DE443761C - Warmwasserversorgungsanlage mit thermostatisch geregelter Kaltwasserzufuhr zu der Warmwasserleitung - Google Patents

Warmwasserversorgungsanlage mit thermostatisch geregelter Kaltwasserzufuhr zu der Warmwasserleitung

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DE443761C
DE443761C DEB117802D DEB0117802D DE443761C DE 443761 C DE443761 C DE 443761C DE B117802 D DEB117802 D DE B117802D DE B0117802 D DEB0117802 D DE B0117802D DE 443761 C DE443761 C DE 443761C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D17/00Domestic hot-water supply systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Pump Type And Storage Water Heaters (AREA)

Description

  • Warmwasserversorgungsanlage mit thermostatisch geregelter Kaltwasserzufuhr zu der Warmwasserleitung. Warmwassera,rlagen, bei denen die Warmwasserleitung unmittelbar mit dem Heizkessel verbunden ist, liefern nach solchen Zeiträumen, in denen wenig oder gar kein Verbrauch stattfindet, beispielsweise am frühen Morgen sehr heißes Wasser, während später, wenn in verhältnismäßig kurzer Zeit alles warme Wasser abgezogen ist, die Verbraucher nur noch kaltes oder mäßig warmes Wasser erhalten. Diese Temperaturschwankungen. des Wassers sind nicht allein. für den Benutzer der Anlage unangenehm, sondern beeinflussen auch in unwirtschaftlicher Weise sowohl die Feuerung wie die Kesselanlage, da sie einen größeren Verbrauch an Brennstoff und: eine größere Aufmerksamkeit von Seiten des Kesselwärters verlangen.
  • Um diesen Nachteil zu beseitigen, ist vorgeschlagen worden, kaltes Wasser in die Speiseleitung durch ein vorn einem Thermostaten gesteuertes Ve4til einzuführen, welch letzteres sich selbsttätig öffnet, wenn die Temperatur des Wassers einen bestimmten Grad erreicht hat. Infolgedessen werden die abgezapften Wassermengen als Ganzes nicht von dem Heizkessel, sondern zum girößeren oder kleineren Teil von dem kalten. Wasser herrühren, welches durch das thermostatiseh gesteuerte Ventil zugeflossen ist. Die Erfindung betrifft eine thermostatisch gesteuerte Warmwasseranlage der genannten Art. Sie bewirkt eine vollständige Mischung des, kalten und warmen Wassers, während die Kalkablagerung, welche beim Einfluß des kalten Wassers, in das warme Wasser auftritt, an einem Punkte ,erfolgt, welcher möglichst weit von dem thermostatischen Ventil entfernt ist, so daß die Arbeitsweise des letzteren nicht gestört wird und die Ablagerung leicht entfernt werden kann.
  • Gemäß der Erfindung wird in die Warmwasserleitung ein Wasservorratsbehälter eingebaut, welcher in zwei Kammern geteilt ist, von denen die eine Kammer an die Kaltwasserleitung und an die vom Kessel kommende Warmwasserleitung angeschlossen ist, so daß diese Kammer einen Mischraum bildet, während die andere Kammer mit der Verbrauchsleitung in Verbindung steht. In der Mischkammer trifft das kalte Wasser mit dem warmen Wasser zusammen und wird so regelrecht durchgemischt, ehe es in die Sammelkammer tritt, in dieser befindet sich das durch die Wasserwärme beeinflußte thermostatische Element, welches das in der zur Mischkammer führenden Kaltwasserleitung eingebaute Ventil steuert. In der Zeichnung ist die Erfindung schematisch dargestellt.
  • Der Kessel i .erhält in bekannter Weise kaltes Wasser aus der Kaltwasserleitung 3, welches in dem Heizkessel a erwärmt und als warmes Wasser durch die Leitung 4 abgegeben wird:. 5 ist die Verbrauchsleitung, welche mit entsprechenden Zapfhähnen, die in, der Zeichnung nicht dargestellt sind, versehen ist. Zwischen den Rohrleitungen 4 und 5 ist der Sammelbehälter 6 :eingeschaltet, der durch eine Trennungswand 7 in zwei Kammern 6a und 6b geteilt ist. Die Größe des Sammelbehälters 6 kann beispielsweise "gleich dem Inhalt einer Badewanne oder auch größer sein. Im allgemeinen ist eine Wassermenge von io bis 2o Hektoliter (Gallonen) genügend. In die Kammer 6a mündet in der Nähe der Decke die Warmwasserleitung 4 und trifft dort auf die Kaltwasserleitung 3a derart, daß di:e beiden Wasserströme unmittelbar innig miteinander vermischt werden, während beim Abwärtsströmen in der Kammer 6a eine weitere innige Vermengung stattfindet; das gemischte Wasser verläßt die Kammer da durch eine öffnung 7a am Boden derselben bzw. unterhalb der Trennungswand.
  • Als Thermostat kann jede bekannte Anordnung benutzt werden, welche aus einem durch die Hitze beeinflußten metallischen oder Flüssigkeitsleiter 8 besteht; das Ventil 9 ist mit dem Thermostaten durch einen Draht oder eine Röhre io von passender Länge verbunden. Erfindungsgemäß ist das Ventil 9 in die Kaltwasserzweigleituang 3a eingeschaltet, und zwar außerhalb der Mischkammer 6a, während der Thermostat 8 in der Sammelkammer 6b liegt. Das thermostatisch gesteuerte Ventil 9 kann. derart geregelt werden, daß es sich bei 45° C öffnet.
  • Besitzt nun das Wasser im Kessel eine höhere Temperatur als 45° C, so öffnet sich, durch den Thermostaten veranlaßt, das Ventil 9. Es wird daher das in die Kammer 6a eintretende kalte Wasser sich mit dem warmen Wasser.so lange mischen, bis die NormaltemPeratUr von 45°C hergestellt ist, worauf sich das Ventil 9 wieder selbsttätig schließt.
  • Wird an irgendeinem Punkte einer Warmwasseranlage kaltes Wasser eingeführt, so sind (die Kalkanlagerungen des Wassers nach angestellten Versuchen auf diesen Punkt beschränkt, während. in den übrigen Teilen der Leitung keine Ablagerung stattfindet.
  • Demnach werden bei der beschriebenen Anordnung die Ablagerungen nur in der Kammer 6a erfolgen, während die übrigen Teile der Anlage sowie die Versorgungsleitung frei von Ablagerungen bleiben. Damit die Kammer 6a gereinigt werden kann, ist sie mit einer Tür versehen; ferner kann der ganze Behälter oder auch die Kammer 6a allein mit einem Ablaßhahn i i versehen werden.
  • Eine Nebenleitung 12 gestattest den Sammler 6a, 6b gegebenenfalls auszuschalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: WarmwasserversorgungsanIage mit thermostatisch geregelter Kaltwasserzufuhr zu der Warmwasserleitung, dadurch gekennzeichnet, daß ein in die Warmwasserleitung eingeschalteter Wasservorratsbehälter (6) mit einem ihm vorgeschalteten Mischraum (6a) verbunden ist, dem das kalte Frischwasser mittels. ,eines thermastatisch geregelten Ventils (9) entsprechend der Temperatur des Wassers im Vorratsbehälter (6) zugeführt wird.
DEB117802D 1925-01-25 1925-01-25 Warmwasserversorgungsanlage mit thermostatisch geregelter Kaltwasserzufuhr zu der Warmwasserleitung Expired DE443761C (de)

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