DE447796C - Vorrichtung zur chemischen und mechanischen Reinigung von Rohrleitungen - Google Patents

Vorrichtung zur chemischen und mechanischen Reinigung von Rohrleitungen

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DE447796C
DE447796C DEB126440D DEB0126440D DE447796C DE 447796 C DE447796 C DE 447796C DE B126440 D DEB126440 D DE B126440D DE B0126440 D DEB0126440 D DE B0126440D DE 447796 C DE447796 C DE 447796C
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sieves
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cleaning
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DEB126440D
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HANS V BOSTEL
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/02Cleaning pipes or tubes or systems of pipes or tubes
    • B08B9/027Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages
    • B08B9/04Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages using cleaning devices introduced into and moved along the pipes
    • B08B9/053Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages using cleaning devices introduced into and moved along the pipes moved along the pipes by a fluid, e.g. by fluid pressure or by suction
    • B08B9/057Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages using cleaning devices introduced into and moved along the pipes moved along the pipes by a fluid, e.g. by fluid pressure or by suction the cleaning devices being entrained discrete elements, e.g. balls, grinding elements, brushes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur chemischen und mechanischen Reinigung von Rohrleitungen. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen von Rohrleitungen, bei der Reinigungskörper und gleichzeitig Lösungen zur chemischen Reinigung im Druckverfahren durch die Rohrleitungen getrieben werden können. Es sind verschiedene Vorrichtungen dieser Art bekannt, bei denen Reinigungskörper oder chemische Lösungen durch die Rohrleitungen gedrückt werden; alle diese Vorrichtungen weisen jedoch so große Nachteile auf, daß eine einwandfreie Reinigung der Rohrleitungen nicht möglich ist. Die Nachteile der bestehenden Konstruktionen liegen in der umständlichen Umsteuerung, der unzugänglichen Anordnung der Siebe, dem Auftreten von Stauungen beim Austreten der Reinigungskörper aus dem Gehäuse in die Rohrleitungen, wodurch oft eine Anzahl Reinigungskörper im Gehäuse zurÜckbleibt und nicht an der Reinigungsarbeit teilnimmt. Ferner sind bei den vorhandenen Vorrichtungen die Reinigungsmittel schwer herauszunehmen und einzubringen, das zuerst noch aus den Leitungen austretende Bier o. dgl. verunreinigt und verschlämmt die Siebe, und die Guckfenster zum Beobachten des Kreislaufes der Reinigungsmittel sind, wenn sie verschmutzt sind, nur umständlich zu reinigen oder durch neue zu ersetzen.
  • Diesen Übelständen hilft die Erfindung durch einfache Umsteuerung mittels eines beweglichen Steuerkolbens, durch leichte Zugänglichkeit der Siebe, günstige Ausbildung der Ablauföffnungen, leichte Einfüllung der Reinigungsmittel, leichte Auswechselbarkeit derr Guckfenster. und Ableitungsmöglichkeit der in den Rohrleitungen befindlichen schmutzigen Flüssigkeit ab.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt: Abb. i eine teilweise geschnittene Vorderansicht, Abb. 2 einen wagerechten Querschnitt.
  • Die Vorrichtung besteht aus einem runden Gehäuse i, welches mit einem Fuß 2 versehen und auf einer Bodenplatte 3 befestigt ist. Das Gehäuse i besitzt unten zwei derart trichterförmig auslaufende Öffnungen q, daß kein irgendwelche Stauungen hervorrufender Absatz entsteht. Verschlossen wird das Gehäuse durch einen aufschraubbaren Deckel s. Das Gehäuse wird durch ein durch den Deckel 5 sowie die Rückwand des Gehäuses hindurchstehendes Rohrstück 6, welches nach oben und unten in bis zu dem Gehäuse reichende Wände 7 ausläuft, in zwei gleich große Kammern 8 zerlegt. Das Rohrstück 6, welches als Steuerbüchse dient, besitzt nach jeder Kammer 8 hin zwei einander gegenüberliegende Öffnungen g, io, ii und 12. Ferner besitzt . das Rohrstück 6 zwei an der Innenseite der Gehäuserückwand und an der Innenseite des Deckels anliegende Flansche 13, an denen nach jeder Kammer hin zwei Siebe 1q. und i5 angeordnet sind; von diesen Sieben sind die nach den Kammern zu liegenden Siebe 1q. feine Drahtsiebe, während die nach der Steuerbüchse zu liegenden Siebe 15 gröbere Blechsiebe sind, die zur Stützung der Drahtsiebe 1q. dienen.
  • In der Steuerbüchse 6 ist verschiebbar, aber gegenüber dieser undrehbar, ein Steuerkolben 16 angeordnet, der hohl ausgeführt ist und in der Mitte eine Trennungswand 17 besitzt. In dem Steuerkolben 16 sind vier Öffnungen 18, 1g, 2o, 21 derart angeordnet, daß in der vorderen und in der hinteren Stellung des Steuerkolbens 16 je eine Öffnung den vorderen Kanal des Steuerkolbens mit der einen Kammer und j e eine Öffnung den hinteren Kanal des Steuerkolbens mit der anderen Kammer verbindet; es arbeiten also bei der dargestellten Stellung des Steuerkolbens zusammen 9, 18 und 12, 21, während bei der hinteren Stellung des Steuerkolbens zusammenarbeiten i o, 19 und i i, 2o. Die Verdrehung des Steuerkolbens 16 gegenüber der Steuerbüchse 6 wird durch an der Unterseite des Steuerkolbens angeordnete Stifte 22 und 23 verhindert, die in einer Nut 2q. der Steuerbüchse 6 laufen. Die Stifte 22 und 23 dienen gleichzeitig als Begrenzung für die Längsbewegung des Steuerkolbens 16 und sind so angeordnet, daß in der vordersten und in der hintersten Stellung des Steuerkolbens 16 jedesmal eine Kammer 8 mit dem vorderen Kanal des Steuerkolbens und die andere Kammer 8,mit dem hinteren Kanal des Steuerkolbens in Verbindung steht.
  • An die trichterförmig auslaufenden öffnungen q. schließen sich Rohrstutzen 25 und 26 an, von denen der eine, 25, mit einem Dreiwegehahn 27 versehen ist. Der Dreiwegehahn 27 und der andere Rohrstutzen 26 dienen zum Anschließen der Schläuche.
  • An dem rückwärtigen Ende des Steuerkolbens wird ein nicht dargestelltes ['-Rohrstück vorgesehen, mit welchem der eine Weg des Dreiwegehahns 26 durch einen Gummischlauch verbunden wird.
  • Die Steuerbüchse wird durch Muttern 28 unverrückbar im Gehäuse festgehalten und der Steuerkolben an beiden Enden durch Stopfbüchsen 29 abgedichtet.
  • In dem Gehäusedeckel s sind zwei Guckfenster 3o angeordnet, die, auf einem Dichtungsring liegend, durch eine anschraubbare Büchse 3-r gehalten und so leicht gereinigt bzw. ausgewechselt werden können.
  • Oben auf der einen Seite des Apparates ist eine mittels Schraubenmutter 32 verschließbare Einfüllöffnung 33 angeordnet.
  • Die Anwendung der Vorrichtung gestaltet sich folgendermaßen: Zunächst wird der Steuerkolben 16 durch einen Gummischlauch mit der Wasserleitung verl,unden, dann werden der Dreiwegehahn 27 und der Stutzen 26 mit je einem Zapfen der zu reinigenden Bierleitung verbunden. Alsdann «erden die von den Bierfässern abgeschraubten Leitungen der beiden Zapfhähne untereinander mittels eines kurzen Gummischlauches verbunden und der Dreiwegehahn 27 nach der linken Kaminer 8 hin geschlossen und in diese linke Kammer 8 durch die Füllungsöffnung 33 das benötigte Quantum Reinigungskörper (Glasperlen usw.) und calcinierte Soda eingefüllt, die Öffnung verschlossen und der Kolben 16 in die vorderste Stellung gebracht. Durch Aufdrehen der Wasserleitung tritt nun das Druckwasser durch die Öffnungen 2i und 12 und die Siebe 1q. und 15 hindurch in die rechte Kammer und gelangt unten durch die Öffnung d., Rohrstutzen 26, die beiden Bierleitungen hindurch zu dem Dreiwegehahn, das in den Leitungen befindliche Bier vor sich herdrückend. Da der Dreiwegehahn nach der Kammer 8 hin abgeschlossen ist, gelangt das Bier durch das Schlauchstück nach dem mit dem Abflußschlauch verbundenen T-Rohrstück und so in den Abfluß. Sobald aus dem Abfluß klares Wasser heraustritt, wird der Kolben 16 in seine hintere Stellung gedrückt und der Dreiwegehahn 27 nach der Kammer 8 geöffnet.
  • Nun beginnt der eigentliche Reinigungsprozeß. Das Wasser tritt durch die Öffnungen i9 und io sowie die Siebe 1q. und 15 in die linke Kammer 8, tritt mit den Perlen und der calcinierten Soda durch die Öffnung 4., Stützen 25, Dreiwegehahn 27 in die Bierleitungen und gelangt durch Stutzen 26 in die rechte Kammer, wo die Perlen durch die Siebe zurückgehalten werden, während das Schmutzwasser durch die Öffnungen i i und 2o in den Abfluß gelangt.
  • Wird nun der Steuerkolben 16 wieder eingeschaltet, gelangen die Perlen wieder in die linke Kammer, während das Schmutzwasser wiederum durch den Abflußkanal abfließt. Diese Umschaltung wird so oft vorgenommen, bis das abfließende Wasser vollständig klar ist.
  • Will man den Kreislauf plötzlich hemmen, ohne die Wasserleitung abzusperren, so braucht man den Steuerkolben nur in seine 'Mittelstellung zu schieben, so daß. alle öffnungen gegeneinander abgesperrt sind.
  • Die vorne im Deckel angeordneten Guckfenster 30 ermöglichen jederzeit eine Prüfung, ob auch die gesamten Perlen wieder zurückgekommen sind.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHL: i. Vorrichtung zur chemischen und mechanischen Reinigung von Rohrleitungen, bei der Reinigungskörper und Reinigungslösungen in umsteuerbarem Kreislauf durch die zu reinigenden Rohrleitungen gedrückt werden, bestehend aus einem in zwei Kammern geteilten zylindrischen Gehäuse, welches durch einen mit zwei Guckfenstern versehenen Deckel verschlossen wird und mit zwei Ablauföffnungen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Umsteuerung ein verschiebbarer hohler Steuerkolben (i6) dient, der durch eine Wand (i7) in zwei Kanäle geteilt und in einer Steuerbüchse (6) verschiebbar angeordnet ist, wobei in dem Steuerkolben (i6) und in der Steuerbüchse (6) auf jeder Seite zwei Öffnungen derart angeordnet sind, daß in der vorderen und in der hinteren Stellung des Steuerkolbens (i6) jedesmal eine Kammer (8) mit dein vorderen Kanal des Steuerkolbens und die andere Kammer (8) mit dem hinteren Kanal des Steuerkolbens (16) in Verbindung steht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerbüchse (6) mit an der inneren Gehäuserückwand und an der Innenwand des Deckels anliegenden Flanschen (i3) versehen ist, an denen nach jeder Kammer hin zwei Siebe (i4 und 15) angeordnet sind, von denen die nach der Kammer (8) zu liegenden Siebe -(1q.) feine Drahtsiebe und die darunterliegenden Siebe (i5) gröbere Blechsiebe zur Stützung gegen den Druck des Wassers und der keinigungskörper sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Siebe (1q. Lind 15) tragende Steuerbüchse (6) nach oben und unten in Wände (7) ausläuft, die die Teilung des Gehäuses in die zwei Kammern (8) bewirken, und leicht aus dem Gehäuse herausnehmbar angeordnet ist. q.. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen an die eine Austrittsöffnung (q.) angeschlossenen Dreiwegehahn (2;), der mittels eines Gummischlauches mit der Abflußleitung in Verbindung gebracht wird, um das aus den Leitungen zuerst -herausgedrückte Bier o. dgl. um die Vorrichtung herumzuleiten. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem Deckel (5) angeordneten Guckfenster (30) durch aufschraubbare Büchsen (3i) festgehalten werden, wodurch ein leichtes Reinigen und Auswechseln der Guckfenster ermöglicht wird.
DEB126440D 1926-07-16 1926-07-16 Vorrichtung zur chemischen und mechanischen Reinigung von Rohrleitungen Expired DE447796C (de)

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