DE4446961C2 - Haushaltgerät - Google Patents

Haushaltgerät

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Description

Die Erfindung betrifft ein Haushaltgerät das wenigstens an einer Seite von einer Verpackung umhüllt ist, wobei zwischen dem Haushaltgerät und einer das Haushaltgerät wenig­ stens an einer Seite umhüllenden Verpackung großflächige Kraftaufnahmeteile angeord­ net sind.
Haushaltgeräte mit einem Behandlungsbehälter, z. B. Geschirrspülmaschinen mit einem Spülbehälter, Waschmaschinen mit einem Laugenbehälter, Herde mit einer Backmuffel usw. benötigen zum Aufstellen des Haushaltgerätes ebenso wie zur Befestigung von Seitenwänden, insbesondere wenn zwischen Behandlungsbehälter und Seitenwänden noch eine Isolierung, z. B. Lärm- und/oder Wärmeisolierung angeordnet werden soll, ei­ nen Rahmen, der auch zum Aufstellen und zur Versteifung des Gerätes dient.
Derartige Haushaltgeräte sind üblicherweise in einer Verpackung verpackt, bei der das Deckelteil und das Bodenteil aus einem palettenartigen Lattengestell aus Holz bestehen, über die ein Kartondeckel gestülpt ist, wobei die oberen und unteren Kanten des zu ver­ packenden Gutes durch zwischen den Lattengestellen und dem Gut angeordneten Pol­ sterteilen, die üblicherweise aus verschäumtem Polystyrol bestehen, geschützt werden. Die Längskanten des zu verpackenden Gutes werden ebenfalls durch derartige Schaum­ körper geschützt in die als Abstandshalter für die Lattengestelle und zur Versteifung der Schaumteile Holzlatten eingefügt sind. Die gesamte Verpackungseinheit wird mit Bändern zusammengehalten und von einer Folie umspannt, die üblicherweise als Schrumpffolie aufgebracht wird.
Diese Verpackung ist sehr aufwendig und teuer und besteht aus vielen verschiedenen Teilen, die zum größeren Teil nicht wiederverwendbar sind und von denen der größere Teil der verwendeten Materialien einem Wiederverwertungsprozeß für die Rohstoffe nicht zugeführt werden kann. Dem Benutzer bzw. Käufer des verpackten Haushaltgerätes wird durch die Vielzahl großer Teile der Rückversand praktisch unmöglich gemacht und damit bleibt ihm die Entsorgung der Verpackung überlassen.
Bei der Verpackung von Haushaltgeräten der eingangs genannten Art mit einer vorge­ nannten Verpackung müssen die Teile der Verpackung die großen, beim maschinellen Handling wie auch bei der Lagerung und beim Transport auftretenden Kräfte, z. B. Klam­ merkräfte bei Benutzung üblicher Klammerstapler und Stapelkräfte, allein aufnehmen, da die üblicherweise sehr dünnen Seitenwände eines Maschinengehäuses eines Haushalt­ gerätes der eingangs genannten Art nur gering belastbar sind und damit die Gefahr be­ steht, daß diese bei Übertragung von Kräften auf das verpackte Haushaltgerät plastisch verformt werden.
Aus der EP 05 18 076 A1 ist ein Haushaltgerät der eingangs genannten Art bekannt, bei der zwischen einer wiederverwendbaren, das Haushaltgerät vollständig umschließenden Verpackung und dem Haushaltgerät passend profilierte Kraftaufnahmeteile, z. B. Polster, zum Schutz der senkrechten Ecken des verpackten Haushaltgerätes eingefügt sind. Diese Kraftaufnahmeteile sind in den Teilen der zusammensetzbaren Verpackung mit Schnappverbindungen befestigt und aus einem geschäumten Kunststoff hergestellt. Die Kraftaufnahmeteile sind außerordentlich großflächig und daher aufwendig in der Herstel­ lung und aufgrund der notwendigen Befestigung auch aufwendig in der Montage.
Aus der US-PS 30 06 462 ist eine Verpackung für einen Außenbordmotor bekannt ge­ worden, bei der zwischen verschiedenen außenliegenden Teilen des Außenbordmotores und der Innenseite der Verpackung Polster, Holzverstrebungen und Kraftaufnahmeteile angeordnet sind. Aufgrund der unterschiedlichen Lage der Polster, Holzverstrebungen und Kraftaufnahmeteile und der notwendigen Aufnahmen dafür wird die Verpackung nach dieser Vorveröffentlichung sehr aufwendig in der Herstellung und in der Montage.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde auf einfache Art und Weise ein Haushaltgerät zu schaffen, das den Einsatz einer kostengünstigeren Verpackung ermöglicht und eine Schutzmöglichkeit in Haushaltgeräten zu schaffen, die eine Verformung empfindlicher Teile bei maschinellem Handling sicher vermeidet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die großflächigen Kraftauf­ nahmeteile zwischen einem Rahmen und/oder einem Behandlungsbehälter und benach­ bart angeordneten Seitenwänden des Haushaltgerätes und zwischen den an den Kraft­ aufnahmeteilen anliegenden Bereichen der Seitenwände und der Verpackung Ver­ packungspolster angeordnet sind.
Durch die Anordnung von großflächigen Kraftaufnahmeteilen an den ohnehin vorhande­ nen tragenden Teilen des erfindungsgemäßen Haushaltgerätes werden die beim maschi­ nellen Handling wie auch bei der Lagerung und beim Transport auftretenden großen Kräfte, insbesondere die Klammerkräfte auf tragende Teile des Haushaltgerätes übertra­ gen, so daß auf einfache Art und Weise ein Haushaltgerät geschaffen ist, das den Einsatz einer kostengünstigeren Verpackung ermöglicht und eine Schutzmöglichkeit in Haushalt­ geräten ermöglicht, die eine Verformung empfindlicher Teile bei maschinellem Handling sicher vermeidet, da die Verpackung diese Kräfte nicht selbst tragen muß. Durch die An­ ordnung der Kraftaufnahmeteile zwischen dem Rahmen und/oder dem Behandlungsbe­ hälter und den benachbart angeordneten Seitenwänden ist eine Abstützung der Seiten­ wände des erfindungsgemäßen Haushaltgerätes geschaffen, durch die vorbeschriebene Gefahr einer plastischen Verformung der Seitenwände weitestgehend vermieden wird. Durch die in den an das Kraftaufnahmeteil anliegenden Bereiche der Seitenwände ange­ ordneten Verpackungspolster, werden Abdruckkanten auch bei sehr dünnen Seiten­ wänden sicher vermieden. In der Praxis hat sich gezeigt, daß bei der Verpackung eines erfindungsgemäßen Haushaltgerätes insbesondere auf die eingangs erwähnten Holzlat­ ten und -gestelle ebenso wie auf große, montageerschwerende, zwischen Verpackung und Haushaltgerät liegende Verstärkungs- und Polsterungselemente weitgehend verzich­ tet werden kann, was zu einer wesentlichen Kostenverringerung bei der Verpackung führt und womit auch dem Benutzer bzw. Käufer des verpackten Haushaltgerätes der Rück­ versand oder die Entsorgung großer Verpackungsteile erspart bleibt.
Nach einem bevorzugten Merkmal der Erfindung weist der Rahmen horizontale, zwischen gegenüberliegenden Seitenwänden des Maschinengehäuses verlaufende Querstreben auf, an deren Endbereichen die Kraftaufnahmeteile angeordnet sind. Mit dieser Maßnah­ me wird eine verbesserte Krafteinleitung und -aufnahme bei dem erfindungsgemäßen Haushaltgerät erreicht.
Vorteilhafterweise ist das Kraftaufnahmeteil an seiner von dem zugeordneten tragenden Teil abgewandten Seite verformbar und an seiner dem zugeordneten tragenden Teil zu­ gewandten Seite im wesentlichen steif ausgebildet. Damit werden Belastungssprünge bei der flächenhaften Druckbelastung und die Gefahr von Abdrücken an den Seitenwänden vermieden.
Zweckmäßigerweise weist die dem zugeordneten tragenden Teil zugewandte Seite des Kraftaufnahmeteiles Versteifungsrippen auf, womit eine einfache Herstellung der im we­ sentlichen steifen Seite des Kraftaufnahmeteiles erreicht wird.
Um eine einfachere Montage und Verpackung des erfindungsgemäßen Haushaltgerätes zu erreichen, sind die Kraftaufnahmeteile zweckmäßigerweise an dem zugeordneten tra­ genden Teil befestigt.
Vorteilhafterweise sind die Kraftaufnahmeteile auf das zugeordnete tragende Teil aufge­ schoben, womit eine einfache Montage der Kraftaufnahmeteile ermöglicht wird.
In besonders vorteilhafter Weise sind die Kraftaufnahmeteile einstückig aus Kunststoff hergestellt, was die Herstellung der Kraftaufnahmeteile sehr einfach und kostengünstig macht.
Um eine einfachere Montage und Verpackung des erfindungsgemäßen Haushaltgerätes zu erreichen, sind nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die Kraftauf­ nahmeteile an einer Bodenwanne des Haushaltgerätes befestigt sind.
In besonders vorteilhafter Weise sind die Kraftaufnahmeteile an der Bodenwanne ange­ formt.
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die an das Kraft­ aufnahmeteil anliegenden Bereiche der Seitenwände mit einem in Richtung auf die Kraftaufnahmeteile vorragenden Einzug ausgestattet, in dem das Verpackungspolster der Verpackung wenigstens teilweise aufgenommen werden kann. Damit werden Abdruck­ kanten auch bei sehr dünnen Seitenwänden sicher vermieden und die Montage der Ver­ packungspolster vereinfacht.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind die Kraftaufnahmeteile in den äußersten oberen Ecken der Seitenwände des Haushaltgerätes und an den unteren äußersten Kanten der Seitenwände in einem Abstand von der Aufstellfläche angeordnet.
Da die Klammern der üblicherweise verwendeten Klammerstapler nicht bis zur Aufstellflä­ che des verpackten Haushaltgerätes reichen, beträgt zweckmäßigerweise der Abstand der unteren Kraftaufnahmeteile von der Aufstellfläche wenigstens etwa einhundert Milli­ meter.
Vorteilhafterweise ist das untere vordere Kraftaufnahmeteil im Bereich eines Sockelrück­ sprunges des Haushaltgerätes angeordnet.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weisen die oberen Kraftaufnah­ meteile eine horizontale Auflagefläche auf. Damit wird bei gestapelten verpackten erfin­ dungsgemäßen Haushaltgeräten ohne eine Tischplatte eine Aufnahme der Stapelkräfte gewährleistet.
Die Erfindung wird nachstehend anhand den in der Zeichnung dargestellten Ausfüh­ rungsbeispielen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Haushaltgerätes nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung in schematischer Darstel­ lung,
Fig. 2 einen Schnitt durch einen Teil einer Seitenansicht des erfindungsgemä­ ßen Haushaltgerätes nach Fig. 1 ohne Tür,
Fig. 3 eine Rückansicht eines Teiles des erfindungsgemäßen Haushaltgerätes entspr. Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt durch das erfindungsgemäße Haushaltgerät entlang den Linien IV-IV in Fig. 1,
Fig. 5 einen Schnitt durch eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Haushaltgerätes,
Fig. 6 eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Haushaltgerät nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung und
Fig. 7 einen Schnitt durch einen Teil des erfindungsgemäßen Haushaltgerätes nach Fig. 6.
In den Figuren werden Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen Haushaltgerätes 1, 1′′ am Beispiel von Haushalt-Geschirrspülmaschinen näher erläutert. Gleiche Teile er­ halten die gleichen Bezugszeichen.
In den Ausführungsbeispielen wird ein Haushaltgerät das wenigstens an einer Seite von einer Verpackung umhüllt ist, wobei zwischen dem Haushaltgerät und einer das Haus­ haltgerät wenigstens an einer Seite umhüllenden Verpackung großflächige Kraftaufnah­ meteile 10, 10′, 10′′ angeordnet sind, beschrieben.
Haushalt-Geschirrspülmaschinen 1, 1′′ sind Haushaltgeräte mit einem Behandlungsbehäl­ ter, der bei Haushalt-Geschirrspülmaschinen 1, 1′′ üblicherweise als Spülbehälter 2, 2′′ bezeichnet wird. Der Spülbehälter 2, 2′′ ist mit einer Tür 3, 3′′ verschließbar. An dem Spülbehälter 2, 2′′ ist ein Rahmen 5, 5′, 5′′ befestigt, der einerseits zur Erhöhung der Stabilität der Haushalt-Geschirrspülmaschine 1, 1′′ und andererseits zur Befestigung von Seitenwänden 4, 4′, 4′′ einer nicht näher erläuterten Maschinengehäuseverkleidung dient.
Erfindungsgemäß sind die großflächigen Kraftaufnahmeteile 10, 10′, 10′′ zwischen dem Rahmen 5, 5′, 5′′ und/oder dem Spülbehälter 2, 2′′ und benachbart angeordneten Sei­ tenwänden 4, 4′, 4′′ der Haushalt-Geschirrspülmaschine 1, 1′′ und zwischen den an den Kraftaufnahmeteilen 10, 10′, 10′′ anliegenden Bereiche der Seitenwände 4, 4′, 4′′ und der Verpackung Verpackungspolster 15′ (siehe Fig. 4 und 5) angeordnet. Der Rahmen 5, 5′, 5′′ weist horizontale, zwischen gegenüberliegenden Seitenwänden 4, 4′, 4′′ des Ma­ schinengehäuses verlaufende Querstreben 6 auf, von denen allerdings in Fig. 1 nur die obere erkennbar ist.
In Fig. 1 bis 4 ist die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung gezeigt, wobei Fig. 1 ei­ ne schematisch dargestellte Haushalt-Geschirrspülmaschine 1 zeigt, in der der im Aus­ führungsbeispiel benachbart zu der Tür 3 angeordnete Rahmen 5 mit Querstrebe 6 und der Rückwandbereich des Spülbehälters 2 an der der Tür 3 gegenüberliegenden Rück­ seite der Haushalt-Geschirrspülmaschine 1 mit strichpunktierten Linien und die Kraftauf­ nahmeteile 10 mit schraffierten Flächen eingezeichnet sind.
Im Ausführungsbeispiel sind die erfindungsgemäßen Kraftaufnahmeteile 10 an den End­ bereichen der Querstreben 6 (siehe Fig. 2) zwischen dem Rahmen 5 und auf der Rück­ seite der Haushalt-Geschirrspülmaschine 1 zwischen dem Spülbehälter 2 und den be­ nachbart angeordneten Seitenwänden 4 angeordnet. Die Kraftaufnahmeteile 10 sind an dem jeweiligen zugeordneten tragenden Teil befestigt, z. B. ist der Kraftaufnehmer 10, wie in Fig. 2 zu sehen ist, auf den Querträger 6 aufgeschoben. Aber auch der Kraftaufnehmer 10 an der hinteren oberen Position ist auf den Spülbehälter 2 bzw. eine durch eine Ver­ bindung zwischen dessen Decke bzw. Seitenwand und Rückwand gebildete vor- und hochragende Verbindungsnaht aufgeschoben bzw. aufgesteckt. Diese aufgesteckten Kraftaufnahmeteile 10 sind einstückig aus Kunststoff hergestellt.
Die erfindungsgemäße Haushalt-Geschirrspülmaschine 1 weist in den gezeigten Ausfüh­ rungsbeispielen eine Bodenwanne 7 auf, an der die unteren Kraftaufnahmeteile 10 befe­ stigt sind, und zwar vorteilhafterweise dadurch, daß die Kraftaufnahmeteile 10 an der aus Kunststoff gefertigten Bodenwanne 7 angeformt sind.
Die Kraftaufnahmeteile 10 sind erfindungsgemäß an ihrer von dem zugeordneten tragen­ den Teil - dem Rahmen 5 oder dem Spülbehälter 2 abgewandten Seite 11 verformbar und an ihrer dem zugeordneten tragenden Teil zugewandten Seite 12 im wesentlichen steif ausgebildet, und zwar dadurch, daß die dem zugeordneten tragenden Teil zuge­ wandte Seite 12 des Kraftaufnahmeteiles 10 Versteifungsrippen 13 aufweist, wie in Fig. 2 und 3 dargestellt.
Wie in Fig. 4 gezeigt, sind die an das Kraftaufnahmeteil 10 anliegenden Bereiche der Sei­ tenwände 4 mit in Richtung auf die Kraftaufnahmeteile 10 vorragenden Einzügen 8 aus­ gestattet, die in der in Fig. 4 gezeigten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung als zwei senkrechte Einzüge 8 ausgestaltet sind, in die Vorsprünge 16 von der nicht näher beschriebenen Verpackung der Haushalt-Geschirrspülmaschine 1 einragen.
In Fig. 5 wird eine weitere Ausführungsform der Erfindung gezeigt, bei der die an das Kraftaufnahmeteil 10′ anliegenden Bereiche der Seitenwände 4′ mit einem in Richtung auf die Kraftaufnahmeteile vorragenden Einzug 8′ ausgestattet sind, in dem ein Verpackungs­ polster 15′ einer nicht näher beschriebenen Verpackung im wesentlichen über seine ganze Breite aufgenommen wird.
Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, sind die Kraftaufnahmeteile 10 in den äußersten oberen Ecken der Seitenwände 4 der Haushalt-Geschirrspülmaschine 1 und an den unteren äu­ ßersten Kanten der Seitenwände 4 in einem Abstand a, der im gezeigten Ausführungs­ beispiel etwa 100 mm beträgt, von der Aufstellfläche angeordnet. Dabei ist das untere vordere Kraftaufnahmeteil 10 im Bereich eines Sockelrücksprunges 9 der Haushalt-Ge­ schirrspülmaschine 1 angeordnet.
In Fig. 6 und 7 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung für eine sogenannte "integrierbare" Haushalt-Geschirrspülmaschine 1′′ - eine Einbaugeschirrspülmaschine oh­ ne Tischplatte - gezeigt, bei der die Stapelkräfte dadurch auf die tragenden Teile der Haushalt-Geschirrspülmaschine 1′′ übertragen werden, daß die oberen Kraftaufnahmetei­ le 10′′ horizontale Auflageflächen 14′′ aufweisen, auf denen beim Stapeln der verpackten Haushalt-Geschirrspülmaschinen 1′′ nicht dargestellten Füße aufliegen.
Wie in Fig. 7 deutlich zu erkennen, sind auch diese Kraftaufnahmeteile 10′′ über den Rahmen 5′′ geschoben und mit ihrem seitlichen Teil zwischen dem Rahmen 5′′ und einer Seitenwand 4′′ angeordnet. Die Kraftaufnahmeteile 10′′ sind wie bei den vorgenannten Ausführungsformen der Erfindung an ihrer von dem zugeordneten tragenden Teil - dem Rahmen 5′′ abgewandten Seite 11′′ verformbar und an ihrer dem zugeordneten tragenden Teil zugewandten Seite 12′′ im wesentlichen steif ausgebildet, da die dem zugeordneten tragenden Teil zugewandte Seite 12′′ des Kraftaufnahmeteiles 10′′ Versteifungsrippen 13′′ aufweist, die auch die Auflageflächen 14′′ tragen.

Claims (14)

1. Haushaltgerät das wenigstens an einer Seite von einer Verpackung umhüllt ist, wobei zwischen dem Haushaltgerät und einer das Haushaltgerät wenigstens an einer Seite umhüllenden Verpackung großflächige Kraftaufnahmeteile angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die großflächigen Kraftaufnahmeteile (10, 10′, 10′′) zwischen einem Rah­ men (5, 5′, 5′′) und/oder einem Behandlungsbehälter (2, 2′′) und benachbart angeordneten Seitenwänden (4, 4′, 4′′) des Haushaltgerätes (1, 1′′) und zwi­ schen den an den Kraftaufnahmeteilen (10, 10′, 10′′) anliegenden Bereichen der Seitenwände (4, 4′, 4′′) und der Verpackung Verpackungspolster (15′) ange­ ordnet sind.
2. Haushaltgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (5, 5′, 5′′) horizontale, zwischen gegenüberliegenden Seitenwänden (4, 4′, 4′′) des Maschinengehäuses verlaufende Querstreben (6) aufweist, an deren Endbereichen die Kraftaufnahmeteile (10, 10′, 10′′) angeordnet sind.
3. Haushaltgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kraftaufnahmeteil (10, 10′, 10′′) an seiner von dem zugeordneten tragenden Teil abgewandten Seite (11, 11′, 11′′) verformbar und an seiner dem zugeordneten tragenden Teil zugewandten Seite (12, 12′, 12′′) im wesentlichen steif ausge­ bildet ist.
4. Haushaltgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dem zuge­ ordneten tragenden Teil zugewandte Seite (12, 12′, 12′′) des Kraftaufnahme­ teiles (10, 10′, 10′′) Versteifungsrippen (13, 13′, 13′′) aufweist.
5. Haushaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftaufnahmeteile (10, 10′, 10′′) an dem zugeordneten tragenden Teil befestigt sind.
6. Haushaltgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftauf­ nahmeteile (10, 10′, 10′′) auf das zugeordnete tragende Teil aufgeschoben sind.
7. Haushaltgerät nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftaufnahmeteile (10, 10′, 10′′) einstückig aus Kunststoff hergestellt sind.
8. Haushaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftaufnahmeteile (10, 10′, 10′′) an einer Bodenwanne des Haushalt­ gerätes (1, 1′′) befestigt sind.
9. Haushaltgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftauf­ nahmeteile (10, 10′, 10′′) an der Bodenwanne angeformt sind.
10. Haushaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die an das Kraftaufnahmeteil (10, 10′, 10′′) anliegenden Bereiche der Seitenwände (4, 4′, 4′′) mit einem in Richtung auf die Kraftaufnahmeteile (10, 10′, 10′′) vorragenden Einzug ausgestattet sind, in dem das Verpackungs­ polster (15′) der Verpackung wenigstens teilweise aufgenommen werden kann.
11. Haushaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftaufnahmeteile (10, 10′, 10′′) in den äußersten oberen Ecken der Seitenwände (4, 4′, 4′′) des Haushaltgerätes (1, 1′′) und an den unteren äußersten Kanten der Seitenwände (4, 4′, 4′′) in einem Abstand (a) von der Aufstellfläche angeordnet sind.
12. Haushaltgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der unteren Kraftaufnahmeteile (10, 10′, 10′′) von der Aufstellfläche wenigstens etwa einhundert Millimeter beträgt.
13. Haushaltgerät nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß das untere vordere Kraftaufnahmeteil (10, 10′, 10′′) im Bereich eines Sockelrück­ sprunges (9) des Haushaltgerätes (1, 1′′) angeordnet ist.
14. Haushaltgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Kraftaufnahmeteile (10, 10′, 10′′) eine in Einbaulage horizonta­ le Auflagefläche (14′′) aufweisen.
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