DE4446961C2 - Haushaltgerät - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Haushaltgerät das wenigstens an einer Seite von einer Verpackung
umhüllt ist, wobei zwischen dem Haushaltgerät und einer das Haushaltgerät wenig
stens an einer Seite umhüllenden Verpackung großflächige Kraftaufnahmeteile angeord
net sind.
Haushaltgeräte mit einem Behandlungsbehälter, z. B. Geschirrspülmaschinen mit einem
Spülbehälter, Waschmaschinen mit einem Laugenbehälter, Herde mit einer Backmuffel
usw. benötigen zum Aufstellen des Haushaltgerätes ebenso wie zur Befestigung von
Seitenwänden, insbesondere wenn zwischen Behandlungsbehälter und Seitenwänden
noch eine Isolierung, z. B. Lärm- und/oder Wärmeisolierung angeordnet werden soll, ei
nen Rahmen, der auch zum Aufstellen und zur Versteifung des Gerätes dient.
Derartige Haushaltgeräte sind üblicherweise in einer Verpackung verpackt, bei der das
Deckelteil und das Bodenteil aus einem palettenartigen Lattengestell aus Holz bestehen,
über die ein Kartondeckel gestülpt ist, wobei die oberen und unteren Kanten des zu ver
packenden Gutes durch zwischen den Lattengestellen und dem Gut angeordneten Pol
sterteilen, die üblicherweise aus verschäumtem Polystyrol bestehen, geschützt werden.
Die Längskanten des zu verpackenden Gutes werden ebenfalls durch derartige Schaum
körper geschützt in die als Abstandshalter für die Lattengestelle und zur Versteifung der
Schaumteile Holzlatten eingefügt sind. Die gesamte Verpackungseinheit wird mit Bändern
zusammengehalten und von einer Folie umspannt, die üblicherweise als Schrumpffolie
aufgebracht wird.
Diese Verpackung ist sehr aufwendig und teuer und besteht aus vielen verschiedenen
Teilen, die zum größeren Teil nicht wiederverwendbar sind und von denen der größere
Teil der verwendeten Materialien einem Wiederverwertungsprozeß für die Rohstoffe nicht
zugeführt werden kann. Dem Benutzer bzw. Käufer des verpackten Haushaltgerätes wird
durch die Vielzahl großer Teile der Rückversand praktisch unmöglich gemacht und damit
bleibt ihm die Entsorgung der Verpackung überlassen.
Bei der Verpackung von Haushaltgeräten der eingangs genannten Art mit einer vorge
nannten Verpackung müssen die Teile der Verpackung die großen, beim maschinellen
Handling wie auch bei der Lagerung und beim Transport auftretenden Kräfte, z. B. Klam
merkräfte bei Benutzung üblicher Klammerstapler und Stapelkräfte, allein aufnehmen, da
die üblicherweise sehr dünnen Seitenwände eines Maschinengehäuses eines Haushalt
gerätes der eingangs genannten Art nur gering belastbar sind und damit die Gefahr be
steht, daß diese bei Übertragung von Kräften auf das verpackte Haushaltgerät plastisch
verformt werden.
Aus der EP 05 18 076 A1 ist ein Haushaltgerät der eingangs genannten Art bekannt, bei
der zwischen einer wiederverwendbaren, das Haushaltgerät vollständig umschließenden
Verpackung und dem Haushaltgerät passend profilierte Kraftaufnahmeteile, z. B. Polster,
zum Schutz der senkrechten Ecken des verpackten Haushaltgerätes eingefügt sind.
Diese Kraftaufnahmeteile sind in den Teilen der zusammensetzbaren Verpackung mit
Schnappverbindungen befestigt und aus einem geschäumten Kunststoff hergestellt. Die
Kraftaufnahmeteile sind außerordentlich großflächig und daher aufwendig in der Herstel
lung und aufgrund der notwendigen Befestigung auch aufwendig in der Montage.
Aus der US-PS 30 06 462 ist eine Verpackung für einen Außenbordmotor bekannt ge
worden, bei der zwischen verschiedenen außenliegenden Teilen des Außenbordmotores
und der Innenseite der Verpackung Polster, Holzverstrebungen und Kraftaufnahmeteile
angeordnet sind. Aufgrund der unterschiedlichen Lage der Polster, Holzverstrebungen
und Kraftaufnahmeteile und der notwendigen Aufnahmen dafür wird die Verpackung nach
dieser Vorveröffentlichung sehr aufwendig in der Herstellung und in der Montage.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde auf einfache Art und Weise ein Haushaltgerät
zu schaffen, das den Einsatz einer kostengünstigeren Verpackung ermöglicht und eine
Schutzmöglichkeit in Haushaltgeräten zu schaffen, die eine Verformung empfindlicher
Teile bei maschinellem Handling sicher vermeidet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die großflächigen Kraftauf
nahmeteile zwischen einem Rahmen und/oder einem Behandlungsbehälter und benach
bart angeordneten Seitenwänden des Haushaltgerätes und zwischen den an den Kraft
aufnahmeteilen anliegenden Bereichen der Seitenwände und der Verpackung Ver
packungspolster angeordnet sind.
Durch die Anordnung von großflächigen Kraftaufnahmeteilen an den ohnehin vorhande
nen tragenden Teilen des erfindungsgemäßen Haushaltgerätes werden die beim maschi
nellen Handling wie auch bei der Lagerung und beim Transport auftretenden großen
Kräfte, insbesondere die Klammerkräfte auf tragende Teile des Haushaltgerätes übertra
gen, so daß auf einfache Art und Weise ein Haushaltgerät geschaffen ist, das den Einsatz
einer kostengünstigeren Verpackung ermöglicht und eine Schutzmöglichkeit in Haushalt
geräten ermöglicht, die eine Verformung empfindlicher Teile bei maschinellem Handling
sicher vermeidet, da die Verpackung diese Kräfte nicht selbst tragen muß. Durch die An
ordnung der Kraftaufnahmeteile zwischen dem Rahmen und/oder dem Behandlungsbe
hälter und den benachbart angeordneten Seitenwänden ist eine Abstützung der Seiten
wände des erfindungsgemäßen Haushaltgerätes geschaffen, durch die vorbeschriebene
Gefahr einer plastischen Verformung der Seitenwände weitestgehend vermieden wird.
Durch die in den an das Kraftaufnahmeteil anliegenden Bereiche der Seitenwände ange
ordneten Verpackungspolster, werden Abdruckkanten auch bei sehr dünnen Seiten
wänden sicher vermieden. In der Praxis hat sich gezeigt, daß bei der Verpackung eines
erfindungsgemäßen Haushaltgerätes insbesondere auf die eingangs erwähnten Holzlat
ten und -gestelle ebenso wie auf große, montageerschwerende, zwischen Verpackung
und Haushaltgerät liegende Verstärkungs- und Polsterungselemente weitgehend verzich
tet werden kann, was zu einer wesentlichen Kostenverringerung bei der Verpackung führt
und womit auch dem Benutzer bzw. Käufer des verpackten Haushaltgerätes der Rück
versand oder die Entsorgung großer Verpackungsteile erspart bleibt.
Nach einem bevorzugten Merkmal der Erfindung weist der Rahmen horizontale, zwischen
gegenüberliegenden Seitenwänden des Maschinengehäuses verlaufende Querstreben
auf, an deren Endbereichen die Kraftaufnahmeteile angeordnet sind. Mit dieser Maßnah
me wird eine verbesserte Krafteinleitung und -aufnahme bei dem erfindungsgemäßen
Haushaltgerät erreicht.
Vorteilhafterweise ist das Kraftaufnahmeteil an seiner von dem zugeordneten tragenden
Teil abgewandten Seite verformbar und an seiner dem zugeordneten tragenden Teil zu
gewandten Seite im wesentlichen steif ausgebildet. Damit werden Belastungssprünge bei
der flächenhaften Druckbelastung und die Gefahr von Abdrücken an den Seitenwänden
vermieden.
Zweckmäßigerweise weist die dem zugeordneten tragenden Teil zugewandte Seite des
Kraftaufnahmeteiles Versteifungsrippen auf, womit eine einfache Herstellung der im we
sentlichen steifen Seite des Kraftaufnahmeteiles erreicht wird.
Um eine einfachere Montage und Verpackung des erfindungsgemäßen Haushaltgerätes
zu erreichen, sind die Kraftaufnahmeteile zweckmäßigerweise an dem zugeordneten tra
genden Teil befestigt.
Vorteilhafterweise sind die Kraftaufnahmeteile auf das zugeordnete tragende Teil aufge
schoben, womit eine einfache Montage der Kraftaufnahmeteile ermöglicht wird.
In besonders vorteilhafter Weise sind die Kraftaufnahmeteile einstückig aus Kunststoff
hergestellt, was die Herstellung der Kraftaufnahmeteile sehr einfach und kostengünstig
macht.
Um eine einfachere Montage und Verpackung des erfindungsgemäßen Haushaltgerätes
zu erreichen, sind nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die Kraftauf
nahmeteile an einer Bodenwanne des Haushaltgerätes befestigt sind.
In besonders vorteilhafter Weise sind die Kraftaufnahmeteile an der Bodenwanne ange
formt.
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die an das Kraft
aufnahmeteil anliegenden Bereiche der Seitenwände mit einem in Richtung auf die Kraftaufnahmeteile
vorragenden Einzug ausgestattet, in dem das Verpackungspolster der
Verpackung wenigstens teilweise aufgenommen werden kann. Damit werden Abdruck
kanten auch bei sehr dünnen Seitenwänden sicher vermieden und die Montage der Ver
packungspolster vereinfacht.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind die Kraftaufnahmeteile in
den äußersten oberen Ecken der Seitenwände des Haushaltgerätes und an den unteren
äußersten Kanten der Seitenwände in einem Abstand von der Aufstellfläche angeordnet.
Da die Klammern der üblicherweise verwendeten Klammerstapler nicht bis zur Aufstellflä
che des verpackten Haushaltgerätes reichen, beträgt zweckmäßigerweise der Abstand
der unteren Kraftaufnahmeteile von der Aufstellfläche wenigstens etwa einhundert Milli
meter.
Vorteilhafterweise ist das untere vordere Kraftaufnahmeteil im Bereich eines Sockelrück
sprunges des Haushaltgerätes angeordnet.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weisen die oberen Kraftaufnah
meteile eine horizontale Auflagefläche auf. Damit wird bei gestapelten verpackten erfin
dungsgemäßen Haushaltgeräten ohne eine Tischplatte eine Aufnahme der Stapelkräfte
gewährleistet.
Die Erfindung wird nachstehend anhand den in der Zeichnung dargestellten Ausfüh
rungsbeispielen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Haushaltgerätes nach einer
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung in schematischer Darstel
lung,
Fig. 2 einen Schnitt durch einen Teil einer Seitenansicht des erfindungsgemä
ßen Haushaltgerätes nach Fig. 1 ohne Tür,
Fig. 3 eine Rückansicht eines Teiles des erfindungsgemäßen Haushaltgerätes
entspr. Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt durch das erfindungsgemäße Haushaltgerät entlang den
Linien IV-IV in Fig. 1,
Fig. 5 einen Schnitt durch eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Haushaltgerätes,
Fig. 6 eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Haushaltgerät nach einer
weiteren Ausführungsform der Erfindung und
Fig. 7 einen Schnitt durch einen Teil des erfindungsgemäßen Haushaltgerätes
nach Fig. 6.
In den Figuren werden Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen Haushaltgerätes
1, 1′′ am Beispiel von Haushalt-Geschirrspülmaschinen näher erläutert. Gleiche Teile er
halten die gleichen Bezugszeichen.
In den Ausführungsbeispielen wird ein Haushaltgerät das wenigstens an einer Seite von
einer Verpackung umhüllt ist, wobei zwischen dem Haushaltgerät und einer das Haus
haltgerät wenigstens an einer Seite umhüllenden Verpackung großflächige Kraftaufnah
meteile 10, 10′, 10′′ angeordnet sind, beschrieben.
Haushalt-Geschirrspülmaschinen 1, 1′′ sind Haushaltgeräte mit einem Behandlungsbehäl
ter, der bei Haushalt-Geschirrspülmaschinen 1, 1′′ üblicherweise als Spülbehälter 2, 2′′
bezeichnet wird. Der Spülbehälter 2, 2′′ ist mit einer Tür 3, 3′′ verschließbar. An dem
Spülbehälter 2, 2′′ ist ein Rahmen 5, 5′, 5′′ befestigt, der einerseits zur Erhöhung der
Stabilität der Haushalt-Geschirrspülmaschine 1, 1′′ und andererseits zur Befestigung von
Seitenwänden 4, 4′, 4′′ einer nicht näher erläuterten Maschinengehäuseverkleidung dient.
Erfindungsgemäß sind die großflächigen Kraftaufnahmeteile 10, 10′, 10′′ zwischen dem
Rahmen 5, 5′, 5′′ und/oder dem Spülbehälter 2, 2′′ und benachbart angeordneten Sei
tenwänden 4, 4′, 4′′ der Haushalt-Geschirrspülmaschine 1, 1′′ und zwischen den an den
Kraftaufnahmeteilen 10, 10′, 10′′ anliegenden Bereiche der Seitenwände 4, 4′, 4′′ und der
Verpackung Verpackungspolster 15′ (siehe Fig. 4 und 5) angeordnet. Der Rahmen 5, 5′,
5′′ weist horizontale, zwischen gegenüberliegenden Seitenwänden 4, 4′, 4′′ des Ma
schinengehäuses verlaufende Querstreben 6 auf, von denen allerdings in Fig. 1 nur die
obere erkennbar ist.
In Fig. 1 bis 4 ist die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung gezeigt, wobei Fig. 1 ei
ne schematisch dargestellte Haushalt-Geschirrspülmaschine 1 zeigt, in der der im Aus
führungsbeispiel benachbart zu der Tür 3 angeordnete Rahmen 5 mit Querstrebe 6 und
der Rückwandbereich des Spülbehälters 2 an der der Tür 3 gegenüberliegenden Rück
seite der Haushalt-Geschirrspülmaschine 1 mit strichpunktierten Linien und die Kraftauf
nahmeteile 10 mit schraffierten Flächen eingezeichnet sind.
Im Ausführungsbeispiel sind die erfindungsgemäßen Kraftaufnahmeteile 10 an den End
bereichen der Querstreben 6 (siehe Fig. 2) zwischen dem Rahmen 5 und auf der Rück
seite der Haushalt-Geschirrspülmaschine 1 zwischen dem Spülbehälter 2 und den be
nachbart angeordneten Seitenwänden 4 angeordnet. Die Kraftaufnahmeteile 10 sind an
dem jeweiligen zugeordneten tragenden Teil befestigt, z. B. ist der Kraftaufnehmer 10, wie
in Fig. 2 zu sehen ist, auf den Querträger 6 aufgeschoben. Aber auch der Kraftaufnehmer
10 an der hinteren oberen Position ist auf den Spülbehälter 2 bzw. eine durch eine Ver
bindung zwischen dessen Decke bzw. Seitenwand und Rückwand gebildete vor- und
hochragende Verbindungsnaht aufgeschoben bzw. aufgesteckt. Diese aufgesteckten Kraftaufnahmeteile
10 sind einstückig aus Kunststoff hergestellt.
Die erfindungsgemäße Haushalt-Geschirrspülmaschine 1 weist in den gezeigten Ausfüh
rungsbeispielen eine Bodenwanne 7 auf, an der die unteren Kraftaufnahmeteile 10 befe
stigt sind, und zwar vorteilhafterweise dadurch, daß die Kraftaufnahmeteile 10 an der aus
Kunststoff gefertigten Bodenwanne 7 angeformt sind.
Die Kraftaufnahmeteile 10 sind erfindungsgemäß an ihrer von dem zugeordneten tragen
den Teil - dem Rahmen 5 oder dem Spülbehälter 2 abgewandten Seite 11 verformbar
und an ihrer dem zugeordneten tragenden Teil zugewandten Seite 12 im wesentlichen
steif ausgebildet, und zwar dadurch, daß die dem zugeordneten tragenden Teil zuge
wandte Seite 12 des Kraftaufnahmeteiles 10 Versteifungsrippen 13 aufweist, wie in Fig. 2
und 3 dargestellt.
Wie in Fig. 4 gezeigt, sind die an das Kraftaufnahmeteil 10 anliegenden Bereiche der Sei
tenwände 4 mit in Richtung auf die Kraftaufnahmeteile 10 vorragenden Einzügen 8 aus
gestattet, die in der in Fig. 4 gezeigten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung als
zwei senkrechte Einzüge 8 ausgestaltet sind, in die Vorsprünge 16 von der nicht näher
beschriebenen Verpackung der Haushalt-Geschirrspülmaschine 1 einragen.
In Fig. 5 wird eine weitere Ausführungsform der Erfindung gezeigt, bei der die an das Kraftaufnahmeteil
10′ anliegenden Bereiche der Seitenwände 4′ mit einem in Richtung auf die
Kraftaufnahmeteile vorragenden Einzug 8′ ausgestattet sind, in dem ein Verpackungs
polster 15′ einer nicht näher beschriebenen Verpackung im wesentlichen über seine
ganze Breite aufgenommen wird.
Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, sind die Kraftaufnahmeteile 10 in den äußersten oberen
Ecken der Seitenwände 4 der Haushalt-Geschirrspülmaschine 1 und an den unteren äu
ßersten Kanten der Seitenwände 4 in einem Abstand a, der im gezeigten Ausführungs
beispiel etwa 100 mm beträgt, von der Aufstellfläche angeordnet. Dabei ist das untere
vordere Kraftaufnahmeteil 10 im Bereich eines Sockelrücksprunges 9 der Haushalt-Ge
schirrspülmaschine 1 angeordnet.
In Fig. 6 und 7 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung für eine sogenannte
"integrierbare" Haushalt-Geschirrspülmaschine 1′′ - eine Einbaugeschirrspülmaschine oh
ne Tischplatte - gezeigt, bei der die Stapelkräfte dadurch auf die tragenden Teile der
Haushalt-Geschirrspülmaschine 1′′ übertragen werden, daß die oberen Kraftaufnahmetei
le 10′′ horizontale Auflageflächen 14′′ aufweisen, auf denen beim Stapeln der verpackten
Haushalt-Geschirrspülmaschinen 1′′ nicht dargestellten Füße aufliegen.
Wie in Fig. 7 deutlich zu erkennen, sind auch diese Kraftaufnahmeteile 10′′ über den
Rahmen 5′′ geschoben und mit ihrem seitlichen Teil zwischen dem Rahmen 5′′ und einer
Seitenwand 4′′ angeordnet. Die Kraftaufnahmeteile 10′′ sind wie bei den vorgenannten
Ausführungsformen der Erfindung an ihrer von dem zugeordneten tragenden Teil - dem
Rahmen 5′′ abgewandten Seite 11′′ verformbar und an ihrer dem zugeordneten tragenden
Teil zugewandten Seite 12′′ im wesentlichen steif ausgebildet, da die dem zugeordneten
tragenden Teil zugewandte Seite 12′′ des Kraftaufnahmeteiles 10′′ Versteifungsrippen 13′′
aufweist, die auch die Auflageflächen 14′′ tragen.
Claims (14)
1. Haushaltgerät das wenigstens an einer Seite von einer Verpackung umhüllt ist,
wobei zwischen dem Haushaltgerät und einer das Haushaltgerät wenigstens
an einer Seite umhüllenden Verpackung großflächige Kraftaufnahmeteile
angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die großflächigen Kraftaufnahmeteile (10, 10′, 10′′) zwischen einem Rah
men (5, 5′, 5′′) und/oder einem Behandlungsbehälter (2, 2′′) und benachbart
angeordneten Seitenwänden (4, 4′, 4′′) des Haushaltgerätes (1, 1′′) und zwi
schen den an den Kraftaufnahmeteilen (10, 10′, 10′′) anliegenden Bereichen der
Seitenwände (4, 4′, 4′′) und der Verpackung Verpackungspolster (15′) ange
ordnet sind.
2. Haushaltgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen
(5, 5′, 5′′) horizontale, zwischen gegenüberliegenden Seitenwänden (4, 4′, 4′′)
des Maschinengehäuses verlaufende Querstreben (6) aufweist, an deren
Endbereichen die Kraftaufnahmeteile (10, 10′, 10′′) angeordnet sind.
3. Haushaltgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kraftaufnahmeteil
(10, 10′, 10′′) an seiner von dem zugeordneten tragenden Teil
abgewandten Seite (11, 11′, 11′′) verformbar und an seiner dem zugeordneten
tragenden Teil zugewandten Seite (12, 12′, 12′′) im wesentlichen steif ausge
bildet ist.
4. Haushaltgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dem zuge
ordneten tragenden Teil zugewandte Seite (12, 12′, 12′′) des Kraftaufnahme
teiles (10, 10′, 10′′) Versteifungsrippen (13, 13′, 13′′) aufweist.
5. Haushaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kraftaufnahmeteile (10, 10′, 10′′) an dem zugeordneten tragenden Teil
befestigt sind.
6. Haushaltgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftauf
nahmeteile (10, 10′, 10′′) auf das zugeordnete tragende Teil aufgeschoben
sind.
7. Haushaltgerät nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kraftaufnahmeteile (10, 10′, 10′′) einstückig aus Kunststoff hergestellt sind.
8. Haushaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kraftaufnahmeteile (10, 10′, 10′′) an einer Bodenwanne des Haushalt
gerätes (1, 1′′) befestigt sind.
9. Haushaltgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftauf
nahmeteile (10, 10′, 10′′) an der Bodenwanne angeformt sind.
10. Haushaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die an das Kraftaufnahmeteil (10, 10′, 10′′) anliegenden Bereiche der
Seitenwände (4, 4′, 4′′) mit einem in Richtung auf die Kraftaufnahmeteile (10,
10′, 10′′) vorragenden Einzug ausgestattet sind, in dem das Verpackungs
polster (15′) der Verpackung wenigstens teilweise aufgenommen werden
kann.
11. Haushaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kraftaufnahmeteile (10, 10′, 10′′) in den äußersten oberen Ecken der
Seitenwände (4, 4′, 4′′) des Haushaltgerätes (1, 1′′) und an den unteren
äußersten Kanten der Seitenwände (4, 4′, 4′′) in einem Abstand (a) von der
Aufstellfläche angeordnet sind.
12. Haushaltgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand
der unteren Kraftaufnahmeteile (10, 10′, 10′′) von der Aufstellfläche wenigstens
etwa einhundert Millimeter beträgt.
13. Haushaltgerät nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß das
untere vordere Kraftaufnahmeteil (10, 10′, 10′′) im Bereich eines Sockelrück
sprunges (9) des Haushaltgerätes (1, 1′′) angeordnet ist.
14. Haushaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die oberen Kraftaufnahmeteile (10, 10′, 10′′) eine in Einbaulage horizonta
le Auflagefläche (14′′) aufweisen.
Priority Applications (3)
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| DE4446961C2 true DE4446961C2 (de) | 1997-03-06 |
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| IT (1) | IT1277021B1 (de) |
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