DE445718C - Vorrichtung zum Auf- und Abwickeln eines endlosen Films - Google Patents

Vorrichtung zum Auf- und Abwickeln eines endlosen Films

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DE445718C
DE445718C DEV19979D DEV0019979D DE445718C DE 445718 C DE445718 C DE 445718C DE V19979 D DEV19979 D DE V19979D DE V0019979 D DEV0019979 D DE V0019979D DE 445718 C DE445718 C DE 445718C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/32Details specially adapted for motion-picture projection

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Processing Devices Using Wet Methods (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
17. JUN11927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 57a GRUPPE
(Vi9919 IXI57aV
Walter Vollmann in Berlin. Vorrichtung zum Auf- und Abwickeln eines endlosen Films.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Februar 1925 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auf- und Abwickeln eines in sich geschlossenen Films unter Bildung: von Windungen um eine wagerechte Achse, aus denen der Film innen wieder heraustritt. Derartige Vorrichtungen finden in der Hauptsache für Reklamezwecke Anwendung, wobei der Film naturgemäß laufend zur Vorführung gelangt und infolgedessen dauernd in Bewegung ist. Diese Vorrichtungen müssen daher so ausgeführt sein, daß sie den Film möglichst wenig angreifen, weil sonst dessen Lebensdauer stark verringert wird.
In diesem Sinne sind die in verschiedenen Ausführungsformen bekannten Auf- und Abwickelvorrichtungen besonders zweckmäßig, bei denen die Möglichkeit besteht, den Film von dem Kinematographen zu der Vorrichtung und von letzterer wieder zurück zum Kinematographen ohne Richtungsänderung gehen zu lassen, d. h. den in senkrechter Richtung vor dem Bildfenster des Kinematographen hindurchgehenden Film dauernd in dieser Richtung zu belassen. Diese Möglichkeit ist auch bei der Auf- und Abwickelvorrichtung nach der Erfindung gegeben, bei der Fümwindungen um eine wagerechte Achse gelegt werden und der Film aus diesen Windungen innen wieder heraustritt, wie es sich als am zweckmäßigsten erwiesen hat. Das wesentliche Merkmal der Vorrichtung nach der Erfindung besteht in einem um eine wagerechte Achse umlaufenden Teller, der mittels einer Feder gegen die eine Seitenkante der Fümwindungen gedrückt wird, welche nur mit ihrem Rande auf einem ebenfalls umlaufenden Träger hängen. Hierbei wird der Film durch den dauernd umlaufenden, seitlich gegen ihn angedrückten Teller einerseits in der erforderlichen Weise in losen Windungen aufgewickelt, anderseits selbsttätig aus dem Innern der Windungen wieder herausgeschoben. Dabei sind im Innern der Vorrichtung irgendwelche Führungsrollen für den Film nicht vorgesehen, so daß die sonst vorhandene innige Berührung zwischen diesen Rollen und der Bildschicht und die dadurch hervorgerufene frühzeitige Abnutzung des Films vermieden sind. Weiterhin ist auch keine Zugvorrichtung für den Film nötig, weil dieser selbsttätig aus der Vorrichtung heraustritt und wieder zum Kinematographen geht. Der Film wird nur durch gelinden Druck des federbelasteten umlaufenden Tellers auf seine Seitenkante, also in der Richtung beansprucht, in der er, namentlich in in Windungen zusammengelegtem Zustande, am widerstandsfähigsten ist.
Zur weiteren Schonung des Films ist erfindungsgemäß der mit der zweiten Seitenkante des Films in Berührung stehende Deckel der Vorrichtung, die im wesentlichen das Äußere und die Größe einer gewöhnlichen Filmtrommel hat, als sich drehende Kreisringscheibe ausgebildet. Hierdurch ist die Reibung zwischen Film und Vorrichtung weiter vermindert und infolgedessen die Lebensdauer des Films erhöht.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung veranschaulicht. Abb. ι ist ein Längsschnitt, Abb. 2 eine teilweise aufgebrochene Seitenansicht.
Der Firm 1 tritt durch einen Trichter 2 in üblicher Weise zwischen Rollen 3, 4 in das Gehäuse 5 ein und wickelt sich von außen her in Windungen 6 auf. Diese Windungen liegen auf der Umfläche einer nur wenige Millimeter hohen Scheibe 7, die an einem Teller 8 befestigt ist und einen kegeligen Ansatz 9 hat. Die wagerechte Achse 10 des Tellers 8 greift mittels eines Stiftes 11 in eine Nut 12 einer Büchse 13 ein, die in einem Stutzen 14 des Gehäuses 5 gelagert ist und am Ende eine Schnurscheibe 15 trägt. Im Innern der Büchse 12 befindet sich eine Schraubenfeder 16, die mit ihrem einen Ende gegen die Büchse 13 und mit ihrem anderen Ende gegen die Achse 10 drückt und dadurch auf den Teller 8 einen nach links gerichteten Druck ausübt.
Als Deckel für das Gehäuse 5 dient eine Kreisringscheibe 17, die unter Einschaltung von Kugeln 18 o. dgl. ebenfalls um die wagerechte Mittelachse der Vorrichtung drehbar ist und in ihrer Mitte eine Öffnung 19 hat, durch die der Film ι in Richtung des in Abb. 1 angegebenen Pfeiles wieder aus der Vorrichtung heraustritt. Im Betrieb wickelt sich der Film in den Windungen 6 auf der Umfläche der niedrigen Scheibe 7 auf. Dieses Aufwickeln wird durch den Druck des von der Feder 16 gegen die rechte Seitenkante des Films leicht angedrückten Tellers 8 bewirkt. Die Wirkung des Tellers 8 auf den Film, der exzentrisch zu ihm auf der Scheibe 7 hängt, besteht ferner darin, den Film lose zu halten, so daß die Windungen 6 nicht zu fest werden.
Endlich sorgt die Drehung des Tellers 8 mit der Scheibe 7 dafür, daß der Film von innen wieder heraustritt und die Vorrichtung durch die Öffnung 19 verläßt. Hierbei wirkt auch die Schräge der Kegelfläche 9 im Sinne der FiImförderung mit.
Durch die Drehung der Kreisringscheibe 17 ist die Abnutzung des Films weiter verringert.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Auf- und Abwickeln eines in sich geschlossenen Films unter Bildung von Windungen um eine wagerechte Achse, aus denen der Film innen wieder heraustritt, gekennzeichnet durch einen umlaufenden Teller (8), der mittels einer Feder (16) gegen die eine Seitenkante der Filmwindungen (6) gedrückt wird, die nur mit ihrem Rande auf einem ebenfalls umlaufenden Träger (7) hängen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der zweiten Seitenkante des Films (der Filmwindungen 6) in Berührung stehende Deckel (17) als umlaufende Kreisringscheibe ausgebildet ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEV19979D 1925-02-28 1925-02-28 Vorrichtung zum Auf- und Abwickeln eines endlosen Films Expired DE445718C (de)

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