DE4440564C2 - Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung einer Brennkraftmaschine - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung einer BrennkraftmaschineInfo
- Publication number
- DE4440564C2 DE4440564C2 DE4440564A DE4440564A DE4440564C2 DE 4440564 C2 DE4440564 C2 DE 4440564C2 DE 4440564 A DE4440564 A DE 4440564A DE 4440564 A DE4440564 A DE 4440564A DE 4440564 C2 DE4440564 C2 DE 4440564C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- signal
- combustion engine
- pulses
- internal combustion
- occurs
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 title claims description 25
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 21
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 claims description 26
- 239000000446 fuel Substances 0.000 claims description 6
- 108010076504 Protein Sorting Signals Proteins 0.000 claims description 3
- 238000002347 injection Methods 0.000 claims description 3
- 239000007924 injection Substances 0.000 claims description 3
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 claims 1
- 238000001514 detection method Methods 0.000 description 2
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 2
- 238000005352 clarification Methods 0.000 description 1
- 230000002950 deficient Effects 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 description 1
- 239000003550 marker Substances 0.000 description 1
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 1
- 239000007921 spray Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D41/00—Electrical control of supply of combustible mixture or its constituents
- F02D41/009—Electrical control of supply of combustible mixture or its constituents using means for generating position or synchronisation signals
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D41/00—Electrical control of supply of combustible mixture or its constituents
- F02D41/30—Controlling fuel injection
- F02D41/38—Controlling fuel injection of the high pressure type
- F02D41/40—Controlling fuel injection of the high pressure type with means for controlling injection timing or duration
- F02D41/401—Controlling injection timing
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B3/00—Engines characterised by air compression and subsequent fuel addition
- F02B3/06—Engines characterised by air compression and subsequent fuel addition with compression ignition
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D41/00—Electrical control of supply of combustible mixture or its constituents
- F02D41/22—Safety or indicating devices for abnormal conditions
- F02D2041/224—Diagnosis of the fuel system
- F02D2041/226—Fail safe control for fuel injection pump
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D2200/00—Input parameters for engine control
- F02D2200/02—Input parameters for engine control the parameters being related to the engine
- F02D2200/06—Fuel or fuel supply system parameters
- F02D2200/063—Lift of the valve needle
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02T—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
- Y02T10/00—Road transport of goods or passengers
- Y02T10/10—Internal combustion engine [ICE] based vehicles
- Y02T10/40—Engine management systems
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Combined Controls Of Internal Combustion Engines (AREA)
Description
Diese Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur Steuerung einer Brennkraftmaschine gemäß den Oberbegrif
fen der unabhängigen Ansprüche.
Ein solches Verfahren und eine solche Vorrichtung zur Steue
rung einer Brennkraftmaschine, insbesondere einer selbstzün
denden Brennkraftmaschine ist aus der DE-OS 33 07 833 be
kannt. Die dort beschriebene Einrichtung umfaßt erste Mittel
zu Abgaben eines ersten Signal, das aus einer Abfolge von
mehreren Impulsen besteht. Die Impulse entsprechen einer be
stimmten Winkelstellung einer mit der Brennkraftmaschine ge
koppelten Welle. Desweiteren sind Mittel vorgesehen, die ein
zweites Signal erzeugen, das einen bestimmten Zeitpunkt des
Motorzykluses anzeigt. Diese Signale werden von einer Steu
ereinheit verarbeitet.
Insbesondere in Kraftfahrzeugen treten verschiedene Störim
pulse auf, die von den auszuwertenden Signalen unterschieden
werden müssen. Bei bekannten Einrichtungen ist vorgesehen,
daß innerhalb einer bestimmten Zeitspanne auftretende Impulse
als unzulässig verworfen werden. Desweiteren kann der
Fall eintreten, daß anhand einer Plausibilitätskontrolle ein
Impuls als unzulässig erkannt und ein Notfahrbetrieb einge
leitet wird.
Die DE 42 27 113 A1 beschreibt ein Verfahren zur Fehlererkennung bei der Auswertung
der Ausgangssignale eines Drehzahlsensors. Zur Fehlererkennung wird der Abstand
zweier aufeinander folgender Inkrementdurchlaufzeiten ausgewertet. Durch Vergleich
des Quotienten der Durchlaufzeiten mit den Schwellenwerten wird auf Unplausibilitäten,
auf Fehler oder eine Lücke der Inkremente erkannt. Ein Vergleich mit einem zweiten
Signal, das einen bestimmten Zeitpunkt des Motorzyklus anzeigt, zeigt diese
Entgegenhaltung nicht.
Die DE 43 02 810 beschreibt ebenfalls ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Steuerung
einer Brennkraftmaschine. Dort werden ebenfalls verschiedene Signale auf
Unplausibilität überprüft. Ausgehend von diesen Unplausibilitäten wird nur dann eine
Notfahrmaßnahme eingeleitet, wenn gleichzeitig die Drehzahl ansteigt. Auch diese
Schrift zeigt nicht, dass die Signale eines Inkrementrades mit den Signalen eines
Impulsrades verglichen werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Verfah
ren und einer Vorrichtung zur Steuerung der Brennkraftma
schine Störsignale sicher von Nutzsignalen zu unterscheiden.
Mit der erfindungsgemäßen Vorgehensweise ist es möglich, si
cher zwischen Nutz- und Störsignalen zu unterscheiden. Da
durch kann ein Abschalten oder ein Notfahrbetrieb der Vor
richtung vermieden werden. Vorteilhafte und zweckmäßige Aus
gestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsformen erläutert. Es zeigen die
Fig. 1 ein Blockdiagramm der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 2 verschiedene auftretende Signale und Fig. 3 ein
Flußdiagramm der erfindungsgemäßen Vorgehensweise.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels. Im folgenden wird die
erfindungsgemäße Vorrichtung am Beispiel einer selbstzünden
den Brennkraftmaschine beschrieben. Die Erfindung ist aber
nicht auf selbstzündende Brennkraftmaschinen beschränkt. Sie
kann auch bei anderen Typen von Brennkraftmaschinen eingesetzt
werden. In diesem Fall müssen entsprechende Elemente
ausgetauscht werden.
In Fig. 1 sind die wesentlichen Elemente der erfindungsge
mäßen Vorrichtung als Blockdiagramm dargestellt. Mit 100 ist
eine Brennkraftmaschine, insbesondere eine selbstzündende
Brennkraftmaschine bezeichnet. An der Kurbelwelle und/oder
an der Nockenwelle der Brennkraftmaschine ist ein Impulsrad
110 angeordnet. Dieses Impulsrad umfaßt eine Vielzahl von
Markierungen. Ein Sensor 115 tastet das Impulsrad ab und
liefert ein impulsförmiges Signal N an einen Interruptein
gang 141 einer Steuereinheit 140. Jeweils zwei aufeinander
folgende Impulse definieren ein Segment.
Die Steuereinheit 140 beaufschlagt eine Kraftstoffzumeßein
richtung 120 mit einem Signal QK. Die Kraftstoffzumeßein
richtung 120 mißt der Brennkraftmaschine 100 über eine nicht
dargestellte Einspritzdüse Kraftstoff zu. Ein an der Ein
spritzdüse angeordneter Sensor 130 liefert ein Signal SB an
einen Interrupteingang 141 der Steuereinheit 140, das einen
bestimmten Zeitpunkt des Motorzykluses, insbesondere den Be
ginn der Kraftstoffzumessung anzeigt.
Die Steuereinheit 140 empfängt Signale von weiteren Sensoren
150. Hierbei handelt es sich beispielsweise um ein Signal,
das die Fahrpedalstellung anzeigt.
Diese Einrichtung arbeitet nun wie folgt. Ausgehend von den
verschiedenen erfaßten Signalen berechnet die Steuereinheit
140 ein Signal QK zur Beaufschlagung der Kraftstoffzumeßein
richtung 120. Der Sensor 130 liefert vorzugsweise ein
Signal, das den Zeitpunkt angibt, bei dem die Verbrennung in
diesem Zylinder beginnt. Vorzugsweise wird hierzu ein Nadel
bewegungsfühler eingesetzt. Der Sensor 115 liefert eine Abfolge
von wenigstens zwei Impulsen pro Umdrehung der Brenn
kraftmaschine. Vorzugsweise liefert der Sensor 115 je Motor
umdrehung genau Z-Impulse. Hierbei entspricht Z der Zylin
derzahl Z der Brennkraftmaschine. Diese Impulse lösen am In
terrupteingang 142 der Steuereinheit Drehzahl-Interrupts
aus.
Der Nadelbewegungsfühler 130 ist lediglich an einem Zylinder
angebracht. Er liefert also nur nach jeder zweiten Motorum
drehung einen Impuls, der am Interrupteingang 141 der Steu
ereinheit einen Nadelbewegungsfühler-Interrupt auslöst.
Betrachtet man nun beispielsweise einen Sechszylindermotor,
so müssen zwischen zwei Nadelbewegungsfühler-Interrupts im
mer zwölf Drehzahl-Interrupts auftreten. Tritt bereits bei
einer kleineren Zahl von Drehzahl-Interrupts ein Nadelbewe
gungsfühler-Interrupt auf, so wird üblicherweise auf einen
defekten Nadelbewegungsfühler 130 erkannt.
Der Sensor 115 kann auch so ausgestaltet sein, daß er Im
pulse mit einem wesentlich kleineren Winkelabstand vorgibt.
Um die Belastung der Steuereinheit durch Nadelbewegungsfüh
ler-Interrupts zu minimieren, wird wie folgt vorgegangen.
Die Drehzahl-Interrupts werden gezählt, nur wenn zwischen
dem zwölften Drehzahl-Interrupt und vor dem dreizehnten
Drehzahl-Interrupt, bzw. dem ersten Drehzahl-Interrupt, ein
Nadelbewegungsfühler-Interrupt auftritt, wird dieser weiter
verarbeitet. Alle anderen am Nadelbewegungsfühler-Interrupt-
Eingang ankommenden Signale werden als Störer ausgeblendet.
Möglicherweise auftretende Störimpulse können nur in dem
Segment zwischen dem zwölften und dem dreizehnten Drehzahl-
Interrupt einen Nadelbewegungsfühler-Interrupt auslösen, da
nur in diesem Segment der Nadelbewegungsfühler-Interrupt-
Eingang freigegeben ist. Nach zwölf gezählten Drehzahl-In
terrupts wird der Drehzahl-Interruptzähler wieder zurückge
setzt.
Mittels der erfindungsgemäßen Vorgehensweise ist es möglich
das Intervall, innerhalb dem ein Impuls als zulässig erkannt
wird, unabhängig von der Drehzahl optimal zu wählen. Die An
passung an unterschiedliche Drehzahlen erfordert keinen zu
sätzlichen Aufwand, beispielsweise an Rechenleistung.
Zur Verdeutlichung sind die verschiedenen Signale in Fig. 2
über der Zeit t aufgetragen. In der ersten Zeile sind mit
senkrechter Linie die auftretenden Nadelbewegungsfühler-In
terrupts (NBF) mit senkrechten durchgezogenen Linien einge
zeichnet. In der zweiten Zeile sind ebenfalls mit senkrech
ten Linien die Drehzahl-Interrupts aufgezeichnet, deren
Numerierung in der dritten Zeile aufgetragen ist. In der
vierten Zeile ist der Zeitraum markiert, in dem der Inter
rupt-Eingang des Nadelbewegungsfühlerssignals freigegeben
ist. In der fünften Zeile ist der Zeitraum eines vollständi
gen Motorzyklusses bzw. zweier Motorumdrehungen aufgetragen.
Der Nadelbewegungsfühler-Interrupt tritt immer zwischen dem
zwölften und dem ersten Drehzahl-Interrupt auf. Zwischen
diesen Zeitpunkten ist auch der Nadelbewegungsfühler-Inter
rupt-Eingang freigegeben. Die übrige Zeit wird kein Nadelbe
wegungsfühler-Interrupt-Signal weiterverarbeitet.
Zur Verdeutlichung der erfindungsgemäßen Vorgehensweise
dient das Flußdiagramm der Fig. 3.
Im Schritt 300 wird die Funktion aktiviert. Dies erfolgt
vorzugsweise nachdem die sogenannte Startabwurfdrehzahl
überschritten wird. Zu diesem Zeitpunkt wird auch die
Spritzbeginnregelung aktiviert. Anschließend wird in Schritt
310 der Drehzahl-Interrupt-Zähler NZ auf 0 gesetzt. Bei je
dem Auftreten eines Drehzahl-Interrupts wird jeweils in
Schritt 320 der Drehzahl-Interrupt-Zähler um 1 erhöht.
Die sich anschließende Abfrage 330 überprüft, ob der Inhalt
NZ des Drehzahl-Interrupt-Zählers größer als 11 ist. Ist
dies nicht der Fall, so folgt wieder Programmschritt 320.
Ist der Inhalt des Zählers größer 11, so wird in Schritt 340
der Nadelbewegungsfühler-Interrupt-Eingang freigegeben. An
schließend wird in Schritt 350 der Drehzahl-Interrupt-Zähler
NZ auf 0 zurückgesetzt. Bei Auftreten des nächsten Drehzahl-
Interrupts wird in Schritt 360 der Nadelbewegungsfühler-In
terrupt-Eingang wieder gesperrt und anschließend in Schritt
320 der Drehzahl-Interrupt-Zähler um 1 erhöht.
Die erfindungsgemäße Vorgehensweise wurde am Beispiel einer
Sechszylinderbrennkraftmaschine beschrieben. Bei einer
Brennkraftmaschine mit entsprechender Zylinderzahl Z bzw.
einer anderen Impulszahl der Drehzahl-Interrupt-Signale, ist
der Schwellwert der Abfrage 330 entsprechend zu wählen.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn in Schritt 300 überprüft
wird, ob eine Signalabfolge bestehend aus zwölf Drehzahlim
pulsen und einem sich anschließenden Nadelbewegungsfühlerim
puls mehrmals auftritt. Vorzugsweise wird überprüft ob diese
Signalfolge dreimal auftritt. Erst wenn diese Bedingung er
füllt ist, läuft das Programm, das in Fig. 3 dargestellt
ist, ab. Hierdurch kann sichergestellt werden, daß der erste
Nadelbewegungsfühlerimpuls ein Störimpuls war. Vorteilhaft
ist es, daß nicht versehentlich ein Störimpuls als erster
Nadelbewegungsfühlerimpuls verwendet wird.
Eine weitere besonders vorteilhafte Möglichkeit ist in Fig.
3 gestrichelt eingezeichnet. Hierbei wird mittels einer Ab
frage 370 überprüft, ob vor dem zwölften Drehzahl-Interrupt
zusätzlich noch ein Synchronisationsimpuls S auftritt. Bei
dieser Ausgestaltung ist in einem definierten Winkel nach
einer Markierung auf dem Impulsrad 110 eine zusätzliche Syn
chronisationsmarkierung angebracht. Diese Synchronisations
markierung ist vorzugsweise in dem Drehzahlsegment vor dem
Segment angebracht, in welchem der richtige Nadelbewegungs
fühlerimpuls auftritt.
Bei der als Beispiel dargestellten Sechszylinderbrennkraft
maschine ist dies zwischen dem elften und zwölften Drehzahl-
Interrupt. Ist das Impulsrad auf der Kurbelwelle angeordnet,
so erscheint auch ein Synchronisationsimpuls zwischen dem
fünften und sechsten Drehzahl-Interrupt, der aber nicht be
rücksichtigt wird.
Diese Synchronisationsmarken sind in Fig. 2 in der ersten
Zeile gestrichelt eingetragen. Bei dieser Ausführungsform
wird der Nadelbewegungsfühler-Interrupt-Eingang nur dann
freigegeben, wenn ein Synchronisationsimpuls auftritt und
bei dem nächsten Drehzahl-Interrupt der Drehzahl-Interrupt-
Zähler auf zwölf erhöht wird.
Mittels dieser erfindungsgemäßen Vorgehensweise, wird die
Ausblendzeit, in der keine Nadelbewegungs-Interrupts zuge
lassen werden, drehzahlabhängig verändert. Damit können über
den gesamten Drehzahlbereich Störimpulse gleich gut ausge
blendet werden. Damit wird der Bereich zwischen Ausblend
zeitende und dem nächsten Nadelbewegungsfühler-Interrupt für
Störer sehr klein. Wenn in dieser Zeitspanne Störer auftre
ten, werden sie durch den nachfolgenden Regler ausgeregelt
oder die Einrichtung erkennt aufgrund der bleibenden Regelabweichung
auf Fehler und leitet entsprechende Maßnahmen
ein.
Bei der besonders vorteilhaften Ausführungsform mit einer
zusätzlichen Synchronisationsmarke kann die Synchronisation
im Startvorgang vereinfacht werden.
Claims (9)
1. Verfahren zur Steuerung einer Brennkraftmaschine, insbe
sondere einer selbstzündenden Brennkraftmaschine, mit ersten
Mitteln zur Vorgabe eines ersten Signals, das aus einer Ab
folge von Impulsen besteht, mit zweiten Mitteln, die ein
zweites Signal erzeugen, das einen bevorzugten Zeitpunkt des
Motorzyklusses kennzeichnet, sowie einer Steuereinheit, die
diese Signale verarbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß das
zweite Signal nur dann als zulässig erkannt wird, wenn das
zweite Signal zwischen zwei vorgebbaren Impulsen des ersten
Signals auftritt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es
sich bei dem bevorzugten Zeitpunkt des Motorzykluses um den
Beginn der Kraftstoffeinspritzung und/oder den Beginn der
Verbrennung in einen Zylinder handelt.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die ersten Mittel pro Motorumdre
hung Z-Impulse erzeugen, wobei Z der Zylinderzahl der Brenn
kraftmaschine entspricht.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das zweite Signal nur dann einen
Interrupt auslöst, wenn das zweite Signal zwischen zwei be
stimmten Impulsen des ersten Signals auftritt.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das zweite Signal erstmals als zu
lässig erkannt wird, wenn eine Signalabfolge bestehend aus
einer bestimmten Anzahl von Impulsen des ersten Signals und
dem sich anschließenden zweiten Signal wenigstens einmal
auftritt.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß überprüft, ob zusätzlich noch ein
Synchronisationsimpuls auftritt.
7. Vorrichtung zur Steuerung einer Brennkraftmaschine, ins
besondere einer selbstzündenden Brennkraftmaschine, mit er
sten Mitteln zur Vorgabe eines ersten Signals, das aus einer
Abfolge von Impulsen besteht, mit zweiten Mitteln, die ein
zweites Signal erzeugen, das einen bevorzugten Zeitpunkt des
Motorzykluses kennzeichnet, sowie einer Steuereinheit, die
diese Signale verarbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß Mit
tel vorgesehen sind, die das zweite Signal nur dann als zu
lässig erkennen, wenn das zweite Signal zwischen zwei vor
gebbaren Impulsen des ersten Signals auftritt.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die ersten Mittel als Sensor aus
gebildet sind, der auf der Kurbelwelle und/oder auf der
Nockenwelle angebrachte Markierungen abtastet und pro Mar
kierung einen Impuls erzeugt.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß es sich bei dem zweiten Mittel um
einen Nadelbewegungsfühler handelt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4440564A DE4440564C2 (de) | 1994-11-12 | 1994-11-12 | Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung einer Brennkraftmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4440564A DE4440564C2 (de) | 1994-11-12 | 1994-11-12 | Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung einer Brennkraftmaschine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4440564A1 DE4440564A1 (de) | 1996-05-15 |
| DE4440564C2 true DE4440564C2 (de) | 2003-10-30 |
Family
ID=6533232
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4440564A Expired - Fee Related DE4440564C2 (de) | 1994-11-12 | 1994-11-12 | Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung einer Brennkraftmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4440564C2 (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3307833A1 (de) * | 1983-02-19 | 1984-08-23 | Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart | Vorrichtung zum anzeigen und/oder speichern von fehlern von geberanordnungen an brennkraftmaschinen |
| DE4227113A1 (de) * | 1992-08-17 | 1994-02-24 | Bosch Gmbh Robert | Verfahren zur Fehlererkennung bei der Auswertung der Ausgangssignale eines Drehzahlsensors |
| DE4302810A1 (de) * | 1993-02-02 | 1994-08-04 | Bosch Gmbh Robert | Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung einer Brennkraftmaschine |
-
1994
- 1994-11-12 DE DE4440564A patent/DE4440564C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3307833A1 (de) * | 1983-02-19 | 1984-08-23 | Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart | Vorrichtung zum anzeigen und/oder speichern von fehlern von geberanordnungen an brennkraftmaschinen |
| DE4227113A1 (de) * | 1992-08-17 | 1994-02-24 | Bosch Gmbh Robert | Verfahren zur Fehlererkennung bei der Auswertung der Ausgangssignale eines Drehzahlsensors |
| DE4302810A1 (de) * | 1993-02-02 | 1994-08-04 | Bosch Gmbh Robert | Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung einer Brennkraftmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4440564A1 (de) | 1996-05-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3336028C3 (de) | Einrichtung zur Beeinflussung von Steuergrößen einer Brennkraftmaschine | |
| EP0489059B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur zylinderselektiven überwachung des energieumsatzes bei einer mehrzylinder-brennkraft-maschine | |
| EP0643803B1 (de) | Geberanordnung zur schnellen zylindererkennung bei einer mehrzylindrigen brennkraftmaschine | |
| DE69005259T2 (de) | Methode und Gerät, um den Verbrennungszustand in einer Brennkraftmaschine zu Detektieren, und solche Methode und Gerät benutzende Methode und Gerät zur Steuerung einer Verbrennungsmaschine. | |
| DE4434833B4 (de) | Einrichtung zur Erkennung des Rückdrehens eines rotierenden Teiles einer Brennkraftmaschine | |
| EP0584566A2 (de) | Verfahren zur Fehlererkennung bei der Auswertung der Ausgangssignale eines Drehzahlsensors | |
| WO1980000597A1 (fr) | Dispositif pour commander dans des machines motrices a combustion des operations qui dependent de parametres de fonctionnement et se repetent | |
| DE3804481A1 (de) | Kurbelwinkelabtastsystem fuer eine brennkraftmaschine | |
| DE3932075C2 (de) | Verfahren zur Erkennung eines Bezugszylinders bei einer Mehrzylinder-Brennkraftmaschine und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE3933836C2 (de) | ||
| DE4323035C2 (de) | Steuervorrichtung für Brennkraftmaschinen mit innerer Verbrennung | |
| DE19513597C2 (de) | Verfahren zur Zylindererkennung bei einer Brennkraftmaschine | |
| DE68922309T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung für die Detektierung eines Referenzdrehwinkels für jeden Zylinder in einer inneren Brennkraftmaschine. | |
| DE4440564C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung einer Brennkraftmaschine | |
| EP0560793B1 (de) | Verfahren zum erkennen von irregulären verbrennungen in einem zylinder einer brennkraftmaschine | |
| DE3634587A1 (de) | Zuendsystem fuer verbrennungsmotoren | |
| DE10043756C2 (de) | Verfahren zur Festlegung des Einspritzzeitpunkts bei einer Einspritzanlage für eine Brennkraftmaschine | |
| DE102005047088B4 (de) | Verfahren zur Erzeugung eines simulierten Gebersignalverlaufs für eine Markierungslücke einer Geberscheibe | |
| DE10063755A1 (de) | Verfahren zur Erkennung einer Singularität | |
| DE3934315C2 (de) | Zündzeitpunktregeleinrichtung für eine Mehrzylinder-Brennkraftmaschine | |
| DE4001333C1 (en) | Cylinder-selective energy conversion monitoring of IC engine - k ascertaining instantaneous RPM and forming quadrant during stroke of each cylinder over certain crankshaft angle of rotation | |
| DE19820817C2 (de) | Einrichtung zur Regelung einer mehrzylindrigen Brennkraftmaschine | |
| EP1549913A1 (de) | Geberrad | |
| EP0898068B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung der Kraftstoff-Einspritzmenge für eine Brennkraftmaschine in einem Fahrzeug | |
| EP1375884B1 (de) | Verfahren zur Plausibilisierung von zur Berechnung der Steuersignale für die Kraftstoffeinspritzung einer Brennkraftmaschine verwendeten Bezugsmarken |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8304 | Grant after examination procedure | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20110601 Effective date: 20110531 |