DE444571C - Selbsttaetige Kippvorrichtung fuer Schaukelfoerderer - Google Patents

Selbsttaetige Kippvorrichtung fuer Schaukelfoerderer

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DE444571C
DE444571C DEST38725D DEST038725D DE444571C DE 444571 C DE444571 C DE 444571C DE ST38725 D DEST38725 D DE ST38725D DE ST038725 D DEST038725 D DE ST038725D DE 444571 C DE444571 C DE 444571C
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rail
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swings
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DEST38725D
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STOTZ AKT GES A
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/52Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices
    • B65G47/60Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices to or from conveyors of the suspended, e.g. trolley, type
    • B65G47/61Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices to or from conveyors of the suspended, e.g. trolley, type for articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)

Description

  • Selbsttätige Kippvorrichtung für Schaukelförderer. Um die Schaukeln einer Förderanlage wahlweise an verschiedenen Stationen entleeren zu können, hat man schon die Kipphebel der Schaukeln in verschiedenem Abstand von der Bahnmitte angeordnet und ebenso die Anschläge für die Kipphebel an den Stationen in entsprechenden Abständen von der Bahnmitte angebracht, derart, daß an jeder Station nur die Schaukeln zur Entleerung gebracht werden, deren Kipphebel in der Bahn des Stationsanschlages liegt. Als Anschläge dienen dabei Kippschienen, auf welche die Kipphebel auflaufen und kurze Zeit in ausgelöster Stellung gehalten werden. Man hat auch schon Kippschienen seitlich von der Bahn aufgehängt, die in Abhängigkeit von der Bewegung des Förderstranges betätigt, d. h. in die Bahn von seitlich aufstehenden Anschlägen an den Fördergefäßen verschwernkt werden. Bei diesen letztgenannten Auslöseeinrichtungen erfolgt jedoch die Kippung der Schaukeln periodisch, d. h. die Schaukeln werden in streng sich wiederholender Reihenfolge gekippt, von der eine Abweichung unmöglich ist. Bei den zuerst genannten Anlagen dagegen ist die Zahl der Kippmöglichkeiten beschränkt, weil auf die praktisch mögliche Breite nur eine ganz geringe Anzahl von Kipphebeln und Kippschienen angeordnet werden kann, so daß auch die Anzahl der möglichen Variationen nur gering ist.
  • Die Erfindung bezweckt eine solche Anordnung der an sich bekannten Auslöse- und Kipporgane, die eine nahezu unbeschränkte Anzahl von Wahlmöglichkeiten zwischen Kippung und freiem Vorbeigang der Schaukel an einer Station zuläßt. Die Erfindung besteht darin, daß unter Vorsehung von Kipphebeln, die mittels den Schaukeln voreilender Anschläge eingerückt werden, sowohl die Anschläge an den Schaukeln als auch die von ihnen betätigten Einrückorgane der Kippschienen sowie die Kippschienen an den Stationen und Kipphebel an den Schaukeln quer zur Schaukelbahn versetzt angeordnet sind. Es wird somit die in Ruhelage ausgeschwenkte Kippschiene einer Station nur dann eingerückt, wenn der Anschlag der ankommenden Schaukel in der Bahn des Einrückorgans der Kippschiene liegt. Die Schaukel wird aber auch dann nur zum Kippen gebracht, wenn ihr Kipphebel in der Bahn der Stationskippschiene liegt. Durch die Änderung der Abstände der Schaukelanschläge und der Einrückorgane der Kippschienen sowie der Kippschienen und der Kipphebel von der Bahnmitte kann man eine nahezu unbegrenzte Anzahl von Kombinationen erzielen, die noch bedeutend erhöht werden kann, wenn man die Kippschienen, Kipphebel usw. auf verschiedenen Seiten von der Bahnmitte aus anbringt. Es ist dabei gleichgültig, ob die Einrückung der Kippschienen auf mechanischem, elektrischem, pneumatischem oder hydraulischem Weg erfolgt.
  • Die Erfindung ist in den Zeichnungen in beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt: Abb. i ist die Vorderansicht einer Kippschaukel mit mechanischer Auslösung und der zugehörigen Station, während Abb. 2 eine Seitenansicht dazu zeigt.
  • Abb. 3 ist ein Schema einer Kippschaukelanlage mit elektrischer Einrückung der Kippschiene und Abh. 4 ein Schema. einer Anlage mit pneumatischer Einrückung.
  • Auf einer Schienenbahn i s'in.d Laufrot len 2 geführt, zwischen denen die Trageglieder 3 für die Kippschaukeln aufgehängt sind, die untereinander durch eine Förderkette 4 verbunden. . sind. Die Schaukelschalen 1-5 sind in Tragebügeln 14 drehbar gelagert und jeweils mittels, einer Kette oder Gestängen 13 mit dem freien Ende eines Kipphebels 6 verbunden, der am Tragebügel 14 der Schaukelschale drehbar gelagert ist und an seinem entgegengesetzten Ende eine Ralle ia trägt. Die Kipphebel können fest oder in bekannter Weise quer zur Bahn verstellbar auf ihren Achsen befestigt sein. An jeder Abwurfstation ist nun an einem die Schaukelbähn seitlich umgreifenden Geste117 die zur Betätigung der Kipphebel 6 dienende Kippschiene 5 mittels eines gebogenen Tragarms 34 seitlich von der Schaukelbahn so aufgehängt, daß sie sich in der Ruhe außerhalb der Bahn der Kipphebel befinden.
  • Sie werden in die Bahn der Kipphebel eingerückt durch Anschlagrollen 25, die an einem Quersteg 26 gelagert sind, der einerseits wieder in starrer Verbindung mit der Schaukel bzw. im vorliegenden Fall den nächsten Glied des Förderstranges 4 steht. Die Anschlagrolle ist im vorliegenden Fall quer verschieblich, indem sie zwischen den Schaukeln eines Schlittenbockes 27 gelagert ist, der in einer Schwalbenschwanzführung 28 dies Quersteges 26 läuft. Die Querverstellung der Anschlagrolle 25 erfolgt während des Betriebes durch einen Handhebel 29; der an dem Schlittenbock 27 gelagert ist und unter der Wirkung einer Feder 3o mit einem Zapfen 31 in. Rasten 32 des Quersteges 26 greift.
  • Die Anschlagrolle 25 eilt der Kipphebelrolle io des Kipphebels 6 voraus und rückt durch Auflaufen auf eine Hilfsschiene 33 die Kippschiene 5 ein, wobei sich deren Arme 34 gegen feste Anschläge 35 abstützen, so daß der Druck des Kipphebels 6 nicht auf den Steuermechanismus der Kippschienen 5, sondern auf den festen Anschlag 35 übertragen wird.
  • Die Hilfsschiene 33, die sowohl links als rechts der Förderbahn für jede Station in verschiedenem Abstand liegen kann, wird durch die Anschlagrolle 25 nach abwärts gedrückt, wobei sie sich parallel verschiebt und die gelenkig mit ihr verbundenen Hebel 36 mit sich nimmt. Die Bewegung dieser Hebel 36 wird durch weitere Hebel 37, die mit den Hebeln 36 auf gleicher Achse 3.& sitzen, unter. Vermittlung von Zugstangen oder Ketten 39 auf Hebel 40 übertragen, die wiederum mit der Welle 24 der die Kippschienen 5 tragenden Arme 34 starr verbunden sind. Zur Übertragung der Hebelwirkung auf Kippschienen, die auf der entgegengesetzten Seite der Fahrbahn liegen dient z. B. eine überführende Hebelwelle 41. Erst nachdem die Kippschienen 5 solchermaßen in die Bahn der Kipphebel 6. - geschwenkt sind, können diese in Tätigkeit treten. . . .
  • Die Länge der Hilfsschienen 33 ist so bemessen, d'aß sie so lange niedergedrückt wird und damit die Kippschiene 5 eingerückt hält, bis die Rodle io des Kipphebels 6 die Anschlagschienen 5 wieder verfassen hat.
  • Diese Anordnung bietet den Vorteil, daß die Zähl der unabhängigen Abwurfstationen durch Kombination der Möglichkeiten des Zusammenwirkens zwischen Anschlagrollen 25 und Hilfsschienen 33, einerseits sowie Kipphebel 6 und Kippschfenen 5 andererseits um ein Vielfaches erhöht werden kann. Seitliche Führungen 16 an den Stationen verhindern ein seitliches Ausweichen der Schaukel, während Gegenschienen i9 ein Ausweichen der Anschlagrohe z-5 in senkrechter Richtung durch Abstützung des Quersteges 26 verhindern.
  • Ebenso wie in dem eben besprochenen Fall die Einrückung der Anschlagschienen 5 auf mechanischem Weg erfolgte, kann sie auch elektrisch oder pneumatisch bzw. hydraulisch erfolgen.
  • Abb.6 zeigt eine elektrische Einrückung. Von einem Stromnetz 42 führen Leitungen über einen Steuermagnet 43 zu Kontakten 44, die beiderseits der Förderbahn befestigt sind. Die Kontakte 44 sind an jeder Station in verschiedener. Höhe befestigt, so daß nur dann eine Einrückung der Kippschienen erfolgt, wenn die Kontakte 45 an der Schaukel mit den Stationskontakten 44 übereinstimmen und, den Stromkreis schließend, den Magnet 43 zu betätigen.
  • In ähnlicher Weise erfolgt die Einrückung in Abb. 7 pneumatisch. Anschläge 46 an einem Quersteg 47 der Schaukel - betätigen Hebel 48, die ihrerseits Abschlußorgane, z. B. Ventile .49, in einer Druckleitung 5o öffnen, «sonach mittels eines Kolbens 51 in einem Druckzylinder 52 das Einrücken der Kippschiene 5 erfolgt. Auch hier ist durch seitliche Versetzung der Anschläge 46 und Hebel 48 die weitgehendste Möglichkeit für Kombinationen gegeben.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Kippvorrichtung für Schaukelförderer, bei welcher die Bewegung der Kipphebel an den Schaukeln durch eine in Ruhelage seitlich von der Bahn ausgerückte und durch ein der Schaukel voreilendes Auslöseorgan einrückbare Kippschiene erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Anschläge an den Schaukeln zum Einrücken der Kippschienen als auch deren Einrückorgane sowie die Kippschienen und Kipphebel zum Kippen der Schaukeln quer zur Schaukelbahn versetzt angeordnet sind, derart, daß an einer bestimmten Station nur dann die Kippschiene eingerückt wird, wenn der Anschlag an der passierenden Schaukel und die Einrückvorrichtung der Kippschiene auf der gleichen Bahn liegen, während das Kippen der Schaukeln nur dann erfolgt, wenn die eingerückte Kippschiene mit dem Kipphebel der passierenden Schaukel in gleicher Bahn liegt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippschiene durch eine an der Schaukel oder einem benachbarten Kettenglied angebrachte Anschlagrolle oder einen Daumen unter Vermittlung einer parallel geführten Hilfsschiene und mittels Gestänge und Hebel ein- und ausgerückt wird oder selbsttätig wieder ausrückt, wobei die Hilfsschiene und Kippschiene auf verschiedenen Seiten der Schaukel liegen können.
  3. 3. Vorrichtung nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Serie von Schaukeln die Kippschiene auf der einen, eine zweite Schaukelserie die Kippschiene auf der anderen Seite hat, wobei die Bewegung der Hilfsschiene auf diese andere Seite übertragen wird. .
  4. 4. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag an der Schaukel quer verstellbar eingerichtet ist, so daß eine bestimmte Schaukel im Stillstand oder während des Laufs zur Einwirkung der Kippschiene einer beliebigen Station eingestellt werden kann.
  5. 5. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet; daß sowohl an den Schaukeln als auch an den Stationen Kontakte vorgesehen sind, welche beim Zusammentreffen einen die Kippschiene einrückenden Steuerstromkreis schließen, wobei die Kontakte versetzt angeordnet sind, so daß sie nur auf bestimmten Bahnen zusammentreffen.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl an den Stationen als auch an den Schaukeln je zwei Kontakte vorgesehen und so hintereinandergeschaltet sind, daß nur bei gleichzeitiger Betätigung beider Kontakte die Kippschiene eingerückt wird, so daß durch Kombination der Kontaktstellungen eine Vielheit von selbständigen Stationen erzielt wird. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch versetzbare Anschlagvorrichtungen an Schaukeln und Stationen Abschlußorgane, z. B. Ventile, einer Druckleitung geöffnet werden, worauf mittels des Druckmittels die Kippschienen in der Bahn der Kipphebel festgehalten werden, bis die Schaukel die Station passiert hat. B. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß an den Stationen je zwei Abschlußorgane vorgesehen und so hintereinandergestellt sind, daß nur bei gleichzeitiger Bewegung beider Abschlußorgane die Anschlagschiene eingerückt wird, so daß durch Kombination der Anschlagstellungen eine Vielheit von selbständigen Stationen erzielt wird.
DEST38725D 1924-11-21 1924-11-21 Selbsttaetige Kippvorrichtung fuer Schaukelfoerderer Expired DE444571C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US10874401B2 (en) 2014-08-08 2020-12-29 Covidien Lp Electrolytic and mechanical detachment for implant delivery systems

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