DE444663C - Verfahren zum Eindampfen oder Trocknen von Fluessigkeiten mittels Zerstaeubung - Google Patents

Verfahren zum Eindampfen oder Trocknen von Fluessigkeiten mittels Zerstaeubung

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DE444663C
DE444663C DEN23437D DEN0023437D DE444663C DE 444663 C DE444663 C DE 444663C DE N23437 D DEN23437 D DE N23437D DE N0023437 D DEN0023437 D DE N0023437D DE 444663 C DE444663 C DE 444663C
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liquid
nozzle
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atomization
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DEN23437D
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NYROP DEHYDRATOR Ltd
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01D—SEPARATION
    • B01D1/00—Evaporating
    • B01D1/16—Evaporating by spraying

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Nozzles (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

Es ist an sich bekannt, in Trocken- und Zerstäubungskammern Strahlen der zu zerstäubenden Flüssigkeit und des Zerstäubungsmittels zusammenzuführen.
Die Erfindung bezieht sich auf ein neuartiges Verfahren und eine Vorrichtung zum Zerstäuben oder Trocknen von Flüssigkeiten, wobei der Ausdruck »Flüssigkeiten« im weitesten Sinn zu verstehen ist, die einen Niederschlag zurücklassen;
to der Erfindungsgegenstand ist beispielsweise verwendbar, wo Flüssigkeiten o. dgl. in Reaktionsoder Trockenkammern eingeführt werden sollen. Das Zerstäuben oder Trocknen gemäß der Erfindung wird dadurch bewirkt, daß man mittels gegeneinandergerichteter Rohrstutzen einen Strahl eines Zerstäubungsmittels, wie Luft, Dampf, Gas oder Gemische davon, zum Aufprall auf eine in raschem Umlauf befindliche Flüssigkeitssäule bringt. Zu diesem Zweck sollen die beiden Rohrstutzen einander gleichachsig gegenüberstehen, und der die zu zerstäubende Flüssigkeit führende Stutzen soll um seine Achse drehbar gelagert sein.
Bei einer Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung sind die einander gegenüberstehenden Stutzen mit trichterförmig erweiterten Auslässen versehen.
Bei einer weiteren Ausführungsform besitzt der röhrenförmige Stutzen, durch den die Flüssigkeit der Zerstäubungs- oder Trocknungsstelle zugeführt wird, an der Innenwand schraubenförmige Nuten, wodurch der Stutzen eine Saugwirkung auf die Flüssigkeit während seiner Umdrehung ausübt.
Es ist an sich bekannt, umlaufende Strahlen von Flüssigkeiten und Gasen so zusammenzubringen, um eine innigere Mischung zu erzielen ; es ist aber neu, einen Strahl eines Zerstäubungsmittels auf eine rasch umlaufende Flüssigkeitssäule in der beanspruchten Art aufprallen zu lassen.
Einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt ; es zeigen
Abb. ι die Vorrichtung gemäß der Erfindung in einer Trockenkammer im Schnitt von der
Seite, Abb. 2 eine zweite Ausführungsform, Abb. 3 eine dritte und Abb. 4 eine vierte Ausführungsform.·
Bei der Ausführungsform gemäß Abb. 1 wird die Flüssigkeit durch einen Stutzen 1, die Luft, der Dampf oder das Gas entgegen der Flüssigkeitssäule durch den Stutzen 4 zugeführt.
Das Rohr 1 kann gewünschtenfalls innen mit Flügeln, Schaufeln 0. dgl. besetzt sein, um die Flüssigkeit beim Umlauf mitzunehmen. In allen Fällen wird der Stutzen 1 gedreht, während der Stutzen 4 ruht. Beide Stutzen münden in eine feststehende Reaktionskammer 13. Gewünschtenfalls kann aber mit dem Stutzen 1 auch die Kammer 13 in Umlauf gesetzt werden, wodurch der gebildete Nebel 14 sich annähernd in einer wagerechten Ebene ausbreitet, so daß die Flüssigkeit auf eine größere Fläche ausgebreitet und die Wirksamkeit der Zerstäubung erhöht wird.
Wenn beispielsweise eine Flüssigkeit zum Vernebeln oder Trocknen durch den Stutzen 1 zugeführt wird, kann ein Strahl von Trockenluft nicht nur durch den Stutzen 4, sondern auch durch die Rohre 15 und 16 zugeführt werden. Die feuchte Luft wird dann durch Rohre 17 und 18 abgeführt und kann im Kreislauf geführt werden, nachdem Frischluft unter Erwärmung durch die Röhren 15 und 16 zugeführt wurde, Wenn Reaktionen in der Kammer 13 stattfinden sollen, können die Dämpfe oder Gase, mit denen die Flüssigkeit reagieren soll, in der Form von Strahlen durch die Röhren 4, 15 oder 16 zugeführt werden.
Bei der abgeänderten Ausführungsform des Zerstäubers gemäß Abb. 2 läuft der umlaufende Stutzen i, durch den die Flüssigkeit zugeführt wird, in einen trichterförmig erweiterten Auslaß 3 aus. Gleichachsig gegenüber dem Stutzen 1 ist der Windstutzen 4 angeordnet, der ebenfalls einen trichterförmigen Auslaß 5 besitzen kann.
Bei der Ausführungsform gemäß Abb. 3 besitzt die Innenwand des Stutzens 1 Schraubennuten 6, so daß der Stutzen 1 beim Umlauf eine Saugwirkung auf die durch das Rohr 7 zugeführte Flüssigkeit ausüben kann. Ein Prallkörper 8 kann in achsialer Richtung mittels einer Stellstange 9 einstellbar zwischen den Stutzen ι und 4 angeordnet sein; er dient nötigenfalls zur Regelung des Stoßes des Windes auf die Flüssigkeit.
Bei der Ausführungsform gemäß Abb. 4 ist das obere Ende des Stutzens 1 geschlossen, und die Flüssigkeit wird durch ein Rohr 10 in den Stutzen geleitet.
Die Wirkungsweise der abgeänderten Ausführungsformen des Zerstäubers gemäß Abb. 2, und 4 ist nunmehr leicht verständlich. Wenn eine Flüssigkeit durch den mit großer Geschwindigkeit umlaufenden Stutzen 1 zugeführt wird, legt sich die Flüssigkeit in dünner Schicht gegen die Innenwand des Stutzens und kann in wirkungsvoller Weise durch den Windstrahl zerstäubt werden, der sich dazu im Gegenstrom bewegt. Hierdurch wird eine sehr wirksame Vernebelung oder Trocknung erzielt. In manchen Fällen können die inneren Schraubennuten gemäß Abb. 3 durch Ausübung einer Saugwirkung auf die Flüssigkeit die Wirkung des Zerstäubers wesentlich unterstützen.
Das neue Verfahren ist nicht an die gezeigte Vorrichtung gebunden.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Eindampfen oder Trocknen von Flüssigkeiten mittels Zerstäubung durch Zusammenführen der Flüssigkeit und eines Zerstäubungsmittels, dadurch gekennzeichnet, daß mittels gegen- So einandergerichteter Rohrstutzen ein Strahl des Zerstäubungsmittels zum Aufprall auf eine in raschem Umlauf befindliche Säule der zu zerstäubenden Flüssigkeit gebracht wird. 8s
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die zu zerstäubende Flüssigkeit führende Stutzen (1) um seine Achse drehbar gelagert ist und der das Zerstäubungsmittel führende Stutzen ihm gleichachsig gegenübersteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch-2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Rohrstutzen (i, 4) am Auslaßende trichterartig erweitert sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsstutzen (1) innen mit Schraubennuten (6) besetzt ist, um eine Saugwirkung auf die Flüssigkeitssäule auszuüben.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 4, gekennzeichnet durch den Einbau eines Prallkörpers (8) zwischen Flüssigkeits- und Windstutzen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit in den Flüssigkeitsstutzen (1) mittels eines Rohres (10) eingeleitet wird, ehe sie in Berührung mit dem Windstrahl kommt und 1 j.o von diesem zerstäubt oder getrocknet wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Prallkörper (8) einstellbar ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEN23437D 1923-08-03 1924-08-02 Verfahren zum Eindampfen oder Trocknen von Fluessigkeiten mittels Zerstaeubung Expired DE444663C (de)

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DE444663C true DE444663C (de) 1927-05-25

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