DE4434438C2 - Etui mit Verstärkungseinrichtung - Google Patents

Etui mit Verstärkungseinrichtung

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DE4434438C2
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WOEHRSTEIN ROLF 27299 LANGWEDEL DE
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description

Die Erfindung betrifft ein Etui aus Zellulose oder der­ gleichen recyclebaren Stoffen für insbesondere zur Aufbe­ wahrung von Brillen, Schreib-, oder Zeichenutensilien und/oder anderen, im wesentlichen länglich ausgebildeten Gegenständen nach dem Patent 44 01 522.
Derartige Etuis bestehen aus zwei miteinander verbindba­ ren, im wesentlichen gleich großen Hälften, die einen Hohlraum umschließen, wobei die erste Hälfte einen zumin­ dest in Teilbereichen ausgebildeten Absatz hat, der vor­ zugsweise einstückig mit der ersten Hälfte ausgebildet und in den Teil des Hohlraumes der zweiten Hälfte derart einsteckbar ist, daß zwischen dem Absatz der ersten Hälfte und der Innenfläche der zweiten Hälfte eine reib­ schlüssige Verbindung entsteht. Um die Stabilität derar­ tiger Etuis zu erhöhen, ist es bekannt, Teilbereiche der Innenflächen im Endbereich des Etuis mit zumindest einer Verstärkungseinrichtung zu versehen oder die Endbereiche der beiden Hälften außenseitig mit einem die Zellulose­ schichten in diesen Bereichen festigenden Anstrichmittel, insbesondere einem Klarlack auf Wasserbasis, einer Folie oder dergleichen zu versehen oder im Hohlraum einen Ein­ satz in Form einer im wesentlichen der Kontur des Hohl­ raums angepaßten Aufnahmevorrichtung anzuordnen, die zu­ mindest vier Seitenwände und eine Bodenplatte aufweist.
Derartige Etuis haben sich bewährt.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfin­ dung die Aufgabe zugrunde, ein Etui und eine Auf­ nahmevorrichtung zu schaffen, so daß das Etui in einfa­ cher und werbewirksamer Form präsentierbar ist.
Die Lösung dieser Aufgabenstellung sieht bei einem gattungsgemäßen Etui vor, daß zumindest eine Hälfte in zumindest einem Teilbereich ferromagnetische Eigenschaf­ ten aufweist und an einer Halterung lösbar befestigbar ist, die zumindest in Teilbereichen aus Metall besteht und mit ferromagnetischen Stoffen haftend zusammenwirkt.
Ein nach dieser Lehre ausgebildetes Etui kann in einfa­ cher Weise an der Halterung durch die Wirkung der ferro­ magnetischen Stoffe befestigt werden, wobei der Eindruck entsteht, daß das Etui schwebend an der Halterung ange­ ordnet ist. Die Halterung muß zu diesem Zweck nicht in besonderer Weise ausgebildet sein. Vielmehr ist es auch möglich, daß eine Metallfläche als Halterung dient, bei­ spielsweise Metallflächen in Kraftfahrzeugen oder die Au­ ßenfläche von Küchengeräten, wie beispielsweise Kühl­ schränke, Mikrowellenherden oder Elektroherden. Derartig ausgebildet kann das Etui somit an jeder Metallfläche be­ festigt werden, sofern zumindest eine Hälfte einen Magne­ ten aufweist, der zumindest in Teilbereichen der Hälfte angeordnet ist. Es ist aber auch denkbar, daß zumindest eine Hälfte des Etuis ein Element aus mit ferromagneti­ schen Elementen zusammenwirkenden Metall aufweist, so daß das Etui an magnetischen Flächen befestigbar ist.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß zumindest eine Hälfte einen Magneten aufweist, der vorzugsweise innerhalb der Wandung der Hälfte angeordnet ist. Auf diese Weise wird durch den Magneten innerhalb des vorzugsweise aus Zellulose bestehenden Etuis keine optische Beeinflussung der Außenkontur des Etuis hervor­ gerufen. Vielmehr befindet sich der Magnet in der Wan­ dung, d. h. er ist in dieser Wandung eingebettet.
Es ist ferner bei dem erfindungsgemäßen Etui vorgesehen, daß der Magnet Teil der als Metallschale ausgebildeten Verstärkungseinrichtung ist. Derart ausgebildet läßt sich eine preisgünstige und einfache Herstellung eines derar­ tigen Etuis durchführen, da mit der als Metallschale aus­ gebildete Verstärkungseinrichtung auch der Magnet inner­ halb des Etuis angeordnet wird.
Die Halterung besteht vorzugsweise aus einer Platte, vor­ zugsweise aus Metall, und daran angeordneten Halteelemen­ ten. Bei diesen Halteelementen kann es sich um Vorsprünge oder Arme handeln, an deren freien Enden ferromagnetische Elemente angeordnet sind, die mit den ferromagnetischen Teilbereichen der Hälften zusammenwirken. Somit kann das Etui einerseits entweder direkt an der Platte aus Metall befestigt werden oder aber auch im Bereich der Vorsprünge oder Arme, die zu diesem Zweck ebenfalls ferromagnetische Elemente tragen. Die voranstehend beschriebene Ausfüh­ rungsform der Halterung mit Vorsprüngen oder Armen und den daran angeordneten ferromagnetischen Elementen hat den Vorteil, daß der optische Eindruck eines schwebenden Etuis weiter verstärkt wird. Hierdurch wird das Etui in besonders werbewirksamer Form präsentiert. Die voranste­ henden und nachfolgenden Ausführungen sind jedoch nicht nur für die Präsentation derartiger Etuis in diese Etuis veräußernden Unternehmungen, sondern vielmehr auch für den privaten Bereich geeignet, da auf diese Weise ein eindrucksvoller Ziergegenstand für Wände oder dergleichen erzielt wird.
Für den Bereich der Verkaufspräsentation hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn die Platte mehrere Halteelemente aufweist, die zur Aufnahme mehrerer Etuis über- bzw. unter- und/oder nebeneinander angeordnet sind. Ferner ist es zu diesem Zweck vorteilhaft, daß die Halte­ rung, wie nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vor­ gesehen, eine Präsentationsfläche aufweist, die bei­ spielsweise zur Anordnung des Produktnamens, Preisschil­ dern oder Verwendungshinweisen geeignet ist.
Weitere Merkmale des erfindungsgemäßen Etuis ergeben sich aus den weiteren Unteransprüchen bzw. aus der nachfolgen­ den Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Etuis bzw dessen Halterung dargestellt ist. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine Vorrichtung zur werbewirksamen Präsen­ tation eines Etuis, bestehend aus einer Halterung und einem Etui;
Fig. 2 die Halterung gemäß Fig. 1 in einer Ansicht entlang der Linie II-II in Fig. 1 und
Fig. 3 die Halterung gemäß Fig. 1 in einer Drauf­ sicht entlang der Linie III-III in Fig. 2.
Die in der Fig. 1 mit der Bezugsziffer 31 dargestellte Vorrichtung besteht aus einer Halterung 32 und einem Etui 1, welches aus zwei im wesentlichen gleich großen Hälften 2 und 3 ausgebildet ist, wobei die beiden Hälften 2 und 3 derart ausgebildet sind, daß sie zusammensteckbar bzw. voneinander lösbar sind. Das Etui 1 besteht aus Zellulose und weist eine Wandung 10 auf, welche einen Hohlraum um­ schließt.
Innerhalb des Hohlraumes sind in beiden Hälften 2 und 3 an der Wandung 10 ferromagnetische Elemente, nämlich Ma­ gnete 40 angeordnet, die vorzugsweise mit der Wandung 10 verklebt sind. Es ist aber auch denkbar, daß die Magnete 40 in die Wandung 10 eingebettet sind.
Die Halterung 32 besteht aus einer Platte 33, die quader­ förmig ausgebildet ist und an ihren gegenüberliegenden Enden im Bereich ihrer Schmalseiten jeweils zumindest ei­ ne Bohrung 34 aufweist. Die Bohrungen 34 dienen der Auf­ nahme von nicht dargestellten Befestigungsmitteln, vor­ zugsweise Schrauben, mit denen die Platte 33 vorzugsweise an ebenen Flächen, beispielsweise einer Wand eines Mauer­ werkes befestigbar ist. Auf der Vorderseite 35 der Platte 33, die gleichzeitig als Präsentationsfläche zur Anord­ nung von Warenkennzeichnungen, Benutzungsanweisungen oder Preislisten oder dergleichen dient, sind zwei Haltearme 36 angeordnet, an deren freien Enden jeweils ein magneti­ sches Element 37 befestigt ist.
Diese magnetischen Elemente 37 wirken mit den Magneten 40 zusammen, welche sich im Bereich der Wandung 10 des Etuis 1 befinden.
Wie insbesondere aus der Fig. 3 zu erkennen ist, hat je­ des magnetische Element eine gekrümmte Fläche 38, die der Außenfläche des mit der Halterung 32 verbundenen Etuis 1 zugewandt ist, und deren Krümmungsradius im wesentlichen mit dem Krümmungsradius der Außenfläche des Etuis 1 über­ einstimmt, so daß eine möglichst große Anlagefläche zwi­ schen jedem magnetischen Element 37 und der Außenfläche des Etuis 1 erzielt wird.

Claims (10)

1. Etui aus Zellulose oder dergleichen recylcebaren Stoffen für insbesondere zur Aufbewahrung von Brillen, Schreib- oder Zeichenutensilien und/oder anderen im we­ sentlichen länglich ausgebildeten Gegenständen nach dem Patent 44 01 522, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine Hälfte (2, 3) zumindest in einem Teil­ bereich ferromagnetische Eigenschaften aufweist und an einer Halterung (32) lösbar befestigbar ist, die zumindest in Teilbereichen aus Metall besteht und mit ferromagnetischen Stoffen haftend zusammenwirkt.
2. Etui nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine Hälfte (2, 3) einen Magneten (40) auf­ weist, der vorzugsweise innerhalb der Wandung (10) der Hälfte (2, 3) angeordnet ist.
3. Etui nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (40) Teil der als Metallschale ausgebildeten Verstärkungseinrichtung ist.
4. Etui nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (32) aus einer Platte (33), vorzugsweise aus Metall, und daran angeordneten Halteelementen (36) besteht.
5. Etui nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente (36) als Vorsprünge oder Arme ausgebil­ det sind, an deren freien Enden ferromagnetische Elemente (37) angeordnet sind, die mit den ferromagnetischen Teil­ bereichen der Hälfte (2, 3) zusammenwirken.
6. Etui nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (33) zumindest in Teilbereichen aus einem ferromagnetischen Material besteht.
7. Etui nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (33) mehrere Halteelemente (36) aufweist, die zur Aufnahme mehrerer Etuis (1) über- bzw. unter- und/oder nebeneinander angeordnet sind.
8. Etui nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (32) an einer Wand oder dergleichen befe­ stigbar, vorzugsweise anschraub- und/oder anklebbar ist.
9. Etui nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (32) eine Präsentationsfläche (35) hat.
10. Etui nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (32) im wesentlichen mit der Außenkontur des Etuis (1) übereinstimmt.
DE4434438A 1993-12-16 1994-09-27 Etui mit Verstärkungseinrichtung Expired - Lifetime DE4434438C2 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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