DE448187C - Einrichtung an Ruebenschnitzelmaschinen zum Auswechseln der Messerkaesten - Google Patents
Einrichtung an Ruebenschnitzelmaschinen zum Auswechseln der MesserkaestenInfo
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- DE448187C DE448187C DEB127761D DEB0127761D DE448187C DE 448187 C DE448187 C DE 448187C DE B127761 D DEB127761 D DE B127761D DE B0127761 D DEB0127761 D DE B0127761D DE 448187 C DE448187 C DE 448187C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C13—SUGAR INDUSTRY
- C13B—PRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
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- C13B5/06—Slicing sugar beet
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Description
- Einrichtung an Rübenschnitzelntaschinen zum Auswechseln der Messerkästen. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung an Rübenschnitzelmaschinen zum leichten und bequemen Auswechseln von Messerkä$ten beschädigten oder stumpf gewordenen Messern. Der Erfindung gemäß ist die neue Einrichtung so ausgebildet, daß nach- dern--Ab=-stellen des Antriebs der Maschine durch Treten eines Fußtritts eine Scheibenkupplung mit einem Elektromotor gekuppelt wird,, wo- durch unter Einschaltung von zwei Schneckenradgetrieben die Schnitzelscheibenwelle in langsame Drehung versetzt wird, und zwar so, daß der den Fußtritt Bedienende durch dessen Loslassen an der erforderlichen Stelle die Kupplungsscheibe sofort wieder aus ihrer Verbindung mit der Elektromotorwelle lösen und dadurch die Schnitzelmaschine stillsetzen kann, so daß sich die Messerkästen stets an der zum Herausnehmen und Auswechseln günstigsten Stelle befinden. Beim Loslassen des Fußtritts wird die Kupplungsscheibe durch ein Gewicht gegen eine Bremswand eines die Kupplungsteile einschließenden Gehäuses gedrückt, so daß ein sofortiger Stillstand der angetriebenen Schneckenwelle eintritt. In der Zeichnung ist die neue Einrichtung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht, und zwar zeigen Abb. i eine Vorderansicht einer zwei Rübenschnitzelmaschinen umfassenden Anlage, Abb.2 die Draufsicht auf eine der beiden Schnitzelmaschinen, Abb. 3 eine Seitenansicht der neuen Anlage. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind zwei Schnitzelmaschinen zu einer Anlage vereinigt; es können jedoch auch mehr als zwei Maschinen zu einer Anlage verbunden werden. Als Antriebsmaschine zur absatzweisen langsamen Weiterdrehung der Schnitzelmaschinen dient ein Elektromotor i (Abb. i), auf dessen Achse an beiden Enden Kupplungsscheiben 2 befestigt sind. Mit Abstand ist neben jeder Scheibe eine Kupplungsscheibe 3 im Gehäuse 4 auf der Welle 5 -angeordnet= auf '.der die Scheibe .3 verschiebbar-ist. Die Verschiebung erfolgt durch einen Winkelhebel 6, der am Bolzen 7_ beweglich anäeArächt-und-an einen Zapfen 8 angelenkt ist, der an einem auf der Nabe der Scheibe 3 sitzenden Schleifring befestigt ist. Der an-dere Schenkel des Winkelhebels 6 ist durch eine Stange 9 an einen Fußtritt io angeschlossen; dessen Tragstange am Ende durch ein verstellbares Gewicht i i belastet ist. Wenn auf den Fußtritt io getreten und dieser dadurch um seinen Drehzapfen 12 niedergeschwungen wird, so wird der längere Schenkel des Winkelhebels 6 angehoben und die Scheibe 3, die bis dahin an der Gehäusewand ¢ anliegt, in der in Abb. i eingezeichneten Pfeilrichtung verschoben, so daß sie in Berührung mit der Kupplungsscheibe 2 kommt und von dieser mitgenommen wird, so daß sich die Welle 5 in Drehung setzt. An dem Ende dieser Welle sitzt eine Schnecke 13, durch die ein Schneckenrad 14 angetrieben wird, welches auf einer Welle 15 befestigt ist, auf der eine Schnecke 16 (Abb. z, 3) sitzt; diese greift in ein Schneckenrad 17 ein, welches auf der senkrecht stehenden Antriebswelle i8 der Schnitzelmaschine befestigt ist, die in der üblichen Weise von einer Riemenscheibe i9 aus ihren Antrieb durch Kegelradübertragung erhält. Diese Antriebsvorrichtung ist, da sie für die vorliegende Einrichtung unwesentlich ist, nicht mit dargestellt worden. Wenn also auf den Fußtritt io ein Druck ausgeübt wird, so daß die Welle 5 hierdurch in Drehung versetzt wird, so wird durch die Einschaltung der beiden Schneckengetriebe 13, 14. und 16, 17 die Drehgeschwindigkeit der Welle 18 so verlangsamt, daß der auf einer Plattform 33 (Abb. i) stehende Arbeiter genau verfolgen kann, wenn sich der Messerkasten der Schnitzelscheibe, den er auswechseln will, bei der Drehung der Scheibe in eine solche Stellung begeben hat, wie sie ihm zum Auswechseln des Kastens " am passendsten ist. Alsdann gibt er den Fußtritt ro frei, so daß die Welle 18 wieder zum Stillstand kommt. Die Welle 18 steht reit sofortiger Wirkung still, da das Gewicht i i die Stange 9 niederdrückt, wodurch sich die Kupplungsscheibe 3 gegen die als Bremsscheibe wirkende hintere Abschlußwand des Gehäuses .4 anlegt.
- Die Schnecke 16 ist in achsialer Richtung auf der Welle 15 verschiebbar und nimmt in ausgerückter Stellung die durch den Keil 2o (Abb. 2) angedeutete Stellung ein. Zum Ein-und Ausschrauben der Schnecke dient eine Stange 21, die in Lagern 22 und 23 geführt wird, und an welcher zwei Halter 24 befestigt sind, zwischen denen die Schnecke geführt wird. Zum Einschrauben der Schnecke 16 wird ein Hebel 25 (Abb. 3), der gelenkig an die Stange 21 angeschlossen ist, in der eingezeichneten Pfeilrichtung angezogen, bis die Schnecke das Schneckenrad berührt. Nunmehr wird durch Niedertreten des Fußtritts io die Welle 15 angetrieben, so daß sich die Schnecke 16 in das Schneckenrad 17 einschraubt, bis sie die in Abb.2 veranschaulichte Stellung erreicht hat, in welcher sie durch einen Stellring 26 festgehalten wird. Um die Schnecke 16 wieder aus ihrem Eingriff mit dem Schneckenrad 17 zu lösen, muß eine Umsteuerung des Motors i erfolgen. Nach Bedienung des Fußtritts io schraubt sich die Schnecke aus dem Schneckenrad 17 wieder heraus und wird dann durch Drücken de, Hebels 25 im entgegengesetzten Sinne der in Abb. 3 eingezeichneten Pfeilrichtung ganz -au:, ihrer Verbindung mit dem Schneckenrad r,~, gelöst. Der Hebel 25 wird darin durch einen Vorstecker am Gehäuse der Maschine festgestellt.
- Utn zu verhüten, daß die Maschine unvor-,ichti ;erweise in Gang gesetzt wird, während (lcr Arbeiter noch mit dem Auswechseln der :Messerkästen beschäftigt ist, ist eine Sperrvorrichtung welche au, einer Stange 27 besteht, die mit dem Einrückhebel @8 durch einen Bolzen 29 verbunden ist. Die Stange 27 liegt mit einer Stange 30 in gleicher Höhe, die von einem Führungsbock 31 <rutra-i-°ti wird und durch einen zweiarmigen Hebel 32 mit der Stange 2i verbunden ist. Bei eingerückter Schnecke 16 dringt die Stange 30 durch einen Ausschnitt der Stange 27 hindurch (Abb. 3), so daß diese gegen jede Bewegung gesperrt ist. Bei ausgerückter Schnecke gibt die Stange 3o die Stange 27 frei, so claß die Maschine eingerückt werden kann. Im eingerückten Zustande der Maschine ist es nicht möglich, die Schnecke einzurücken, da in diesem Falle die Stange 30 gegen die Stange 27 gedrückt wird, in der an dieser Stelle kein Ausschnitt vorhanden ist.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung an . Rübenschnitzelniaschinen zunl Auswechseln der Messerkästen, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen Fußtritt (io) bei abgestellter Maschine eine Kupplungsscheibe (3) mit einem Elektromotor (i) gekuppelt wird, wodurch mittels zwischengeschalteter Schneckenradgetriebe (13, 14 und 16, 17) die Schnitzelscheibenwelle in langsame Drehung versetzt wird, die es dem -den Fußtritt Bedienenden ermöglicht, durch rechtzeitiges Freigeben des Fußtritts die Schnitzelscheibe an den zum Auswechseln der Messerkästen günstigsten Stellen anzuhalten.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsscheibe (3) beim Loslassen des Fußtritts (io) durch Gewichtswirkung o. dgl. gegen eine Bremswand eines die Kupplungsteile einschließenden Gehäuses (4.) angedrückt wird, so daß ein sofortiger Stillstand der angetriebenen Schneckenwellen erfolgt.
- 3. Einrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in das Schneckenrad (17) der Messerscheibenwelle (18) eingreifende Schnecke (r6) in achsialer Richtung auf ihrer Welle (15) verschiebbar ist und die Verschiebung der Schnecke von einem Handhebel (25) aus mittels einer Stange (21) erfolgt, an der zwei Halter (2.I) befestigt sind, zwischen «-elchen die Schnecke geführt wird. _t. Einrichtung nach den Ansprüchen r bi, 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Schneckenverschiebstange (21) und der Maschineneinrückhebel (28) durch zwei rechtwinklig zueinander stehende, an die Stange und den Hebel (2 i bzw. 28) angeschlossene Stangen (3o bzw. 27) stets gegenseitig sperren, so daß bei eingerückter Schnecke kein Einrücken der -Nlaschine und bei eingerückter Maschine kein Einrücken der Schnecke erfolgen kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB127761D DE448187C (de) | Einrichtung an Ruebenschnitzelmaschinen zum Auswechseln der Messerkaesten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB127761D DE448187C (de) | Einrichtung an Ruebenschnitzelmaschinen zum Auswechseln der Messerkaesten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE448187C true DE448187C (de) | 1927-08-13 |
Family
ID=6996982
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB127761D Expired DE448187C (de) | Einrichtung an Ruebenschnitzelmaschinen zum Auswechseln der Messerkaesten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE448187C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE913482C (de) * | 1949-01-20 | 1954-06-14 | Putsch & Co H | Durch Haupt- und Hilfsmotor bewirkter elektromotorischer Antrieb fuer Ruebenschnitzelmaschine |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE913482C (de) * | 1949-01-20 | 1954-06-14 | Putsch & Co H | Durch Haupt- und Hilfsmotor bewirkter elektromotorischer Antrieb fuer Ruebenschnitzelmaschine |
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