DE4441323C2 - Verfahren zur Übertragung von OFDM-Signalen und Funknetzanlage zum Durchführen des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Übertragung von OFDM-Signalen und Funknetzanlage zum Durchführen des VerfahrensInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Übertragung von
OFDM-Signalen sowie auf eine dieses Verfahren benutzende Funk
netzanlage mit mehreren, insbesondere mobilen, Stationen, die
für bidirektionalen Datenaustausch eingerichtet sind.
Das Bedürfnis nach höheren Datenübertragungsraten in modernen
Kommunikationssystemen macht eine größere Frequenzbandbreite er
forderlich. Dies gilt besonders auch für mobile Kommunikations
systeme, wobei derzeit gängige Systeme, wie zum Beispiel GSM und
DCS1800, mit ihren vergleichsweise niedrigen Übertragungsraten
in der Größenordnung von einigen kBit/s in erster Linie den Be
darf an Sprachkommunikation abdecken, während sich im Bereich
der Fertigungstechnik zunehmend ein Bedarf nach lokaler und mo
biler Datenkommunikation mit höheren Übertragungsraten ergibt.
Für derartige Systeme ist der Bereich hoher Frequenzen, z. B.
60 GHz interessant, da hier die nötige Bandbreite zur Verfügung
steht. Dabei ist ein ökonomischer Umgang mit den verwendeten
Frequenzen in solchen lokalen Funknetzwerken (RLANs = Radio Lo
kal Area Networks) wünschenswert.
Als ein mögliches Übertragungsverfahren für Kommunikationssyste
me ist die Datenübertragung mittels OFDM (Orthogonal Frequency
Division Multiplexing)-Signalen bekannt, bei der im Gegensatz
zum ebenfalls gebräuchlichen Frequenz-Multiplex-System das ge
samte Übertragungsband in eine Mehrzahl (N) von überlappenden
Subkanälen unterteilt wird. Die zu übertragende serielle Symbol
folge wird auf die Subkanäle verteilt, so daß N Symbole gleich
zeitig gesendet werden können. Durch diese parallele Übertragung
wird die Symboldauer um den Faktor N größer. Bei vorausgesetzt
ungestörter Übertragung ist eine Rekonstruktion der Information
auf der Empfängerseite aufgrund der Orthogonalität der Subträ
gerschwingungen ohne Fehler möglich. Fügt man dem Übertragungs
modell noch eine Kanalcodierung hinzu, wird das Verfahren mit
COFDM (Coded Orthogonal Frequency Division Multiplexing) be
zeichnet. Dieses Übertragungsverfahren ist durch Verwendung von
effizienten FFT (Fast Fourier Transform)-Algorithmen mit wenig
Aufwand realisierbar. So kann zum Beispiel nach einer A/D-
Wandlerstufe der gesamte nachfolgende Empfängerteil als inte
grierter Schaltkreis aufgebaut sein. Des weiteren ist keine Ent
zerrung erforderlich, da durch die relativ große Symboldauer ei
ne Störung durch Intersymbolinterferenz vermindert wird. Um dem
Effekt verlorengegangener Orthogonalität der einzelnen Träger an
der Empfängerseite aufgrund von Mehrwegeausbreitung entgegenzu
wirken, wird üblicherweise ein Schutzintervall vor jedem Symbol
gesendet. Zu obigen und weiteren Eigenschaften von Übertragungs
verfahren mit OFDM-Signalen wird auf die hierzu vorhandene Lite
ratur Bezug genommen, siehe beispielsweise die Beiträge von J.
L. Cimini, "Analysis and Simulation of a Digital Mobile Channel
Using Orthogonal Frequency Division Multiplexing", IEEE Tran
sactions on Communications, Bd. COM-33, Nr. 7, Seiten 665 bis
675, Juli 1985, von S. B. Weinstein, "Data Transmission by Fre
quency-Division Multiplexing Using the Discrete Fourier Trans
form" in IEEE-Transactions on Communication Technology Bd. COM-
19, Nr. 5, Seiten 628 bis 634, Oktober 1971, von J.C. Rault, D.
Castelain und B. Le Floch, "The Coded Orthogonal Frequency Divi
sion Multiplexing (COFDM) Technique, and ist Application to Di
gital Radio Broadcasting Towards Mobile Receivers" in IEEE
GLOBECOM, Bd. 1, S. 12.3.1-12.3.5., November 1989 von M. Alard
und R. Lassalle, "Principles of modulation and channel coding
for digital broadcasting for mobile receivers" in EBU Technical
Review, No. 224, S. 186-191, August 1987 und von B.Le Flach et
al., "Digital Sound Broadcasting to Mobile Recivers", IEEE Trans
actions on Consumer Electronics, Bd. 35, Nr. 3, August 1988,
Seiten 493 bis 503.
Für das OFDM bzw. das COFDM-Verfahren ist der nichtkonstante
Verlauf des Betrags der komplexen Einhüllenden des COFDM-Signals
wegen der Mehrzahl (N) von Subkanälen charakteristisch. Diese
Schwankungen der Einhüllenden des Signals stellen hohe Anforde
rungen an den verwendeten Sendeverstärker hinsichtlich Lineari
tät über einen möglichst großen Bereich. Hier besteht die
Schwierigkeit, daß derzeit jedenfalls ohne übermäßigen Aufwand
keine Sendeverstärker zur Verfügung stehen, die bei ausreichen
der Ausgangsleistung eine lineare Kennlinie über den geforderten
Bereich bei den gewünschten hohen Übertragungsfrequenzen, zum
Beispiel im Bereich von 60 GHz aufweisen. Während beim Einsatz
des COFDM-Modulationsverfahren in einem digitalen Rundfunksystem
(DAB) aufgrund des dort nur unidirektonalen Datenflusses diese
Schwierigkeit durch höheren Aufwand bei der Realisierung des nur
einen erforderlichen Sendeverstärkers etwas entschärft werden
könnte, ist ein solcher Sendeverstärker-Hardwareaufwand in Fun
knetzsystemen mit bidirektionalem Datenaustausch zwischen mobilen
Stationen, in die jeweils ein Sendeverstärker zu integrieren
ist, nicht mehr vertretbar. Wünschenswert ist in jedem Fall, den
Sendeverstärker zur Erzielung eines hohen Wirkungsgrades bis zur
Sättigung auszusteuern, ohne daß die entstehen der Außerband
strahlung der OFDM-Signale den zulässigen maximalen Wert über
schreitet. Zur Reduktion der Außerbandstrahlung bei der Übertra
gung von OFDM-Signalen sind prinzipiell zwei Methoden bekannt.
Bei der ersten Methode wird das Signal verändert, bevor es auf
den Sendeverstärker gegeben wird. Bei der zweiten Methode wird
direkt Einfluß auf das Verhalten des Sendeverstärkers genommen.
Als Hardware-Eingriffe, die direkt das Verstärkerverhalten be
einflussen, sind eine vorwärtsregelnde Technik und eine rückkop
pelnde Technik bekannt, siehe z. B. R.G. Meyer, R. Eschenbach und
M. W. Edgerley, "A Wide-Rand Feedforward Amplifier", IEEE Jour
nal of Solid-State Circuits, Bd. sc-9, Nr. 6, Dezember 1974 so
wie M. Johannson und Th. Mattson, "Transmitter Linearization
using cartesian Feedback for linear TDMA Modulation", ICC 1991.
Um Synchronisationsschwierigkeiten zu beheben, kann ein Pilotton
verwendet werden, mit dem ein Mikroprozessor den Sendeverstärker
regeln kann, so daß sich Dämpfungen der Außerbandstrahlung von
über 30 dB erzielen lassen, siehe S. Narahashi und T. Nojima,
"Extremely Low-Distorsion Multi-Carrier Amplifier - Self Adju
sting Feed Forward (SAFF) Amplifier - "ICC 1991, pp 1485-1490.
Wegen des hohen Hardwareaufwands eignen sich diese Techniken in
erster Linie für stationäre Basisstationen. Als eine signalver
ändernde Methode ist das Verfahren zur Linearisierung von Ver
stärkern durch Vorverzerrung bekannt, siehe zum Beispiel G. Laz
zarin und S. Pupolin, "Nonlinearity Compensation in Digital Ra
dio Systems", IEEE Tansactions on Communications, Bd. COM-42,
Nr. 2, 3, 4, S. 988-999, Feb, 1994. Diese Methode spielt jedoch
bei Mehrträgerverfahren mit nichtkonstanter Einhüllenden nur ein
untergeordnete Rolle, da es nur möglich ist, die Kennlinie bis
zum Sättigungspunkt des Sendeverstärkers zu linearisieren, wäh
rend es ohne Maßnahmen nicht zu verhindern ist, daß der Verstär
ker in die Sättigung gerät.
In der Offenlegungsschrift DE 36 04 832 A1 ist ein Audiosignal
kompressor beschrieben, mit dem die Dynamik von zu sendenden Au
diosignalen steuerbar dergestalt reduziert werden kann, daß das
eingehende Signal mittels einer durch ein Steuersignal aus einer
Kennlinienschar ausgewählten Kennlinien reduziert wird. Dabei
kann eine Signalhöhengrenze eingestellt werden, unterhalb der
die Signale proportional übertragen werden, während die diese
Grenze überschreitenden Signale gemäß der gewählten stetigen
Kennlinie, welche den zu einem jeweiligen Eingangssignalsprung
gehörigen Ausgangssignalsprung festlegt, komprimiert werden.
Diese Technik der Dynamikreduzierung durch Vorgabe einer derar
tigen, stetig verlaufenden Kennlinie des Ausgangssignalhubs als
Funktion des Eingangssignalshubs hat eine vergleichsweise hohe
Außerbandstrahlung zur Folge, was gerade auch für die Übertra
gung von OFDM-Signalen unerwünscht ist.
Der Erfindung liegt als technisches Problem die Bereitstellung
eines Verfahrens zur Übertragung von OFDM-Signalen, mit dem sich
die OFDM-Signale auch bei höheren Trägerfrequenzen, zum Beispiel
im Millimeterwellengebiet, mit ausreichender Leistung bei ver
gleichsweise geringem Hardwareaufwand und möglichst geringer Si
gnalverfälschung, d. h. geringer Außerbandstrahlung, übertragen
lassen, sowie einer dieses Verfahren verwendenden Funknetzanlage
zugrunde.
Dieses Problem wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 sowie durch eine Funknetzanlage mit den Merkmalen
des Anspruchs 4 gelöst. Verfahrensgemäß wird die Dynamik der
OFDM-Signale, d. h. deren maximale Amplitudenschwankung, vor ei
nem jeweiligen Sendeverstärker durch Multiplikation mit einer
Dynamikreduktionsfunktion reduziert. Diese Maßnahme generiert
zwar durch die von ihr verursachte Signalveränderung eine gewis
se Erhöhung der Außerbandstrahlung, sie ermöglicht es jedoch an
dererseits, den Dynamikbereich der OFDM-Signale ganz oder jeden
falls in einem größeren Maße als bei herkömmlichen Übertragungs
verfahren dieser Art in den linearen Bereich des Sendeverstär
kers zu legen, ohne an diesem beträchtlichen Hardwarezusatzauf
wand vornehmen zu müssen. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Sy
stemen erzeugt daher der Sendeverstärker keine oder jedenfalls
nur eine vergleichsweise geringe weitere Signalveränderung. Es
zeigt sich, daß bei geeigneter Wahl der Dynamikreduktionsfunkti
on das erfindungsgemäße Verfahren zu einer geringeren Außerband
strahlung führt als diejenige, die bei Übertragung der vollen
Signaldynamik durch die Aussteuerung des Sendeverstärkers auch
in seinem nichtlinearen Bereich verursacht wird. Da diese Art
der Außerbandstrahlungsunterdrückung keinen hohen Hardwarezu
satzaufwand am Sendeverstärker erfordert, eignet es sich das
Verfahren in besonderer Weise für den Einsatz in Funknetzanlagen
mit mobilen, untereinander in bidirektionalem Datenaustausch
stehenden Stationen, wozu dann eine die Dynamikreduktion des
OFDM-Signals durchführende Einheit, die mit relativ geringem
Aufwand realisierbar ist, vor dem in jeder Station befindlichen
Sendeverstärker angeordnet ist.
Die Dynamikreduktion um ein gewünschtes Maß wird mit insgesamt
relativ geringer Signalveränderung dadurch erreicht, daß ganz
spezifisch die hohen, über einem vorgegebenen Schwellenwert lie
genden Amplitudenbeträge der Einhüllenden des OFDM-Signals durch
Multiplikation mit Funktionswerten der Dynamikreduktionsfunktion
kleiner als eins reduziert werden, während in den übrigen Berei
chen das OFDM-Signal aufgrund der dort höheren, bis zum Wert
eins ansteigenden Funktionswerte der Dynamikreduktionsfunktion
weitestgehend unverändert bleibt. Dabei weist die Dynamikreduk
tionsfunktion in den Signalbereichen, in denen eine Dynamikre
duktion vorzunehmen ist, einen jeweiligen inversen Gaußfunkti
onsabschnitt zur Bereitstellung der Funktionswerte kleiner als
eins auf, wobei jeder Gaußfunktionsabschnitt endseitig stetig
auf den Wert eins geführt wird und die Dynamikreduktionsfunktion
zwischen diesen Gaußfunktionsabschnitten den Wert eins annimmt.
Die Verwendung der inversen Gaußfunktionsabschnitte ergibt auf
grund der bekannten mathematischen Eigenschaften von Gaußfunk
tionen eine besonders zufriedenstellende spektrale Beschaffen
heit der Dynamikreduktionsfunktion und des resultierenden dyna
mikreduzierten Signals. Zudem läßt sich eine solche Dynamikre
duktionsfunktion in einfacher Weise dadurch generieren, daß beim
Überschreiten des vorgegebenen Schwellenwertes durch das OFDM-
Signal Impulse erzeugt und auf ein Gaußfilter gegeben werden.
Eine Weiterbildung der Erfindung nach Anspruch 2 sieht in vor
teilhafter Weise die Kombination der Dynamikreduktion mit der an
sich bekannten Technik der Vorverzerrung zur Erzielung eines
besser linearisierten Sendeverstärkerverhaltens vor. Durch die
bessere Linearisierung des Sendeverstärkerverhaltens reduziert
die Vorverzerrung zusätzlich den störenden Außerbandstrahlungs
anteil.
Falls die mit der Multiplikation des OFDM-Signals mit der Dyna
mikreduktionsfunktion einhergehenden Signalveränderungen auf der
Empfängerseite störend in Erscheinung treten, kann dem vorteil
haft mit einer Weiterbildung der Erfindung nach Anspruch 3 ent
gegengewirkt werden. Dabei werden die für eine empfängerseitige
Rekonstruktion der Dynamikreduktionsfunktion nötigen Informatio
nen zusätzlich zum eigentlichen OFDM-Signal von der Sender- zur
Empfängerseite übertragen, so daß letztere die Dynamikredukti
onsfunktion rekonstruieren und damit aus dem empfangenen OFDM-
Signal das ursprüngliche OFDM-Signal vor der Dynamikreduktion
zurückgewinnen kann. Mit besonderem Vorteil läßt sich diese Me
thode beispielsweise in dem Fall anwenden, in dem die Dynamikre
duktionsfunktion als dynamikreduzierende Funktionsbereiche die
inversen Gaußfunktionabschnitte aufweist, die durch auf ein
Gaußfilter gegebene Impulse generiert werden. Denn in diesem
Fall genügt die Übertragung lediglich der Impulse, um auf der
Empfängerseite die Rekonstruktion der Dynamikreduktionsfunktion
zu ermöglichen.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist in den Zeich
nungen dargestellt und wird nachfolgend beschrieben. Hierbei
zeigen:
Fig. 1 ein schematisches Blockschaltbild des erfindungswesentli
chen Teils einer mobilen Station einer Millimeterwellen-
Funknetzanlage,
Fig. 2 ein Kennliniendiagramm für den in Fig. 1 verwendeten
Sendeverstärker zur Veranschaulichung einer Vorverzer
rungsmaßnahme,
Fig. 3 ein Diagramm des Zeitverlaufs des Betrags der komplexen
Einhüllenden eines in den Stationen gemäß Fig. 1 erzeug
baren OFDM-Signals vor und nach einer Dynamikreduzierung
mittels einer ebenfalls gezeigten Dynamikreduktionsfunk
tion,
Fig. 4 ein Diagramm zur Veranschaulichung der spektralen Lei
stungsdichte des Betrags der komplexen Einhüllenden des
OFDM-Signals gemäß Fig. 3 mit bzw. ohne Dynamikreduktion
und der Dynamikreduktionsfunktion,
Fig. 5 ein Diagramm zur Veranschaulichung der spektralen Lei
stungsdichte für das gemäß Fig. 1 gesendete OFDM-Signal
mit bzw. ohne Dynamikreduktion und
Fig. 6 ein Diagramm zur Veranschaulichung der Bitfehlerrate des
gemäß Fig. 1 gesendeten OFDM-Signals mit bzw. ohne Dyna
mikreduktion.
Die Fig. 1 zeigt stark schematisiert eine (5) von mehreren mo
bilen Stationen einer Millimeterwellen-Funknetzanlage, bei der
die Mobilstationen untereinander durch Übertragung von OFDM-
Signalen in bidirektionalem Datenaustausch stehen. Jede Mobil
station (5) beinhaltet einen hier nicht weiter interessierenden
Empfängerteil (6) sowie einen Senderteil (4). Die OFDM-Signale
werden in dem Senderteil (4) von einer herkömmlichen OFDM-
Signalerzeugungseinheit (1) generiert. Bei Hinzufügung einer Ka
nalkodierung ist in gleicher Weise die Datenübertragung mittels
COFDM-Signalen möglich. Typischerweise sind hierfür einige zehn
bis einige hundert Nutzkanäle (N) vorgesehen, mit denen N Symbo
le bei N-fach größerer Symboldauer gleichzeitig gesendet werden
können. Üblicherweise erzielbare Bitraten liegen im Bereich von
einigen zehn Mbit/s. Eine solche OFDE-Signalerzeugungseinheit
(1) kann unter anderem einen Datencoder, eine nachgeschaltete
Seriell-Parallel-Wandlereinheit und eine nachfolgende IFT-
Einheit zur Durchführung einer inversen, schnellen Fourier-
Transformation enthalten. An letztere kann sich eine Schutzin
tervalleinheit anschließen, um vor den Daten jedes Symbols ein
Schutzintervall zu senden, dessen Dauer mindestens der Länge der
Kanalstoßantwort entspricht, was merkliche Nachbarkanalstörungen
unterdrückt.
Das von der OFDM-Signalerzeugungseinheit (1) abgegebene Aus
gangssignal (SR) wird in einer nachfolgenden Dynamikreduktions
einheit (2) einer Dynamikreduktion unterzogen. Das am Ausgang
der Dynamikreduktionseinheit (2) abgegebene, dynamikreduzierte
OFDM-Signal (SD) wird dann einem TWT (travelling wave tube)-
Sendeverstärker (3) zugeführt, der das dynamikreduzierte OFDM-
Signal (SD) verstärkt und das verstärkte, dynamikreduzierte OFDM-
Signal (SS) über die Millimeterwellenfunkstrecke abgibt, die auf
einer hohen Trägerfrequenz von zum Beispiel 60 GHz arbeitet, um
eine hohe Bandbreite für große Datenübertragungsraten zur Verfü
gung zu haben. In Fig. 5 sind die typischen Kennlinien eines
solchen TWT-Verstärkers für Betrag und Phase des übertragenen
Signals mit der durchgezogenen (a) bzw. der strichpunktierten
Linie (b) im Bereich bis zur Sättigung des Verstärkers wiederge
geben. In diesem Bereich läßt sich das Verstärkerverhalten durch
die herkömmliche Technik der Vorverzerrung linearisieren. Bei
idealer Vorverzerrung ergibt dies die in Fig. 5 gestrichelt
eingezeichnete, bis zur Sättigung lineare Kennlinie (c). Im
nicht gezeigten, anschließenden Sättigungsbereich bei noch höhe
ren Eingangssignalspannungen (Ue) flacht selbst die durch Vor
verzerrung erhaltene Kennlinie für die Ausgangsspannung (Ua) in
Richtung horizontalem Verlauf ab.
Würde das von der OFDM-Signalerzeugungseinheit (1) generierte
OFDM-Signal (SR) mit seiner vollen Dynamik, d. h. mit der vollen
Amplitudenschwankung der komplexen Einhüllenden des OFDM-
Signals, auf den Sendeverstärker (3) gegeben, wäre es bei der
gewünschten, hohen Übertragungsfrequenz nicht möglich, letzteren
nur in dem durch Vorverzerrung linearisierten Bereich zu betrei
ben. Vielmehr würde der Verstärker (3) zwangsläufig auch in den
Sättigungsbereich hinein angesteuert, wodurch das nichtlineare
Verstärkerverhalten eine hohe Außerbandstrahlung erzeugen würde.
Diesem Problem wird durch die Einfügung der Dynamikreduktions
einheit (2) abgeholfen. Die Dynamikreduktionseinheit (2) verrin
gert in nachfolgend beschriebener Weise die Amplitudenschwankung
des generierten OFDM-Signals (SR) gerade so weit, daß das entste
hende, dynamikreduzierte OFDM-Signal (SD) ganz im durch Vorver
zerrung linearisierten Übertragungsbereich des nachfolgenden
Sendeverstärkers (3) liegt. Zwar erzeugt die Dynamikreduktion
zwangsläufig eine gewisse, mit der Signalveränderung einherge
hende Außerbandstahlung, diese läßt sich jedoch beträchtlich
kleiner halten als diejenige, die vom Sendeverstärker (3) bei
Aussteuerung in seinen nichtlinearen Kennlinienbereich hinein
generiert würde. Dabei ist zu beachten, daß der Sendeverstärker
(3) keine zusätzliche Außerbandstrahlung bei Übertragung des in
seinem linearen Übertragungsbereich liegenden, dynamikreduzier
ten OFDN-Signals (SD) erzeugt, weshalb durch die Maßnahme der Dy
namikreduktion des OFDM-Signals in Kombination mit der das Ver
stärkerübertragungsverhalten linearisierenden Vorverzerrung eine
deutliche Reduktion der störenden Außerbandstrahlung erzielt
wird.
Die in diesem Beispiel verwendete Art der von der Dynamikreduk
tionseinheit (2) durchgeführten Dynamikreduktion ist in Fig. 3
veranschaulicht. Dort ist in einem typischen Zeitausschnitt der
auf den Effektivwert normierte Betrag (SRB) der komplexen Einhül
lenden des von der OFDN-Signalerzeugungseinheit (1) abgegebenen
OFDM-Signals (SR) gezeigt. In der Dynamikreduktionseinheit (2)
wird dieses Betragssignal (SRB) mit einer ebenfalls in Fig. 3
wiedergegebenen Dynamikreduktionsfunktion (d) multipliziert. Die
Dynamikreduktionsfunktion (d) wird von der Dynamikreduktionsein
heit (2) folgendermaßen festgelegt. Solange der Betrag (SRB) der
komplexen Einhüllenden des eingehenden OFDM-Signals (SR) unter
halb eines vorgegebenen Schwellenwertes (SW) liegt, der vorlie
gend auf das Doppelte des Effektivwertes gesetzt wurde, wird der
Funktionswert der Dynamikreduktionsfunktion (d) konstant auf
eins gehalten. Sobald der Betrag (SRB) der komplexen Einhüllenden
des eingehenden OFDM-Signals (SR) diesen Schwellenwert über
schreitet, was in Fig. 3 an zwei Stellen (e, f) der Fall ist,
erzeugt die Dynamikreduktionseinheit (2) einen zugehörigen Im
puls, der auf ein Gaußfilter zur Generierung eines inversen
Gaußfunktionsabschnitts (G1, G2) der Dynamikreduktionsfunktion
(d) gegeben wird. Die Dynamikreduktionsfunktion (d) verläuft in
folgedessen in den Bereichen, in denen der Betrag (SRB) der kom
plexen Einhüllenden des OFDM-Signals (SR) den vorgegebenen
Schwellenwert (SW) überschreitet, wie aus Fig. 3 ersichtlich,
als jeweilige inverse Gaußfunktion (G1, G2) mit Funktionswerten
kleiner eins, wobei die Gaußfunktionsabschnitte (G1, G2) jeweils
an ihren Endbereichen stetig in den horizontalen Abschnitt der
Dynamikreduktionsfunktion (d) mit dem Funktionswert eins überge
hen. Die Multiplikation des Betrags (SRB) der komplexen Einhül
lenden des eingehenden OFDM-Signals (SR) mit der so bestimmten
Dynamikreduktionsfunktion (d) ergibt den in Fig. 3 gezeigten,
solchermaßen dynamikreduzierten Verlauf des OFDM-Signals
(SD) Dabei ist durch passende Wahl des Minimumwertes jedes in
versen Gaußfunktionsabschnitts (G1, G2) dafür gesorgt, daß der
Betrag (SDB) der dynamikreduzierten komplexen Einhüllenden unter
dem vorgegebenen Schwellenwert (SW) liegt. Da die Dynamikreduk
tionsfunktion in denjenigen Bereichen, in denen bereits das von
der OFDM-Signalerzeugungseinheit (1) erzeugte OFDM-Signal (SR)
unterhalb des Schwellenwertes (SW) liegt, den Funktionswert eins
besitzt, wird das OFDM-Signal (SR) in diesen Bereichen nicht ver
ändert. Die Veränderung bleibt vielmehr vorteilhafterweise auf
die Bereiche mit für den linearen Übertragungsbereich des Sende
verstärkers (3) zu hoher OFDM-Signaldynamik beschränkt.
Die Multiplikation des Betrags (SRB) der komplexen Einhüllenden
des eingehenden OFDM-Signals (SR) mit der Dynamikreduktionsfunkti
on (d) entspricht einer Faltung im Frequenzbereich, weshalb
durch die Dynamikreduktion das Frequenzspektrum des OFDM-Signals
aufgeweitet wird. Wünschenswert ist daher eine möglichst schmal
bandige Dynamikreduktionsfunktion, wie dies durch das vorliegen
de Beispiel aufgrund der günstigen spektralen Eigenschaften von
Gaußfunktionen der Fall ist. In Fig. 4 ist der Einfluß der Dy
namikreduktion auf die Frequenzcharakteristik dargestellt. Es
ist erkennbar, daß das Frequenzspektrum (h) des Betrags (SDB) der
komplexen Einhüllenden des dynamikreduzierten OFDM-Signals (SD)
gegenüber demjenigen (g) des Betrags (SRB) der komplexen Einhül
lenden des eingehenden OFDM-Signals (SR) vor der Dynamikreduktion
eine etwas erhöhte Außerbandstrahlung aufweist, die von der Dy
namikreduktion verursacht wird. Zusätzlich ist in Fig. 4 das
Frequenzspektrum (i) der Dynamikreduktionsfunktion (d) ohne
Gleichanteil wiedergegeben. Im Vergleich zu den OFDM-Signalen
besitzt die Dynamikreduktionsfunktion (d) erkennbar ein schmal
bandiges Frequenzspektrum mit geringer Leistung, wobei die Fre
quenzspektren der OFDM-Signale und der Dynamikreduktionsfunktion
(d) merklich von der Wahl des Schwellenwertes (SW) abhängig
sind. Je niedriger der Schwellenwert (SW) gelegt wird, desto
mehr inverse Gaußfunktionsabschnitte und mit um so kleinerem Mini
mumwert entstehen, wodurch die Dynamikreduktionsfunktion breit
bandiger wird und sich der Außerbandstrahlungsanteil wegen der
stärkeren Veränderung des OFDM-Signals aufgrund der Dynamikre
duktion etwas erhöht. Je höher die Dynamikreduktion, um so grö
ßer ist zwar einerseits der zusätzlich entstehende Außerband
strahlungsanteil, jedoch werden die Anforderungen an die Linea
rität des Verstärkerverhaltens geringer, wobei je nach
Anwendungsfall der geeignete, optimale Kompromiß aufzusuchen
ist. Eine stärkere Dynamikreduzierung ermöglicht es, die Sende
leistung für das OFDM-Signal bei gleicher Außerbandstrahlung er
höhen zu können. Durch die Dynamikreduzierung reicht zur Signal
verstärkung und -übertragung die Aussteuerung des Sendeverstär
kers (3) in seinem durch Vorverzerrung linearisierten Bereich
aus, ohne daß hierdurch zusätzliche Außerbandstrahlung entsteht.
Fig. 5 zeigt anschaulich die deutliche Verbesserung der Si
gnalübertragungsqualität durch die kombinierte Maßnahme von Dy
namikreduktion und Vorverzerrung im Vergleich zu einer direkten
Verstärkung und Übertragung des OFDM-Signals (SR) aus der OFDM-
Signalerzeugungseinheit (1) mit der vollen Dynamik. In letzterem
Fall ergibt sich typischerweise ein Frequenzspektrum (k) des vom
Sendeverstärker (3) abgegebenen OFDM-Signals (SS), das aufgrund
der Aussteuerung des Verstärkers (3) in seinem nichtlinearen
Sättigungsbereich einen vergleichsweise hohen Außerbandstrah
lungsanteil aufweist. Wird hingegen das von der OFDM-
Signaleinheit (1) generierte OFDM-Signal (SR) der Dynamikredukti
on unterzogen und nur in dem durch Vorverzerrung linearisierten
Kennlinienbereich des Verstärkers (3) von letzterem verstärkt,
so zeigt das Frequenzspektrum (1) dieses gesendeten OFDM-Signals
(SS) zwar ebenfalls einen gewissen Außerbandstrahlungsanteil auf
grund der Dynamikreduktion, dieser ist jedoch deutlich geringer
als derjenige, der durch eine Aussteuerung des Sendeverstärkers
(3) in seinen nichtlinearen Sättigungsbereich erzeugt wird, so
daß sich insgesamt ein deutlich verbessertes Übertragungsverhal
ten ergibt. Zwar stellt die Dynamikreduktion aufgrund der Verän
derung des OFDM-Signals eine Quelle möglicher zusätzlicher Über
tragungsfehler dar, eine Simulation des in Fig. 1 gezeigten
OFDM-Signalsenderteils (4) ergibt jedoch das in Fig. 6 veran
schaulichte Ergebnis, daß die Bitfehlerrate (BER) nach Dyna
mikreduktion des OFDM-Signals (Kurve m) nur geringfügig höher
liegt als ohne Dynamikreduktion (Kurve n). Wenn diese Erhöhung
der Bitfehlerrate stört, kann vorgesehen werden, die zur Rekon
struktion der Dynamikreduktionsfunktion (d) auf der Empfänger
seite benötigte Information zusammen mit dem OFDM-Signal (SS) zu
übertragen. Durch Rekonstruktion der Dynamikeduktionsfunktion
(d) im Empfängerteil (6) der Zielstation kann dieser eine Kor
rektur des dynamikreduzierten OFDM-Signals (SD) vornehmen und da
mit die darauf zurückzuführenden Übertragungsfehler verhindern.
Vorteilhaft einfach läßt sich dies für die Dynamikreduktions
funktion (d) nach Fig. 3 erreichen, die aus den einzelnen in
versen Gaußfunktionsabschnitten (G1, G2) an den Stellen zu hoher
OFDM-Signaldynamik und ansonsten aus dem Funktionswert eins be
steht. Denn zur Rekonstruktion dieser Dynamikreduktionsfunktion
(d) genügt die Übertragung der Impulse für das die inversen
Gaußfunktionsabschnitte (G1, G2) generierende Gaußfilter von der
Sender- zur Empfängerseite, was mit vergleichsweise geringem Zu
satzübertragungsaufwand möglich ist.
Eine nach diesem Verfahren arbeitende Funknetzanlage läßt sich
beispielsweise in Form eines lokalen Funknetzwerkes auf Millime
terwellenbasis mit einem ausreichend geringen Hardwareaufwand
realisieren, der die Verwendung des Systems in Anlagen mit ein
zelnen, in bidirektionalem Datenaustausch stehenden Mobilstatio
nen praktikabel macht. Die Realisierbarkeit der OFDM-
Signalübertragung mittels leistungsfähiger FFT-Algorithmen ohne
eine notwendige Entzerrung auf der Empfängerseite wirkt sich
weiter vorteilhaft vereinfachend auf den Hardwareaufwand aus. Es
versteht sich, daß das oben beschriebene Verfahren der OFDM-
Signalübertragung mit Signaldynamikreduzierung auch für andere
Systeme mit OFDM-Signalübertragung nutzbringend einsetzbar ist,
z. B. für digitale Rundfunksysteme. Auch bei Wahl eines UHF-
Verstärkers als Sendeverstärker wirkt sich die erfindungsgemäße,
der Verstärkung vorausgehende Dynamikreduktion vorteilhaft aus,
indem die Außerbandstrahlung des verstärkten OFDM-Signals gegen
über einer Übertragung ohne Dynamikreduktion deutlich reduziert
wird, selbst wenn das Verstärkerverhalten in der Praxis auch im
Bereich unterhalb der Sättigung nicht genau linear verlaufen
sollte und daher eine gewisse verstärkungsbedingte Außerband
strahlung erzeugt wird.
Claims (4)
1. Verfahren zur Übertragung von OFDM-Signalen,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Dynamik der OFDM-Signale (SR) vor einem Sendeverstärker (3)
durch deren Multiplikation mit einer Dynamikreduktionsfunktion (d) re
duziert wird, die stetig verlaufend so gewählt ist, daß sie in
denjenigen Bereichen (e, f), in denen der Betrag (SRB) der kom
plexen Einhüllenden des OFDM-Signals (SR) einen vorgegebenen
Schwellenwert (SW) überschreitet, jeweils aus einem inversen
Gaußfunktionsabschnitt (G1, G2) mit Werten kleiner als eins be
steht und in den zwischenliegenden Bereichen den Wert eins an
nimmt, wobei die inversen Gaußfunktionsabschnitte endseitig ste
tig auf den Wert eins geführt sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das dynamikreduzierte OFDM-Signal (SD) in einem durch Vorverzer
rung linearisierten Bereich des Sendeverstärkers (3) liegt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
zusätzlich zu den OFDM-Signalen (SS) Informationen über die Dyna
mikreduktionsfunktion (d), die deren Rekonstruktion erlauben,
zur Empfängerseite übertragen werden.
4. Funknetzanlage zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1,
mit mehreren Stationen insbesondere mobilen Stationen,
die für bidirektionalen Datenaustausch eingerichtet sind und je
weils einen Senderteil (4) und einen Empfängerteil (6) für OFDM-
Signale besitzt, wobei der Senderteil eine Einheit (1) zur Er
zeugung von OFDM-Signalen, eine Einheit (2) zur Dynamikreduktion
des OFDM-Signals (SR) und einen Sendeverstärker (3) beinhaltet,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Einheit (2) zur Dynamikreduktion die Dynamik des eingehenden
OFDM-Signals (SR) durch Multiplikation mit einer Dynamikreduk
tionsfunktion (d) reduziert, die stetig verlaufend so gewählt
ist, daß sie in denjenigen Bereichen (e, f), in denen der Betrag
(SRB) der komplexen Einhüllenden des OFDM-Signals (SR) einen vor
gegebenen Schwellenwert (SW) überschreitet, jeweils aus einem
inversen Gaußfunktionsabschnitt (G1, G2) mit Werten kleiner als
eins besteht und in den zwischenliegenden Bereichen den Wert
eins annimmt, wobei die inversen Gaußfunktionsabschnitte endsei
tig stetig auf den Wert eins geführt sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE4441323A DE4441323C2 (de) | 1994-11-22 | 1994-11-22 | Verfahren zur Übertragung von OFDM-Signalen und Funknetzanlage zum Durchführen des Verfahrens |
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|---|---|---|---|
| DE4441323A DE4441323C2 (de) | 1994-11-22 | 1994-11-22 | Verfahren zur Übertragung von OFDM-Signalen und Funknetzanlage zum Durchführen des Verfahrens |
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| DE4441323A1 DE4441323A1 (de) | 1996-05-30 |
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| DE (1) | DE4441323C2 (de) |
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