DE448681C - Verfahren zur Herstellung von Metallegierungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Metallegierungen

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DE448681C
DE448681C DES66714D DES0066714D DE448681C DE 448681 C DE448681 C DE 448681C DE S66714 D DES66714 D DE S66714D DE S0066714 D DES0066714 D DE S0066714D DE 448681 C DE448681 C DE 448681C
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DE
Germany
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alloy
production
mercury
metal alloys
amalgam
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Expired
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DES66714D
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English (en)
Inventor
Dr Emil Duhme
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25CPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25C1/00Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of solutions
    • C25C1/24Alloys obtained by cathodic reduction of all their ions

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Metallegierungen. Bei der Herstellung von Metallegierungen besteht die Schwierigkeit, eine Legierung von genau bestimmbarer Zusammensetzung zu !erhalten. Dies liegt einesteils daran, daß es nicht gelingt, bei Anwendung bekannter Verfahren durchaus homogene Legierungen herzustellen, andernteils daran, daß die Bestandteile der Legierungen in geschmolzenem Zustande miteinander vermischt werden, wobei häufig Verluste besonders bei dem niedriger schmelzenden Bestandteil unvermeidlich sind.
  • Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren zur Herstellung derartiger Legierungen, bei dem diesle Nachteile vermieden werden. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch ierreicht, daß die zu legierenden Stoffe gemeinsam mit Quecksilber zu einem Amalgam vereinigt werden, und daß dann aus diesem Amalgam das Quecksilber im Vakuum oder auf andere Weise entfernt wird, so daß die Legierung als Skelett zurückbleibt. Werden die zu legierenden Stoffe in. geeignet pulverisierter Form dem Quecksilber einverleibt, so läßt sich im Amalgam eine vollständige Durchmisch.ung der einzelnen Stoffe erzielen, ohne daß irgendwelche Verluste eintreten.
  • Besonders zweckmäßig erscheint es, wenn gemäß der Erfindung die Verbindung der metallischen Bestandteile mit dem Quecksilber auf elektrolytischem Wege erfolgt, da hierbei eine besonders gleichmäßige Durclnnischung der einzelnen Komponenten der Legierung ermöglicht wird. Außerdem kann man mit Sicherheit damit rechnen, daß die Bestandteile der Legierung im reinsten Zustande in das Quecksilber eintreten.
  • Bei der oben geschilderten Herstellung der Legierungen mit Hilfe dies Amalgams erfolgt nun eine so gleichmäßige und feine Duxchmischung der einzelnen Komponenten der Legierung, daß das nunmehrige Einschmelzen bei dem Schmelzpunkt der Legierung erfolgt, so daß keine ungleichmäßigen Verluste der einzelnen Komponenten eintreten.
  • Durch das Verfahren gemäß der Erfindung ist es möglich, die Zusammensetzung deir Legierung rechnerisch vorher genau zu bestimmen, so daß man auf diese Weise Legierungen von ganz bestimmter Zusammensetzung erhält. Ausführungsbeispiel. Zur Herstellung einer z. B. 78 Prozent Nickel und 22 Prozent Eisen enthaltenden Legierung verfährt man in folgender Weise: Zuerst werden 0,78 kg Nickel und o,22 kg Elektrolyteisen elektrolytisch amalgamiert, und zwar, indem man in einem elektrolytischen Bade, bestehend aus 2prozentiger Schwefelsäure, die zu amalgamierenden Metalle zur Anode und das Quecksilber zur Kathode macht. Die Metallstücke werden an einem chemisch nicht angreifbaren Halter, z. B. Platin, befestigt und so lange Strom durch den Elektrolyten geleitet, bis nach dem Auflösen der Anode der Elektrolyt wieder in fast reine Schwefelsäure übergeführt ist. Aus dem gewonnenen Amalgam wird das Quecksilber im Vakuum abgedampft. Der Rückstand besteht aus einer fein verteilten Eisen-Nickel-Legierung mit der vorher gewünschten Zusammensetzung. Soll die entstandene Legierung in zusammenhängender Form Verwendung finden, so muß sie umgeschmolzen werden.

Claims (1)

  1. PATT'.NTANSPRÜCFIE: i. Verfahren zur Herstellung von Metallegierungen, dadurch gekennzeichnet, daß alle Legierungsteilnehmer mit Quecksilber zu einem Amalgam vereinigt werden, und daß das- Quecksilber nachher wieder entfernt wird. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Herstellung des Amalgams der Legierung elektrolytisch erfolgt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1025152B (de) * 1953-06-11 1958-02-27 Solvay Verfahren zur Herstellung von Legierungen aus Blei und Alkalimetall

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1025152B (de) * 1953-06-11 1958-02-27 Solvay Verfahren zur Herstellung von Legierungen aus Blei und Alkalimetall

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