DE445520C - Bildwerfer mit zwanglaeufiger Einstellung der Ding- und Bildebene gegenueber dem Objektiv - Google Patents
Bildwerfer mit zwanglaeufiger Einstellung der Ding- und Bildebene gegenueber dem ObjektivInfo
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B27/00—Photographic printing apparatus
- G03B27/32—Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
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Description
Die bekannten Bildwerfer mit zwang-, läufiger Einstellung von Ding- und Bildebene
gegenüber dem Objektiv sind für Objektive mit verschiedenen Brennweiten oder ver-S
schiedenen Abständen der Hauptpunkte gewöhnlich nicht verwendbar. Es müssen erst
die optischen Konstanten genau festgestellt werden und dann an der Einstellungsvorrichtung
eine Reihe von Dreh- und Gelenkpunkten
ίο neu eingestellt oder verändert werden. Die
Benutzung eines bereits vorhandenen Objektivs, wie es z. B. jeder Lichtbildner in seiner
Kamera besitzt, ist meist nicht möglich, da die erwähnten Schwierigkeiten ein genaues
Einrichten den meisten unmöglich machen. Es blieb bisher nur der Ausweg, daß von der
Fabrik gleich ein bestimmtes Objektiv fertig eingebaut mitgeliefert wurde* was indessen
eine nicht unwesentliche Verteuerung be-
ao dingt.
Die- Erfindung bezweckt daher, einen Bildwerfer so auszubilden, daß· er den Einbau
jedes beliebigen Objektivs oder der eigenen Kamera gestattet. Dies ist nach der Erfindung
dadurch erreicht, daß der Bildwerfer mit einer Vorrichtung zur Ermittlung der Brennweite versehen ist.
Dies kann dadurch geschehen, daß man eine bestimmte Ebene des Bildwerfergehäuses als
Bezugsebene für die Ermittlung der Brennweite und für den Einbau einer zwangläufigen
Einstellvorrichtung wählt.
Es ist bei photographischen Vergrößerungs-. vorrichtungen ohne selbsttätige Einstellung
bekannt, eine Kamera an das Gehäuse zu setzen. Indessen spielt es hierbei keine Rolle,
ob die Kamera auf. 00 eingestellt ist oder nicht. Auch ist keine bestimmte Ansatzebene
nötig, die mi.t der Mattscheibenebene unbedingt zusammenfallen muß.
Nach der Erfindung ist zu dem genannten Zwecke z. B. die Ansatzebene für die Kamera
an der Gehäusevorderwand mit einem Anschlag versehen und dadurch eindeutig festgelegt.
Hierdurch ist eine einfache Ermittlung der Brennweite mit einer einmaligen Scharfeinstellung
durch Messen des Vergrößerungsverhältnisses oder auch durch unmittelbares
Ablesen möglich. Da nämlich durch die Entfernung der Ansatzebene von der Plattenebene eine Strecke b-f, die gleich d sei
(s. Abb. r), bekannt ist, wobei b die Gegenstandsweite und f. die Brennweite bedeuten,
so ist nach bekannten Formeln, wenn η die
Vergrößerung ist:
f = d-n.
Bei dieser Berechnung ergibt / die optische Brennweite. Als Abstand ε der beiden Hauptpunkte,
der bei einer Vorrichtung zur selbsttätigen Einstellung unbedingt berücksichtigt
werden muß, ergibt sich, wenn c die Entfernung von Bild und Gegenstand oder Platte,
α die Bildweite ist:
e = c— (a+b).
Für die Ausführung ist zur Ermittlung von / bei Mitlieferung einer Testplatte und
eines entsprechenden Maßstabes folgende
Vereinfachung gedacht: Wird ,bei einer bestimmten
Entfernung d scharf eingestellt und hierbei als Teststrecke gleichfalls die Strecke d
genommen, so läßt sich auf der Bildebene mittels eines Maßstabes, der die Strecke d als
Maßeinheit = ι cm hat, unmittelbar die Brennweite· ablesen.
Man kann indessen auch ohne Testplatte oder Messen der Vergrößerung die Brennte
weite / und die Entfernung der beiden Hauptpunkte
ε nach folgender Art ermitteln:: Aus der bekannten Brentiweitengleichung
ergibt sich durch Umformung:
Wird nun eine zweite Scharfeinstellung C1 bei
einer Entfernung von Ansatzebene und Platte
= - vorgenommen, so ist
Aus beiden Gleichungen ergibt sich, wenn c — d = χ und C1 =y eingeführt wird:
und
— 2#— y — 2-yd- (y—x)
Es werden also durch diese Vorrichtung verschiedene einfache Verfahren zur Brennweitenermittlung
möglich gemacht.
Abb. ι stellt eine Aüsführungsform des
Bildwerfers mit der Vergrößerungseinrichtung im Längsschnitt dar. An das Gehäuse 1
ist an dem mit einem Anschlag versehenen keiligen Stülp 2 eine auf 00 eingestellte RoIlfilmkamera
3 derart angesetzt, daß die Filmoder Mattscheibenebene an den Anschlag des Stulps zu liegen kommt. Im Innern des Gehäuses
befindet sich ein Plattenhalter 4 mit einer in einem auswechselbaren Rahmen befindlichen
Platte 5. Der Plattenträger ist mit einem Dorn 6 versehen, der durch einen
Schlitz im Boden des Gehäuses hindurchragt und den· Angriffspunkt für die Plattenbewegung
durch eine selbsttätige Einstellvorrichrung bildet. Für die Einstellung von Hand
ist ein seitlicher Schieber 14 angebracht (siehe Abb. 2). Weiter birgt das Gehäuse eine
Lampe 7 mit einem Reflektor 8 und einer' Mattscheibe 9. Das Gehäuse ist auf einem
Fuße 10 befestigt, der auf einem Laufbrett 11 gleitet, welches die Bildebene 12 trägt.
Abb. 2 stellt die Längsansicht dar. Für Meßzwecke ist eine Marke 13 für die Mattscheibenebene
am Sockel und an dem Schieber 14 für die Handeinstellung des Plattenträgers
angebracht. In Abb. 2 ist als Abstand der Platte von der Ansatzebene gemäß der Beschreibung die ■ halbe Strecke gewählt
wie in Abb. 1. Zur Erleichterung der Streckenmessung sind Sockel und Laufbrett
mit Maßeinteilung versehen. ■ ■
Weitere Vorteile der Erfindung^ ergeben sich beim Einbau einer zwangläufigen Einstellvorrichtung
(s*. Abb. 3). Wird für die Ausführung der bekannte rechtwinklige Hebel
oder eine verwandte Vorrichtung verwendet, so ist gemäß deir Erfindung der Drehpunkt in
die Ansatzebene gelegt worden. Da dann die Entfernung vom hinteren Hauptpunkt gleich
der Brennweite/ ist, so erscheinen die beiden Zusatzstrecken / und der Abstand der Hauptpunktee sämtlich auf-der anderen * Seite des
Objektivs. „Die bisher so schwierige Ermittlung der Ebene des vorderen oder hinteren
Hauptpunktes, in die der Drehpunkt sonst 8ofallen muß, kommt in Fortfall. Bei den verschiedenen
Brennweiten, kann der Drehpunkt immer in der Ansatzebene bleiben, da ihre Entfernung vorn hinteren Hauptpunkt stets
eine Brennweite beträgt. Sind der Drehpunkt in der Richtung senkrecht zur Achse des
Systems, der Gleitpunkt des bildseitigen Schenkeis parallel der Achse verschiebbar angebracht
und die Gleitstrecken mit Maßteilyng versehen, so ist für eine beliebige Brennweite
nur die entsprechendeiEinstellung dieser zwei Punkte und der- Häuptpunktentfernung notwendig.
Xetztere wird durch Verschieben der bildseitigen Maßteilung oder der Bildebene
selbst bewirkt. Ist aus Tabellen ,oder ähnH<?hem die Entfernung der Hauptpunkte
schon bekannt, so genügt nach Einstellung dieser -zur Ermittlung 'der Brennweite folgendes
Verfahren:, Es- -vvird scharf eingestellt
und, ohne daß- die Einstellung verändert wird, 100 ■
der Endpunkt des bildseitigen Hebelschenkels
auf der Maßteilung entlang geführt, wodurch gleichzeitig eine Bewegung des Drehpunktes
auf seiner Gleitstrecke erfolgt. Die Bewegunigen sind gegenläufig, d. h. wenn auf einer
Maßteilung das f zunimmt, nimmt es auf der' anderen ab. Bei Übereinstimmung beider ist
die richtige Brennweite sowie die richtige Einstellung gefunden.
Abb. 3 zeigt das Laufbrett der Vergrö'ße- 110. rungseinrichtung im Grundriß ~ mit einer ·.
zwangläufigen Einstellvorrichtung, Diese besteht aus einem rechtwinkligen Hebel 15,
dessen Drehpunkt 16 in der. Ansatzebene gelegen und auf einer mit Maßteilung versehenen
Strecke .17 einstellbar ist. Der Angriffspunkt 18 des Hebels ist fest an dem
Plattenträger angebracht, der' Angriffspunkt 19. für die Bildebene in der Richtung der
Maßteilung 20 entsprechend der Strecke 2 / einstellbar. Zur Einstellung der Hauptpunktabstände
ist die Maßteilung 20 auf der Unter-
lage parallel zur Achse verschiebbar angeordnet.
Bei Bildwerfern mit selbsttätiger Einstellung ist es bekannt, einen langen Hebel, den
bildseitigen Schenkel beim Winkelhebel, durch einen kurzen, durch eine Kurv« geführten zu
ersetzen. Solch eine Kurve ist bisher nur bei einer Brennweite zu verwenden, für die sie
berechnet ist. Eine andere Brennweite be-ισ darf einer neuen Kurve, und somit ist diese
Einrichtung nur für fest eingebaute Objektive brauchbar.
Um eine Kurve für sämtliche Brennweiten verwendbar zu machen, muß die Vorrichtung
folgende Bedingungen erfüllen:
Bekanntlich besteht in jeder Einstellungslage die Beziehung
ao wobei p und q die um die Brennweite/ verkürzten Bild- und Plattenweiten bedeuten.
Wird nun eine andere Brennweite Z1 angenommen,
so ergibt sich, wenn p unverändert bleibt und ^1 die neue um ft verkürzte Plattenweite
ist,
q1-p-=f1'
oder
und da
ti
P
''J
so ist
Um nun für ein Objektiv mit anderer Brennweite unter Beibehaltung der Vorrichtung
ein scharfes Bild zu erhalten, ist der Gleitpunkt des plattenseitigen Hebelschenkels in
seinem Abstand vom Drehpunkt entsprechend dem-· Quadrat der beiden Brennweiten zu verändern
und damit auch "die Gleitstrecke qt im
♦5 Verhältnis zu q; ferner ist die Zusatzstrecke
2/ -f- ε zu ändern, um bei gleicher Kurve und ohne Drehung des Winkelhebels wieder eine
Scharfeinstellung zu erreichen.
Dje Anwendung dieser Vorrichtung ist ,nicht auf die Winkelhebel beschränkt, sondern
auch für andere Einstellsysteme ohne Änderung der Vorrichtung möglich.
Gemäß Abb. 4 ist bei einem um Punkt 22 drehbaren , Winkelhebelsystem 21 der bild-
seitige Hebelschenkel an einer Kurve 25 geführt und der Gleitpunkt 23 des plattenseitigen'
Schenkels auf der im Abstand / vom Drehpunkt liegenden Achse 24. Das Objektiv
26 mit der Brennweite / erzeugt in der
Plattenebene 2j ein Bild eines in der Ebene 28
befindlichen Dinges. Für ein Objektiv 29 mit verkürzter Brennweite/ ergibt sich der Angriffspunkt
für den bildseitigen Hebelschenkel aus dem Verhältnis
j.: J1 = / : jr, mithin χ = —— ,
Setzt- man in diesem Ausdruck aus der Glei-
f-i. *
chung ι den Wert von qx =. ^-p- em, so er-
chung ι den Wert von qx =. ^-p- em, so er-
hält man χ = 2-.
1 d. i. =·&\ Demnach ist
der Angriffspunkt auf dem bildseitigen Hebelschenkel so zu verschieben, daß seine Entfernung
von einer parallel zur optischen Achse durch den Drehpunkt 22 gelegten Geraden
dem Verhältnis·^ entspricht.
Bei geringen Vergrößerungen ergibt sich bei dem plattenseitigen Schenkel des Hebels
eine ungünstige flache Stellung, die unter Umständen ein Festklemmen des Führungsstiftes
bewirken kann. Um dies zu vermeiden, ist gemäß Abb. 5 der Drehpunkt des Winkelhebels
unter Beibehaltung des Achsenabstandes um eine Strecke k nach der Platte zu verlegt,
ohne daß der Angriffspunkt für die Einstellung des Plattenträgers geändert wird.
Die Einstellkurve für den Winkelhebel muß dagegen verändert werden. Da die vom freien
Hebelschenkel aiXf den Achsenparallelen zurückgelegten Strecken gleichbleiben, bleibt
auch die Einstellung für verschiedene Brennweiten möglich. Nur ist die Verschiebung
des Drehpunktes durch ein entsprechendes Verlegen der Plattenebene in entgegengesetzter
Richtung wieder auszugleichen.
Die gewöhnliche Lage 32 des an der Kurve geführten Winkelhebels, dessen plattenseitiger
Schenkel die Achse 33 in 34 schneidet, ist gestrichelt, die Lage 35 des um die Strecke k
zur Platte hin verschobenen Winkelhebels, dessen plattenseitiger Schenkel die Achse
gleichfalls in 34 schneidet, mit vollen Linien dargestellt. Der Hebeldrehpunkt kann in
einen bestimmten Punkt der Ansatzebene gelegt sein und braucht bei Änderung der Brennweite
nicht verschoben zu werden, wie gemäß' Abb. 3.
Bei vertikal stehender optischer Achse no
(s. Abb. 6 und 7) würde die Strecke 2/ + ε
verändert · werden müssen. Auch würde die Kurve nicht benutzt werden können,
und außerdem wurden zum Halten der Kamera umständliche Vorrichtungen notwendig
werden.
- Zur Vermeidung dessen sind gemäß der Erfindung bei vertikaler Stellung der Kamera
42 in einem vertikal beweglichen Gehäuse 4 r die auf Unendlich eingestellte Mattscheiben- iao
ebene 43 unter dem Objektiv und die Zusatzstrecken 2f -f- e auf der Seite der ,Platten-
ebene 45 angebracht. Der Drehpunkt 46 des Winkelhebels 38, der zur Vermeidung von
Klemmungen bei der Drehung des Hebels um eine bestimmte Strecke m + k nach oben verschoben
ist, ist in die Ansatzebene gelegt, und die Entfernung bis zum hinteren Hauptpunkt
des .Objektivs ist bei beliebigen Brennweiten stets gleich einer Brennweite, so daß die
richtige Lage des Drehpunktes gesichert ist. το Der Träger 37 des Gehäuses ist als Kurve ausgebildet.
Nur-die zur Ermittlung der Brennweite eingeführte Strecke d erscheint jetzt
zwischen Bildebene und der Ansatzebene der Kamera. Es ergibt sich entsprechend .
Daraus folgt gleichzeitig eine erheblich größere Genauigkeit der Brennweitenermittlung
als-im ersten Falle (Abb. I- und 2), wo
f-\-d-n betrug. Teststrecke. und Maßstab
sind entsprechend geändert.
Um die Einstellung der Brennweite .unabhängig von einer Messung oder irgendeiner
rechnerischen Maßnahme zu machen,' ist ein die Bewegung des Winkelhebels auf den
Plattenhalter übertragendes, in senkrechter-. Richtung gleitend bewegliches Führungsblech
47 (Abb. 7) mit einem Schlitz" 48 versehen, der einer beliebig zu wählenden Richtung des
Schlitzes vom Übertragungshebel parallel ist. Beide sind, durch einen Führungsstift 40 verbunden.
Soll die Vorrichtung auf die richtige
Brennweite eingestellt werden, so bringt man die Schlitze in Parallelstellung. Der Führungsstift
kann nun beliebig im Schlitz verschoben werden. Der Winkelhebel und das
Gehäuse werden in dieser Lage festgehalten und dann die Platte scharf eingestellt. Es ist
4b dies dadurch niöglich; daß der Plattenhalter
an dem Führungsblech (nach Lösung der •Verbindungsschraube) in senkrechter Richtung
beweglich ist. Jetzt wäre zur endgültigen Einstellung
nur noch die der betreffenden Brennweite entsprechende Entfernung ' des Führungsstiftes
und damit der Gleitabstanid festzulegen- Um diese Lage mechanisch zu er^·
mitteln, wird das Gehäuse in", eine andere, möglichst entgegengesetzte Stellung gebracht.
Jetzt muß das Bild unscharf werden, wenn der Führu'ngsstift nicht, den richtigen Abstand
hat. Es läßt =sich demnach die· Platte wieder
durch Verschieben des Führungsstiftes scharf einstellen und dadurch der richtige Gleitabstand
des Führungsstiftes bestimmen. Beweis: Bei der ersten Einstellung liegen für
sämtliche Brennweiten die Endpunkte der Streckensumme .(£+?) . einerseits ■- auf der
Bildebene, anderseits in der ^Richtung der sich überdeckenden Schlitze, und die verbleibende
Entfernung bis zur Plattenebene stellt bei Scharfeinstellung die Z-usatzstrecke 2f + ε
dar. Wird nun durch Verschieben, des Gehäuses eine Änderung der Lage des Winkelhebels
herbeigeführt, so bleibt der plattenseitige Endpunkt der Strecke (p -f- q) stets in
der Schlitzrichtung· des Winkelhebels. Andererseits muß er auch auf dem Schlitze des Führungsbleches
liegen, da bei verschiedener Einstellung mit gleichem / 2 / -\- ε gleichbleibt.
Der Schnittpunkt beider bei Scharfeinstellung muß also die richtige Lage des Führungsstiftes ergeben. An Stelle der Richtungsführung
durch Schlitze können am Winkelhebel und Führungsblech.auch Scherenspreizen angebracht
sein.
Das Gehäuse ist mit einer Tür 50 versehen. Das Heben und Senken des Gehäuses geschieht
durch eine Winde 51, um deren Trommel das Seil 52 läuft, welches am einen Ende
mit dem Gehäuse, am anderen Ende mit einem Gegengewicht belastet ist. Das Seil ist zweckmäßig
über eine am Winkelhebel befestigte Rolle 43 geführt, wodurch er an die Kurve gedrückt wiird und so eine, sichere, leichte
Führung gewährleistet.
Claims (5)
1. Bildwerfer mit. zwangläufiger Einstellung
der Ding- und Bildebene gegenüber dem Objektiv, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einer Vorrichtung zur Ermittlung
der Brennweite versehen ist.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Ansatzebene
(2) des Bildwerfergehäuses (1) die Mattscheibenebene einer auf 00 eingestellten
Kamera angebracht ist.
3. Ausführungsform nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Drehpunkt. (16) eines die zwangläufige Einstellung bewirkenden Winkelhebels (15) .
in der Ansatzebene (2) des Bildwerfergehäuses (1) angebracht ist.
4. Ausführungsform nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei
vertikal stehendem Bildwerfer die Kamera mit der Mattscheibenebene nach unten im
Gehäuse angebracht ist.
5. Ausführungsform nach Anspruch 1, 2 no
und 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein di'e Platteneinstellung bewirkendes Führungsblech
(47) mit einem Schlitz (48) versehen ist, der in einer bestimmten Stellung dem Einstellhebelschlitz (39) parallel
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF56599D DE445520C (de) | 1924-08-01 | 1924-08-01 | Bildwerfer mit zwanglaeufiger Einstellung der Ding- und Bildebene gegenueber dem Objektiv |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF56599D DE445520C (de) | 1924-08-01 | 1924-08-01 | Bildwerfer mit zwanglaeufiger Einstellung der Ding- und Bildebene gegenueber dem Objektiv |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE445520C true DE445520C (de) | 1927-06-15 |
Family
ID=7108026
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF56599D Expired DE445520C (de) | 1924-08-01 | 1924-08-01 | Bildwerfer mit zwanglaeufiger Einstellung der Ding- und Bildebene gegenueber dem Objektiv |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE445520C (de) |
-
1924
- 1924-08-01 DE DEF56599D patent/DE445520C/de not_active Expired
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