DE445512C - Maschine zum fortlaufenden Eintafeln von Schokolade - Google Patents

Maschine zum fortlaufenden Eintafeln von Schokolade

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DE445512C
DE445512C DEB124196D DEB0124196D DE445512C DE 445512 C DE445512 C DE 445512C DE B124196 D DEB124196 D DE B124196D DE B0124196 D DEB0124196 D DE B0124196D DE 445512 C DE445512 C DE 445512C
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DEB124196D
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Boeggild & Jacobsen
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G1/00Cocoa; Cocoa products, e.g. chocolate; Substitutes therefor
    • A23G1/04Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of cocoa or cocoa products
    • A23G1/20Apparatus for moulding, cutting or dispensing chocolate

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

Der Erfindungsgegenstand gehört zur Klasse der Maschinen zum fortlaufenden Eintafeln von Schokolade mit einem ununterbrochen umlaufenden Förderbande und mit selbsttätiger Regelung des Abstandunterschiedes zwischen den Muldenreihen einer Formenplatte und den Muldenreihen zweier aufeinanderfolgender Formenplatten.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, ίο daß gleichzeitig mit dem Gießabstande der Formenplatten auf dem umlaufenden Förderbande die Gießmenge und die Gießlänge dadurch geregelt wird, daß der Massetrichter, dessen Fußstück in bekannter Weise in eine der Anzahl der Mulden einer Formenreihe entsprechende Anzahl von Pumpen unterteilt ist, mit dem Fußstück in hin und her gehende Schwingung von regelbarer Schwingungsweite und regelbarer Schwingungsgeschwindigkeit versetzt wird und gleichzeitig der Hub der Pumpenkolben gleichfalls regelbar ist.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt
Abb. ι im Grundriß,
Abb. 2 im Schnitt nach der Linie IV-IV. der Abb. 1 und
Abb. 3 im Schnitt nach der Linie V-V der Abb. ι einen Teil des gleichmäßig umlaufenden Förderbandes mit Formenplattenhalter,
Abb. 4 den Speisetrichter mit den Speisepumpen in Seitenansicht,
Abb. 5 den Trichter nebst Antriebsmitteln im Grundriß,
Abb. 6 einen senkrechten Schnitt nach der Linie VHI-VIII der Abb. 5,
Abb. 7 den Antrieb für den Pumpen-
den Antrieb des Massetrichters
schieber,
Abb. 8
selbst,
Abb. 9 eine graphische Darstellung der Schwingungslagen des Massetrichters,
Abb. 10 eine Formplatte mit zwei verschiedenen Einteilungen,
Abb. 11 einen wagerechten Schnitt durch das die Anzahl der Ausgießungen des Massetrichters im Verhältnis zur Bewegung des Förderbandes regelnde Wechselgetriebe,
Abb. 12 in Seitenansicht den Antrieb der Rüttelschienen.
Gemäß den Abb. 1 bis 3 besteht das gleichmäßig umlaufende Förderband aus zwei Ketten mit Kettengliedern 61. Eine Anzahl dieser Kettenglieder 61 trägt fest die umgewinkelte Platte 62, deren hochgebogene Enden mit umgewinkelten Rändern 63 versehen sind zum sicheren Einschieben einer Formenplatte 64 (Abb. 10). Die Platte 62 trägt einen festen Anschlag 94, gegen welchen die Formenplatte 64 unter Vermittlung einer Blattfeder 65 festgehalten wird, und zwar dadurch,
daß hakenförmige Enden dieser Blattfeder den Wulst 67 der Formenplatte 64 umgreifen. Jede Formenplatte weist- Vertiefungen auf entsprechend der Gestalt der herzustellenden Gußstücke.
Die Speisevorrichtung A besteht aus einem mit einem Heizmantel 2 versehenen Massetrichter 3 (Abb. 6), welcher in bekannter Weise mit einer Rührschnecke 4 versehen ist, die von der Hauptwelle 9 aus ' (Abb." 5) über einen Kettenzug 91, 92, 93 bewegt wird, wobei das Kettenrad 93 eine Welle 7 mit Kegelrad 6 antreibt, welches mit einem wagerechten, über dem Stirnrand des Trichters liegenden Zahnkranz 5 der Rührschnecke kämmt. Die Verbindung zwischen dem Zahnkranz 5 und der Rührschnecke 4 kann leicht gelöst werden. Das untere Ende des Trichters mündet in ein Fußstück 10, welches in eine Anzahl Pumpenzylinder 11 mit Pumpenkolben 12 und Schieber 13 übergeht. Die Kolben 12 (Abb. 6) werden durch Hebelgetriebe 14, 15 und 16 bewegt. Das obere Ende des Hebels 16 ist gabelförmig und umschließt ein Gleitstück, welches in einer Kulisse 17 durch eine mit einem Handgriff 18 versehene Schraubenspindel 19 verschoben werden kann. Die Kulisse 17 ist in einem Arm 20 angeordnet, welcher mit einem Arm 21 fest verbunden ist.
Das Armpaar 20, 21 ist um einen Zapfen 22 drehbar. Das äußere Ende des Armes 21 ist mit Laufrollen 23 auf der Hubkurve einer Scheibe24 auf der Welle 7 abgestützt. Sowohl der Zapfen 22 als auch ein Zapfen 25, um welchen der Winkelhebel 14, 15 schwingt, sind am äußeren Mantel des Trichters 3 befestigt und nehmen deshalb an dessen Schwingbewegung Teil. Die umlaufende Scheibe 24 (Abb. 6) bewirkt den Hinundhergang der Kolben 12 in den Pumpenzylindern 11, wobei der Kolbenhub durch Verstellung des Gleitstücks in der Kulisse 17 eingestellt werden kann.
Zwischen den Verbindungskanälen 26 des Fußstückes ro und den Pumpenzylindern 11 ist ein Schieber 13 gelagert, dessen Drehung durch Arm 27, Lenker 28 und Arm 30 der Welle 29 (Abb. 7) erfolgt. Zum Antrieb der Welle 29 dient der mit ihr fest verbundene Arm 31, dessen gegabeltes Ende die Hubscheibe 33 einer Welle 32 umfaßt. Das Fußstück 10 mit den Pumpenzylindern 11 samt Kolben 12 und Schieber 13 ist zwecks Auswechselung abnehmbar am Trichter 3 be-
festigt. Je nach der Zahl der Formen in einer Formenreihe und je nach ihrer Größe wird ein zugehöriges Mundstück -angesetzt. Beispielsweise ist in Abb. 7 ein Mundstück für vier Pumpensätze angenommen.
Das Förderband 1 läuft mit gleichmäßiger Umlaufsgeschwindigkeit, während der Massetrichter 3 (Abb. 8) mit dem Fußstück eine Schwingbewegung ausführt, wobei durch die Pumpen während des Schwingungsyorganges Schokolade in die Formen gegossen oder gespritzt wird.
Da die Zahl der Formen in den Formenplatten und ihr Abstand sich ändert, ferner der Abstand zwischen der letzten Reihe von Formen in einer Formenplatte und der ersten Reihe von Formen in der nächstfolgenden Formenplatte meist ein anderer ist als der Abstand zweier aufeinanderfolgender Formen einer Platte, sind besondere Vorrichtungen vorgesehen, um diese Unterschiede auszugleichen. Die Abb. 10 veranschaulicht einige Formenplatten im Grundriß. Auf der rechten Hälfte sind runde Formenmulden zum Gießen von Pastillen oder Plätzchen vorgesehen, auf der linken Hälfte längliche Mulden, z. B. zum Gießen von Katzenzungen. Im ersteren Falle muß die Geschwindigkeit der Vorwärtsschwingung des Massetrichters der Umlaufgeschwindigkeit des Formenförderbandes ungefähr entsprechen, da nur eine geringe Masse in Form eines Tropfens auszugießen ist. Im letzteren Falle muß dagegen die Geschwindigkeit der Vorwärtsschwingung des Trichters geringer sein als die Umlaufgeschwindigkeit des Förderbandes, weil die vom Trichter auszugießende Masse über die ganze Länge der Formenmulden gezogen werden muß.
Ferner muß, um möglichst viele Formen auf einer Formenplatte unterbringen zu können, die Schwingung des Massetrichters sowohl nach der Anzahl der Formenreihen in derselben Formenplatte, nach der Länge der einzelnen Formen als auch nach den Unterschieden in der Entfernung der Formenreihen untereinander geregelt werden können.
Zu diesem Behufe ist auf der Hauptwelle 9 ein Kettenrad 34 aufgekeilt, welches, durch eine Kette 35 (Abb. 4) mit dem Kettenrad 36 der im Maschinengestell gelagerten Welle 37 verbunden ist. Das Zahnrad 38 der Welle 37 kämmt mit dem Zahnrad 39 einer Welle 40, die ihrerseits durch eine Hubscheibe 41 (Abb. 4 und 8) einen um Zapfen 42 schwingenden Winkelhebel 43, 44 mit Lenker 45 antreibt. Das keilförmige Ende 46 des Lenkers 45 greift zwischen die Führungsrolle 47 des Fußstücks 10 und die Führungsrolle 48 eines zweiarmigen Hebels 49·, 50, der seinerseits um die Welle S ι des Gestelles drehbar gelagert ist. Die Gießlage der Pumpen, derart, daß die Ausgußöffnungen glatt nach unten über die zu füllenden Formen geneigt sind, kann mittels einer am Ende des Armes 50 befestigten Schraubenmutter 52, in die die mit einem Handrad 54 versehene Schraubenspindel 53 eingreift, eingestellt werden. Das vordere
Ende' der Schraubenspindel 53 greift mit gegenläufigem Gewinde in die Mutter 55 eines Hebels 56 ein, der auf der Welle 51 drehbar sitzt. Der obere Arm 57 des Hebels 56 stützt sich mit einer Rolle 58 gegen Hubscheiben 59° bzw. 59Λ 59Λ 59d (Abb.. 5). Durch die Drehung dieser Hubscheiben wird die Rolle 58 in schwingende Bewegung um die Welle 51 versetzt, wobei die Größe des Ausschlagwinkeis durch das Handrad 54 regelbar ist. Die Ausschwingung des Trichters 3 ändert sich also, je nachdem die eine oder andere Hubscheibe 59" bis 59^ zur Anlage gegen die Rolle 58 gebracht wird. Zu diesem Zwecke ist die Rolle 58 (Abb. 5 und 8) längs eines Zapfens 60 am gegabelten Ende 57 des Hebels 56 verschieblich angeordnet. Durch diese Einstellbarkeit wird die Ausgußlänge nach der Formlänge regelbar.
Um die Zahl der Güsse für jede Formenplatte regeln zu können, je nachdem zwei, drei oder mehr Formenreihen auf jeder Formenplatte vorhanden sind, ist ein besonderes Zahnräderwechselgetriebe vorgesehen, das in Abb. 11 dargestellt ist. Es besteht aus einem Gehäuse 68 mit durch eine Riemenscheibe 69 vom Hauptmotor aus angetriebener Hauptwelle 9, auf der eine Anzahl von Zahnrädern festgekeilt ist, im Beispielsfalle vier Zahnräder 76, yy, 78 und 79. Auf einer parallelen Welle 71 sind frei drehbar die Zahnräder 72, 73, 74 und 75, die mit den ersteren zusammenwirken, angeordnet. Die Zahnräder 72 bis 75 sind durch Kupplungsscheiben 80, 81 paarweise verbunden und auf der Welle 71 längsverschieblich. Durch Verschiebung der Kupplungshülse 80 bzw. 81 wird die Kupplung der Zahnräder J2, 72 bzw. 74, 75 herbeigeführt. Die Verschiebung der Kupplungshülsen erfolgt durch Kupplungsstangen 95, 96, die um Zapfen 97 bzw. 98 drehbar sind und mit ihren gegabelten Enden 101 bzw. 102 in Kreisrillen der Kupplungsscheiben 80 bzw.
• 81 eingreifen.
Im Falle der Abb. 11 greift die Kupplungsscheibe 80 in das Zahnrad 72 ein, so daß die Welle 71 über die Zahnräder 72 und 76 mit der Welle 9 gekuppelt ist. Durch dieses Getriebe läßt sich nicht nur die Anzahl der Güsse auf jeder Formplatte regeln, sondern auch die Lage der Güsse in bezug auf die Formen, da ja die Welle 71 mit dem Pumpenkolben 12 über das auf der Welle 32 befestigte Zahnrad 70 (Abb. 4) gekuppelt ist.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Anordnung soll in einem Ausführungsbeispiel, nämlich beim Gießen von Schokoladenpastillen (Plätzchen), wobei also die Formenplatten 64 mit Formen 84 (Abb. 10) versehen sind, erläutert werden:
Es befinden sich auf der Formenplatte vier Reihen von Gießformen in entsprechender Anzahl. Diese Anzahl muß der Anzahl der Ausgießvorrichtungen im Fußstück 10 gleich sein. Wie schon oben erwähnt, muß beim Gießen von Schokoladenpastillen die Geschwindigkeit der .Vorwärtsschwingung des Massetrichters der Umlaufgeschwindigkeit des Förderbandes gleichen. Diese Einstellung des Trichters 3 erfolgt in der Weise, daß zunächst die Rolle 58 (Abb. 5) längs ihrer Welle ■ 60 auf die zugehörige Hubscheibe 59° bis 59^ eingestellt wird. Die Schwingungsübertragung findet dann durch die eingestellte Hubscheibe über das Hebelsystem 56, 50, 49 statt, so daß der Arm 49 (Abb. 8) mit der erforderlichen Geschwindigkeit hin und her schwingt, da ja die Stange 49 mittels der Rolle 48 gegen Keil 46 drückt, der seinerseits den Druck auf die Rolle 47 des Trichtermund-Stückes überträgt. Die Bewegung ist dabei so eingestellt, daß die Ausgußöffnungen während des Ausgießens genau über den Formöffnungen 84 liegen.
Wenn eine Form zufällig eine fehlerhafte Lage haben sollte, so kann die Einstellung durch die Schraubenspindel 53 und das Handrad 54 geregelt werden. Die Schwingungsdauer ist bei normalem Betriebe so berechnet, daß sie dem Abstand der ersten Reihe von Formen in der einen Formenplatte 64 zur ersten Reihe von Formen in der darauffolgenden Formenplatte 64 entspricht. Da aber der Abstand zwischen der letzten Reihe von Formen in der ersten Formenplatte und der ersten Reihe von Formen in der darauffolgenden Formenplatte im allgemeinen nicht dem Abstand zweier aufeinanderfolgender Formen einer und derselben Formenplatte gleich ist, muß ein Ausgleichsgetriebe zur Ausgleichung dieses Unterschiedes vorgesehen sein. Dieses Ausgleichsgetriebe besteht aus dem Keil 46 (Abb. 4 und 8), der durch die Hubscheibe 41 während des Vorbeiganges einer Formenplatte langsam nach unten gezogen wird, beim Übergang von einer Formenplatte zur nächsten dagegen schnell nach oben gestoßen wird. Es findet also, wie aus Abb. 9 sich ergibt, eine Winkelverschiebung zwischen den Schwingungslagen I, II und III und damit zwischen den Ausgießlagen des Trichters statt, die durch die Bewegung des Keiles 46 hervorgerufen ist, durch welche dieser Ausgleich herbeigeführt wird.
Handelt es sich um das Gießen länglicher Körper, z. B. von Katzenzungen, so muß das Ausgießen entsprechend geändert werden. Im Beispielsfalle der Abb. 10 sind zwei Reihen von Formen für Katzenzungen in einer Formenplatte gezeigt. Auch hier muß der Keil 46 durch seine Bewegung die Ausglei-
chung der verschiedenen Formenabstände herbeiführen. Außerdem muß aber auch die Schwingungsgeschwindigkeit des Massetrichters 3 gemäß der größeren Formenlänge verzögert werden. Das geschieht durch das Zahnräderwechselgetriebe, welches in Abb. il dargestellt ist. Es werden die Zahnräder 72, 73, 74 und 75 derart umgestellt, und zwar durch die Kupplungsscheiben 80, 81, daß die Pumpenkolben eine andere Hubzahl erhalten, im Beispielsfalle zwei Hube für jede Formenplatte, was unter Vermittlung der Hubscheibe 24 und des Hebelgetriebes 14, 15, 16, 19, 21 bewirkt wird. Um die Schwingungsgeschwindigkeit des Trichters herbeizuführen, erfolgt die Anlage der Rolle 58 gegen eine andere der Hubscheiben 59° bis 59^.
Da die Pumpenkolben gleichmäßig hin und zurück laufen, würde bei stillstehendem Trichter und gleichmäßig umlaufendem Formenband die Gießlänge gleich der Länge der toten Zwischenrinne sein. Beim Gießen von Katzenzungen, Schokoladentafeln usf. muß jedoch oft die Gießlänge größer sein als der Abstand zweier aufeinanderfolgender Gießungen. Es muß also die Schwingungsweite des Trichters regelbar sein, schon weil er bei sehr langen Formen eine rückläufige Bewegung zur Bewegung dös Formbandes erhalten muß. Diese Einstellung ist durch den Keil 46 möglich, durch dessen Antrieb der Massetrichter eine entsprechende Ausgleichsbewegung erhält.
Nachdem die Formen von der Speisevorrichtung gefüllt sind, werden sie über Rüttelschienen (Abb. 12) geführt, welche von zwei Exzentern 86 einer quer durchgehenden Welle 87 bewegt werden. Die Exzenter 86, Exzenterstangen 88 und Bolzen 89 bewegen die Führungsschienen 90 der Förderkette auf und ab, deren Rüttelbewegung auf die Formen übertragen wird.

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    i. Maschine zum fortlaufenden Eintafeln von Schokolade mit einem ununterbrochen umlaufenden Förderbande und mit selbsttätiger Regelung des Abstandunterschiedes zwischen den Muldenreihen einer Formenplatte und den Muldenreihen zweier aufeinanderfolgender Formenplatten, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit dem Gießabstande der Formenplatten auf dem umlaufenden Förderbande die Gießmenge und die Gießlänge dadurch geregelt wird, daß der Massetrichter (3), dessen Fußstück in bekannter Weise in eine der Anzahl der Mulden einer Formenreihe entsprechende Anzahl von Pumpen unterteilt ist, mit dem Fußstück in hin und her gehende Schwingung von regelbarer . Schwingungsweite versetzt wird, wobei der Hub der Pumpenkolben (12) der Pumpen gleichfalls regelbar ist und schließlich die Schwingungsgeschwindigkeit des Massetrichters (3) und die Zahl der Güsse für jede Formenplatte auf maschinellem Wege geregelt werden kann.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein auswechselbares Fußstück (10) am Massetrichter (3) mit einer Anzahl von Pumpenzylindern (11) und darin verschieblichen Kolben (12), deren Hub durch Hebelgetriebe (14, 15, 16) mit Einstellvorrichtung (18, 19) von der Hubscheibe (24) der Maschinenwelle (7) aus regelbar stattfindet.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, .daß der Schwingungsausschlag des Massetrichters (3) im Verhältnis zu dem mit gleichmäßiger Umfangsgeschwindigkeit umlaufenden Förderband (1) durch ein Hebelgetriebe (49, 50, 56, 57) geregelt wird, dessen Rolle (58) zu einem Satz von Hubscheiben (59°, 59*, S9cj 59d) einstellbar ist.
  4. 4. Maschine nach Anspruch!, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausgleich der Abstandsunterschiede zwischen zwei aufeinanderfolgenden Formenmulden einer go Formenplatte und zwei aufeinanderfolgenden Formenmulden zweier benachbarter Formenplatten der Antriebshebel (49) für die Massetrichterschwingung nicht unmittelbar, sondern unter Vermittlung eines durch Hubscheibengetriebe (41) gesteuerten Keiles (46) auf diesen wirkt.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Schwingungen des Massetrichters gemäß der Anzahl der Formenmulden einer jeden Formenplatte durch ein Zahnräderwechselgetriebe (72, 73, 74, 75) mit einstellbaren Kupplungsscheiben (8o·, 81) von der Hauptantriebswelle aus geregelt werden kann.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Formenplatten (64) in die Formenhalter (73) bis zu festen Anschlägen (94) einschiebbar und durch Blattfedern (65) mit Nasen feststellbar sind.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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