DE448184C - Etikettiermaschine zum gleichzeitigen Aufkleben zweier Etiketten, insbesondere fuer Weinflaschen - Google Patents

Etikettiermaschine zum gleichzeitigen Aufkleben zweier Etiketten, insbesondere fuer Weinflaschen

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DE448184C
DE448184C DEM95042D DEM0095042D DE448184C DE 448184 C DE448184 C DE 448184C DE M95042 D DEM95042 D DE M95042D DE M0095042 D DEM0095042 D DE M0095042D DE 448184 C DE448184 C DE 448184C
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stacks
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/06Devices for presenting articles in predetermined attitude or position at labelling station

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  • Labeling Devices (AREA)

Description

  • Etikettiermaschine zum gleichzeitigen Aufkleben zweier Etiketten, insbesondere für Weinflaschen. Die Erfindung betrifft eine wegen ihrer Einfachheit billige, auch für kleinere Betriebe erschwingbare Flaschenetikettiermaschine zum gleichzeitigen Aufkleben mehrerer Etiketten in einem Arbeitsgang. Die Maschine soll im wesentlichen nur die Flasche und die Etiketten in der Gebrauchs- und Arbeitsstellung so festhalten, daß die Hände frei sind für das Beleimen und Aufstreichen der Etiketten auf die Flaschen.
  • Die Steuerung der Mittel zum Halten der Flaschen in der Arbeits- und der Etiketten in der Gebrauchslage erfolgt in bekannter Weise durch einen Fußhebel. Erfindungsgemäß «erden jedoch wechselweise durch nur einen Fußhebel der Greifer, durch den die wagerecht liegende Flasche auf die Etikettenstapel gedrückt wird und mithin auch diese selbst in ihrer Lage festgehalten werden, und die Tasterarme für das Festhalten der Etikettenstapel beim Flaschenwechsel so gesteuert, daß die Etikettentaster, wenn der Flaschengreifer wirksam ist, die Stapel freigeben und dieser aus dem Arbeitsbereich geschwenkt wird, wenn die Etikettentaster die Etikettenstapel in Gebrauchslage festhalten.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i eine Draufsicht auf die Vorrichtung, Abb. 2 eine Seitenansicht, wobei die zu etikettierende Flasche strichpunktiert eingezeichnet ist.
  • Eine auf drei Füßen ruhende senkrechte Säule i trägt oben eine Tischplatte a und darüber zwei senkrecht stehende Lagerwangen 3. Quer auf dem Tische befindet sich ein wagerechtes Auflagerholz .1. für den Hauptetikettenstapel 6 und ein geneigtes Auflagerholz 5 für den Halsetikettenstapel 7. Unter den Etikettenstapeln 6 und 7 liegt je ein seitlich herabhängendes, an den Enden verstärktes oder mit Handgriffen 8 und 9 versehenes Gummituch. Die Etikettenstapel werden durch in ihrer Lage unter Federdruck stehende Tastarme io und 12 festgehalten- Auf die Etiketten wird die Flasche 13 gelegt. Der Flaschenboden stützt sich gegen einen- -durch die Wange 3 .geführten Stab 1q., der durch wagerecht hintereinanderliegende Stellöcher 15 so verstellt werden kann, daß die Lage der Flasche zum Etikettenstapel verschieden wird. Der Hals der Flasche ruht in einer Gabel 16, die sowohl senkrecht wie wagerecht entsprechend der Größe der Flasche verstellt werden kann. Die an die Enden einer Welle 17 angeschlossenen Tastarme io werden durch einen Arm 18 und die Feder i9 stets so gedreht, daß sie gegen den Stapel 16 drücken. An einem zweiten, rückwärts gerichteten Arm 2o der Welle 17 ist eine zu einem Fußhebel 22 führende Zugstange 2i angeschlossen. Unterhalb des Tisches 2 liegt in der Säule i eine Welle 28 mit einem Winkelhebel 24., der einesteils an eine wagerechte Lenkerstange 25, andernteils mittels Längsschlitzesund Bolzen an die senkrechte Zugstange 21 angeschlossen ist. Die Lenkerstange 25 greift am anderen Ende an einen -Arm 26- einer Welle 27 an, die die Tastarme 12 trägt. Diese werden durch Federn 28 gegen den Etikettenstapel7 geschwenkt. Zum Festhalten der Flaschen beim Etikettieren dient ein gegabelter Greifer 29, der auf einer Welle 30 sitzt. Diese ist durch eine Zugstange 32 an den Fußhebe122 angeschlossen. Eine zwischen den Arm 29 und die Tischplatte 2 geschaltete Druckfeder 33 bringt den Arm 29 bei unbelastetem Fußhebe122 in die gezeichnete abgehobene Stellung, wobei die Flasche frei liegt.
  • Der Vorgang beim Etikettieren der Flasche ist folgender: .
  • Es werden zunächst die Arme io und 12 durch Druck auf den Fußhebel 22, gelüftet. Hierauf werden die Etikettenstapel6 und 7 auf die Gummitücher 8 und 9 gelegt und der Fußhebel 22- freigegeben. Durch die Federn i9 und 28 werden die Arme io und 12 auf die Etikettenstapel gedrückt. Nunmehr wird die Flasche 13 auf die Etikettenstapel gelegt und der Fußhebel 22 niedergedrückt, wodurch der Arm 29 die Flasche 13 auf die Etikettenstapel drückt. Beim weiteren Niederdrücken des Fußhebels wird die Zugstange 21 ebenfalls angezogen, so daß die Arme io und 12 von den Etikettenstapeln weggeschwenkt und in die strichpunktierte Lage gebracht werden. Es erfolgt . numnehr das Beleimen der zu Oberst liegenden Etiketten durch Bestreichen der schmalen Längskanten, worauf die ganzen Exikettenstapel6 und 7 mittels der Gummitücher gegen die Flasche 13 gedrückt werden. Beim Zurückschlagen der Gummitücher bleiben die befeimten Etiketten an der Flasche haften, und die Stapel kehren in die alte Lage zurück. Durch Freigabe des Fußhebels 22 wird der anfängliche Zustand wiederhergestellt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCFIE: i. Etikettiermaschine zum gleichzeitigen Aufkleben zweier Etiketten, insbesondere für Weinflaschen, dadurch gekennzeichnet, daß durch nur einen gemeinsamen Fußhebel (22) wechselweise ein Greifer (29), durch den die wagerecht liegende Flasche (13) auf die Etikettenstapel (6, 7) gedrückt wird und mithin auch diese selbst in ihrer Lage festgehalten `=erden, und Tasterarrrre (rö,--i2@ für=das-Festhalten der Etikettenstapel beim Flaschenwechsel so gesteuert werden, daß die Etikettentäster (to, 12), wenn der Flaschengreifer (29) wirksam ist, die Stapel, freigeben und dieser (29), wenn jene (io, 12) die Etikettenstapel in Gebrauchslage festhalten, aus dem Arbeitsbereich geschwenkt wird.
  2. 2. Ausführungsform der Etikettiermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß auf- einer wagerechten Platte (2), auf - der seitliche, _ senkrecht stehende Wangen (3) die Lagerung für die Tasterwellen (17, 3ö) abgebeni die Etikettenstapel (6, 7) bei angehobenem Flaschengreifer (29) durch die Tastarme (i o, 12) federnd angedrückt werden, während diese abgehoben werden, sobald der Tastarm (29) sich federnd auf die zu etikettierende Flasche (13) legt.
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