Ausführung zur Ablenkung von Licht. Zur punktförmigen Ablenkung des
Lichtstrahls wurde ein Spiegel (4) verwendet, der an der Oberfläche reflek
tiert (z. B. ein Metallspiegel). Die Oberfläche des Spiegels (4) befindet sich
exakt auf der horizontalen Achse. Dadurch wird vermieden, daß sich der
Reflexionspunkt bei Veränderung des vertikalen Winkels des Spiegels ver
schiebt. Für die Plazierung der Lichtquelle, des Detektors bzw.- eines Ent
fernungsmessers stehen zwei sinnvolle Positionen zur Verfügung:
- a) unterhalb der Vorrichtung, wobei der Lichtstrahl durch die innere Hohl welle (1) geht, oder
- b) oberhalb der Vorrichtung.
Alternative b) ist zu bevorzugen, wenn der Durchmesser des Lichtstrahls
größer ist als der Innendurchmesser der inneren Hohlwelle (1).
Soll ausschließlich der horizontale Winkel des Spiegels verändert werden, so
müssen sich beide Hohlwellen (1, 2) um den gleichen Betrag in die gleiche
Richtung drehen.
Soll ausschließlich der vertikale Winkel des Spiegels verändert werden, so
darf sich nur die innere Hohlwelle (1) drehen.
Sollen beide Winkel gleichzeitig verändert werden, so müssen sich die bei
den Hohlwellen (1, 2) entsprechend drehen, wobei sich die Änderung des
vertikalen Winkels aus der Phasenverschiebung zwischen den beiden Rota
tionswinkeln der Hohlwellen ergibt.
In der abgebildeten Vorrichtung wurde ein Reibrad (3) zur Übertragung
der Winkeldifferenz zwischen den beiden Hohlwellen (1, 2) verwendet. So
konnte minimaler Aufwand an Bauteilen mit Spielfreiheit verbunden wer
den.
Das oben beschriebene Ausführungsbeispiel ist unterschiedlich einsetzbar:
- 1. Bei Einsatz eines optisch/quasioptisch arbeitenden Entfernungsmes sers ist mit dieser Vorrichtung sehr leicht ein zweidimensionaler Scanner aufzubauen.
- 2. Bei Einsatz eines optischen/quasioptischen Detektors kann eine Kamera mit einem fast kugelförmigen Blickwinkel aufgebaut werden.
- 3. Optische/quasioptische Strahlen können in einem fast kugelförmigen Ar beitsbereich abgelenkt werden.
Ein Anwendungsbeispiel nach Patentanspruch 2 der Erfindung ist in der
Zeichnung 4 dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben:
Bei der in der Zeichnung 4 abgebildeten Vorrichtung handelt es sich um die erste Stufe einer zweistufigen kinematischen Kette mit vier Freiheitsgraden. Dabei befinden sich in Verlängerung der Hohlwellen (1 bis 4) die Stellan triebe. An den Hohlwellen (8 und 9) können Werkzeuge, wie z. B. ein Boh rer, Fräser oder eine weitere Vorrichtung nach Patentanspruch 1, montiert werden.
Bei der in der Zeichnung 4 abgebildeten Vorrichtung handelt es sich um die erste Stufe einer zweistufigen kinematischen Kette mit vier Freiheitsgraden. Dabei befinden sich in Verlängerung der Hohlwellen (1 bis 4) die Stellan triebe. An den Hohlwellen (8 und 9) können Werkzeuge, wie z. B. ein Boh rer, Fräser oder eine weitere Vorrichtung nach Patentanspruch 1, montiert werden.
Die Hohlwellen (1 und 2) verhalten sich analog zu dem Ausführungsbeispiel
nach Patentanspruch 1. Darüber hinaus sind weitere Hohlwellen (3 und 4)
vorhanden, die über die Reibräder (5 und 6) mit den Hohlwellen (8 und 9)
rotatorisch gekoppelt sind. Die Ansteuerung der Hohlwellen (8 und 9) er
folgt über die Hohlwellen (3 und 4), die wiederum relativ zur Hohlwelle (2)
angesteuert werden müssen, vergleichbar der Phasensteuerung im Aus
führungsbeispiel nach Patentanspruch 1.
Claims (2)
1. Die Vorrichtung zur unabhängigen Rotation eines Objektes um zwei Ach
sen ist dadurch gekennzeichnet, daß der Rotationswinkel beider Achsen un
abhängig voneinander, ohne Winkelbegrenzung und ohne mechanisches
Spiel mittels Hohlwellen einstellbar ist.
2. Die im Patentanspruch 1 beschriebene Vorrichtung ist darüber hinaus da
durch gekennzeichnet, daß sie kaskadierbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4431494A DE4431494A1 (de) | 1994-09-03 | 1994-09-03 | Vorrichtung zur zweidimensionalen Rotation eines Objektes um zwei Achsen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4431494A DE4431494A1 (de) | 1994-09-03 | 1994-09-03 | Vorrichtung zur zweidimensionalen Rotation eines Objektes um zwei Achsen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4431494A1 true DE4431494A1 (de) | 1996-03-28 |
Family
ID=6527399
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4431494A Withdrawn DE4431494A1 (de) | 1994-09-03 | 1994-09-03 | Vorrichtung zur zweidimensionalen Rotation eines Objektes um zwei Achsen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4431494A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2005064225A1 (en) * | 2003-12-30 | 2005-07-14 | European Organization For Nuclear Research | Sample device with turntable |
| CN102941578A (zh) * | 2012-12-09 | 2013-02-27 | 中国船舶重工集团公司第七二二研究所 | 一种回转机械臂关节模块 |
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| DE2930052C2 (de) * | 1979-07-25 | 1982-12-16 | Carl Hurth Maschinen- und Zahnradfabrik GmbH & Co, 8000 München | Antriebsvorrichtung zum unabhängigen Drehen eines Sonnenkollektors um zwei senkrecht zueinanderstehende Achsen |
| DE3610988A1 (de) * | 1985-07-01 | 1987-01-08 | Jenoptik Jena Gmbh | Spielfreies getriebe fuer einen begrenzten bewegungsbereich |
-
1994
- 1994-09-03 DE DE4431494A patent/DE4431494A1/de not_active Withdrawn
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| Title |
|---|
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| CN102941578B (zh) * | 2012-12-09 | 2015-03-18 | 中国船舶重工集团公司第七二二研究所 | 一种回转机械臂关节模块 |
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