DE446236C - Sicherheitseinrichtung fuer OElschalter mit UEberstromausloesung - Google Patents

Sicherheitseinrichtung fuer OElschalter mit UEberstromausloesung

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Publication number
DE446236C
DE446236C DES73647D DES0073647D DE446236C DE 446236 C DE446236 C DE 446236C DE S73647 D DES73647 D DE S73647D DE S0073647 D DES0073647 D DE S0073647D DE 446236 C DE446236 C DE 446236C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
safety device
release
force
oil switch
switch
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Expired
Application number
DES73647D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing A L Mueller
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VEM Sachsenwerk GmbH
Original Assignee
Sachsenwerk Licht und Kraft AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/50Manual reset mechanisms which may be also used for manual release
    • H01H71/501Means for breaking welded contacts; Indicating contact welding or other malfunction of the circuit breaker

Landscapes

  • Breakers (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
27. JUN11927
REiCHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 c GRUPPE
5 73647 VIII[2rc3 Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents:g. Juni 1927.
Sachsenwerk Licht- und Kraft-Akt-Ges. in Niedersedlitz, Sa.*).
Sicherheitseinrichtung für Ölschalter mit Überstromauslösung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. März 1926 ab.
Beim Abschalten schwerer Kurzschlüsse ist es wiederholt vorgekommen, daß der Schalter infolge der hohen Stromdichte in den Kontakten festgebrannt ist, so daß die Ausschaltfedern nicht in der Lage sind, die Traverse des Schalters herauszudrücken. Insbesondere kann dies eintreten beim Schalten auf einen Kurzschluß, weil hierbei die ersten und höchsten Stromspitzen naturgemäß gerade die kleinste Übergangsstelle finden und diese außergewöhnlich hohe Stromdichte häufig zum Festbrennen der Kontakte führt.
*! Von dem Patentsuchcr ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. A. L. Müller in Langebrück b, Dresden.
Für den normalen Zustand der Kontakte genügen die Ausschaltfedern zur ausreichenden Sicherheit und erzielen auch die gewünschte Schaltgeschwindigkeit. Im P'alle vollkommener Verschmorung der Kontakte liegen die Verhältnisse anders, und man wird trotz aller Auslöseversuche gerade im entscheidenden Augenblick nicht in der Lage sein, die gewünschte oder notwendige Abschaltung vorzunehmen.
Um diesen Mangel zu beseitigen, wird durch die Erfindung eine Einrichtung angegeben, mit deren Hilfe der Ausschaltkraft des Schalters eine zusätzliche Kraft erteilt wird, wenn bei dem normalen S.chaltvorgang eine Auslösung nicht erfolgt. Dies kann oeispielsweise durch die Freigabe einer gespannten Feder oder eines Gewichtes, durch die Wirkung eines elektromagnetischen Systems oder einer anderen im angeführten Sinne wirkenden Einrichtung geschehen.
Eine derartige Maßnahme verlangt natürlich das Vorhandensein einer Freiauslösung am Schalter. Die zusätzliche Kraft wird erst dann ausgelöst, wenn Traverse und Schalterwelle durch die Freifallkupplung freigegeben sind, der Schalter jedoch nicht gefallen ist. Das Arbeiten eines solchen Hilfsmittels wird natürlich entsprechend seinem Zweck, in jedem Falle eine Auslösung zu gewährleisten, ein sehr rauhes sein.
Die Abbildungen der Zeichnungen zeigen einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens.
In Abb. 1 erhält der Auslösemagnet A über Maximal- und Zeitrelais Spannung und gibt bei seinem Ansprechen die Freiauslösung F frei, so daß der Schalter fallen könnte. Parallel zu ihm liegt ein Zeitrelais Z, dessen Kohtaktgebung den Magneten R betätigt, der die zusätzliche Kraft / auslöst. Der Kontakt Jv gibt eine von der Schalterwelle gesteuerte Unterbrechung an, die das Zeitrelais Z abschaltet, wenn der Schalter ordnungsgemäß ausgeschaltet hat. Diese Unterbrechung durch Kontakt K könnte ebensogut erst im letzten Stromkreis erfolgen, beispielsweise im Punkte m.
In Abb. 2 ist die Schaltung in gleicher Weise aufgebaut, nur daß hier der Auslösemagnet A einen zusätzlichen Kontakt besitzt, der das Zeitrelais Z an Spannung legt.
Abb. 3 stellt die mechanische Lösung der Frage dar. Die Klinke L, betätigt z. B. wieder vom Auslösemagneten, geht nach unten in der Pfeilrichtimg und spannt dabei die Feder S, die nun ihrerseits die Zahnstange M, die in einer Geradführung und durch das Hemmwerk H läuft, nach sich zieht, um durch Auftreffen auf den unteren Hebel die zusatzliehe Kraft J auszulösen. Die Sperrung B arbeitet in ähnlicher Weise wie der Kontakt K und verhindert, daß bei normalem Schaltvorgang, die zusätzliche Kraft ausgelöst wird, d. h. bei ordnungsgemäß gefallenem Schalter ist die Zahnstange M gesperrt.
In den Ausführungsbeispielen ist für die dort angegebenen Auslösungsarten der zusätzlichen Kraft beispielsweise die Arbeitsweise eines Auslösemagneten angenommen. Die Schaltung gewährleistet ein automatisches Arbeiten und läßt sich für andere Auslösearten analog anwenden. In manchen Fällen kann es auch erwünscht sein, die zusätzliche Kraft von Hand entweder mechanisch oder elektrisch auszulösen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Sicherheitseinrichtung für Ölschalter mit Überstromauslösung, dadurch gekennzeichnet, daß die normale Ausschaltkraft des Schalters durch eine nur beim Versagen der Ausschaltkraft infolge Festbrennens der Schaltkontakte auslösbare zusätzliche Kraft unterstützt wird.
2. Sicherheitseinrichtung für ölschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Freigabe der zusätzlichen Kraft selbsttätig auf elektrischem oder mechanischem Wege erfolgt.
3. Sicherheitseinrichtung für ölschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Freigabe der zusätzlichen Kraft elektrisch oder mechanisch von Hand bewirkt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES73647D 1926-03-06 1926-03-06 Sicherheitseinrichtung fuer OElschalter mit UEberstromausloesung Expired DE446236C (de)

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